und Zcrtt Ümmerung, nicht die Macht zum Gi bauen, und es sei kaum anzunehmen, daß unter den Trümmern die Keime des kirchlichen und sittlichen Lebens sprießen würden. Nicht politische Berechnung und ein zorniges Aufwallen, sondern nur Weiß- heit und Mäßigung könnten einen wahren dauernden Frieden erreichen lassen.
— An anderer Stelle schreibt die „Prov.-Corr.", über die parlamentarischen Arbeiten des Frühjahrs feien noch keine festen Bestimmungen getroffen, es bestehe aber die Absicht, die Landtagsderathungen zu Ostern länger zu unterbrechen, aber um die Mitte des April den Reichstag einzuberufen, neben welchem der Landtag später die nothwend'gsten Ausgaben erledigen würde.
— Der permanente Ausschuß des Volkswirthschaftsraths beschloß bezüglich der Krankenkassevorlage, die Doppeloersicherung auszuschließen, für die Anzeige entlassener Arbeiter eine achttägige Frist sestzusetzen, für Sterbesälle anstatt des Mfachen einen ZOfachen Betrag, die Carenzzeit auf 3 Tage sestzusetzen und die Krankenunterstützung anstatt auf 2 Jahre nur aut 1 Jahr auszudehnen. Die Grundzüge für die Gemeinde-, Orts-, Jnnungs- und Fabrikkrankei kaffen wurden im Wesentlichen genehmigt.
Wien, 15. März. Die „Wiener Zeitung" publicirt die Ernennung des Geh. Raths Graf Wolkenfte n zum österreichisch ungarischen Botschafter in Petersbuig. Der „Vresje" zufolge ist von einer Mobilisirung der montenegrinischen Streitkräfte an unterrichteter Stelle nichts bekannt, auch von dem diplomatischen Vertreter Oesterreichs in Cettinje sei hierüber keine Meldung cingelangt.
— Aus Zara wird gemeldet: Viele nach Montenegro flüchtende Insurgenten welche die Ablegung ihrer Waffen an der Grenze verweigerten, wurden zurückgewiesen, andere, welche der Forderung Folge leisteten, sind internet worden.
Paris, 15. März. Die Königin von England, welche heute Vormittag 10 Uhr in Cherbourg gelandet ist, hat heute Abend auf ihrer Reise nach Mentone incognito Paris passirt.
Rom, 15. März. Zur Feier des Geburtstages des Königs fand gestern Abend im Ministerium des Auswärtigen ein Diner statt, zu welchem das gesammte diplomatische Corps und die hohen Staatsbeamten geladen waren.
Petersburg, 15. März. Gestern fand in der Isaaks-Kathedrale unter Assistenz des Metropoliten Makarji von Moskau ein feierliches Hochamt statt. Demselben wohnten viele Mitglieder der kaiserlichen Familie, die diplomatischen Vertreter und Militär-Bevollinächtigten des Auslandes einschließlich Chinas und Japans vollzählig, ferner die Minister und zahlreiche hohe Würdenträger bei. Am Abend war die Stadt festlich illuminirt.
Lokales.
Gießen, 18. März. In der am Dienstag Abend staltgehabten Versammlung des Handelsvereins hielt Herr Dr. Engelmann einen sehr interessanten Vortrag über die Verstaatlichung der Eisenbahnen und die Tariffrage. Redner warf einen Rückblick auf die Entstehung und Entwickelung der Bahnen, sprach dann aussühtllch über die Eisenbahnpolitik der verschiedenen Länder und berührte zum Schluß die Tariffrage.
Der sehr fesselnde Vortrag sand die vollste Anerkennung aller Anwesenden und ist ein weiterer, welcher eingehender die Tariffrage behandeln wird, in Aussicht genommen.
— Auch die 12 Abiturienten der Realschule haben beider heutigen Maturitätsprüfung sämmtltch thr Examen bestanden.
Vermischte «.
, ™ Mainz, 11. März. Der Redaction des „Mainzer Anzeigers" geht bezüglich der in Nr. 64 ds. Bl. erwähnten ZeiMng nachstehendes Schreiben zuij
Mainz, 11. März.
Geehrter Herr Redacteur!
