Kirchliche Anzeigen irr e»angeltschen«emeinde,u«ietzen.
Gottesdienst:
Sonntag den 29. Januar (4. nach Epiphanias):
Morgens 91/? Uhr: Pfarrer Schlosser.
Nachmittags 5 Uhr: Pfarrer vr. Naumann.
Donnerstag den 2. Februar:
Im Gymnasium Bibelstunde, Abends 6 Uhr: Pfarrer Schlosser. (Das königliche Hochzeitsmahl. Matth. 22,1—14.)
Am Sonntag den 5 Februar wird das heilige Abendmahl gefeiert werden. Die Beichte findet in Verbindung mit dem Abendmahl unmittelbar vor demselben statt.
Die Psarrgeschäfte m der Woche vom 29. Januar bis 4. Februar besorgt
, Pfarrer Schlosser.
Frankfurt a. M., 27. Januar, Nachmittags 2 Uhr — Min. (Telegraphischer Coursbericht. Mitgetheilt durch das Bankgeschäft Albert Kaufmann in Gießen) Creditactien 238V2, Staatsbahnacticn 244V4, Galizier MA, Oesterr Silberrente 63^, 4o/g Ung. Goldrente 71 Vr, 4% 1880er Russen 69%,, 2. Orient-Anleihe 57%, 50/0 Rumänische Rente 85, Lombarden 97%. Tendenz matt. _______
Nach übereinstimmenden Ürtheilen und Gutachten mehrerer medicinischen Fachzeitschriften und vieler praktischen Aerzte haben sich die von Apotheker Rich Brandt Largestellten Schweizerpillen, in Folge der umfassendsten damit angestellten Versuche als eines der zuverlässigsten Heilmittel bei Verdauungsstörungen und deren Folgekrankheiten, wie: Verstopfung, Blähungen, Appetitlosigkeit, Kopf chmerzen Blutandrang, Herzklopfen, Leber- und Gallenleiden, Hämorrhoiden, Blutarmuth (Bleichsucht) re. aufs glänzendste bewährt; sie haben ferner auch den großen Vortheil vor vielen anderen ähnlichen Mitteln voraus, bafc fie milbe rotrfen, btt franfett Organe nicht erschlaffen, sonbern stärken und absolut unschädlich find Der billige Preis ermöglicht auch dem weniger Bemittelten den Ankauf dieses wahrhaften Volksmittels. Die ächten Schweizerpillen sind in Blechdosen, 50 Pillen für 1 J4, unb Heinen Versuchsschachteln, 15 Pillen für 35 H, welche als Etiquette das weiße Schweizerkreuz mit dem Namenszug Rich. Brandt im rothen Felde tragen verpaß in.den bekannten Apotheken vorräthig, woselbst auch die ausführlichen Prospekte nut den ärztlichen Aufsätzen oder Besprechungen gratis erhältlich find. bd4
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dnwenbbar erflärt. heth-,legten G-m-ind-n somit zwang weit über
gerecht wurde. Eisenbahnen sich in den Händen einer Privat-
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Edi« auch Ek.?^^,as^aft""Äa6trel'en.b" Di"°seiner Seit zu einem Beitrag an die Dichtungen dieser Gesellschcht na tl^ ®emeirt> n h >tten vollen rechtlichen Aktiengesellschast durch Staat Y-r na-z g Oberhissischen Eisenbohng s-ll-
Änspruch dar-uf, daß d>° betreff nden t m n ß beb DDm Jahre 1868 er-
'°Sik °b-n dteffm Anspruch gewiß Ut dadurch verloren, daß spater der Staat an die Stelle der Gesellschaft »-treten ist!
Aus diesen Gründen stellen Gesuch.^^e dem Antrag Ku g l er
auf E^führung^des Sekundärbet/tebs auf den Oberhefiischen Eisenbahnen ihre Zustimmung versagen
Die Grohherzogliche Handelskammer Gießen.
Edn^ Meisen. D,.ÄÄ:«ntt
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einem solchen Manöver ertappt und zur Anzeige gebracht.
— Se. König!. Hoh. der Großherzog passirte gestern Mittag 1 die hiesige Station behufs Weiterreise nach Kassel.
