verstanden und somit ist die weitere freiheitliche Entwickelung des Landes aeaenüber den ultramontanen Bestrebungen gesichert.
Die Lage in Egypten ist durch die Metzeleien in Alexandrien nur noch verworrener und schwieriger geworden. Selbst die Mission Derwisch Vascha's droht zu scheitern und es ist unter diesen Umständen erklärlich, daß England und Frankreich neue Panzerschiffe nach Alexandrien senden, wo auch italienische und türkische Panzerschiffe angekommen sind. Die Mächte zögern indessen immer noch, Marinetruppen in Alexandrien zum Schutze der bedrohten Europäer zu landen, da ein solches Beginnen unabsehbare Folgen nach sich rieben könnte; man ist vielmehr auf das Conferenz-Project zurückgekommen, aeaen welches sich nur noch die Pforte sträubt. Sämmtliche Mächte wollen nun wie aus Berlin gemeldet wird, ihre Vorstellungen bei der Pforte »gu Gunsten der Conferenz mit verstärktem Nachdruck erneuern und namentlich geltend machen, daß ein anderweitiges Eingreifen unvermeidlich werden könnte. Einem derartigen Druck der Mächte wird man in Konstantinopel schließlich doch nachgeben müssen, wenn die Pforte den Verdacht, daß sie in Egypten ein Doppelspiel treibe, zurückweifen will.
Petersburg. Ueber den Nachfolger des Grafen Jgnatieff im Ministerium des Innern schreibt die „Tribüne" : Graf Demetrius Andrejewitsch Tolstoy, geboren 1823, ist bereits als 20jähriger Jüngling in den Staatsdienst getreten, und zwar in die Kanzlei der Kaiserin. Schon 3 Jahre darauf, 1847, wurde er im Ministerium des Innern dem Departement für fremde Bekenntnisse zugewiesen, wozu alle außerhalb der griechisch-orthodoxen Kirche stehenden Con- fessionen gehören. Ein Jahr später, 1848, erhielt er den amtlichen Auftrag zur Abfassung einer Geschichte der fremden Bekenntnisse in Rußland. 1850 ivandte sich der 27jährige junge Mann einem ganz anderen Gebiete zu, dem Finanzwesen des Staates, und schrieb eine Geschichte der russischen finanziellen Einrichtungen und er hatte eben das 30. Lebensjahr zurückgelegt, als er wieder einem ganz anderen Staatszweige, dem Marineministerium, zugewiesen und zum Departements-Director desselben ernannt wurde. Acht Jahre später, 1861, finden wir den Grafen Tolstoy im öffentlichen Unterrichts-Departement beschäf- ligt, und zwar ebenfalls in der Stellung eines Directors. 1864 veröffentlichte er in Paris das berühmte Werk: Le catholicism romain en Russie, wofür ihn die Leipziger Universität zum Ehren-Doctor creirte. 1865 wurde er zum Oberprocurator des heiligen Synods ernannt. In der Stellung als unbeschränkter Chef des russischen Oberkirchenraths blieb er nur ein Jahr, um den vielleicht noch wichtigeren Posten des Ministers der Volksaufklärung zu übernehmen, und er verharrte an der Spitze des Unterrichtswesens bis 1881. Wir sehen aus der kurzen Lebensskizze, daß Graf Tolstoy, wie mannigfaltigen Ver- waltungszweigen er auch während der 38jährigen Beamten-Carriere angehörte, doch vorzugsweise seine Thätigkeit dem geistlichen und Unterrichtswesen widmete. Auf diesem Gebiete ist er als Schriftsteller bekannt geworden und repräsentirt eine scharf ausgeprägte Richtung. Im Gegensatz zu den Realien, den Naturwissenschaften ist er der Vertreter der altclassischen Studien und in kirchlichen Angelegenheiten wird er zu den Orthodoxesten der griechisch-katholischen Con- fession gezählt. Seine Handhabung der Disciplin in den Schulen und in den Universitäten war äußerst streng und man beschuldigt den Grafen, daß seine Rigorosität viele junge Leute von den Gymnasien und der Universität in die Arme der Nihilisten trieb. Dem Panslavismus hat Tolstoy niemals gehuldigt, er wird gewöhnlich als Panbyzantist charakterisirt. Ob Graf Tolstoy nur der Uebergang für einen anderen Minister des Innern bildet, wird man wohl bald erfahren.
