Schulinspectoren und Lehrer gelange und auch ihrerseits die Angelegenheit soweit gefördert werde, als es die Ortsverhältnisse irgend gestatten. In gegebener Frist ist den Regierungen zu berichten, ob und was in den einzelnen Bezirken zur Ausführung der Anordnung geschehen ist, welche auch unter den Einwohnern zu verbreiten ist.
— Das italienische Königspaar wird sich, wie der „Voss. Ztg." ein Pnvat-Telegramm aus Rom weldet, zu der Silbernen Hochzeit des deutschen tronprinzlichen Paares nach Berlin begeben.
Aegypten.
Kairo, 26. December. Arabi und die sechs anderen nach Ceylon verbannten Hauptansufter der Insurrektion sind gestern Abend 11 Uhr nach Suez abgereist, um von dort nach Ceylon etngeschifft zu werden.
— Das amtliche Blatt rotib morgen mehrere Dekrete des Khedive publictren, durch welche Hassan, El Akad und Alt Buki auf 20 Jahre nach Massawah, 3 andere Angeklagte auf kürzere Zeitfriften nach Sutzkim und Rifaat Bey mit 19 Genossen auf Zettfristen von verschiedener Dauer nach Orten außerhalb Egyptens verbannt, zwölf andere Angeklagte aber zur Jnternirung an ihren Wohnsitzen verurthetlt werden.
Telegraphische Depesche«.
Wolff'S telegr. Eorrespondenz-Vurrau.
Berlin, 27. December. Der Kaiser hat dem Minister Puttkamer den Rothen Adler-Orden erster Klasse mit Eichenlaub verliehen.
Elberfeld, 27. Decbr. Gestern Abend 9 Uhr fuhr der von Deutz nach Berlin gehende Kurierzug in dem Güterbahnhofe Elberfeld - Steinbeck aus den von Aachen nach Berlin gehenden Kurierzug, wobei der „Elberf. Ztg." zufolge 9 Personen theils schwer, theils leicht verwundet wurden.
Wien, 27. December. Alle Blatter ohne Unterschied der Parteistellung bringen anläßlich des 600jährigen Jubiläums der Dynastie Habsburg Festartikel. Aus allen Theilen des Landes laufen Berichte über politische Feiern in den Kirchen und Schulen aller Confessionen ein. Hier wurde ein feierliches Hochamt celebrtrt, an welchem der Kaiser und die Mitglieder der kaiserlichen Familie theilnahmen. Später empfingen die Majestäten die verschiedenen Deputationen zur Entgegennahme der Glückwünsche. Dec Bürgermeister überreichte an der Spitze einer Deputation eine Huldigungsadresse; das Episkopal Ober-Oesterreichs und Nteder-Oesterreichs unter Führung des Erzbischofs Ganglbauer unterbreitete seine Glückwünsche.
— Der Kaiser erwiderte auf die anläßlich des 600jährigen Jubiläums der Dynastie Habsburg an ihn gerichtete Ansprache des Bürgermeisters von Wien tn überaus huldvoller Weise. Wien sei seit Kaiser Rudolf mit dem österrelchtschen Stammlande unter der schirmenden Fürsorge seiner Vorfahren aus kleinen Anfängen zu der jetzigen Bedeutung und Größe herangewachscn. Er freue sich, daß es ihm vergönnt gewesen sei, mit dem der Stadtvertretung gegebenen Impulse die neue Aera der Blülhe und steigenden Wohlfahrt für seine geliebte Vaterstadt zu eröffnen, er erkenne mit innigem Danke an, daß die Bürger Wiens ihm und seinem Hause im Glück wie im Unglück die treueste Anhänglichkeit bewahrt und dieselbe, so oft cs Roth gethan, mit Gut und Blut besiegelt hätten.
Rewyork, 27. December. Nach einer Depesche aus Panama sind die Frtedens- verhandlungen zwischen Bolivia und Chili gescheitert in Folge der Weigerung Chilis, den beiden Commissären Perus zu gestatten, den Conferenzen belzuwohnen.
Vermischtes.
27' Me ,(l8* ■*“<«
Lokale».
Gießen, 28. December. Es dürfte nicht unzweckmäßig sein, auch an dieser Stelle auf die gegenwärtig veranstaltete Ausstellung der Schülerarbeiten der hiesigen Handwerkerschulen aufmerksam zu machen. — Diese Ausstellung umfaßt die tn den verschredenen Abthcilungen (Frethand- und geometrisches Zeichnen, darstellende Geometrie und bautechnisches Zeichnen) gefertigten Zeichnungen des letzten Schuljahres, sowie eine Anzahl der Arbeiten aus der vor einiger Zeit neu eingerichteten Abtheilung für Modelliren.
