Ausgabe 
20.8.1882 Erstes Blatt
 
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Auszug aus den Kirchenbüchern der Stadt Gießen.

Evangelische Gemeinde.

AiUguu- 11. xjaajoeacr yncoiaus ytciuyuiui, uu ' /rrtnrAtin

14. Elis- Caprano. geb. »en,. 63 Jahre alt. W'itwe des Kr-izarzt-s V-- Mion E°prano^ 14. Marie. 5 Jahre alt, Tochter des Arbeiters Ludwig Schmidt VI.14. vrfleiipieier Max Ludwig Lenhard, 26 Jabre alt, von Bovpard. 15. Georg Ph'llpp "ms, ^ayr alt, Sohn des Metzgermeisters Georg Möhl-

Llzard verloren." rr,r, , . . , ....

- sDes Schauspielers Raches Von einem französischen Schauspieler wird die solaende Anekdote berichtet, die freilich kein allzugroßes Zartgefühl bekundet. Der Zünftler bemerkte mehrere Wochen .hindurch, so oft er spielte, einen Buckligen, der ^mer auf ^demselben Platze einem der vordersten Par quetsche auf der rechten Sette - sah; der Buckelige war sehr kritischer Natur und zeigte ost in manchen Scenen ftin deutliches Mihsallen über das Spiel des Schau p'-l/rs^d°n ds-s Betragen mcht nrnetfe (?r suchte deshalb den Herrn in feiner 26ohnung auf und sagte zu ibmHerr, ich komme, Sie um -ine große Gefälligkeit zu bitten Es kann mir nämlich nicht beifallen, Sie des Theatervergnügens berauben zu wollen, aber ich bitte Sie inständigst, sich irgend einen andern Platz im Hause zu wählen, damit ich Sie nicht direct vor Augen habe, denn ich muß gestehen, Sie üben eine ^^würdige Macht über mich aus und Ihr Wesen, Ihre Bewegungen, Ihre gamWn, derart, daß ich oft kaum im Stande bin, in meiner Rolle zu bleiben. 2)a§ Heine bucklige Männchen resusirte jedoch brüsk und unser S»auspi-ler mußte unverrichteter Dinge abziehen. Wuthentbrannt ging er geradewegs ms Theater, kauft- ö fetfce, bte °u jenen anstießen, den sein Feind -inzun-hmen pflegte und verbrachte den Tag damtt, di-lelben an den Mann zu bringen. Am Abend kam -in Herr und occupirte einen jener fünf Plätze.Ah," sagten die Habitues des Theaters,unser buckliger Kritikus rorrb heute Abend Gesellschaft haben; sein nächster Nachbar hat auch keinen geraden Rücken." Die Thür ging wieder auf, ein zweiter Herr erschienOh, uow ein Bucrei. summte es durch die Reihen. Fast sollte man dies für ein absichtlich arrangtrtes Rendezvous halten das Rendezvous der drei Buckligen!" Den dritten und vterrm Ankömmling, der ebenfalls zu den drei ersten paßte, begrüßten bereits wahre Lach-

(Eheschließungen.

August. 12. Rechtsanwalt Karl Christian Friedrich Wilhelm Dornseiff mit Eltsabethe Marianne Katharine Baltzer, Tochter des Professors vr Richard Baltzer von Gießen- 12. Schmied Joh. Ludw. Becker von Londorf mit Eltsabethe Leim, Tochter des verstorbenen Tuchbereiters Georg Friedrich Leim von Alsfeld. 18. Stemhauer Heinrich Lerch von Landenhausen mit Anna Katharine Stroh von Beuern. 18. Küfer , ber denvalv ote w Georg Friedrich, Wittwer von Erlangen mit Magdalene Oßwald, Tochter des ver- Mr Rotherr) schreibt storbenen Küfers Johann Heinrich Oßwald von Laubach. 18. Maschinenschlosser Franz Mr. Rotyery )cpr i mjt Katharine Scharf, Tochter des Oeconornen Johann