S e t tu i f H .
26 Januar. Am 21. ds. Mts. glitt der Taglöhner Leonhard M MW M
und ertrank. (S-.lftnbaf)U in den Baumgipfeln ist eine von den Absondeilichketten
KKÄÄMLHWM te* E-senbahn Verw." meint, wühl einzig m ihrer Ait sein durste
— Für beklagte Schuldner wird Folgendes von Interesse sein: W.nn h'r (Ä rickt weae-i enier Forderung verklagt ist und d-e Forderung ist richtig, so ist es
Ilrtheiltaxe den ganzen Betrag. Es lohnt sich demnach gewiß, die übrigen Ao ZU
sparen. - Hat ein Gläubiger einen Zahlungsbefehl seinem Schuldner erwirkt, so dürfte es sich empfehl n, denselben vor Ablauf der von der Zustellung an laufenden sechs- monotltchen iFrist für vollstreckbar erklären zu lassen, da man dadurch tm eventuellen Fall die Kosten eines durch den Verfall des ersten Zahlungsbefehls zu erwirkenden uveiten spart und sich keinen Weitläufigkeiten aussetzt- Selbstverständlich liegt etz in des Gläubigers Händen, sowie es ihm beliebt, die Vollstreckung zur Ausführung bringen ru lassen. - ■ —
Schiffsbericht^ Mitgetheilt vcn dem Agenten des Norddeutschen Lloyd in Bremen. C W- Dietz Nachfolger Gießen.
Bremen, 25. Januar. Der Postdampfer Rhein, Capt. H. Winter, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welcher am 14- Januar von Newyork abgegangen war, ist gestern 11 Uhr Abends wohlbehalten in Southampton angekommen und hat nach Landung bet für boit bestimmten Passagiere, Post und Ladung 8 Uhr Morgens die Reise nach hier fortgesetzt- Derselbe überbringt 92 Passagiere und volle Ladung.
Allgemeiner Anzeiger.
Betreffend: Die Mathildenstiftung für Oberhessen.
Bekanntmachung.
In dem Voranschlag der Mathildenstiftung für Oberhessen sind für das Jahr 1881 700 <X vorgesehen, welche zn wohlthattgen Zwecken verwendet und womit in erster Linie die in der Provinz bestehenden Klemkmderschulen, insbesondere die darin thätigen Lehrerinnen bedacht werden sollen. -7 Lo werden darnach die Vorstände solcher Schulen,, für welche eme Subvention gewünscht wird, ausaefordert, ihre deßsallsigen Gesuche, mit welchen eine möglichst ausführliche Mittheilung über Ausdehnung, Mittel und Bedürfnisse der betreffenden Anstalt zu verbinden ist, bis zum 15. Februar er. an den Unterzeichneten gelangen zu lassen.
Gießen, am 24. Januar 1882.
Der Vorstand der Mathildenstiftung für Oberhessen.
Dr. B 0 ekmann.
Die Holzverfteigerung vom 23. Januar auf dem Kolnhäuser Felde und diejenige vom 24. Januar im Walddistrikt Weilbach sind genehmigt und werden die Abfuhrscheine demnächst an die Großh. Bürgermeistereien abgeschickt werden.
Die Versteigerung vom 23. Januar im Walddistrikt Fuchsstrauch :c. ift dagegen nicht genehmigt. J^ch können die Steigerer das ihnen daselbst Ungeschlagene Neisholz, das Eichenscheitholz sowie diejenigen Nummern der übrigen Sortimente, welche im Distrikt Kellersberg sitzen, zum Steigpreis erhalten und die betr. Abfuhrscheine bei den Großherzogl. Bürgermeistereien in Empfang nehmen. Die sonstigen Nummern werden durch die unterzeichnete Stelle zu billigem Preise aus der Hand abgegeben.
Lich, den 26. Januar 1882.
Fürstliche Oberförsterei Lich.
635 Wimmenauer.
Holzverstkigerung.
