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Gießen n 4 OA
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Enders.
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Unverzagt.
1837
Marburg, den 28. Juli 1883
l Zb. ^Ull lööö. Der Rechtsanwalt:
Th. Welcker. >
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x 6-7.50, Kirschen pr.Psd. 7-11,3, Michpr-Str. 13—18 H.Welschepr. St. JL 7—7.50, Zwiebeln ver Ctr. 6.50—7 X
Frankfurt, 30. Juli. (Getreide-Preise.) Weizen eff. hiesiger und Wetterauer X 18-19'/., fremder X 18—23, Roggen eff. hies. X 15</2—16, fremder 15—16V<, Gerste effectiv hiesige und Wetterauer X —, fremde X —, Hmer eff. hiesiger X 13—13V2, fremder X 13—14. Rüböl eff. ohne Faß hies. in Parthren von 50 Ctr. X 37. Branntwein eff. ohne Faß X 46. .
Frankfurt, 30. Juli. Der heutige Viehmarkt war ziemlich befahren Angetrieben waren ca. 365 Ochsen, 4 Bullen, ca. 250 Kühe und Rinder, c£- 280 halber- Die Preise stellten sich: Ochsen 1. Qual. X 72—74, 2. OuaL «X 68—70, Kühe und Rinder 1. Qual. X 65, 2. Qual. X 56—60, Kalber 1. Qual. X 65, 2. Qual. X 58 per 100 Pfund Schlachtgewicht.
Sandel und SSetftb*. mc .
d°n 31, Juli. Aus dem heutigen Mar« foftete: Butt-r p°r Piund
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Wafferwärwe der Lahn.
Am 31- Juli, Mittags zwischen 11 und 12 Uhr: 4- ^^stwarme^
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Hoflieferant, bringt ihre Specialitäten: Gebrannte Java-Caffee s in empfehlende Erinnerung.
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Marktanzetge.
Mit dem am 9. August d. I. zu Biedenkopf statt-
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Bekanntmachung.
Das 1 und 2. Ziel Communalsteuer pro 1883/8» kann innerhalb 8 Tagen an den Zahltagen: Dienstag, Donnerstag und Samstag noch ohne Kosten zur htestgen Stadtkaffe bezahlt werden.
Greffen, den 28. Juli 1883.
Der Stadtrentmeister:
Persteigerungs-Atsieige.
Nächsten Freitag dcn 3. August, Nachmittags 2 Uhr, werde ich 'N der Flett'scheu Hofraithe dahier gegenBaar- -°blun» vIsteigern: . tran§;
portablen Herd.
Gießen, den 30. Juli 1883.
Engel,
5192 Großh. Gerichtsvollzieher.
i erst not M chtbarer olifc] >r 8 Stuntoil tlel 8QUtMf.il 1. Nur mH Mit mehr ist ltl tunb-:n per forj j angebüiiteitel dls
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noch niH k mit \Mt 1 :ientl 8°' , deßhalb öl- ,
2) Apotheker Sames, 3) Bürgermeister Haus als Schöffen, Assistent Gehlhaar als Gerichtsschreiber,
'st Recht erkannt:
1) Daß der Angeklagte und Widerkläger Wirth Jakob Haus zu Bieber der öffentlichen Beleidigung und Körperverletzung schuldig und deshalb mit einer Geldstrafe von 50 «/&, im Unvermögensfalle mit einer Ge- fängnißstrafe von 14 Tagen zu bestrafen und die Kosten des Verfahrens zu tragen gehalten.
2) Daß der Privatkläger und Angeklagte Georg Schmidt IV. von Rodheim der Beleidigung und Körperverletzung nicht fchuldig und deshalb von Strafe und Kosten freizusprechen.
3) Daß dem Privatkläger Georg Schmidt IV. auch die Be- fugniß zuzusprechen, den verfilzenden Theil des Urtheils durch einmalige Einrückung in dem „Gießener Anzeiger" binnen 6 Wochen nach der Rechtskraft des Urtheils aus Kosten des Angeklagten öffentlich bekannt zu machen.
V. R. W.
Die Richtigkeit der Abschrift und Wskreckbarkeit des Urtheils wird be- Mnigt.
Gladenbach, den 24. Juli 1883. Königliches Amtsgericht, Abth. H.
Die Gerichtsschreiberei: (gez.) Friedmann.
Wie. Nichtigkeit dieses Auszugs be- jstmigt als Vertreter des Privatklägers
Zur geff Beachtung
Schriftlich- Anfragen wegen AuSkmftArHxÄung über Jlfferate rc. können wir nur dann beantworten, wenn densÄden eine Freimarke für btt
(ft lieber Inserate bezüglich deren Offerten etnuiwicben sind, ist die lKxpEon zr. keinerlei Atlsknnstsertheilungen b^ngt. Offerte n^efe sind - kemestimmten ofnenthrilinen Abmachungen getroffen wurden — rn der Crvedchon abrutzvten.
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der Berliner Hy^ene-Aufteilung .wird i,c,,|iesslic » sel \| We. verabreicht. Miederlage in Gksssen bei Herrn j. M. Schulhof,
Die Darnpf-Caffee-Brennerei von xVLSe\.\NwoBonn^.
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Carl Petri
(vorm. G. C Spruck).
•fe Bergmanns Georg Schmidt IV. v Rodheim, Privatklägersund Snzeilagten, gegen den Wirth Jakob W zu Bieber, Angeklagten und Äerkläger, wegen Beleidigung und .ckrpe rverletzung hat das Königliche Wfengericht zu Gladenbach in der -Atzung vom 19. März 1883, an welcher Theil genommen haben:
1) Amtsrichter Boldemann als Vorsitzender,
BetaNntmachung.