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letzteren herrschen, welche die Ursache sind, daß Hunderte von stattlichen Schiffen [ August. 14. Dem Schuhmacher Max Simon eine Tochter. 14- BL

anS Land getrieben werden und mit Allen welche sichan Bord befinden, verloren Martin Langsdorf ein Sohn, Christian. 15 Dem Schriftsetzer Christian Platz neben mithin einzig und allein deswegen, weil die Capitäne dieser Schiffe von diesen Tochter-

Luftströmungen und von den Gesetzen, denen dieselben unterliegen, nichts wissen. Ich Gestorbene. ,

lasse nun einige Fälle folgen welche ich m den l°b>en zwei M-n notirt habe und | August. 11. Dachdecker Nicolaus N-idhardt, 39, J°h« °'t, °°n^^t-rbach. die folgenden Dampfer betreffen:Engadme ,Kestrel ,Norman .Claremont , Ruppera"Lady Ann",Nankm",Brest",Broomhaugh" rc. Wenn man die

Wetterkarte für jene Tage, an welchem diese Schiffe gescheitert find, betrachtet, so wird mau in iebem einzelnen Falle bestätigt finden, daß dieselben von dem Punkte des niedersten gegen den Punkt des höchsten atmosphärischen Luftdrucks zu gefahren sind. DerNanktttt "undBrest" gingen auf di-s- Weise innerhalb eines Monats am Cap

baariaer Hühnerhund angekauft und von dort im Wagen mit nach Bonn genommen. Vn Bonn wurde der Hund direct aus dem Wagen in das vund-coup- des nach Köln tabrenden stuges gebracht und von Köln aus per Droschke mit nach Ehren,eld g°- nnmrnen Dort ließ der neue Besitzer des Hundes, da er eine weitere Reise zu unter­nehmen hatte, das Thier bet einem Geschäftsfreunde zurück. In den ersten Tagen sckien sich der Hund auch ganz gut an den neuen Aufenthaltsort zu gewöhnen, war aber am vierten Tage (einem Samstag) plötzlich verschwunden- Man recherchirte nach allen Seiten ohüe Erfolg; da traf am folgenden Mittwoch em Telegramm aus Sieg- hitrn ptn welches meldete, daß der Hund ziemlich abgemagert bet dem alten @»gen: Xe^iieber an9Xmen fei. Es scheint völlig, räthselhaft wie das Thier den weiten Weg von Ehrenfeld bis Siegburg, den es niemals ^ufj Jurüd0eleflt u^ ber zudem noch durch den Rhein unterbrochen wird, wiederaeftmden hat, und gerade um deswillen scheint es mir nicht überflüssig, hinzuzufägen, daß ich für den genauen Sach-

nebeneinander zwei Locomotivführer, beide wackere verheirathete Leute die sich mr Dlens e gegenseitig ablösten. In diese mehr als Sreunbnatiba^ |

Eifersucht einen tiefen Riß Der eine Beamte warf dem anderen allen Ernsts vor, er treibe in seiner dienstfreien Zeit die Beschützung der ihm nicht angetranten Machbar n etwas zu weit- Versicherungen der Unschuld fruchteten nicht und man beschloß, den Eisenbahnkönig" von Texas um die kostenfreie Ueberlassung ^ner unbedeutenden Bahnstrecke zur Ausführung eines in seiner Art selbst in Amerika noch nicht dagewesenen Duells zu ersuchen.' Dem Besitzer imponlrte die originelle Idee - und es wurde für

einen Sonntag Nachmittag eine Strecke freigegeben, tn deren ungefährer Mitte eine Brücke über einen ziemlich reißenden Fluß führt. Es wurde verabredet, von^zwe entgegengesetzten Ausgangsstationen mit je einer Locomotwe ohne weltere Wagen mit voller Dampfkraft gegen einander zu fahren und gerade auf der Brücke auf etnanve zu stoßen. Der Ueberlebenbe wäre bann als Sieger zu betrachten. Die b«den