In der heutigen Nummer Ihres geschätzten Blattes reproduciren Sie einen bem „Berliner Fremdenblatt" entnommenen, den „Rau'schen Menschenfreund" betreffenden Artikel, der es unerhört finbet, daß „dieser Menschenfreund" bet Angabe reeller Firmen der Weinbranche nicht allein keine einzige Mainzer Handlung genannt, sondern sogar unfern Platz verdächtigt habe.
Gestatten Sie mir zuvörderst darauf hinzuweisen, daß jeder „reelle Abonnent der „Rau'schen Preßerzeugnisse" gegen Zahlung von 15 X ein Jahr lang, also zwölf Mal, in den Spalten derselben (bem sog. „Reinen Wem Einschenker") sich biefe Empfehlung verschaffen kann Ob bte Firma „reell", entscheidet derselbe Herr Rau, der dieserhalb sogar Reisen macht und die Wetnhändler selbst sür seine Zwecke zu stimmen sucht. — Mit welchen Mitteln und Redensarten dabei verfahren wird, darüber könnte ich mehr erzählen, als m>r die beschränkten Spalten dieses Blattes gestatten.
Daß bie Empfehlung hiesiger Weinfirmen Seitens „dieses Menschenfreundes" unter diesen Umständen nicht stattfinbet, beweist nur, daß unser Platz berartige Mittel zur vermeintlichen Geschäftsempfehlung mit vollem Rechte von sich weist; i m Gegentheil, unser Mainzer Weinhandel kann es als ein Zeichen seiner Solidität ansehen, daß sich dahier Niemand gesunden hat, welcher sich für 15 X pro Jahr „zu den reellen Firmen des Menichen- srenndes durch Herrn Rau zählen läßt.
Frankfurt, 13. März. Vor den Assisen des 1. Quartals wird der Betrüger Sachs abgeurthellt werden. Sein Vertheidiger ist Herr Dr. (Seiger.
_. Gestern Morgen erhängte sich am Grethchenweg der ehemalige Schreiner, jetzt Wirth Henkel aus Nahrungssorgen. Er bog den Ast eines Baumes herab, legte die Schlinge darum und ließ hieraus den Ast wieder in die Höhe schnellen, wodurch ihm die Erbe ^gezogen warb. Als man ihn sand, berührten seine Fußspitzen
3n Nieberrab würbe Enbe voriger Woche bie Leiche eines Erhängten auf- gesunben. Innerhalb 14 Tagen kamen hier 8 Selbstmorde vor.
Berlin, 10. März Ein schöner Zug unseres Kronprinzen wird dem „Berl. Tagbl. -ms guter Quelle mitgethellt. „Unser Fritz" passirte Ende Februar die Fenn- drücke bei Moabit, als der entlassene invalide Postbeamte M. und feine drei Jungen, ben hohen Herrn ertennenb, militärische Honneurs machten. Freundlich bankenb, trat ber Kronprinz an ben stramm bastehenben Jnvaliben mit ben Worten heran: „Sie waren Solbat, Ich sehe es, haben Sie noch mehr solcher Jungen?" — „Nein, kaiser- uche Hoheit bin Invalide unb in Folge ber Strapazen beim Feldpostdienst 1870—71 3-lhre lang bettlägerig gewesen, meine Knochen sind morsch und das häusliche Elend raubt mir den Muth!' Fest dem so Klagenden in die Augen sehend, srug der Kron- prmz weiter: „Wo verwundet?" „Gesecbt bei Soor, 28. Juni 1866, Schuß durch
8eIä6mt!" - »Reichen Sie mir Ihre Hand, bedauere Ihr Schicksal, schreiben Sie sofort an mich, legen Ihre Papiere bei, schreiben auf das Cou- c Sprachlos stand der Invalide vor dem hohen Herrn, der ihm herzlich die Hand schüttelte und sich bann entfernte. Nach einigen Tagen ging das geiorderte Gesuch ab und nach Verlaus von weiteren fünf Tagen befand sich ber Absender im Besitze einer bedeutenden Geldsumme mit dem erfreuenden Bescheid, daß dem M. in kürzester Zeit eine seinem körperlichen Zustande entsprechende Stellung nachgewiesen werben solle. Große Freube herrscht natürlich in ber sonst so armen, jetzt beglückten Familie.
Wiesbaden, 13. März. Gestern Nachmittag hat ein junger Mann in einem hiesigen Hotel sich burch einen Pistolenschuß entleibt; man muthmaßt, baß hier wieder eines jener frivolen amerikanischen Duelle vorliegt.