Freitag den 3. Februar,
Vormittags von 9 Uhr an, sollen in den hiesigen Waldungen, District Birken, Schwalbengraben und Lahnkopf
55 Eichen-Stämme m. 22,24 Fstm., 102 Fichten- „ „ 18,02 „
45 Kiefern- „ „ 39,68 „
3 Buchen- „ „ 1,27 „
15 Eichen-Derbstng. „ 0,55 „
1375 Fichten- „ „ 40,54 „
4635 „ Reisstgn. „ 27,51 „
versteigert werden.
Die Eichen- und Kiefern-Stämme kommen Nachmittags zur Versteigerung und eignen sich letztere meistenthells zu Schnittholz.
Der Anfang ist an der Staatsstraße nach Marburg, dieseits der Diesenbach.
Staufenberg, den 26. Januar 1882.
Großh. Bürgermeisterei Staufenberg.
I 636 Vogel.
Holrverstristerung.
Im Hattenröder Gemeindewald kommt
Mittwock den 1. Februar
folgendes Holz zur Versteigerung:
59 Stämme Eichen-Bau- u. Werkholz von 16—38Ctm. Durchm. und bis zu 10 Mtr. Länge,
140 Stämme Fichten - Bauholz von 15—32 Ctm. Durchm. und bis 21 Mtr. Länge,
1 Birken-, 2 Aspen- u. 20 Kiefern- Stämme von 16—28 Ctmtr.
Durchm. und bis 11 Mtr. Länge, 140 Fichten-Derbstangen von 8—12
Ctm. Durchm. und bis 16 Mtr.
Länge,
135 Eichen-Wagnerstangen,
140 Buchen-Stangen (Pferchpfähle), 1250 Fichten-Reisstngn. (Bohnenstgn.).
Sodann kommen
Donnerstag den 2. Februar
zur Versteigerung:
4 Rm. Buchen-Scheitholz,
303 „ Buchen-, Eichen- u. 9!adel- Prügelholz,
62 Rm. Buchen-, Eichen- u. Nadel- Stöcke,
5330 Wellen Buchen-, Eichen- u. Nadel- Reisholz,
12 Haufen Fichten-Reisholz.
Die Zusammenkunft ist Morgens 9 Uhr im Dorf.
Hattenrod, 25. Januar 1882. Großh. Bürgermeisterei Hattenrod.
632 Menge l.
601 Verschiedene gute So^nre??üi löffel zu verkaufen nach MaittpretS
Äm»'T®*'*m* e-#9-
Holzversteigerunq.
Montag den 30. Januar kommen in dem Gräst. Solms-Laubach- schen Revier Arnsburg zur öffentlichen
Versteigerung:
110,5 Rm. Buchen- u. Eichen-Scheitholz,
Ul „ ,, " » Prügelh.,
116 „ „ 1 „ „ Stockholz,
1031 „ „ „ ' „ Reiserholz,
ferner
51 Eichen-Stämme von 4—11 Mtr. Länge, 23—40 Ctm. Durchm. — 31,55 Fstm.,
3 Fichten-Stämme von 12 Mtr. Länge, 15—28 Ctm. Durchm. = 1,16 Fstm.,
32 Kiefern-Stämme von 7— 11 Mtr. Länge, 20—31 Ctm. Durchm. = 16,31 Fstm.,
697 Fichen-Stangcn von 3—6 Mtr. Länge, 2—6 Ctm. Durchm. = 2,14 Fstm.
Die Versteigerung erfolgt abwechlelno und beginnt mit dem Kiefem-Stamm- holz präcis 9'/v Uhr auf der Hard
Arnsburg, den 25. Januar 1^8^.
637 ___ Hackel. .
Gerichtsvollziebei.
612
Sam/Isg den 2b. ds. Mts i
Nachmittags 2 Uhr,
in der Flett'schen Hofrmthe biei f0ÜeU i Sopha 1 Tisch und 2 Stühle meistbietend versteigert werden
Gießen, den 26. Janua^l8^^^
Mobiliar-Versteigerung.
Montag den 30 dS. Mt^.,
Nachmittags 1 ?2 Ubr,
werden im K a r 1K ämmere r'schen Hause, Löwengasfe 153, schöne, noch fast neue Möbel, Spiegel rc. versteigert.
603 Hoffmann, Orksgenchtsmann.


