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Die Lebens-Bersicherungsgefcllschaft zu Leipzig (Alte Leipziger), welche mit dem abgelaufenen Jahre ihr 51. Geschäftsjahr zurückgelegt hat, peröffentlicht in den von ihr für die Vertreter und Mitglieder der Gesellschaft herausgegebenen Monats­blättern die G-schästsergebnisse für das Jahr 1881, soweit diese sich bis j tzt haben feftftellen lassen. Hiernach hat die Gesellschast alle Veranlassung, mit ihrer Entwickelung auch im vergangenen Jahre zufrieden zu fein. Es sind bei ihr insgesammt 4234 An­träge über eine Versicherungssumme von JL 25,589,000 zur Anmeldung gelangt und davon 3179 Anträge mit M. 18,863,000 angenommen und 79 Anträge mit .* 587,000 dem neuen Jahre zur Entscheidung überwiesen worden. Gestorben sind 518 Mitglieder, die mit M. 2,673 800 M versichert waren. Die Auszahlung erfolgte in Gemäßheit der (Statuten der Gesellschaft sosort nach eingetretenem Todesfall und nicht, wie meist üblich, erst nach drei Monaten. Das finanzielle Ergebniß des vergangenen Jahres wird sieb voraussichtlich als ein gleich günstiges wie in den letzten Jahren ausweisen; die Versicherten, denen alle Ueberschüsse zufallen, da die Gesellschast aus reiner Gegen­seitigkeit beruht, haben also wiederum Aussicht auf eine sehr beträchtliche Dividende.

In dem sechs Stock hohen New-Bvrker Hause der amerikanischen Bib-l- Gesellschast sind nicht weniger als 12 Rotationsdruckpressen nebst den dazu gehörigen Dampfbetriebsmaschinen >n Thätigkeit. Die höchste Leistung eines lagt® ist 6000 Exemplare. Die meiste Druckarbeit wird von Stereotypplatten getban, von denen die Gesellschast für 120 verschiedene Bibelausgaben 65000 Seiten 'besitzt. Zur Zeit, da man diese Platten nicht braucht, werden sie in feuerfeften Gewölben ausbewahrt. Von der kleinenAgat"-Bibel druckt man hier ein Exemplar in einer Minute; von dem wohlfeilen Neuen Testament, das um 5 Cents zu haben ist, vier Exemplare in einer Minute und feit den letzten zwei Jahren jeden Tag 10^0 Exemplare.

sWas Paris in einem Monat ißt.j Nach der Vervrovlantirungsstatistik von Paris sind vom 1. bis 31. Januar in den Pariser Markthallen verkauft worden: 351670 Hühner, 61400 Truthühner, 56500 Rebhühner, 284000 Lerchen, 11500 Schnepfen, 49600 KrammetsPÖgel, 13500 Fasanen, unaerechnet eine Unzahl Wasserwild, als da sind' Krickenttn, Regenpseifer, Wildenten u. s. w. Im Monat Januar kamen überdies nicht weniger als 134800 Kaninchen aus den Markt. Die erhöhte Verzehrungssteuer hat den Austerconsum nicht oerminbert; im Paoillon IX. der Markthalle wurden allein 185 Millionen Stück Austern verkauft, die von dem sranzösischen Küstenlande kamen. Die Butter figurirt mit einer Million Kilogramm, die Eier mit der Ziffer von 12 Millionen Stück. La Brie hat 63000, Neusschatel 174000, Moni-d'Or 82000 Käse, abgesehen von 200000 anderen Stücken geliefert. See- und Süßwasserfische erreichten die Ziffer von 2 Millionen Kilogramm. Zur Ergänzung dieses statistischen Auswesies se, noch hinzugesügt, daß im Monat Januar in den Centtalhallen von Pans über zwei Millionen Kilogramm von Rind-, Kalb-, Schaf- und Schweinefleisch verkauft wurden. __

731) Ueber die Höhe der Kosten, welche die Einrückung einer Anzeige in eine oder mehre Zeitungen verursacht, wird man sich niemals enttäuscht sehen, wenn man 7on der Annoncen Expedition von H A ASEäSTEIRi * VOGLER ,ln Frankfurt a. M. (Karlsruhe, Stuttgart oder München) zuvor Auskunft einfordert, die auch hinsichts der für den jeweiligen Zweck geeigneten Blätter auf Grund reicher Erfahrungen und gründlicher Beobachtungen zuverlässigen Rath ertheüt

