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Hessische Morgenzeitung.
24. Jahrgang.
Von entschieden liberaler und deutsch-nationaler Tendenz bespricht die „Hessische Morgenzeitung" in Leitartikeln die hervorragenden Ereignisse auf den Gebieten der Polirik, der Volkswirtschaft und des Handels. In ihrer Tagesschau gibt sie einen gedrängten und scharf gesichteten Gesammtüberblick der neuesten Begebenheiten im In- und Ausland, und widmet dem parlamentarischen Leben durch ausführliche Berichterstattung die ihm gebührende Aufmerksamkeit. Durch ihr zweimaliges Erscheinen am Tage und durch directe telegraphische Berichte wird es der „Hessischen Morgenzeitung" möglich, die neuesten Nachrichten (Politik und Börse) ihren Lesern sofort zu übermitteln. Im Feuilleton bringt sie gute Novellen und Erzählungen und beleuchtet die Erzeugnisie der Kunst und Literatur in durchaus unabhängiger, kritischer Weise. Besondere Bedeutung legt die „Hessische Morgenzeitung" den Vorgängen in Hessen und Waldeck bei und wird durch zahlreiche Specialcorrespondenten in den Stand gesetzt, ein getreues Bild unserer provinziellen Entwicklung zu liefern. Mit der Sonntagsnummer wird den Abonnenten ein besonderes illustrirtes Unterhaltungsblatt kostenfrei geliefert.
Die „Hessische Morgenzeitung" erscheint 12 Mal per Woche. Abonnementspreis pro Quartal 3.75 (pro Monat JL 1.25). Seit länger als 23 Jahren in allen Theilen des ehemaligen Kurfürstenthum, wie auch im nahegelegenen Waldeck eingebürgert, eignet sie sich zur Verbreitung von Geschäftsanzeigen vorzugsweise
Kassel, im Juni 1882.
Verlag und Kedaction der Hessischen Morgenzeitung.
Die
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zu Darmstadt
hat die Versicherung steigender Renten wieder ausgenommen. Einlagen zu der neuen Jahresgesellschast können geleistet werden bei dem Agenten der Anstalt. Nähere Auskunft ertheilt
1424 Jf. JVt. Müller. Bahnhofstraße E, 92y10.
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Berliner Gerichts-Zeitung.
3. Quartal 1882. 30- Jahrgang.
Man abonnirt bei allen Post-Aemtern Deutschlands, Oesterreichs, der Schweiz rc. für 2 Mark 50 Pf. für das Vierteljahr, in Berlin bei allen Zeitungs - Spediteuren für 2 Mark 40 Pf vierteljährlich, für 80 Pf. monatlich einschließlich des Bringer- lohns
Die Berliner Gerichts-Zeitung, in Berlin wie im ganzen übrigen Deutschland Vorzugs- weis in den gut situirten Kreisen der Beamten, Gutsbesitzer, Kaufleute rc. verbreitet, ist bei ihrer sehr großen Auflage fiirJnserate, deren Preis mit 35 Pf. für die 4gespaltene Zeile sehr niedrig gestellt ist, von ganz bedeutender Wirksamkeit.
Die Berliner Gerichts -Zeitung verbindet mit ihrem Hauptzweck, in populärer Weise Rechts- und Gesetzeskenntniß zu verbreiten, — die für Jedermann unerläßlich ist zur Verhütung von Schaden an Ehre und Vermögen, — die Aufgabe, im vollsten Sinne des Wortes ein Unterhaltungsblatt für den Leser zu sein. In volkstümlicher und pikanter Darstellungsweise berichtet das Blatt über alle interessanten Kriminal- und Civilprozesse des In- und Auslandes, namentlich der Berliner Gerichtshöfe, über die Entscheidungen des Reichsgerichts, des Kammer- gerichts rc. Die Redaction, welche in Verbindung mit den bedeutendsten Juristen Berlins steht, ertheilt in dem Briefkasten der Zeitung allen Abonnenten kostenfrei eingehendsten Rath in schwierigen Rechtsfragen, sowie durch spezielle Börsenreferenten genaueste Auskunft über Werthpapiere rc. Daneben bringt die Zeitung den Lesern eine Fülle von Unterhaltung durch eine umfassende Chronik der Berliner Tages- Ereignisse, vermischte Nachrichten von nah und fern, unparteiische Kritiken über Berliner Kunst- und Theater-Novitäten, sowie ein von den namhaftesten Autoren unterstütztes reichhaltiges Feuilleton. Eine Rundschau aus der Feder eines der hervorragendsten Publicisten der Gegenwart beleuchtet in anerkannt meisterhafter Weise die politischen und socialen Fragen des Tages. Der vor- zitgliche Roman „Der Freihändler" von R. D. Blackmore, welcher in der freien Uebertragung ebenso großes Interesse in Deutschland erweckt, wie bei seinem Erscheinen in England, wird allen neuen Abonnenten kostenfrei und ganz vollständig soweit nachgeliefert, als dieser Roman bis 1. Juli in der Berliner Gerichts-Zeitung zum Abdruck gelangt. Freunde recht interessanter, gediegener Lektüre machen wir ganz besonders auf den Roman „Der Freihändler" aufmerksam.
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Verantwortliche Redaction: A. Scheyda. — Druck und Verlag der Brühl'schen Druckerei (Fr. Ehr. Bietsch in Gießen.