Der Raubbau in Amerika.
So lange noch Millionen von Ackern Steppen- und Prairielandes im fernen Westen der Union im Ueberflutz zu billigem Preise oder fast umsonst, auf dem Wege des Heimstättegesetz zu haben sind, wird der in der Union in Blüthe stehende Raubbau nicht aufhören.
Die Sache, schreibt der „Ansiedler in Wisconsin", hat auch viel Verführerisches, das ist ganz und gar keine Frage. Der Raubbau ist ein fast müheloser, häufig sogar recht gut sich bezahlender Erwerbszweig geworden. Man bricht riesige Strecken der Steppen auf, besäet sie mit Weizen oder Welschkorn, wartet auf das Gedeihen, erntet, drischt mit Dampfmaschinen aus, wiederholt dasselbe Spiel vier- bis fünfmal und wenn der Boden ausgesaugt ist, läßt man den Krempel liegen und beginnt an einem andern Orte dieselbe Geschichte wieder. Findet sich ein beschränkter Mensch, der diese Art „improved Farm“ (betriebsfähiges Landgut) gegen eine oft recht hohe Summe kauft, weil er dessen Werthlosigkeit nicht kennt oder sich von den „Gebäuden", die darauf stehen, und die dem Anwesen den Anstrich einer „Farm" geben, bestechen läßt, desto besser. Man ist in solchen Dingen in Amerika wenig wählerisch. Andernfalls überläßt man die Geschichte sich selbst und nimmt nur die werthvolleren Sachen mit fort.
Solche „abgewtrthschaftete" Farmen sind nicht zu verwechseln mit denen, welche oftmals in den eigentlichen Farmgegenden in Wisconsin und Minnesota, auch wohl in den älteren Staaten der Union billig zu haben sind. Erstere sind meistens werthlos, höchstens noch für Heerdenwirthschaft zu brauchen, letztere kann man durch Düngung, vielen Fleiß und Capital wieder gut ertragsfähig machen, weil die Urkraft im Bodm sich wieder erwecken läßt, was auf Steppenland, der klimatischen Verhältnisse und der e-genthümlichen Zusammensetzung des Bodens wegen meistens ganz unmöglich ist.
Es ist in Nordamerika System in den Raubbau gebracht worden. Sobald eine neue Eisenbahn durch eine Steppe fertig ist, folgen diese „Landwirthe" nach. Sie wissen, daß ihres Bleibens nicht lange ist und höchstens ein paar, im günstigsten Falle fünf Jahre sein wird. Deßhalb schaffen sie nur vorübergehende Einrichtungen und trachten, so viel als nur möglich baares Geld aus der „s^arm" herauszuschlagen. Viele dieser Leute wohnen ) ur von Beginn Frühjahrs bis Ende Sommer in der Gegend, sie ziehen im Winter in die Städte, treiben wohl auch während dieser Zeit andere Gewerbe und mit dem ganzen Betriebe ist viel Faulenzerei verbunden. Es ist dies eine ganz eigenthümliche Art von Feldwirthschaft, die manchen Reiz haben mag, die aber nicht das Mindeste gemein hat mit den landläufigen landwirthschaftlichen Bestrebungen. t , _ _ „ ,
Kommt ein Ansiedelungslustiger oder gar ein „Grüner" im Frühjahr in solche Gegenden, so wundert er sich Über die Thätigkeit aller Orten. Wenn ihm während des Sommers Bedenken aussteigen über die Geringfügigkeit der Ernten, verglichen mit denen auf Deutschlands gesegneten Fluren, die allerdings durch Düngung in künstlicher Fruchtbarkeit eihalten werden, so fällt es ihm dann wie Schuppen von den Augen, wenn er merkt, daß seine Nachbarn im Herbst die „Gehöfte" verlassen, gleich den Schwalben fortziehen und wohl auch aussprechen, daß sie nie wiederkehren werden. Dann merkt der naive Mann erst, daß er zu dieser Art „landwrrthschaftlichem Betrieb" nicht paßt, und wird sich bewußt, daß er nicht nach Amerika gegangen war, um hier ein Nomadenleben zu führen, sondern gute Landwirthschaft zu treiben, was ihm aber in dieser Gegend als eine Unmöglichkeit erscheint.