U März Gestern Adeud zwischen 9 und 10 Uhr wurde der

Schlüchtern, 9 M z. Wilern ffieje ^mordet. Derselbe war, der Wirth 3a«cr 'U an jenem^Abcud bei einem Verwandten zu Besuche und

.Kinz's Zeitung infolge, änr.f,mlnQ bea Legieren nur einige Schritte davon ent- wurde kurz nach Verlassen h g Di- Streiche wurden mit einer solchen fernt Mit einer Axt oder einem^L-,l- Ermordeten, der j-densalls mit

Wucht gttührt, daß der Scho: g IP . FMger abgchauen sind. Bis jetzt

der Hand sich hat 'fbützen wollen, ach mürbe, auf Niemanden bestimmten

bat man, obwohl das V-rbr-chen sofort orge'funb'en wurde, was zur Ent-

Verdocht. da am Thatort-'selbst nicht .Ortsbewohnerschaft ist in Folge dieses mit deckung goannaenm Verbrechens in surchtbarer Aufregung,

einet eittetzttchen Rohheit begangenen rv t Porto-Alegre ist dem Centtalverein für

Brand einer «u« *upno0nbon cin^ek9ramm vom 6 d. M. zugegangen, Handelsgeographie Kabel v burcb Feuer zerstört worden ist. Der

welches meldet, daß die doriig usst ejr|8 [Qr an bie beutschen Aussteller versendet, genannte Verein hat in Folge b N Ntffen genauer Nachrichten, welche frühestens worin dieselben ersucht werden, Hs rEririebenen und möglicherweise nnnölhigen Besorg- Mitte April hftr anlangen konrI °7,uste nichtRaum zu geben. Die Aussteller waren mssen bezüglich ihnen entstehend Verim w Ausstellungsgüter zurückzuzichen und berechtigt, bereits s-ft d m 1 Januar 6 fett Schluß der Ausstellung

non diesem Rechte ist auch G 0 Brandes sind circa fünf Wochen verflossen und ist (Ende Januar!i bis zum Tag - ub Vetsendung der Güter verfügbar ge-

Äen Endlich sttd aA in Folg- der V-rloosung viele Ausstellui gswaaren geräumt morbt" rw,.Smnfuna her Rebschildlaus und Blutlaus.s Als ein vorzügliches Mittel

n üi Reßler Tabaks-Tinktur von 20 Procent Weingeist mft 5 Procent 5^N'dlt P °f. Dr. ent Pzxjugeist mit 12 Procent Fuselöl oder eine

Schweselkohl-nstoff, od-r « -UJ)(|() Fuselöl, 200 Theilen 90 procent.

Mischung non M ««I ^m Liter verdünnt. Am besten eignet sich zur Anwendung Weingeist mit Wasser z Nähmaschinen gebraucht. Man sticht mit

d7m^en End7 es KänÄn?in die weiße flockige Masse°der Schild- oder Blutlaus , 7 M durch Druck auf den Boden des Kännchens mehr oder wmiger Flüssigkeit hervortreten Die weiße Masse sinkt sofort zusammen - die Eier od°r bte Jungen ge^en U frunde. b£m Unfllü(f im Jnvalidenpark ging di- Nachricht durch

mutter es sei einem Manne durch einen Soldaten mittelst Bayonnet das Auge o ,s-^fochen worden. Di- amtlichen Erhebungen, welche diesbezüglich stattfand-ii, ausgestowen wo . . b Resultate geführt: Am 13. v. Mts. fand m den ®or- ^rtändfhinben eine Turnbesichtigung im Exercierhause statt. Das Publikum öffnete, E^zuzusehm das Thor und beMigte die Mannschaft durch allerlei höhnende Redens arten * Das Thor wurde von dem Posten wiederholt geschlossen, aber immer wieder non den Außenstehenden geöffnet. Ein Mann versieh laut schimpfend das Thor und trat an ein Loch im Zaun, um fort fkandasirend zuzusehen, .gierburd) gereizt, nahm ein unbeschäftigter Füsilier ein Stück Holz und stieß dasselbe, unüberlegt, wohin -r den am Loche stehenden Mann treffen könnte, durch. Er verletzte denselben unter dem Ittken Auge Am 18. schon, also 6 Tage später, war der Mann vollftanbtg geeilt. Ein Gebrauch der Waffen war vollständig ausgeschlossen weil die Mannschaften der betreffenden Compagnie weder Seitengewehr noch andere Waffen trugen.

Gderhesßslhe Cisendchnkn.

