Ausgabe 
22.10.1882 Erstes Blatt
 
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her wahren Liebe. Wie erstaunten sie aber, als der Herr Examinator ihnen auf die verfängliche Frage auch die Antwort gab. daß nämlich die ßicbe em Nebenfluß der Weichsel sei.

Bielefeld. 16. Oktober. Der älteste Bürger unserer Stadt, der Rentner Mar­cus Jordan, hat laut derWests. Ztg." heute sein 104. Lebensjahr vollendet. Man kann denselben noch täglich auf den Promenaden treffen und die Freude an der Natur wie die Frische des Geistes scheint er sich unverkürzt bewahrt zu haben, wenngleich der Schritt, der ein etwas langsameres Tempo angenommen hat, auf eine Abnahme der Körperkräfte schließen läßt.

Forbach, 14. Oktober. Verflossenen Donnerstag, Vormittags 11 Uhr, wurden die Beamten und Bediensteten des h.esigen Bahnhofes nicht wenig erschreckt, als etwa 40 bis 50 Pferde in wildem Galopp, auf der Bahnstrecke von Saarbrücken kommend, gen Metz dahtnfausten. Man glaubte zuerst, es seien dieselben aus einem Waggon entsprungen, doch bald klärte sich die Sache dahin auf, daß diese Pferde dem 7. Drag.- Regiment in Saarbrücken angehörten und von dem Exercterplatze aus, wo man die­selben unter der Aufsicht eines Wachtmeisters grasen ließ, 60 an der Zahl entlaufen waren. In Styringcn wurden schon 7 Stück aufgefangen, in Forbach durch Arbeiter 2, im Dorf Beningen ebenfalls 2 und in Wiescnthal etwa 20. Dieselben rannten in solch wilder Hast, daß es einem Trupp Arbeiter auf der Strecke zwischen Cocheren und Bentngen nicht gelang, sie von dem Bahrgcleise abzubringen. Einem von Cocheren gegen Forbach abgelassenen Güterzug, welcher sofort Alarmsignale gab und zum Still­stände gebracht wurde, wichen die nun total wilden Pferde geschickt aus, verließen aber nicht den Bahnkörper, sondern sprangen tn dem Geleise, auf welchem ihnen der Zug entgegengekommen, rastlos weiter. Nun war großes Unglück verhindert, indem so zu sagen im nächsten Augenblicke die Personenzüge von und gegen Metz diese Strecke passirten. Gegen Abend wurden die Ausreißer, von denen noch 11 Stück fehlen, nach Saarbrücken durch Forbach zurückgebracht: zwei Drittel davon aber waren hinkend geworden, weck sie sich begreiflicherweise an den Querstangen der Schienen und an den Weichen der Station Forbach die Hufe und Fesseln arg beschädigten.

* Musch enhetm, 20. Oktober. Hierorts wurden dieser Tage alte Münzen ge­sunden. Ein Mann hatte ein Kalkloch an der Ortsstraße gegraben ohne daß er etwas gemerkt hatte. Kinder, welche aber in demselben spielten und wobei jedenfalls noch Erde sich von den Setten loslöfte, fanden viel altes Geld. Sie machten sich die Taschen voll, verschenkten davon anderen Kindern, tauschten sich Zuckersteine dafür, so daß, als ich Kunde davon bekam, der Fund vielleicht schon in 1015 Händen war. Der Eigrnthümer des betreffenden Hofraums war anfangs nicht zu Hause, und als er kam, machte er Ansprüche auf die Münzen, hat auch vieles bekommen. Viele Leute weigerten sich aber, etwas herauszugeben, denn es sind mehrere Goldstücke dabei und viele große Silberstücke von der Größe eines Fünfmarkstücks. Die hiesige Bürger­meisterei nahm sich nun der Sache an und ließ alles Geld sich abliefern (was aber aber auch einige nicht thaten), bis entschieden sei, ob Finder oder Eigenthümer des betr. Grundstücks der rechtmäßige Besitzer des Geldes sei. Im Ganzen sind bis jetzt abge­liefert 40 große Silberslücke (im Werthe von 200 JV), 4 Goldstücke (im Wertbe von 6070 </&) und circa 240 kleine Münzen. Die Gold- und Silberstücke sind alle französisch. Die Silberstücke tragen die Umschrift Ludwig XV. D. G. FR. et NAV. Rex und sind vom Jahre 172636 und jedenfalls alte Fünffrankenstücke. Die Gold­münzen tragen auf der einen Seite dieselbe Umschrift und auf der andern: 1759 Chr. Roge Vinc impe. (vielleicht Louisdor?) Das größte von letzteren ist so groß wie ein Zweimarkstück Die kleinen Scheidemünzen sind fast alle von deutschen Staaten.