Viele machen die Sachen mit, weil sie müssen, und werden auch Nomaden. So lange keine Heuschreckenschwärme erscheinen, oder laufende Feuer die Ernten verzehren, mag die Sache gehen. Aber ein oder zwei solcher Zwischenfälle, auch wohl die fast alljährlich eintretende Sommerdürre belehren ihn, daß diese Art Landwirthschaft nichts anderes ist, als eine Art Hazardspiel, bei dem man Alles einsetzt und in einem
unter zehn Fällen einen guten Gewinn in Gestalt einer guten Weizenernte erzielt, datz man aber doch zu viel von äußeren Zufälligkeiten abhängt, um sich dabei dauernd glücklich zu fühlen.
^clL^inflen)QJlb£.cr^ ?rnen heutzutage gar nichts Anderes mehr kennen, sie leben in der Unbildung daß dres die berühmte amerikanische Landwirthschaft sei. Es ist aber in Wahrheit die Kehrseite derselben.
., lange diese Art „Landwirthschaft" noch anbalten wird? Der Himmel allein werß es. So lange es Leute gibt, die das Hazardspiel tüchtiger, lohnender Arbeit vor- rUJ, P ? noch Land für solche Zweck- gibt, wird es Raubbau geben.
Und solches Land gibt es noch massenhaft. 0
, az, Nach d^m Raubbau kommt die Heerdenwirthschaft mit den berüchtigten „Cowboys den Vlehtretbern, der Rinaldlms mit Sporen, Peitsche und Schnapsflasche, die für ruhige arbeitsame Leute zum Schrecken werden. Es ist also immer etwas Anderes, nur keine Gelegenheit zur Betreibung segensreicher, richtiger, echter Landwirthschaft, die dort überhaupt unmöglich ist.
Vermischtes.
m JZj86* ?eF Östlichen Vereinigung alter Corpsstudenten, welche in voriger Woche m Godesberg bei Bonn stattfand, wurde beschlossen, dem in Fulda geborenen als Sanltatsrath im Jul, 1880 in Eschwege verstorbenen Eugen Höfling, dem Dichter des unsterblichen Burschenliedes „O alte Burschenherrlichkeit" eine Gedenktafel oder einen Gedenkstein zu errichten. Höfling feierte im Jahre 1877 noch das Marburger Umoersitats-Jubilaum mit, wobei ihm für seine Dichtung eine begeisterte Ovation gebracht wurde.
— sErfinduiigen und Entdeckungen.^ Nachdem Faure mit seinem Electricitäts- sammler einen kaum noch bestrittenen Erfolg errungen und sich mächtige Gesellschaften zur Ausbeutung der Erfindung in England, Amerika und Frankreich gebildet haben, vergeht fast feine Woche mehr, ohne daß ein neuer Akkumulator austaucht. Die Aufmerksamkeit erregt namentlich jetzt die Sammelbatterie von Sellon und Volckmar, welche von einer englischen Gesellschaft mit 16 Millionen JL ausgebeutet werden soll. Die Erfinder versprechen Wunderdinge. Sie erzählen von dem Bau von so mächtigen Batterien, daß erne einzige Tausende von electrischen Lampen speisen könne. Die Fabrikation solcher Sammler werde sich zu einer großartigen Industrie entwickeln, da deren Anwendung eine unbegrenzte fei, namentlich als Triebkraft. Jeder werde beispielsweise eine kleine Windmühle auf dem Dache seines Hauses anbrtngen und mit deren Kraft Electricttätssammler laden, die ihm ohne weitere Mühe als ein Druck auf einen Knops und so gut wie umsonst, Licht, Wärme, Triebkraft für Pumpen, Nähmaschinen, Werkzeugmaschinen und — das Beste kommt nach — für eine eleclrische Droschke liefern werben! Welch entzückendes Bild, wenn die Leute per electrischen Wagen oder gar Velociped in der Stadt herumfahren! Die Pferde werden dann sämmtlich pensionirt.
