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16.7.1882 Erstes Blatt
 
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22. Juni.

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16. Mai. Denselben.

18. Mai. Denselben.

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26 52

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Denselben. Antonie, geboren

den 5. Juni. Denselben.

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2

3

Auswa aus den Standesamtsregistern des Standesamts Gießen.

Aufgebote.

cvuI; § ctnfeur Emil Mathesius von Apolda mit der Nätherin Ida Marie -Ricbtftetaer* Tochter des Kohlenaufläders Karl August Richtsteiger von Zwickau, 'm Taveuer Karl Christian Emil Feldhaus von Gießen mit Emma Baum von Bors- darf. 10. Schneider Franz Metz von Weschnitz mit Marie Jäger, Tochter des Webers Conrad ">äaer von Oberkleen. 11- Arbeiter Konrad Wenzel von Wallenrod mit Marie auß Tochter des verstorbenen Gememderechners Johannes Luh III. von Mendorf d' Lahn. 12. Bierbrauer Karl Joseph Hubert Luther von Euskirchen mit Elisabeth Seitz Tochter des Amtsgerichtsdieners Joseph Seitz zu Gießen. 12. Rechtsanwalt

Brodpreise

vom 16. bis 30. Juli 1882.

Auszug aus den Kirchenbüchern der Stadt Gießen. Evangelische Gemeinde. Getraute.

Den 9. Juli. Johannes Köhler, Schmied zu Gießen und Anna Marie Bücking, ledige Tochter des Taglöhners Johannes Bücking VII. zu Alsfeld.

Den 12. Juli. Heinrich Schaub, Schuhmacher zu Gießen und Anna Katharina Sippel, ledige Tochter des verstorbenen Leinwebers Philipp Sippe! zu Schlitz.

Denselben. Konrad Jäger, Taglöhner zu Gießen und Elisabeth Burk, ledige Tochter des verstorbenen Taglöhners Melchior Burk zu Garbenteich.

Den 13. Juli. Carl Christoph Friedrich Merkel, Kaufmann zu Gießen und Katharine Kling, ledige Tochter des verstorbenen Bahnhofarbeiters Johannes Kling zu Gießen.

Getaufte.

Den 9. Juli. Dem Bierbrauer Wilhelm Schupp ein Sohn Heinrich, geboren

bei Emil Sauer

Jakob Thomas u. Kath. Baldauf

. 132

0eboret^ben^3 Kaufmann Heinrich Wilhelm Lang einer Tochter, Marie

Elisabeth Gertrude Caroline Johanna, geboren den 2. Juni.

Den 13 Juli. Dem Kaufmann Friedrich Müller IV. eine Tochter, Elisabeth Theodore Caroline Ottilie, geboren den 29. Juni.

Beerdigte. t

Den 12. Juli. Margarethe Jahreis, geb. Schmidt, Wittwe des Kaufmanns Ludwig Jahreitz zu Gießen, alt 65 Jahre, ftarb am 10. Juli.

) Schwarzbrot) 1. Sorte )

der Bäcker

1 Kgr. (2 Pfd.) Weißbrot» .

Karl Christian Friedrich Wilhelm Dornseiff mit Elisabeth Marianne Katharine Baltzer, Tochter des Professors Dr. Richard Baltzer von Gießen.

Eheschließungen.

Juli. 12. Schuhmacher Heinrich Schaub von Schotten mit Anna Katharine Sippel, Tochter des verstorbenen Leinwebers Philipp Sippel von Schlitz. 12. Tag­löhner Konrad Jäger von Wallenrod mit Elisabethe Burk, Tochter des verstorbenen Taglöhners Melchior Burk IV. von Garbenteich. 13. Kaufmann Karl Christoph Friedrich Merkel von Gießen mit Katharine Kling, Tochter des verstorbenen Bahnhof­arbeiters Johannes Kling von Wieseck.

Geborene.

Juli. 2. Eine Tochter von auswärts. 3- Eine Tochter von auswärts, Wilhelmine. 4 Eine Tochter von auswärts, Karoltne. 5. Dem Heizer Johannes Nau eine Tochter, Elise. 6. Ein Sohn von auswärts. 7. Dem Kaufmann Christian Reiber eine Tochter, Julie Helene. 7. Eine Tochter von auswärts, Johanna Katharine. 10. Dem Lackirer Karl Neuling eine Tochter, Luise. 12. Dem Oeconom Wilhelm Kitz eine Tochter, Louise Pauline Magdalene. 12. Dem Calculator Emil Franz ein Sohn, Ludwig. 12. Dem Postschaffner Wilhelm Wagner ein Sohn-

Gestorbene.

