/> -in ctpfimar lieber den schon gemeldeten fünffachen Kindermord
Heilsbeig, 10. Fevruar- ue°er o-n i^u v bereits zwei Kinder der WM-ZMWD-MB
Berlettetjer" Beihänpnih scheint über den Offenbüch'schen „Contes d'H°ffw°nn" -MMMSMZW
Wdliche ^«p^bmnVbegann. °Die°dÄth°benden Pompiers hatten die Gefahr 1°gleich deseiti«t. Bahnverwaltung Daß die Neustadt-Oldenburger> E.s.n-
än.^-re«en kann Niemand sagen/ und es darf ihnen auch nicht übel ge- nommen w" Wozu sollten sie sich ouch abhasten? Sie nehmen alles m,t was -sie frieam können, und Gemüthlichkeir ist die Parole, wie nachstehender der ',Schle.w.- " entnommener kleiner Vorfall bezeugt. Bei der Haltestatlon Haiselbl'g stcht der Führer des Zuges emen Mann stehen, der harmlos seinen Regenschirm
, a nfffren Kindern erlagen wieder 3 der Diphtherie (darunter an ^armcatyr^.^ $on 4^altemi n ^8 ben erwachsenen Personen
DwesuN^che^ Lungenschwmdsucht zweimal, Lungenentzündung zweimal, Alters- £*mäd)e Schlagfluh, Leberentzündung, Nierenentzündung K einmal. '
schwache, b, 3 12 ™är. b5. gibt der berühmte lmksarmtge
"trag zur |* , n “ unsirer Leser auf dieses Concert zu lenken |et es uns ge-
s s »«ms»
eine Besprechung des Herrn Bros- B i r t n osen gan, eigener, ja einziger Art
“SS»'«»?
wärtig Präses des ungarsichen Co eenrubüßen Leidenjchasllrcher Clavier-
das Unglück, auf der Jagd ^nen'chi raftlofe Uebung der linken Hand
feieler, nachtete er nunmehr, öte r Sedult buiq b(n\!utel Um fernen
nuszugleicken und so (rote tm atten M l * . erstaunlichen Ausbildung
Jang zu prellen. Und wirklich hat es Gra. q , ,u e^ Arpeg-
u0 J -<r , irrh fctnC’o nanderhalten von Piano und Forte w-'iß
Btren, ©leiten, SprMgen. durch nm-n Ausemanvery^ g;nger. Hal
er den L>chenl zu erregen, als ,pl ^ehn u H^gel in Paris erschienen
em Hest Etüden sur die linke r ^im'Durchblätiern des Heftes kaum, wie es und Liszt d kd lcir t ist M an b g b e^ burd)^ü^rcn und bringt der Compomst möglich fei, dies Alles mit e ner ) gzortrag einer dieser Etüden (eine Art
dieses Mnakel zui Starro, wn d ck^d finfl<nbi,n6TOtl(lftimme) glänzend bewies Thalberg scher weitgritfiger U w g 1 enormften Uebung der linken Hand ent- Um dies zu können, dazu gehört a B befitron Manches von dem, was Graf
schieden noch das «ewuMein ke rn recht zu Beherrscher der Unter
leistet, HE« Alexande .« flUem unb fÜT immer auf die Lmke
Hand nicht vermocht. denkbaren Ausbildung seiner Linken hinderte ihn nichts, angewiesen; an der höchsten ° nk 'gtchy bat sich zur bewunderungswürdigen
al« das Vorhandense n der Rechten, «ra sollte man sein Spiel nur
SprtialitSi ausgeb ldet. Aber es yieye iym u. „freute, war ein zarter,
°ls M"kwürd.gknt « »e^ Mn. Was UM WM „
seelenvoller Sorhafl be§ JJ "mufiter höher rote das erftaunlichfte Bravourstück; wer SJÄ* SÄ«?i? «,■«■»“ -d-,...».».«6«»™. dem ist die Kunst nicht blos an bte lmke Hand getraut.
Schiffsbericht. Mitgetheilt von dem Agenten des Norddeutschen Lloyd in Bremern Telegraph). Der Postdampfer
Mosel Capr. I. Hesse, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welcher am 29. Januar von Bremen und am 31. Januar von Southampton abgegangen war, rst gestern 10 Ubr Morgens wohlbchalten in Newyork angekommen.
schwingt. „Ja", denkt er, da das Zeichen, daß Hasselburg einen Passagier für den Zug nutgeben will, nämlich em Fahmnsignal, nicht gegeben ist, „bat is wull vergeten wor'n, un nu winkt der Kerl mit'n Schirm, wiel he gern mit will". Der Zug hält alfo.