Duellanten machten ihr Testament und begannen an dem verabredeten Nachmittag die abenteuerliche Fahrt- Schon näherten sie sich Beide der Brücke, schon. befanden ste sich

auf ihr. Im nächsten Augenblicke mufete ber ^e^^l0e Sufammenftob ba^e^.nh(.n

sich n'cht etwa ein Wunder, sondern die einfachsten Gesetze der Physik retteten die beiden Familienväter. Auf der Brücke befand sich nämlich ^n Warterhaus. Der Sohn des Bahnwärters spielte mit einem Gummiball und der Zufall wollte es, daß derBall gerade derartig von der Wand des Häuschens absprang, daß er zwischen die beiden eben im Zusammenstöße begriffenen Maschinen gerieth. Durch die Elasticität des Balles prallten die beiden Locomotiven auf ihre Aussangsstationen zurück. Solche unb ähnliche Gummibälle bezieht man am billigsten . . . folgt die Adresse eines Newyorker

Geschäfts. ^lgenden heiteren Historie, welche in Nürnberg die Runde an allen Tischen der Hauptreftauration der Ausstellung mächt, dürften sich?"ch anderwärts Pendants finden. Eine Familie der haute volde, bestehend aus Mannlein. Weiblem und drei zarten Sproßliugen, hatte beschlossen,noble mang ^^in der bei den Klängen der Musik rc. rc. zu speisen. Die kluge Hausfrau der die Sperseka t der Hauptreftauration für 5 Köpft wegen ihrer zu sehr gesalzenen Preise e n D^ m Auge war, hatte vorsichtiger Weise Mundvorrath zu obigem Zweck mitgenomm n. Ohne Zweifel eine sehr verständige Thal, man kann da das Angenehme mit dem Billigen verbinden und hierzu auch noch dieNoblesse" fügen, )u welchem Zwecke man sich 5 Gedecke kommen ließ, und damit der Wirth doch auch nicht leer ausgehen sollte bestellte das Haupt der Familie großmüthig ein Glas Bier. Man tafelte nun munter und fröhlich wenn man das Ende gewußt hatte, wäre das kaum der Fall gewesen unb freute sich der klugen That der sparsamen Hausfrau, aber man wandelt nicht ungestraft unter den Palmen, die sich in der Nähe ^a.uPtI.eft^utatlon behnben, unb bas Unheil schreitet schnell. Diesmal nahte es m Gestalt eines schwarz­befrackten Kellners mit fteunblichstern Gesicht. Vor bem, baß bie kleine Gesellschaft sich erhob, um auf bas so heitere Mahl eine Verbauungsscene zu insceniren. er nnerte sich der Herr Papa, daß man das Glas Bier doch auch zahlen müsse. Mtt Eleganz, zwischen Daumen und Zeigefinger, reichte er 20 Pfg- dem ^enstbaren Geiste im Frack. Doch dieser sprach also: Quod non, ihre Zeche macht 2 Mark Pfg. Allgemeines I Erstaunen!Unmöglich," entgegnete der Haushattungsvorstand,t* habe: ja nin em (Älas Bier getrunken!"Jawohl," ergänzte ber Ganymed,unb 5 Beflecke mit Tmer unb Servietten benützt ä 50 Pfg. macht 2 Mark 70 Pfg-" Em fünffacher Schrei Der Entrüstung ertönte über ein solches Verlangen bes schwarzen Ungeheuers- Es half nichts, ber Schwarze blieb unerbittlich, ber Herr Papa ebenfalls, ber tapfer von Frau unb Kinb in seiner Beharrlichkeit unterstützt würbe. Er blieb auch fest, als- der verr Restaurateur als Verstärkung erschien unb sich auf seinen Tarif unb die 28.000 Mark Pacht stützte, erst bem Herrn Director Stegmann blieb es vorbchalten, den Ren tenten zur Raison zu bringen. Mit fünffachem Seufzer würben 2 Mark 70 Pfg- betippelt. Ein Familienglück war für biefen Abend getrübt, trauernben Hauptes Zorn 'm Herzen zogen sie von bannen. Wer wollte es ihnen Derbenten? 50 Pfg- für bie bloße Be­nützung von Messer, Gabel und Teller ist viel, 2 Mark 50 Pfg- noch viel mehr, dafür bekommt man ein ganz respektables Abendessen für eine Familie von 5 Köpfen, d- h- allerdings nicht in der Hauptrestauration.