— Der Schaffhausener Rheinfall ist bei dem jetzigen außerordentlich niedrigen Wasserstand so klein, daß man den mittleren Felsen vom rechten Ufer aus zu Fuß erreichen kann. Allerdings sind ans dieser Wanderung einige Rinnen zu überschreiten, die einem Neugierigen fast das Leben gekostet haben. Beim Ueberfpringen einer solchen Rinne glitt et auf ber glatten Fläche aus unb purzelte über eine 40 Fuß hohe Fels- wanb hinunter. Glücklicherweise waren bie Verletzungen nicht lebensgefährlich
— IG-gen Hausschwamm.s Als ein gutes Mittel gegen diese Plage hat sich bas Petroleum erwiesen. Nur muß ber Anstrich bamit öfters unb mit Sorgfalt vorgenommen werben, bamit bas Oel tief genug in die Mauer oder in das Holz ein: bringt, um ben Pilz in allen seinen Wurzeln ober vielmehr in ben t essitzenben Sporen 8U zerstören So lange bies nicht gelingt wirb er sich immer roteber erzeugen. Wo bas Petroleum sich als wirkungslos erwiesen hat, war nur bte mangelhafte Aii- roenbung baran Schulb, indem man glaubte, mit einem einmaligen oberflächlichen Anstrich die Sache abthun zu können. Ein Zusatz von Kochsalz zum Petroleum soll
die Wirksamkeit desselben noch erhöhen. Ein eindringlicher Anstrich von Petroleum schützt das Holz nicht nur geg n ben Schwamm, sondern auch gegen Fäulmß.
Aschafsenburg, 12. März. Schon wieder ist aus unserer Garnison ein Selbstmord zu verzeichnen, indem sich vor ein'gen Tagen ein Soldat des 2. Jägerbataillons entleibte. Der Mann hatte nämlich einen Gendarmen am hiesigen Bahnhost in g-oblicher Weise infultirt unb sich seiner Verhaftung widersetzt. Nachdem der Sach- v er halt feftgeftellt unb der Excedent zwar auf freien Fuß gesetzt, aber unter Compagme- aufstcht gestellt worden war, hat er sich, wahrscheinlich aus Furcht vor der nicht aus- bleibenden Strafe, mit seinem Dienstgewehre in der Caserne erschossen.
. ^—fGartenkalender für den Monat Märzf 1. Blumengarten. Mit Anlegung der Mistbeete, worin Pflanzen do > Sommergewachsen gezogen werden sollen, ist cs jetzt die höchste Zeit. Wenn der Boden nicht mehr gefroren ist, so können die Blumen- beete und Rabatten in Stand gesetzt und mit solchen Blumen besät werden, welche sich nicht verpflanzen lassen, wie Iberis, Adonis, Reseda, Rittersporn, gefüllter Mohn, Nemophylla, Clarkia rc. Von perennirenben Pflanzen kam man jetzt Malven, Löloen- maul, Chineser- unb Bartnelken, Aquilegia, Fingerhut rc. säen; bte mit Lohe ober Laub bedeckten Blumenzwlebelbeete sind bei warmer Witterung vorsichtig abzuräumen. Die gedeckten Rosen sind in der zweiten Hälfte des Monats auszudecken, auszurichten uno onzuheften und bann gleich zu beschneiden; ebenso sind alle Sträucher und Stauden, welche den Winter über bedeckt waren, jetzt aufzudeckcn. Die Rasenplätze sind Ende des Monats zu säubern und zu walzen, die kahlen Stellen derselben umzugraben und frisch einzusäen, wozu sich für trocknen Boden am besten folgende Grassamenmischung eignet : */o Lolium perenne, */3 Festuca pratensis, 1/6 Festuca duriuscula unb Vs Agrostis stolonifera. Zum Umtopfen der meisten Zimmerpflanzen ist jetzt bie geeignetste