— Eine höchst vernünftige sanitäre Verordnung, die überall Nachahmung verdient, hat der Stadtrath von Gotha erlassen. Derselbe theilt nämlich die Anschauung Vieler, daß es nicht statthaft sei, Eßwaaren in gebrauchtes Druck- oder Schreibpapier zu wickeln, und hat deßhalb eine Pot'zei-Verordnung folgenden Inhalts erlassen: Wer in Ausübung eines stehenden Gewerbes oder eines Gewerbes im Umherziehen oder auf Jahr- und Wochenmärkten nicht trockene (z. B. fette, feuchte) Nahrungs- oder Genußmittel feilhält, darf bei Verpackung solcher Waaren nur reines (zu keiwm Zwecke vorher gebrauchtes, unbeschmutztes) Schreib- unv Druckpapier, ober reines, naturfarbiges Papier (Strohpapier, Löschpapier) verwenben und burch seine Angehörigen, Gehilfen ober Bebiensteten verwenben lassen. Verboten ist insbesondere die Verwendung von Papier gebrauchter Schccibbüchcr oder gebrauchter Druckschriften, sowie von buntfarbigem Papier, zu dessen Färbung giftige Farben benutzt sind- Die Zuwiderhandlung wird mit Geldstrafe von 3—30 J4, eventuell Haft bestraft.
— sDie Frau, wie sie f in soll.) In ro. lügen Wochen wird eine neue Sammlung kleiner Scherze von Mark Twain erscheinen und zwar unter dem Titel: „Ein- tausendundeins", weil dies die genaue Zahl der Anekdoten ist. Von den gelungensten scheint diejenige, welche die Ueberschnft trägt: „Die Frau wie sie sein soll", auch in der Uebersetzung noch characteristlsch genug; um sie hier folgen zu lassin. — Em Jüngling, der sich durch reine Wäsche, Bescheidenheit und sehr methodisches Verfahren in allen seinen Unternehmungen auszeichnete, ging auf Freiersfüßen. Er hatte zuweilen eine junge Dame Sonntag Abends von der Kirche heimbegleitet und dann noch einen kleinen Imbiß bei ihr im Hause genommen. Am letzten Sonntag, nachdem sich das Elternpaar discret zurückgezogen, sagte er plötzlich zu ihr: „Sprechen Sie im Schlaf?" — „Nein", antwortete sie überrascht. — „Wandeln Sie Nachts?" frug er sodann. — „No, Sir". — Er rückte seinen Stuhl einen Zoll näher und fragte mit gesteigertem Interesse: „Schnarchen Sie?" — „Nein", erwiberte sie hastig, ihn ernsthaft anschauenb. Bei dieser Antwort fingen seine Augen förmlich an zu glänzen. Seine Lippen theilten sich erwartungsvoll und, indem er seinem Stuhl wieder einen Ruck näher gab, fragte er lebhaft: „Werfen Sie Ihre ausgekämmten Haare in's Waschbecken?" — „Nein, das thue ick nicht", antwortete sie, und wieder putschte sein Stuhl näher, während seine Erregtheit sich steigerte, so daß er kaum ruhig sitzen konnte. „Reinigen Sie den Kamm, wenn Sie sich frifirt haben?" — „Natürlich, jedesmal!" sagte sie, ihn mit aller Macht anstarrend. — Im nächsten Augenblick lag er vor ihr auf den Knieen, mit ausgestreckten Armen, zu ihr aufblickend. „Ich liebe Dich!" rief er leidenschaftlich. „Ich gebe Dir mein ganzes Herz! Ich werde Dein Sclave fein, ich will Dich auf den Händen tragen! Willst Du mich annehmen als Dein Gatte, Dein Beschützer, Dein Alles!" — Es war ein kritischer Moment für eine junge Dame in ihrem Alter, aber sie war dem Außerordentlichen gewachsen — was gewöhnlich bei Mädchen der Fall ist — und — sie nahm ihn.