sEme wichtige Beobachtung) Gelegentlich des Schiffsbruches berMosel" veröffentlichen englische Blätter einen Brief des Mr. Rothery, Wrack-Commissars, welcher eine Beobachtung über den Zusammenhang enthält, in welchem ber almos- pharische Luftdruck zu gewissen Unglücksfällen zur See steht, und der deßhalb die & achtung aller seefahrenden Nationen in hohem Matze verdient- u. A-:Mehr als 20 Jahre sind jetzt verflossen, fett td) zuerst beobachtete, wann

Getraute. r m

Den 12. August. Karl Christian Friedrich

zu Nidda unb Elisabeth Marianne Katharine Baltzer, Tochter des Profesiors di. jtteparo ^^^Den^Z.^Äugust. Johann Ludwig Becker Schmied zu Gießen und Elisabeth Leim, Tochter des verstorbenen Tuchbereiters Friedrich Letm zu Alsfeld.

Den 13. August. Dem Weißbi^er^Karl Neuling eine Tochter, Luise, geboren be 10Äb=n. Dem Handschuhm°ch-r Friedrich Wilhelm Wirst« ein Sohn, Erich Max August, geboren den 29. Juni. . stnunn

Den 15 August. Dem Fabrikant Eugen Kauffmann eine Tochter, F nny Wilhelmine, geboren den 14. Juli.

Beerdigte.

Den 12. August. Th-kla R-ichmann, geb. Bücking, Wtttwe des Rentmeisters Louis R-ichmann, alt 65 Jahre, gestorben den 10. August. £ßlWelm Höll,

Denselben. Johanna Zoll, geb. Bohl, Ehefrau des Schreiners ^vuye.m 2°u, alt 51 Jahre, gestorben den 10. August.

faloen- Als endlich auch ber fünfte von unserem Schauspieler gelabene Gast etntraf, gab es beinahe eine Scene, benn man wollte vor Lachen fast bersten- Beim Aufziehm des Vorhanges kam der gewöhnliche Bucklige. Er erhielt von Seite des lachlustigen Publikums eine förmliche Ovation, benn er würbe mit Applaus empfangen. Bletch vor Aerger nahm er seinen Platz zwischen seinen Leibensgenossen ein, bie sich mit weit mehr Humor als er in bie eigentümliche Situation fanden, benn sie lachten selbst barüber- Im ersten Zwischenacte verschwand ber gewöhnliche Besucher, um nicht wteber zu erscheinen. Unser Schauspieler war gerächt und hatte seinen Zweck voll- ständig^erreicht. ^ewyork Herald" hat die erste Aufführung desParsifal" in Bayreuth wiederum Gelegenheit zu einem großartigen Beweis der eminenten Leistungskraft der amerikanischen Presse gegeben. Am 26. Juli war die Aufführung und bereits die Nummer vom 27. Juli des Newyorker Weltblattes enthielt einen mehr als drei unb eine halbe Langspalte füllenben Bericht, ber in ber Nacht als Kabeltelegramm ein­getroffen war und den Lesern jenseits des Oceans ebenso früh als ein Bayreuther Blatt den Bewohnern der Feststadt selbst im Stande war, alle Einzelheiten der Auf­führung, des Musikdramas und der Leistungen, einschließlich der Reden Wagner's, erzählte. Aber nicht genug damit; zur Veranschaulichung der Musik und zum leichteren Verständniß der Kritik brachte das Blatt in den Text eingedruckt die wichtigsten der Motive" imParsifal" in Notendruck, so daß der musikverständige Leser bereits durch das Telegramm einen klaren Begriff von den wichtigsten musikalischen Momenten der neuen Wagner'schen Oper erhalten konnte. Wir finden in dem ausführliche«, auch objectiv und anschaulich geschriebenen Bericht solchergestalt das Gralmotiv, das Thoren­motiv, das Kundrymotiv, das Zaubermotiv, das Abendmahlsmotiv und das Motiv

i der Blumenmädchen in Notenschrift wiedergegeben.