Dortmund, 14. Oktober. sEntsetzliche Rohheit.) Am Donnerstag Abend saßen in dem Speisesaale der ZecheHansa" mehrere Arbeiter verschiedener Nationalität (Polen und Deutsche) beisammen. Ein Pole sand auf dem Fußboden em Stück von einer Uhrkette und frug, wem dasselbe gehöre. Als der Arbeiter Szoltisel antwortete, das Stückchen Kette gehöre ihm, erhielt er von dem Arbeiter Michels aus Münster- Maiseld eine furchtbare Ohrfeige. Der Geschlagene wehrte sich nicht und dieses schien gerade die Wuth des ebenfalls aus Münster-Maifeld gebürtigen Arbeiters Adams zu reizen, er begab sich nach seiner Schlafstube, holte ein Beil und ein Eichenholzscheit, gab letzteres dem Michels und nun hieben beide vereint auf die Polen e n, die unter jämmerlichem Geschrei den Speisesaal verließen. Jetzt, nachdem sie Blut gesehen, ge­wann in Adams und Michels die Bestie die Oberhand: mit dem Rufe:Alle Polacken müssen dran!" liefen sie auf die Galerie, auf welche die Schlafzimmerthüren münden, sprengten 6 verschlossene Thüren und schlugen mit den beiden gefährlichen Waffen chem Beil und dem Holzscheit) Alles nieder. Die Schläfer in den Betten wurden sogar nicht geschont, so zogen sie dem Arbeiter Paul Huy das Oberbett weg und zerschlugen ihm 3 Rippen. Die Polen flüchteten, Feuer rufend, hinweg. Die beiden Münster-Maifelder behaupteten schließlich das Schlachtfeld. Aber der Opfer waren viele, Betten und Fußboden waren mit Blut bespritzt Außer dem oben erwähnten Huy waren schwer verletzt die Arbeiter Szoltisek, Kiemarczek, den beiden letzteren waren die Köpfe an verschiedenen Stellen gespalten, leichter, aber immerhin erheblich durch Beilhiebe ver­letzt waren Emanuel Koselsky, Franz Michalski und Paul Gratzkw Die drei Erst­genannten sind im Krankenchause zu Dorstfeld untergebracht und schweben Kiemacrzek und Szoltisek in höchster Lebensgefahr. Ein Pole wurde dadurch vor Verletzungen bewahrt, daß er sich von seinem Kameraden tn den Kleiderschrank schließen ließ. Doch wäre er, da die Gefangenschaft sehr lange währte, beinahe erstickt. Die beiden Scheusale Adams und Michels sind von Gensdarmen und Polizeibeamten am gestrigen Morgen verhaftet worden. Es «ar dies ein schweres Stück Arbeit, da die Verbrecher sich mit ihren Mordwerkzeugen in ihre Zimmer eingcschlossen hatten. Als die Beamten die Thür sprengen wollten, suchten die beiden Gesellen durch das Fenster zu entkommen, was ihnen jedoch nicht gelang. Michels konnte erst überwältigt werden, nachdem er fast keinen Fetzen Zeug mehr an sich hatte. M'chels ist schon wegen Verbrechens gegen die Sittlichkeit mit 3 Jahren Zuchthaus bestraft worden.

Marienburg. Ein hier vor einigen Tagen vorgekommener Fall von Blut­vergiftung, den Herr Dr. Berg an einer in dem nahe gelegenen Sandhof wohnenden Zimmermannsfrau conftattrt und bis jetzt mit Glück behandelt hat, fordert zu großer Vorsicht auf. Es handelt sich derDanz. Ztg." zufolge um eine Vergiftung durch gewöhnliche blaue Strickwolle, die dadurch entstand, daß die Strickende den Faden um emen Finger gewickelt hatte, der nur ganz geringe Spuren einer höchst unbedeutenden, kaum sichtbaren Verletzung oufzuweisen hatte. Bei der erkrankten Frau stellte sich schon nach wenigen Stunden heftiges Fieber ein, bald darauf schwollen Hand und Arm bedeutend an und nun erst wurde durch eine glückliche Combination des schnell herbet- gerusenen Dr. B. die Ursache der Erkrankung festgestellt. Eine Amputation des Armes, die man anfangs für nothwendig hielt, hat nun zwar unterbleiben können, jedoch macht die Genesung der Frau nur sehr langsame Fortschritte