Schreiber dieses hat fämmtliche Arbeiten mit Interesse besichtigt und darunter recht erfreuliche Leistungen gefunden. Möge dieses mit tüchtigen Lehrkräften und vorzüglichen , reichlich vorhandenen Unterrichtsmitteln ausgerüstete Institut immer mehr die Beachtung derjenigen finden, denen zu Liebe es begründet wurde.
Die Ausstellung befindet sich im Vereinslocal am Asterweg und wird am 29. ds. geschlossen. -~n.
** Gießen, 28. December. [Ebeater.] Mutters egen oder die Perle von Savoyen von Friedrich. Ein echtes Tendenzstück, aber kcins von der schlinnnsten Sorte. Die Fabel enthält manche Unwahrscheinlichkeiten und Unmöglichkeiten, fußt aber auf realem Boden: dem Wanderzuge der Savoyarden nach Paris und athmet deutsche Innigkeit und Treue. Der Autor liebt es, durch den Conirast zu wirken, mitten in den sentimentalsten und rührseligsten Momenten werden wir zum Lachen gereizt — ©eenen, die beim Publikum stets in großer Gunst stehen. — Fräulein Herzenskron, die mit der Hauptrolle betraut war, können wir den vollen Tribut unserer Anerkennung nicht versagen. Sie führte ihre nicht leichte, aber zur Erzielung eines schauspielerischen Triumphes recht geeignete Aufgabe von Anfang bls zu Ende tn vortrefflicher Weise durch. — Nächst ihr verdient der Commandeur des Herrn Kubal e lobende Erwähnung. Er schuf eine charakteristische Figur aus der Zeit Ludwig XV., nur schienen uns manche seiner Witze neueren Datums zu sein. — Frau Hauptmann führte ihren Doppelpart (Pächterin und Marquise) nvt Reinheit durch. — F.au Schubert-Schneeberger spielte die leichtfertige, eßlustige und mit einem großen Fond von Gutmüthigkeit ausgestattete Chanchon recht zufriedenstellend. Leider hat sie sich Einiges durch allzu schnelles Sprechen verdorben. Als Sängerin brillirte Fran Schubert in dem zum letzten Acte eingelegten und im Bunde mit dem sich diesmal wacker haltenden Orchester reizend ausgeführten Liede. — Der Pfarrer fand in Herrn Abatura pasfmde Vertretung. — Ebenso der Pachter Lustalotte des Herrn Ernst. — Herr Pohl sand sich mit der undankbaren Rolle dcS Marquis ziemlich gut ab. — H.rr Kraatz war als Pierrot nicht übel, nur vergreist er sich öfters im Tone.
Regie und Ausstatlung ließen nichts zu wünschen übrig; Kennerblicke bewunderten sogar die Eleganz und Pracht mancher Costüme. Das Zusammenspiel war mit Ausnahme einiger Darsteller, die sich allzusehr auf die „Stimme von unten" verl'eßen glatt und natürlich; wir durften also mit der Vorstellung im Ganzen sehr wob'l zufrieden sein. ’
Der Regie empfehlen wir wieder, auf die Abkürzung der ermüdenden Rroifdien? ßde und auf präcises Anfängen Bedacht zu nehmen.
Gießen, 27. Dec. Am 2. Wetbnachtsfeiertage wurde einem Handwerksburschen auf der Herberge zur'Hetmath das Portemonnaie mit 3 Inhalt gestohlen. Der D.eb, welcher schon auf der Polizei visitirt worden war, ist heute auf der Schramm- schm Herberge im Besitze des gestohlenen Portemonnaies betroffen und verhaftet worden. '
. . ~ Heute Mittag bei der Wanderschaft der Dienstboten fiel einer Herrschaft k m iV ßr0$e Gepäck ihrer Dienstmagd auf. Bei näherer Durchsicht desselben unter dem Beisein eines Schutzmanns fand man eine Mass- der betreffenden Herrschaft gestohlener Kleidungsstücke, Wäsche, Bettüberzüge und Victualten aller Art aus dem Laden Im Gesammtwerthe von über 100 JL vor.
, - Zufolge des ewigen R/genwetters, welches die Menschen bald zum Ver-
*nbf und Wicseck wiederum sehr hoch angeschwollen und sollte 0 lotter anhatten, ist auch bei uns wieder eine Hochwasser-Cala- m- S. 11 t. ?aen Seiten wird heute über das Steigen der Flüsse und
WrJtJh * a Überall lauten bte Nachrichten traurig und weiteres Unheil be-
?chLn Ruhm-°Zhr?^mEn."° blS ’Ur Stund- mch, äufnen, feinen,
Mainz, 27. December. Der Oberrhein und der Neckar sind in starkem Steigen begriffen. Der Pegel zeigt hier 3,11 Meter, 54 Zentimeter mehr als gestern.