Schiffsvericht. Mitgetheilt von dem Agenten des Norddeutschen Lloyd in Bremen, C- W- Dietz Nachfolger Gießen. , m f.. c

Bremen, 18. August. sPer transatlantischen Telegraph.^ Der Postdampsn Köln, Capt. G- H- Meyer, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welcher am 2. August von Bremen abgegangen war, ist heute wohlbehalten in Baltimore angekommen.

Handel und Verkehr.

Gießen, 19.August. Auf dem heutigen Wochenmarkt kostete: Butter per Pfd. X 0.901.00, Hühnereier per Stück 56 H, Enteneier per Stuck 0 0 H, Käse per St. 59 Käsematte per Stück 3 H, Erbsen 1 Liter 00 H, Lmsen 1 Liter 00 H, Tauben das Paar 60-80 Hühner per Stück 0.90-1.00 Hahnen per Stück X 0.501.00, Enten per Stück X 1.502.00, Ochsenflersch per Pfund 6670 Kuh- unb Rinbfleisch 54-60 Kalbfleisch 50 bis 54 Schweinefleisch 62-64 Hammelfleisch 60-66 H, Kartoffeln per 100 Kilo X 5.00-6.00, Zwiebeln per Centner X 68, Milch per Liter 1418^, Kirschen per Pfunb 0000 Ganse X 0.0000.

Frankfurt a. M.. 19. August, Nachmittags 2 Uhr - Min. (Telegraphischer Coursbericht. Mitgetheilt burch bas Bankgeschäft Albert Kaufmann in Gießen) Crebitactien 269^, Staatsbahnactien 298*/2, Galizier 27o Lombardeii 124^, Norb- westbahnactien 182, Darmstäbter-Bankactien 157s/e, Oberschlefische E.-B.-Act. 2d3V4, Oefterr. Silberrerste 66Vie, 4% Ungar. Golbrente 75Vs, ^/o 1880er Russen 69 50/0 1877r Russen 867/16, 2. Orient-Anleihe 565/8, Spanier 63Ve, 5% Rumänische Rente 90, 4Q/0 Unific. Egypter 59Vg. Tenbenz fest. __

Nur bei regelmäßiger Verbauung unb Ernährung ist ber Mensch gefunb unb beseitige man (Störungen berselben, wie Bleichsucht, Blntarmnth, unreines Blut nur mit Apotheker R. Branbt's Schweizerpillen, welche sich für biefe Zwecke als bas ge­eignetste Mittel erwiesen haben. Ausführliche Prospecte mit ben ärztlichen Urtheilen finb gratis, sowie bie ächten Apotheker N- Branbt's Schweizerpillen per Schachtel IX e^MMch^n^ber^Üe^nn^^M^^n^^^^^^^^^^^^^^^^^^ Auszug aus den Standesamtsregistern des Standesamts Gießen.

Aufgebote.

August. 12. Gastwirth August Christian Noll II. von Gießen mit Johannette j Karoline Zorn, Tochter bes Bäckermeisters Philipp Jacob Zorn von Catzenellnbogen. 12. Kaufmann Samuel Falk von Beckum mit Emma Mayer, Tochter bes Kaufmanns Aleranber Mayer von Gießen. 14. Schaffner Johs. Kuhl, Wittwer von Niederweimar mtt Doris Auguste Worstorff. Tochter des Schlossermeisters F/iedAch Worftorff von Rinteln. 15. Postbote Georg Löffler zu Groß-Lmden mit Katharine Wallenfels, Tochter des Oeconornen Konrad Wallenfels, von Allendorf a- d. Lahn 17. ftabrtfant Ernst Hermann Everling von Elberfeld mit Christiane Henriette Karoline Noll, Tochter des verstorbenen Bäckermeisters Christian Noll von Gießen.