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Jm Namen des Großher^ogs.

In der PrivatklBgefache des Philipp Sommeriad IV. in Wieseck, Privatklägers (vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Gutfleisch in Gießen) gegen

den Gr- Bürgermeister Johannes Lang II. daselbst, Angeklagten (ver­treten durch Rechtsanwalt br. Muhl in Gießen)

wegen Beleidigung

hat das Großherzogl. Schöffengericht zu Gießen in seiner Sitzung vom 8. No­vember 1883, an welcher Theil ge­nommen haben:

1. Gr. Amtsrichter Gebhardt als Vorfitzender,

2. Johs. Dern II. von Leihgestern, 3. Ludwig Dern von Hausen, als Schöffen,

Hilfsgerichtsschreiber Koch als Ge­richtsschreiber,

für Recht erkannt:

Angeklagter wird wegen Beleidi­gung zu einer Geldstrafe von siebenzig Mark, eventuell zwölf Tagen Gefängniß und in die Kosten einschließlich der dem Pri­vatkläger erwachsenen nothwen- wendigen Auslagen verurtheilt.

II. Zugleich wird dein Privatkläger die Befugniß zugesprochen, den entscheidenden Theil des Urtheils innerhalb 8 Tagen von Zu­stellung einer Abschrift an gerech­net einmal im Gießener An­zeiger auf Kosten des Angeklagten öffentlich bekannt zu machen.

Nachdem obiges Urtheil die Rechts­kraft beschritten, wird dasselbe bekannt gemacht.

Gießen, den 3. December 1883.

Der Anwalt des Privatklägers: Dr. Gutsleisch, 7837 Rechtsanwalt.

Bekanntmachung.

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Donnerstag den 27. Decrmdrr,

Vormittags 10 Uhr, loco Fauerbach b. Fr. versteigert

werden. ,

Auskunft über die Dualität der Steine können die Städte Frank­furt a. M. und Vilbel geben, welche Steine bezogen haben.

Nähere Auskunft ertheilt auf schrrft- che Anfrage .

Großberzogt. Amtsgericht Friedberg.

Friedberg, den 22. Novbr. 1883. Süffert.

'7934 Weber.

Mittwoch, den 5. December,

Nachmittags 2 Uhr,

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uhr mit Kette meistbietend versteigert werden.

Gießen, ben 3. December 1883.

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Die Versteigerung findet bestimmt statt und werden die auS- gebotenen Gegenstände zu jedem eingelegt werdenden Gebot zugefchlagen.

Gießen, den 29. November 1883.

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