Juli. 2. Ludwig August Christian Karl, 12 Jahre alt, Sohn des Postschaffners Wilhelm Wagner. 7. Arbeiter Johann Georg Büttner, 54 Jahre alt, von Huckelheim. 10. Marie, 11 Jahre alt, Tochter des Photographen Theodor Loos zu Coblenz. 10. Wilhelm Eberhard Peter Karl, 1 Jahr alt, Sohn des Arbeiters Wilhelm Krämer. 10. Margarethe Jahreis, geb. Schmidt, 65 Jahre alt, Wittwe des Kaufmanns Ludwig Jahreis. 12. Rentner Juda Katz, 78 Jahre alt.

im Verein mit Sachnerständigen über di- Qualität und die Menge des Wassers Unter- Anteilen tollte. Das Protokoll der Commission wird oerlesen, desgl. das «,Än der Sa-do-rsiändig-n aus welchen h-worg-ht, daß das Im Braunftein- m £aae tretende Wasser als vorzüglich und bezüglich seiner Mächtigkeit als «ta erntet werben tonne; da es sich j-doch bei der Jnangrissnahme der Wasser- h an den Quellen im Stadtwalde nur darum handelte, die Stadt mit

Tränkwasser zu versehm und die daselbst votg-fund-n-n M-ng-n sür diesen Zweck als wurden da ferner die Gewinnung und Leitung des Wassers aus ^m^Vraunsteinwerke ^r Stadt erhebliche Opfer auferlegen würde (di- Kosten hierfür w.?d-n aus rund '/, Million Mark veranschlagt), so beschließt die Versammlung, von ^r -fnanarissnahme weiterer Arbeiten an dieser Stelle vorläufig abzusehen und die A-^L?fmnfiprieituna aus dem Stadtwald zur Ausführung zu bringen. Infolge Aus- Quellwasserlettung aus vem Maorwu» - d e Bürgermeistereien ist die Wahl der über die Ermittelung der Landwtrth- pr° 1882 aufzustellen haben Diese arb m1rb b°m SetbTri4tc überwiesen. - Das Gesuch des Pächters des Steinbruchs in der Lochwart um weitere Verwendungen aus die Schneise daselbst wird abgelehnt, rh$°lhit<rbültuna der Schneise Obliegenheit des Stembruchpachters ist. Den Pächtern ^slädllsch"r Tri-bvi-rtel an der Grünberger Straße werden die in Folg- der Abtrennuna von Gelände zu Bauzwecken vorgeschlagenen Pachtpreisermaßigungen k-w lliat - Für das Fahren des neuen G.eßfasses werden dem betr Unternehmer 8 X Taa maestandm Die Befestigung der neuen Hausnummern (veranschlagt ru 1320 M soll tn Submission vergeben werden. Zufolge Gesuchs des Kaufmanns K. M S chulhof, welcher beabsichtigt, an Stelle seines und des von Herrn Drechsler b]n b I erworbenen Hauses einen Neubau aufzuführen, um Angabe einer Baulinie wird auf Antrag der Baudeputation beschlossen, die betr. Baulinie so festzustellen, daß (fiefurfifteller nach der Marktstraße hin 70 Ctm. herausrücken kann, dagegen behufs Derbreiteruna der Buragrabengasse 70 Ctm. einzurücken hat. - Auf das bereits in voriger Sitzung verhandelte Gesuch des Metzgermeisters Earl Burkhardt um Ver­änderung des von ihm erworbenen Plank'schen Hauses in der Neustadt wurde beschlossen dem Gesuchsteller 1500 zu bewilligen, wenn er bet der Bauveranderung auf bic angegebene Baulinie Rücksicht nimmt, d. h an der einen Seite zuruckbaut, was er auf der anderen Seite vorbauen kann. Gesuchsteller hat dies Anerbieten ab- aelebnt resv erklärt sich nur dazu bereit, daß ihm gestattet wird, anschließend an die Ccken der Racbbarbäusn zu bauen; die Versammlung ertheilt hierauf die Genehmigung. - SemffFber Äung ber Bl-'lchstroß-liegt bet Versammlung h-ut- bie Liste ber verlangten Entschädigungen für abzutretendes Gelände, Eintausch von Gelände, Erd- aufsüllung rc. von Seiten der Interessenten vor. Es werden hiervon nur an Land- aerickttzraih Pfannmüller und Malkomesrus die Derlanflten ($ntfcbabt0ungen bewilligt der Preis für zu aquirirendes Gelände auf 741. pro ^Klafter festgesetzt und weiter beschlossen, auf Tauschverträge und Entschädigung für Auffüllungen rc. nicht einzugehen. Dem Gesuche einer Anzahl Bewohner des Schiffenberger Weges um Aufstellung von 3 Petroleumlampen wird beigetreten, wenn Gesuchsteller stch^herbei- l^assen aeaen eine Vergütung von 60 </& pro Jahr die Unterhaltung und Bedienung dieser Laternen zu übernehmen Die Reinigung einer Anzahl öffentlicher Brunnen f0U imÄnfT"8uH °N-chMMH-i-uvgen ber Großherzoglichen CenttMelle für die Landes Statistik in Darmstadt betrug bei der Volkszählung am 1. Dezember 1880 die Bevöik rung Gießens 17003 Seelen. Diese Bevölkerung setzte sich nach dem reliatösen Bekenntniß in folgender Weise zusammen. Es mürben in ließen sezahtt. 150^5 Evangelische, 1280 Katholiken, 1 Griechisch-Katholischer, 16 Deutsch-Katholische (Freireligiöse), 16 Mennoniten, 24 Dissidenten, 612 3uben, 14 ^erfonen nut uube» Ittmmter unb 5 ohne Angabe der Religion. Demnach gehört Gießen den übe^egend protestantischen Städten unseres Landes. Denn den 15(^5 Evang.lischen stehen ms- gefammt nur 1968 Angehörige anderer Bekenntnisse und Religionen gegenüber, so daß also ca. 7/h der ganzen Bevölkerung dem evangeltschen Bekenntniß angeboren