Karlsruhe, 27. December. In Folge des gestern eingetretenen Südwestwindes herrscht hier andauerndes starkes Negenwetter. Die Flüsse sind in rapidem Steigen begriffen. Der Rhein ist bei Waldshut um 1 ’/2, bei Kehl um 1 Meter, der Neckar bei Heidelberg um 3, bei Mannheim um 2'/, Meter gestiegen.
Köln, 27. December. In Folge des 36 Stunden fast ununterbrochen anhaltenden und noch fortdauernden Regens ist der Rhein seit Sonntag um 1,80 Meter gestiegen und steigt stündlich ca. 8 Ctm. Es werden viele neue Ueberschwemmungen befürchtet. 8 Grad Wärme.
Mannheim, 27. Decbr. Der Bahnverkehr nach dem Neckarhafen ist heute früh eingestellt worden. Zwischen Kehl und Kork steht die Eisenbahn auf einer Strecke von 3 Kilom. unter Wasser. Der Eisenbahnverkehr zwischen Appenweier und Straßburg wird voraussichtlich heute Abend eingestellt werden.
Gießen, 28. December. Wir erhalten folgende Privat-Depesche: In Köln ist in Folge ununterbrochenen Regens der Rhein in vergangener Nacht um 90 Ctm. gestiegen. Die niedriger gelegenen Stadttheile sind überschwemmt. — In Frankfurt ist ebenfalls Nachts der Main ausgetreten und hat einen Th eil des Quais und der Verbindungsbahn überschwemmt. — In Mannheim ist der Neckar bedeutend gestiegen. Feuerwehr und Militär wurden allarmirt.
Wetzlar, 27. December. Die fröhliche Stimmung, welche das Wethnachtsfest regelmäßig vor allen übrigen Feiertagen auszuzeichnen pflegt, wurde diesmal durch das trübselige Wetter in etwas beeinträchtigt. Vom Montag Abend ab regnete es fast ununterbrochen, so daß die beiden unsere Stadt durchziehenden Flüsse abermals ganz bedeutend anschwollen. In der Langgasse und Neustadt sahen sich in Folge dessen die Bewohner wieder einmal genöthigt, vor dem eindringenden Wasser ihre Keller aus- zuräumen.
F r a n k f u r t, 27. December. Dem hiesigen Ingenieur-Bureau gehen auf privatem Wege folgende Depeschen über den Wasserstand zu:
Haßfurt, 27. December, 2</2 Uhr Nachm. Wasserstand 2,90 Meter,
4 » » „ 3 „ stark im
Wachsen,
8 Uhr Abends 3,25 Meter, demnach in 4 Stunden . 1 Schuh gestiegen.
Würzburg, 27. December, 4 Uhr Nachm. 1,86 Meter, Loqr, 27. December, 4 Uhr Nachm. 2,85 Meter, steigt langsam. Aschaffenburg, 27. December, 4 Uhr Nachm. 3,20 Meter, steigt ziemlich rasch. Morgen früh werden am Schlachthaus, am Fahrthor und am Leonhardsthor sofort Pritschen geschlagen werden. Der Stand des Wassers hiesiger Stadt war-
27. December, 8 Uhr Vorm. 2,35 Meter,
12 „ Mittags 2,48 „ 4- 13 Ctm.
4 „ Nachm. 2,71 „ + 23 „
8 „ Abends 3,08 „ + 37 „
demnach seit heute Morgen um 8 Uhr um 0,73 Meter gestiegen. Nach den bis jetzt eingetroffenen Nachrichten erhalten wir als höchsten Wasserstand bis morgen 4 Meter. Der Main wird demnach von jetzt ab noch um 1 Meter steigen. Schlimme Nachrichten werden in Folge der milden Witterung befürchtet.
Hamburg. Am 27. November feierte der General-Agent der Singer'schen Nähmaschinenfabrik G-Neidlinger unter großen Ovationen sein fünfundzwanzigjähriges Geschäfts-Jubiläum. Neidlinger, der in der letzten Zeit von der Vereinigung der deutschen Nähmaschinenfabrikanten „Concordia" in ganz exorbitanter Weise angegriffen worden, ist hier eine ebenso angenehme wie beliebte Persönlichkeit, dem nichts mehr zuwider ist, als diese öffentliche Polemik. Neidlinger trat am 26. November 1857 in das New-Yorker Hauptgeschäft ein und kehrte 1863 nach Deutschland zurück, wo er im selben Jahre das erste Geschäft in den Maschinen der Singer Co. zu Hamburg gründete. Aus kleinen Anfängen ist seitdem durch Neidlinger's rastlose Thätigkett Großes entstanden und hat dessen Geschäft mit dem Fortschreiten der Singer Co. gleichen Schritt gehalten. Dies dürste am besten daraus yervorgehen, daß die unter der Firma G. Neidlinger bestehenden Geschäfte, jetzt 509 an der Hahl, über folgende Länder verbreitet sind: Deutschland, Oesterreich-Ungarn, Dänemark,'Schweden, Norwegen, Holland, Rußland, Donaufürstentbümer, Türkei und Griechenland. 3547 Personen werden darin beschäftigt, und obgleich von den vorbenannten Staaten Deutschland nur den kleinsten Ländercomplex bildet, so befinden sich doch darunter 2419 Deutsche, eine Thatsache, die beweist, daß N. wie jeder andere echt deutsch denkende Kaufmann auch in seinen auswärtigen Geschäften überall seinen Landsleuten den Vorzug flieht. Außer den vorerwähnten directen Mitarbeitern werden noch viele selbstständige Handwerker beschäftigt und sind es unter Hinzurechnung der Familien im Ganzen nicht weniger als 7977 Seelen, die durch N. ihre sorgenfreie Existenz haben.