Nürnberg, 15. Oktober. Ueber die Schlußfeier in der Landesausstellung entnehmen wir einem Berichte desKorr. v. u. f. D." das Folgende. Zu Beginn der Feierlichkeit ergriff Direktor Stegmann das Wort und verbreitete sich über Bedeutung und Geschichte der Landesausstellung. Nach Verlesung der prämtirten Aussteller sprach der Minister des Innern, v. Feilitzsch, u. A-:Unter dem Protectorate Sr. Majestät des Königs hat sich dieses großartige Unternehmen in allen seinen Stadien zur leb­haftesten Befriedigung vollzogen. Mit goldenen Lettern wird die bayrische Landes­ausstellung des Jahres 1882 in den Annalen der vaterländischen Geschichte verzeichnet werden. Sie wird ein bleibendes Denkmal bilden für den Stand und die Entwickelungs­geschichte unserer Industrie, der Gewerbe, wie der Kunst. Groß war die Mühe und Arbeit, aber groß ist auch der Erfolg. Wurde durch die Ausstellung in glorreicher Weise conftattrt, was Bayern auf den bezeichneten Gebieten zu leisten vermag und hat sich Bayern hierdurch die allseitige und größte Anerkennung im In- und Auslande erworben, so ist insbesondere auch als bedeutsamer Erfolg hervorzuheben, daß durch dieselbe eine erfreuliche Erweiterung des Absatzgebietes der Producte heimischer Arbeit erzielt wurde. Gleichzeitig hat aber auch das Ausstellungs-Unternehmen anregend, belehrend und aufklärend gewirkt und in allen betheiligten Kreisen eine Aufmunterung zu weiterer Vervollkommnung hervorgerufen Ich darf tn dieser Richtung nur an den großen Zufluß von Menschen aus allen Kreisen der Bevölkerung, insbesondere an die große Anzahl jener Besucher erinnern, welche sich ein ernstes Studium der Ausstellungs- Objecte zur Aufgabe gemacht haben. Diese großartigen Erfolge sind hauptsächlich jenen von Patriotismus beseelten Männern zu danken, welche in opferwilliger Weise in rast­loser Mühe und Arbeit bei dem Unternehmen mitgewirkt haben. Es sind dies zunächst die Mitglieder des bayerischen Gewerbe-Museums, des Landes-Comltös und des Preis­gerichts, es sind ferner alle jene Personen, welche außerdem thatkräftig den Gedanken zur Verwirklichung gebracht haben. Weder die Last der Geschäfte, noch Schwierigkeiten aller Art, ja selbst Angriffe und Anfeindungen waren nicht im Stande, diese hochver­dienten Männer tn ihrer mühevollen Arbeit zu beirren. Alle haben in gewissenhafter und ersprießlicher Weise ihre volle Pflicht gethan. Der schönste Lohn für die vielseitige

ersprießliche Thätigkeit g'pfUt bei allen Betheiligten an sich tn dem Bewußtsein, zum Gelingen dieses bedeutungsvollen vaterländischen Unternehmens beigetragen zu haben. Se. Majestät unser allergnädigster König, der erhabene Protector der Landes-Aus­stellung, haben von diesen verdienstvollen Leistungen allerhuldoollst Kenntniß zu nehmen und die allerhöchste Ermächtigung zu erteilen geruht, daß den betheiligten Persönlich­keiten im königlichen Auftrage für ihre mühevolle, gewissenhafte und ersprießliche Thätigkeit der Dank der kgl. Staatsregierung in entsprechender Form zum Ausdrücke gebracht werde. Es gereicht mir zur größten Freude, diesen allerhöchsten Auftrag voll­ziehen zu dürfen".

Gewerbliche und technische Notizen.