Zeit, 2; Obstgai ten. Das Ausputzen unb Re nigen der Hochstämme ist in ber ersten Jjalfte des Monats zu beenbigm, ehe bie Knospen berfelben anfangen zu schwellen. Sollen noch Bäume verpflanzt werden, so ist j-tzt. wenn ber Boben nicht mehr gefroren tft, bte geeignetste Zelt; bie Herbstpflanzung ist jeboch portheilhaster. Die Zwergobft- baume unb jüngeren Hochstämme sind nun zu beschneiden, wobei man mit den bedeckten Spalterpftrsichbäumen jedoch besser bis nach beendigter Blüthe wartet und so lange ?u$ bl.e 8“r Deckung benutzten Flchtenreiser darüber läßt, da dieselben Schutz gegen die Spätfröste gewahren, ohne Lust und Sonne ganz abzuhalten. Topfobstbäumchen sind jetzt aus dem Boden, in dem sie während des Winters eingeschlagen waren, herauszunehmen, in frische gut gedüngte Erde in Töpfe zu pflanzen und an einem geschützten Ort, an dem sie gegen Spätfröste geschüj-t werden können, aufzustellen. Wenn bie « »nnicht beschnitten sind, so ist nun die höchste Zeit, da sie bei späterem Schnitt stark thronen, wodurch sie geschwächt werden; auch kann man in diesem Monat Ab- leger oder genfer von d-ns-lben einlegen und leere Stellen Mit Wurzelreben beflanzen; Rebstecklinge können nun In tief gegrabene mit verrottetem Mist ober Compost gebilligte Beete gesteckt werben. Obstbäume unb Weinreben werden in diesem Monat mit flüssigem Dünger, verrottetem Mist ober Composterde gedüngt, während frischer Stallmist nur im Herbst untergegraben werden sollte.
3. Gemüsegarten. Sobald der Boden nicht mehr gefroren ist, sind nun die Beete jum Einsäen ober Bepflanzen herzurichten und können bie Samen von iolgenben Gewächsen Ins Freie gesät werben: Kerbel, Petersilien, ©auerratnpfer, Spinat, frühe Carotten, Schwarzwurzel, Sättig, Kresse, Radischen, Sommerrettig und Früherbsen. In lauwarme Mistbeete säe man zum späteren Auspflanzen ins Land Sellerie, Blumenkohl, Rothkrant, Weißkraut, Wirsing, Rosenkohl, Broccoli, frühe Kohlraben, Kopfsalat, Madeirazwiebel und Lauch. Sind bte Spargelbeete nicht schon im Herbst gegraben und gedüngt, sondern nur mit Mist belegt worden, so müssen sie jetzt gegraben und gewölbt werden. Ausdauernde Küchengewächse, wie Lavendel, Thymian, Pimpinelle, Salbei, Estragan, Melisse, Sauerrampser, Schnittlauch und Zwiebelschlotten sind, wenn sie mehrere Jahre auf derselben Stelle gestanden haben, in der zweiten Hälfte des Monats zu verpflanzen. Schalotten, wenn solche nicht schon im Spätherbst gesteckt wurden, sowie Steck- unb Perlzwiebel ftnb nun zu stecken; bie Erbbeer-, Wintersalat- unb Wintergemüse-Beete sinb zu lockern unb zu Enbe bes Monats bie 2. Aussaat von Griffen zu machen unb Zwiebel zu säen- Die zum Samentragen bestimmten üben ?lnt™en Gemüsepflanzen können bei auhaltenb günstiger Witterung ebenfalls Ende bes Monats ausgepflanzt werben, hierbei bürfen aber verwanbte Arien, welche zu gleicher Zeit blühen, nicht nahe bei einanber zu stehen kommen, da in diesem Falle eine gegenseitige Befruchtung ftattftnbet und ans bem geeinten Samen Bastarde entstehen._________________________________________________
Theater.