Während die kleineren religiösen Gemeinschaften zusammen 71 Seelen zahlen^ hpfrnnt bie itabl der Katholiken mit 1280 Seelen, bei denen auch die Altkatholiken S finb, ben 11 bis 12. Theil der evangelischen und den 13. Theil der Gesarnmt- bevölkerung, die^Zahl der Juden den 24. Theil der evangelischen und den 26. Theil dCr ^^emna^^hib117V3 p6t. der Einwohnerschaft Gießens Katholiken, ca. ^/ipCt. sind Juden, ca- r/spCt. gehören kleineren Religionsgemeinschaften an und über 88pCt. der Gesammtbevolkerung sind Evangelische. .

In einer Wirthschaft in ber Wallthorstraße fand gestern Abend eine kleine Keilerei statt Die jugendlichen Helden versuchten, als ein Schutzmann hinzukam, ihr Heil in ber Flucbt. Sie wurden notlrt und wird die Anerkennung ihrer Heldenthaten in Form eines Strafbefehls Nachkommen.

Wie aus dem Jnseratentherle zu ersehen, wird Herr Opernsänger Ziegler beute Abend aufLony's Bierkeller", Sonntag Nachmittag imSchützenhof" und Abends imGambrinus" ein Concert geben. Da dem Goncertgeber die günstigsten Recensionen über seine Leistungen von verschiedenen Städten zur Seite stehen, wäre demselben eine zahlreiche Zuhörerschaft zu wünschen.

der Brodverkauser

Kgr. (2 Pfd.) Weißbrod W (4 * ) N .

Handel und Derkebr.

Gie ßen, 15. Juli. Auf dem heutigen Wochenmarkt kostete: Butter per Pfd. u n R()0 85, Hühnereier 56 und 2 Stück 0 H, Enteneier per Stück 6

per St. 511 X Kasematte per Stück 3 Erbsen 1 Liter 22 Linsen i 9iter 30 Tauben das Paar 7590 H, Hühner per Stück JL 0.901.20, Hahnen ner Stück ^0.701.20, Enten per Stück JL 1.501.80, Ochsenfleisch per Pfund 6466^, b>..ß- uns Rindfleisch 5456 Kalbfleisch 44 bis 50 Schweinefleisch 6264 H, 's>arnmelslcisch 6070 Kartoffeln per 100 Kilo JL 5.006.00, Zwiebeln per Centner X 12, Milch per Liter 1418 Kirschen per Pfund 30^35 Gänse JL 2.504.00. Reue Kartoffeln eX 810.