Es gibt ein ziemlich einfaches Verfahren, zu ermitteln, ob Tuchwaare mit Baumwolle gemischt ist oder nicht. Dasselbe besteht darin, daß man einen Abschnitt von dem zu untersuchenden Stoffe in Aetznatron taucht und bann diese Flüssigkeit einigemal kurz hintereinander aufkochen läßt. £)Je Wollfaser wird durch diese Mani­pulation vollständig zerstört, wohingegen das im Stoffe etwa vorhandene baumwollene Gewebe vollständig erhalten bleibt und klar zu Tage tritt.

Eine neue Wärmeschutzmasse für Dampfröhren und dergleichen besteht zur Hälfte aus Sägemehl oder einer ähnlichen Masse, zur Hälfte aber aus Roggenmehl oder einem anderen ftärkemehlhaltigen Körper. Diese Stoffe werden mit Wasser zu einem Teige angerührt und bilden unter der Einwirkung der Hitze eine feste elastische Masse. '

SchiffSbericht. Mitgetheilt von dem Agenten des Norddeutschen Lloyd in Bremen, C. W. Dietz Nachfolger, Gießen.

Bremen, 20. Oktober. Der Postdampfer Elbe, Capt. W. Willigerod, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welcher am 11. Oktober von Newyork abgegangen war, ist heute 41/« Uhr Morgens wohlbehalten in Southampton angekommen und hat nach Landung der für dort bestimmten Passagiere, Poft und Ladung 5% Uhr Morgens die Reise nach hier fortgesetzt. Derselbe überbringt 231 Passagiere und volle Ladung.

Handel und Verkehr.

Gießen, 21. October. Auf dem heutigen Wochenmarkt kostete: Butter per Pfund A 1.151.20,^Hühnereier per Stück 78 4, Käse per Stück 49 Käsematte per Stück 3 H, Erbsen 1 Liter 20 H, Linsen 1 Liter 26 H, Tauben das Paar 6070 H, Hühner per Stück .A 0.85 -1.00, Hahnen per Stück A 0.60 bis 0.90, Enten per Stück A 1.502.00, Ochsenfleisch per Pfund 6670 H, Kuh- und Rindfleisch 5660 H, Kalbfleisch 54 bis 56 H, Schweinefleisch 6264 H, Hammelfleisch 6066 H, Kartoffeln per 100 Kilo A 5.009.50, Zwiebeln per Centner A 4 5.00, Milch per Liter 1418^. Gänse per Pfd. 3852 H.

Frankfurt a. M., 21. October, Nachmittags 2 Uhr Min. (Telegraphischer Coursbericht. Mitgetheilt durch das Bankgeschäft Albert Kaufmann in Gießen.) Creditactten 263%, Staatsbahnactien 294%, Galizier 267%, Lombarden 121%, Nord- westbahnactien 175%, Darmstädter-Bankactien 157%, Oberschlesische E.-B.-Act. 258%, Oesterr. Silberrente 66%, 4<V0 Ungar. Goldrente 74%, 4% 1880er Russen 70% 5% 1877r Russen, 2. Orient-Anleihe 56%, Spanier, 5% Rumänische Rente , 4% Umfic. Egypter 715/i6, Disconto Comm. 206%, Gotthardbahnactlen 90%. Tendenz schwankend.

Wie wir in Erfahrung gebracht, hat das Stellenvermittelungsbureau des Kauf­männischen Vereins in Frankfurt a. M. im verflossenen Quartal bei etwa 700 während dieses Zeitraums angemeldeten Vacanzen über 300 Besetzungen erzielt- Die in den 3 Quartalen dieses Jahres erreichte Summe Der Besetzungen ist 800, wir dürfen dieses Resultat Dank der vortrefflichen Organifatbn des Instituts als ein durchaus günstiges bezeichnen.

Auszug aus den Standesamtsregistern des Standesamts Gießen.

Aufgebote.

Oktober. 16. Kaufmann Eduard Kretschmann von Schwetzingen mit Anna Juliane Fischer, Tochter des verftorbencn ®erbermeifter§ Philipp Reinhard Fischer von Lich. 17. Schäfer Ludwig Beirnborn von Endbach mit Eva Gimbel, Tochter des Brenners und Taglöhners Johann Heinrich ©anbei von Schönstadt 18. Musiklehrer Franz Ludwig Karl Bauer mit Marie Josephine Bourgeois, Tochter des verstorbenen Opfermanns und Glöckners Johannes Bourgeois von Gießen. 18. Musikus August Theodor Adam Jessing von Sömmerda mit Katharine Amend von Treis a d. Lumda. 19 Der pensionirte Rangirer Heinrich Bräuning, Wittwer von Odenhausen mit Karoline Margarethe Rupptrt, Tochter des Droschkenkutschers Heinrich Ruppert von Bockenheim 20. Buchhändler Philipp Pfeiffer von Groß-Buseck mit Johanna Hannes, Tochter des verstorbenen Hausbeschließers am Großherzoglichen Hoftheater Nicolaus Hannes von Darmstadt.