— Nachstehender Aufruf geht uns mit der Bitte um Veröffentlichung und dem Wunsche zu, daß auch in Gießen sich ein Comitö zur Entgegennahme von Gaben bilden möge:
Aufruf an die evangelischen Glaubensgenossen.
Zu Wittenberg erhob Luther den ersten Ruf gegen die in die Kirche eingebaut: genen Mißbräuche. Zu Worms rechtfertigte er bas muthig begonnene Werk vor Kaiser und Reich mit Berufung auf fein Gewissen, bas in Gottes Wort gefangen fei. Zu Speier legten bereits statt bes Einen Zeugen bie Häupter unb Vertreter einer nach vielen Tausenben zählenden Gemeinde Protest ein gegen jede Hemmung evangelischer Freiheit.
Längst schon sind in Wittenberg unb Worms bie reformatorischen Ereignisse burch eherne Derckmale verherrlicht- In Speier allein zeugt noch kein Monument von jener welthistorischen That bes 19. April 1529, woburch sechs Fürsten unb vierzehn Reichsstäbte ber evangelischen Kirche ben theuren Protestantennamen erkämpften.
Diese glaubensmuthige That finbet ihre angemessenste monumentale Darstellung durch ein Gotteshaus, das der dankbaren Nachwelt ihre frommen Vorkämpfer in kunstvollem Bildwerk vor Augen stellt und in welchem fort und fort das lautere Evangelium verkündet wird.
Zum Baue eines solchen Hauses sind bereits erfolgreiche Schritte gethan. Schon ein erster Aufruf des „Retschervereins" hat in weiten Kreisen des evangelischen Volkes freudigen Anklang gefunden. Eine ansehnliche Summe von 250 000 Mark ist bet Hohen unb Niebern gesammelt. Deutschlands Kaiser unb Bayerns König haben reiche Gaben gefpenbet. Speier selbst ist seit Jahren nicht mübe geworben, für bieses Werk Opfer zu bringen. Doch Vieles bleibt noch zu thun, bis am Taufsteine bes Protestantismus in ber Tobtenstabt beutscher Kaiser ein monumentales Gotteshaus von bem Glaubensleben unb dem Bekenntnißmuthe der Väter ZeugN'ß gebe. Zur würdigen Ausführung sind mindestens 8—900000 Mark erforderlich. Speier allein kann unb soll sie nicht aufbringen. Das Werk muß eine gemeinsame That der ganzen evangelischen Kirche sein. t
Darum auf und Hand ans Werk, Ihr Alle, bie Ihr wißt, welch theures Gut Ihr an Eurem evangelischen Glauben besitzt! Auf, ohne Unterschieb bes reformatorischen Bekenntnisses, burch rasche Förberung bieses Unternehmens von Neuem mit ben Vätern Zeugniß abzulegen für bie weltüberwinbenbe Macht ber apostolischen Prebigt von ber Gerechtigkeit allein aus bem Glauben.
Möge bas neunzehnte Jahrhundert nicht zu Ende gehen, ohne daß bie vollenbete Gebächtnißkirche ber Protestation zu Speier weithin verkünbe:
„Das Wort sie sollen lassen stahn, Das Reich muß uns boch bleiben!" (Folgen eine große Anzahl Namen hervorragenber Männer aus allen Theilen Deutschlanbs.)