Frankfurt a. M., 15. Juli, Nachmittags 2 Uhr Min. (Telegraphischer Omir§bcrid)t. Mitgetheilt durch das Bankgeschäft Albert Kaufmann in Gießen.) ßrebitactien 273, Staatsbahnactien 2863/s, Galizier 2713/4, Lombarden 1141/«, Nord- westbahnactien 179V2, Darmstadter-Bankactten 158V6, Oberschlesische E.-B.-Act. 2473/4, Cefterr Silberrente 6513/i6, 4o/o Ungar. Goldrente 75Vs, 4% 1880er Russen 68"/,6, 50/n 1877r Russen 857 <6, 2. Orient-Anleihe 56, Spanier, 5% Rumänische Rente 89V4, 4o/o Unific. Egypter 53s». Tendenz .

(4 H

"bei Konrad Rinn III Ö4 . (6 Pfd.) Schwarzbrod 2. Sorte | bei K. Haas, K. Wallenfels, M. I

Lenz, Eduard Noll, L. Kroneberg [73 F. W. Hartmann und L. Schneider ^75 Georg Müller, L. Keil . . . «78

Dem Taglöhner Johannes Kreiling eine Tochter, Elisabeth, geboren Dem Kaufmann Heinrich Hof ein Sohn, Carl Ludwig, geboren Dem Arbeiter Christian Wagner ein Sohn, Martin, geboren den Dem Kaufmann Carl Becker eine Tochter, Anna, geboren den 30. Mai. Dem Bürstenmacher Julius Bräutigam eine Tochter, Auguste den 30. Mai.

Denselben. Dem Oberlazarethgehilfm Wilhelm Döll ein Sohn, Karl Heinrich Otto, geboren den 15. Juni.

Denselben. Dem Lademeister Friedrich Dornhöfer eine Tochter, Josephine Emma,

Sßaffettvärme der Labn.

Am 15. Jul.. wX H -b 12 Mr; + *

(2 w (4 (2 M (4 " (6

Gießen, den 15. Juli 1882.

Großherzogliches Polizeiamt Gießen

Fresenius.

Für bie arme Wittwe gingen ferner bei uns ein: Frau E. und Frl. S. 7'

F. K. IJt. X. X. 1.50, P^of. Philippi 3 ^Friseur Plank 1 Ung^ol %

P. P. 3 JL. N. N. 1 JL, Ung. 1 JL H. H. 3 Jt, N. N. L g 1

50 N. N. 2 JL, S. F. 5 J4, A- F- 1A Peter Ruckstuhl 1J4 20 jx -ö

Den freundlichen Gebern im Namen derBedrängten glichen^vank sagend, bitten wir um weitere Gaben. Die Expedition des Gtetzener ^nzc.g

.... 64

Schwarzbrod 1. Sorte 29

« 58

Schwamme empfiehlt in großer Auswahl 4751 C Fr. Semmler.

Vorzüglichen

Ober-Ingelheimer per i/2 Liier 80 Pfg. empfiehlt Louis Lind, 4770 Kirchenplatz.

Allgemeiner Anzeiger.

Frucht und Mehl-Verkauf.

Die auf der Heuchelheimer Mühle vorhandenen Frucht- und Mehl- vorräthe, als: Weizen, Brodfrucht, Kaiserauszug, Weizenmehl i, U- { ' Kleien und Futtermehl sollen aus freier Hand verkauft werden und wollen fta) Kaufliebhaber an den Unterzeichneten wenden.

Gießen, den 15. Juli 1882. * X.Y

4756 F. Hoffmann, Konkursverwalter.-----

4743 Umzugshalber werden Möbel, Bettwerk, Haus- und Küchengeräthe im 2. Stock bei Hrn. Kupferschmied Z i m m e r verkauft.

3446 Mehrere Oleander sind preis­würdig zu verkaufen.

Georg Hotz, Nahrungsberg.

Schwarze Tinte

per Liter 30 empfiehlt

4752. Fr. Semmler.

4489 Alle Arten

Happen

namentlich leichte in Stoff und Seide empfiehlt billigst, Sommerzeugmühen von 70 H an

A. Schultheis jun.,

Seltersweg 10.