Eheschließungen.

Oktober. 18. Schneider Heinrich Schmidt von Lollar mit Margarethe Gerhardt von Ruppertsburg. 19. Condltor Friedrich Georg Christian Karl Lind mit Luise Johannette Karoline Nehmeyer, Tochter des Hospitalverwalters Wilhelm Nehmeyer von Gießen.

Geborene.

August. 31. Dem Schneidmüller Philipp Karl Euler ein Sohn, Albert Rudolf. Oktober. 6. Ein Sohn von auswärts, Georg Hermann. 6. Dem Taglöhner Andreas Baum eine Tochter, Anna Katharine. 10. Dem Militär-Büchsenmacher Heinrich Engel II. eine Tochter, Eva Margarethe. 10. Ein Sohn von auswärts. 11. Dem Gendarmen Philipp Schwarz ein Sohn, Johann Heinrich Thomas. 12. Dem Kaufmann Karl Hosch ein Sohn. 13 Ein Sohn von auswärts. 13. Eine Tochter von auswärts, Georgine Karoline Theodore. 13. Ein Sohn von auswärts, Karl Joseph. 14. Dem Weißbinder Johannes Röhmig eine Tochter. 15. Dem Hauptsteueramts-Afsiftenten August Schmidt eine Tochter, Toni Marie Minna. 15. Dem Arbeiter Philipp Otto III. ein Sohn, Karl. 17. Ein Sohn von auswärts.

Gestorbene.

Oktober. 13. Der Zugführer bei der rechtsrheinischen Bahn Johann Peter Röhrig, 47 Jahre alt. 15. Der Bureaugehilfe bei der Oberhessischen Bahn Emil Martin Ludwig Karl Gail, 24 Jahre alt. 15 Margarethe Werner, geb. Stimmer, 39 Jahre alt, Ehefrau des Korbmachers August Werner. 15. Lackirer Georg Karl Martin Fischer, 17 Jahre alt. 15. Katharine Philipptne Schäfer, 36 Jahre alt. 15. Karoline Schneider, geb. Schneider, 34 Jahre alt, Ehefrau des Karl Schneider von Haardt bei Siegen- 16 Wilhelm Friedrich. 10 Jahre alt. Sohn des verstorbenen Gendarmeriewachtmeisters Wilhelm Schneider. 16. Anna Katharine, 10 Tage alt, Tochter des Taglohners Andreas Baum. 17. Rosa, 6 Jahre alt, Tochter des Kauf­manns Abraham Schwarzschild. 19. Sattler Konrad Weißbäcker, 23 Jahre alt, von Offenbach a- M. 19. Former Ludwig Göbel, 26 Jahre alt, von Zorge bei Blanken­burg. 20. Karoline Hanitsch, geb. Seitz, 69 Jahre alt, Wittwe des Schuhmachermeisters Heinrich Hanitsch.

Auszug aus den Kirchenbüchern der Stadt Gießen.

Evangelische Gemeinde.

. o , Getränte.

SDen 18. Oktober. Heinrich Schmidt, Schneider dahier und Margarethe Gerhardt von Ruppertenrod.

19 Oktober. Friedrich Heinrich Christian Carl Lind, Condltor dahier und 9rehmey0r^""^ karoline Nehmeyer, Tochter des Hospitalverwalters Wilhelm

- ,, , Getaufte.

Den 14. Oktober. Dem Taglöhner Andreas Baum eine Tochter, Anna Katharine, geboren den 6. Oktober.

ur Oktober. Dem Buchhalter August Ferdinand Gail ein Sohn, Ferdinand Gottlieb Wilhelm, geboren den 28. Juli.

. ", Dieselben Dem Tapezier Wilhelm Böhling ein Sohn, Friedrich Julius, geboren

den 21. September.

<->-^ bvselben. Dem Schuhmacher Heinrich Krug ein Sohn, Kaspar, geboten den 8- Oktober.