Dortmund, 22. December. Wie bereits telegraphisch gerneld t, ist die Zeche „Fürst Hardenberg" bei Dortmund, welche der Gelsenkirchener Bergwerks-Actien- Gescllschaft gehört, gestern von einem schweren Unglück heimgesucht worden. Die Belegschaft der Z-che hatte V« Schicht gemacht, die Mittagsschicht sollte demnach gegen 3 Uhr gestern früh herausgesördert werden. Es waren auch bereits zwei Körbe mit Leuten heraus und der dritte war soweit in die Höhe gehoben, daß die darin befindlichen 25 Arbeiter die über Tage brennenden Lampen sehen konnten, als das Seil riß und der Korb mit rasender Schnelligkeit in die Tiefe stürzte. Die Fangvorrichtung hatte sofort functionkt und die Spurlatten, in welchen sich der Förderkorb bewegt, waren von den Excentriks der Fangvorrichtung tief eingerissen, doch scheint die etwa 70 Centner betragende Last des Unterseils die Wirkung der Fangvorrichtung zu Nichte gemacht zu haben. Der Fördeikorb war mit den darin befindlichen 25 Mann in den tiefen Schachtsumpf gestürzt und als aus dem Sumpfe das Wasser ausgepumpt war, fand man von den 25 Leuten nur noch eine formlose Masse. Da lag ein Bein, dort ein Kopf, hier ein Rückgrat rc., von einem Erkennen der einzelnen Leichen kann keine Rede sein. Von den Verunglückten sind 18 verheirathet, 6 ledig und einer Wittwer, die Zahl der Waffen betragt 40. Die Verwaltung des Gelsenkirchener Bergwerks- Vereins hat eine gut dotirte Unterstützungskasse, die in Verbindung mit den Benefizien der Knappschaftskasse sorgen wird, daß den Hinterbliebenen die Sorge ums tägliche Brod fern bleibt. Unter den Verunglückten befinden sich drei Brüder, dieselben waren unverheirathet und die Stütze ihrer betagten Eltern. Die Ursache des plötzlichen Seil- bruchs ist noch nicht aufgeklärt, keinesfalls trifft aber die Firma Neufeldt in Dortmund, die dasselbe geliefert, irgend welche Schuld, denn das Seil ist bereits seit Januar 1882 im Betriebe und in letzterer Zeit ist auf der Zeche fast Tag und Nacht gefördert worden. Das Sell hatte einen Durchmesser von 22 Mm. und bestand aus bestem Federstahl. Die Bruchstellen der Drahte waren, wie der Kgl. Revierbeamte Herr Schollmeyer constatlrle, von vorzüglicher Beschaffenheit.
— sDas Abenteuer in der Badewanne.] Unerschöpflich ist die Geschichte des Martyriums, das die Hausfrauen durch ihre Dienstboten zu bestehen haben und wo man nur eine „Gnädige" mit der anderen in einer etwas lebhafteren Conversatton begriffen sieht, kann man darauf schwören, daß tn abwechselndem Chore wieder einmal die alte Jeremiade von der Unverläßlichkeit, Keckheit oder Verlogenheit unserer dienstbaren Geister angestimmt wird. Die Geschichte, die kürzlich in einem bürgerlich gemütlichen Kaffeezirkel erzählt wurde, bat doch wenigstens auch eine heitere Seite. Frau K-, eine ehrbare Wittwe, war die Güte selbst gegen ihre Dienstboten. Sie hielt gar strenge auf häusliche Zucht und Sitte und dies allein war es, was ihrer Köchin manche trübe Stunde bereitete. Denn ach I die Köchin liebte so heiß und innig Einer von der Artillerie und sie konnte ihn nur an solchen Abenden bei sich empfangen, wenn die „Gnädige" im Theater war. Vorgestern war wieder solch' em heißersehnter Abend- Honziczek von der Artillerie durste also an der Seite seines Liebchens in der Küche weilen und er war noch in der Küche, als draußen plötzlich angeläutet wurde.