Anerkannt unb rühmend hervorgehoben von solchen, die eine gute Arbeit zu würdig-n und zu schätzen verstehen — angefeindet und befritelt von denen, die überhaupt an All-m mäkelnd zu tadeln haben — in diesem Zustande hat sich Paul Lindau's Schauspiel Maria und Magdalena befunden, als es seiner Zeit auf die Bühne kam. Aber nachdem cs seinen Werth an allen größeren Theatern bekundet hat, seitdem schweigt, gebessert in seinem Urtheil, auch manch böse Zunge und fast überall anerkannt Ist es ständiges Repertoirstück aller Bühnen geworden. — Zum Benefiz für Fräulein v- Jarzebowska wurde Maria und Magdalena am Mittwoch im hiesigen Stadttheater gegeben und wir können gestehen, mit dem Beifall des Publikums, der von vornherein zu erwarten war. Wir haben uns nicht getäuscht in dem Glauben, daß uns Fräulein v. Jarzebowska mit einer Glanzrolle auswarten würde; sie spielt meisterhaft, mit warmem Gefühl und edler Empfindung und wir theilen ihr gern die Ehren- palme des Abends zu. Fräulein v. Boden spielte die Magdalena zu unserer vollen Zufriedenheit; es wäre aber eine noch bessere Leistung gewesen, wenn das Fräulein etwas lauter gesprochen hätte. Die große Scene mit Maria gelang ihr portresflich und wir haben mit Freuden den Fortschritt gesehen, welchen die Künstlerin In letzter .geit gemacht hat. Die Elly des Fräulein Heyrnann war ein munterer recht ansprechender Backfisch. Die Sprache war abgerundet und klangvoll, ihr Spiel gesällig, Professor Laurentius ist die beste Rolle , die wir bisher an Herrn Kaschinsky bewundert haben. Er entwickelte diesen Character effectvoll und natürlich vor unseren Augen und das Publikum lohnte ihm auch seine Leistung mit warmem Beifall. Herr Schreyer als Commerzienrath war wieder eine Figur, wie wir sie von diesem Künstler so gern wieder- gegeben sehen Er verstand seiner Rolle bie Zeichnung zu geben, wie sie der Dichter gedacht und dies ist wohl das beste Lob, Fürst von Rothenthurm war eine würdige Setftung unseres Herrn Höfler, auch Herr Schmalfeldt beansprucht für seinen Theater- agenten unseren vollen Beifall,______________ ' b. v. F.
Schiffsbericht. Mltgetheilt von dem Agenten des Norddeutschen Lloyd in Bremen, C W. Dietz Nachfolger Gießen.
m Bremen 15. März. Der Posidampfer Neckar, Capt. R. Bussius, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welcher am 4, März von Newyork abgegangen ro<Ii n gestern 6 Uhr Abends wohlbehalten in Southampton angekommen und hat !1,acVi,arni,un! ,ber für bort bestimmten Passagiere, Post und Ladung 8 Uhr Abends die Reise nach hier fortgesetzt. Derselbe überbringt 116 Passagiere und volle Ladung.
o , Handel und Verkehr.
„ , bimburg 15. März. (Fruchtmarkt) Rother Weizen X 2105, Weißer Weizen X 0000, Korn X 15.30, Gerste X 11,25, Hafer X 8,95, Eibsen X 00 00, Kartoffeln X 00,00.
, ’Xra"?furt- 15. März. Auf dem heutigen Markte kostete ber Gentner Heil K "^Qualität x 3.30-3 50, Stroh X 3.50-4 80, Eier bas Hunbert 4.80-6.2» Ochsenflelf ch bas Psunb 65-70 H, Kuh- und Rindfleisch 45-55 H, Kalbfleisch 40 bl§ o5 J/, Hammelfleisch 40—53 H, Schwemefleilch 65—75 .5,, 1 Hahn X 1.70-42.50 * $ubn JM.50-2.50, 1 Poularde X 0.00—0.00, 1 Gans x 0.00—0.00, 1 Taub- 50—60 4 Reh per Psund 00 1 Hase X 0.00-0.00. Butter 1. Qual, im Detail
Ha 7; Qualität X 120, Handkäs 45—50 das Psund, Kartoffeln das Malter m 4m0T7m0lrßOv.pfInJSta'15-18 '3>' 0eIbe ,9i?ben?a§ Gebund 7-12, Romainsalat Rettig das Stück 5—10 Sellerie der Kopf 10-20.5,, Blumenkohl 30 bis n^,rI,n9 10-20^ Weißkraut 15-30 4 das Stück, Rothkraut 35-40 L, Kohl- fraut 00 4, Kohlrabi 0—0 Endivien 00-00, Zwiebel 7—9 H bas Pfund.
731) Lieber die Höhe der Kosten, welche die Einrückung einer Anzeige in eine oder mehre Zeitungen verursacht, wird man sich niemals enttäuscht sehen, wenn man ron der Annoncen - Expedition von H A ASEfVSTElJU * VOLLER in Frankfurt -> M. (Karlsruhe, Stuttgart oder München) zuvor Auskunft einfordert, die auch hinsichts der für den jeweiligen Zweck geeigneten Blätter auf Grund reicher Erfahrungen und gründlicher Beobachtungen zuverlässigen Rath ertheilt