Die Erhebung der Forst- und Feldstrafen der III. Periode geschieht an den gew. Zahltagen im Monat August Districts-Einnehmerei I.
Sumütuu den Tt. August, siormMags 10 llhr,
werden in dem Oswald s (Sorten von der Festhalle des Mittelrheinischen Turnfestes
mehrere Taufend Dielen, Th»"«, Tropen, Schaltriemen, VorhänKe, etne Parthte Blech- eirner,
meistbietend versteigert -»-44.A
Das Bau-Comite.
Olöo ----------------------
Zn der Privatkiagesache des August Voigt in Gießen, Privatklägers, gegen den Wasenmeister Johannes Bender daselbst, Angeklagten, wegen Beleidigung, hat das Groß- herzogliche Schöffengericht zu Gießen am 5. Juli 1883 für Recht erkannt:
1. Der Angeklagte wird wegen Beleidigung in eine Geldstrafe von zwanzig Mark eventuell fünf Tage Gesängniß verurthellt.
2. Angeklagter hat die Kosten des Verfahrens, einschließlich der dem Privatkläger erwachsenen noth- wendigen Auslagen zu tragen.
3. Dem Privatkläger wird die Be- sugniß zugesprochen, den entscheidenden Theil des Urtheus auf Kosten des Angeklagten einmal im Gießener Anzeiger innerhalb acht Tagen, von Zustellung einer Abschrift an gerechnet, bekannt zu machen.
Die Richtigkeit der Abschrift der Urtheilsforinel wird beglaubigt und dre Vollstreckbarkeit des Urtheils bescheinigt.
Gießen, den 23. Juli 1883.
Neidhart, 5176 Gerichtsschreiber des Gr. Amtsgerichts.
Freitag den 3. August, Nachmittags 5 Uhr, sollen die durch die Consolrdatton gebildeten sogen. Massegrundstücke: Nr. 52— 518 Mtr., Nr^l98 — 490 Mtr-,
Nr. 207 — 913 Mtr., Nr. 216 — 775 Mtr., Nr. 284 — 1324 Mtr. Acker im Neustädter Feld, , meistbietend versteigert werdest.
Die Zusammenkunft fit bei der Gail- schen Wollspinnerei.
Gießen, den 31. Juli 1883.
Großherzoglrches Ortsgericht.
5196__Lüdeking.__.
Mittwoch den 1. August, Nachmittags 2 Uhr, werden auf meinem Bureau versteigert
2 Sophos, 6 «-polsterte
4 Kommoden, 1 6onM*en, 1 Gas. Ns i W8Ä ständiges Bett, 1
Bilder, Spiegel, 2 Nahmaschmen, 1 Kassaschrank, 1 PEno, 1 Com versationslerikon und verschiedene Bände Gartenlaube.
Gießen, den 30.
5157 Großh- Gerichtsvollzieher.
findenden Jahrmarkt ist ein ,
Nmüoich- unö Scfimeinemarht verbunden. Die Viehzucht treibenden Landwirthe und Handelsleute werden hierauf mit dem Bemerken aufmerksam gemacht, daß Biedenkopf an der Eisenbahn Cölbe-Laasphe liegt und durch dieselbe die Gelegenheit zum Weitertransport angekauften Vtehes gegeben tst.
Biedenkopf, den 23. Juli 1883. Der Bürgermeister:
Vergebung von Fuhrarbeiten.
hT Fahren der Straßenwalze auf A LlaatSstraßen foll für die Herbst-, Wer- und Frühjahrsmonate 1883/84 Arch Submission vergeben werden.
Angebote sind bis längstens den lArgust, Vormittags 10 Uhr, auf chrem Bureau schriftlich abzugeben, selbst auch die Bedingungen em- »iiheii werden können.
Gießen, den 30. Juli 1883.
Großh. Kreisbauamt Gießen.
M82_ Walter.___
KHamen des Königs!
’S L r» Der Privatklaqefache
It . oiiinufi Mätwoch. Frühmorgens dunstig, in den westltchm Gegendtti klarer,
^ ». Nkii-mittaas zunehmend schleierig btS wolkig bei noch ziemlich böigen ^^^snätnachmll "gs aufgebessert bis zuletzt sommerlich scbön. Die nächstfolgenden J ®nbe11' hri tagsüber noch ziemlich hoch ftctßenber ^ctn|)crQtur ©ewitter Son ÄiimS Wt w«:rdeu ^schreitend Nachmittags bringen; auch Nachts sind besonders in den W^n G-g-nd-n Ni-d-rschlSg- ju ermatten. Die nSchtliche Temperatur liegt örtlich il|d|ll,l*l:. i-i» Donnerstag. Frühmorgens noch dunstig bis klar, letzteres namentlich
,ina. * auf Mittag zu gewttterhaft, spätnachmittags aufgebesiert bls schon
de, besonders in den östlichen Gegenden Deutschlands. Kurze Wärmegewitier
1- örtlich au» Nachmsttags auftreten.
> i)r L. Overzier's Wetter-Prognose für den Monat Juli,
. .. griffen am *20 Juli (Verlag der M. Lengfeld'schen Buchhandlung in Köln, Ä* Nachrluck verboten.
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20 A Stoen 28 lauben per Paar 60-65 Hühner per Will,ml W-n d» LMr 20 ujnen 0.50-0.90, Enten pr. St. 1-40-1.70,
t^ung t)(u. ‘IS:2' n.,r srsfullh 70 Kuh- und Rindfleisch 56—60 Kalbfleisch 4c> bis
^4t 64 T Hammelfleisch 6^-70 Kartoffeln per WOKsto
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