1905 Mit dem 15. d. M. gelangt zur Einführung: der Nachtrag XN. zum Local- gütertarif vom 1. Juli 1877, der Nach­trag II. zu den Tarifen für bte Beförde­rung von Leichen, Fahrzeugen und lebenden Thieren im Local- wie in unseren Nachbar­verkehren. ,

Ersterer enthält eine Ergänzung der Bestimmungen des Tarifs für Nebenge­bühren und anderweit- ermäßigte Tarts- sätze zwischen Gießen und Gelnhausen, letzterer Abänderungen und ^Ergänzungen der allgemeinen Tarifvorschriften.

Soweit der Vorrath reicht, kann der d)iad;trag xii. zum Preise von 10 H, der Nachtrag II. zum Preise von 5 H von nuferer Magazins - Verwaltung bezogen werden.

Gießen, den 13. März 1882.

________________Grotzh- Direciton.

Samstag den 18 May d X,

Vormittags 11 Uhr, sollen auf dem Marktplatz vor dem alten Rathhaus

112 veredelte Aepfel-

130 Blrn-Stämmchen

öffentlich versteigert werden.

Gießen, den 14. März 1882.

Großh. Bürgermeisterei Gießen.

1878 A. Bramm.________

Donnerstag den 16. März,

Nachmittags 2 Uhr,

und die folgenden Tage werden in der Wohnung der Frau Assessor Pilger im Hause des Herrn vr. Taschs am S-ltersweg dahier nachverzeichnete ent­behrlich gewordene Hausmöbel freiwillig gegen Baarzahlung versteigert:

1 elegantes Sopha mit 6 gepolsterten Stühlen, 1 Glasschrank, 1 Schretb- fecretär, Coinmoden, 1 Kleider- und 1 Küchenschrank, 1 runder Tisch und andere Tische, Spiegel darunter 2 ovale mit Golbrahmen, Stühle, Bettstellen und Bettwerk, 1 golbne Taschenuhr, 1 Partie Herrenkleider, Weißzeug und verschiedene andere Haushaltnngs- gegenftänbe.

Bemerkt wird, daß sämmiliche Möbel sehr gut gehalten sind und am ersten Ver- steigerungstag besichtigt werden können.

Gießen, den 11. Marz 1882.

I. A.

1772 Müller.

Frische Schellfische in bester Eispackung treffen heute ein. 1912

Gg, Wilk. Weidig.

Allgemeiner Anzeiger. Rutz- und Rrennholz-Rersteigerung

in der Königlichen Dbersörsterri Roßberg.

Donnerstag den 23. März 1882, Vormittags von 9 Uhr ab, im Schneider'schen Wirthshause zu Roßberg:

1) aus den bei Ersurtshauseu belegeueu Forstorteu: Seift, Dickes und Buchwald. Elchen: 3 rm Nutzscheitholz II. Claffe (Dickes); Buchen: 4 rm NutzfcheitsFelgen-)Holz II. Claffe (Seift); Nadelholz (Fichten: 109 Bauholzstämme III., IV. u. V. Claffe (6 bis 16 m lang, 12 bis 30 cm Durchmesser) = 47,21 fm, sowie 7 Nutzstangen I. Claffe;

2) aus den bei Roßberg belegenen Forstorten: Rubbach, Kirchhainerschlag, Rödderburg, Lichtenberg und Hang. Eichen: 10 rm Scheite rc., 10 rm Zopfreis, 2 rm Erdstöcke; Buchen: 335 rm Scheite rc., 820 rm Stammreis, 980 rm Zopfreis rc. und 77 rm Erdstöcke; Erlen: 190 nn Zopf reis.

ForstHaus bei Roßberg, am 11. März 1882.

1895 Der Oberförster: Schulz.

Bei I. Ricker in Gießen ist soeben erschienen:

I. Heber den Umsang und die Bedeutung der Forstwiffcnschast als Univcrsitäts-Disciplin

II. Ueber die Lichtseiten des forstlichen Universitäts-Unterrichts.

Zwei akademische Festreden,

bei Gelegenheit der 50jährigen Jubelfeier der Vereinigung der früheren Forst- lehranstalt zu Gießen mit der Ludewigs - Universität am 14. Juni 1881 gehalten von

Dr. Richard Hess und Carl Urich.

Preis 1.

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1904 I. M. Schulhof.

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1 kleiner Cafsaschrank,

1 Schreibpult,

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1908 Fr. Seibel.

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