Wullt Du mitführ'n?" fragte der Schaffner den Mann. „Ne," entgegnet dieser. „Na, dann führ' man to!" ruft der Schaffner gemächlich dem Locomottvführer zu, und beschaulich setzte der Zug seinen Weg fort. - • ■ v , . r a
— Es wird die anläßlich der Eröffnung des Berliner L-tadtdahnbeinebes erfolgte Ausführung des folgenden tollen Studentenstreiches mitgetheilt. Der einer boitmcn Burichcnschaft angehörige stud. jur. R. hatte mit einem Studiosen einer anderen Verbindung gewettet, daß er. möge kommen was da wolle, die erste ^ahrt der Stadtvahn mitmachen werde. Der Contrahent dagegen verpflichtete sich, dies unter allen Umständen zu verhindern. Beide Wettende sind Söhne reich begüterter Fabrikbesitzer und war darum der Preis der Wette em nicht geringe., d nn d<r Verlierer war gehalten, den Eorpsbrüdern des Gewinners eine solenne Kneiperei zu veranstalten. Am Montag Abend gmg R- schon frühzeitig nach Hause, um die Zeit nicht zu verschlafen, da er gedachte, den um 6 Uhr durch Station „Jannowitzbiücke" kommende ersten 3ua zu erwarten Wer beschreibt seinen Schreck und Zorn, als er beim Erwachen Morgens sieht, daß während semes süßen Schlafes ferne gan-e Garderobe ad- banden gekommen ist, welchen Umstand ein auf seinem Tisch liegender Zettel, der ihm die Zurückgabe wieder zusichert, hinlänglich erklärt- Zum Ueberfluß war die Thür von außen verschlossen und durch zwei große Nagelbvhrer extra versichert. In se.ner Verzweiflung rüttelte er energ'sch an die zur Wohnung 1 einer Wirthm, einer bejahrten Witlwe. führenden Mtttelthür. In der Meinung, ihrem M'ether fei etwas zugestotzen, lücfte diese schleunigst die vor der Thür stehende Commode weg, sank aber vor Entsetzen in die Knie, bmn R- stürmte jetzt, allen Gesetzen des Anstandes Hohn sprechend, !m Hemde zu ihr herein. Die alte Dame retivirte schreiend hinter emen Betlschirm, denn sie glaubte nicht anders, als der sonst so nette junge Mann sei complett verzückt geworden. Unterdessen hatten sich die Deputationen beider Verbindungen auf dem Ccntraldahnhofe, „Friedrichstraße" eingefunden und erwarteten mit Spannung dm signalisirten ersten „Südzug." Unter dem brausenden Hurrah der heiteicn Musensöhne dampfte dieser endlich herein und ein unauslöschliches Gelachter ertönte, in nxtches auch die Berliner mit einfhmmten, denn angethan mit Ssrnmetmamel und Dameniederhut, giüßte nickend der (Kommilitone aus einem Coupe heraus • • - •
— IWas ist ein Kuß?) Diese Frage wurde m einem Kreise praktischer Juristen aufgeworfen. Ein Staatsanwalt Definirtr „Em Kuß ist ein Preßerzeugniß^ bei welchem der Nachdruck gestattet ist." Ein Richter erklärte den Kuß für- einen vroceß bei welchem die Mündlichkeit des Versahrens von jeher geboten ist bte Deffcnt- lichkeit aber meistentheilS ausgeschlossen wird." Der Rechtsanwalt meinte: „Der Kuß ist ein Genußmittel, wegen dessen Fälschung ferne Anklage erhoben werden kann. Besser ist doch noch die Kölnische Deflnit>on: „Küssen ist das Aufemanderslüssen zweier gliichgesiiinter^^chnüffen ultramontQner Journalistik.) Das Münchener „Vaterland" nimmt von dem Tode Auerbach's mit folgenden Worten Notiz: „Der bekannte Feder- jud Berthold Auerbach ist in Cannes gestorben." _______________
Handel und Verkehr.
Sfrrnitffuti a. M., 15. Februar, Nachmittags 2 Uhr — M^. (Telegrafischer Coursbmcht. ^Mitgetheilt durch das BankgeM Albert^. Kaufmann m Großen)
5% Rumänische Rente 86^/g, Lombarden . Tendenz ge^chaftlos^^^^E___^E^^^^^^»
I Kirchliche Ameigen der evang. Gemeinde Gießen.
Donnerstag den 17. Februar, Abends 6 Uhr:
Im Saale des Gymnasiums: Bibelstunde.
Pfarrer Sck lo sser. • Qrj
I (Die anvertrauten Minen und die ^^Etrauten Talente. Luc. 19,11-2/.
Holz-Versteigerung.
Dienstag den 21. ds. Mts., von Vormittags 9 Uhr an, sollen im hiesigen Gemeindewald, District Buchwald, nach verzeichnete Holzsortimente versteigert werden, als:
176 Eichen-Stämme von 13 bis 35 Ctm. Durchm., 4 bis 10 Mr. Länge = 36,41 Fstm.,
2 dradel-Stämme — 1,24 Fstm., 176 Eichen- und Nadel-Derbholz- und
Neisig-Stangen = 2,94 Fstm., 60 Rmtr. Buchen-Scheitholz,
6 „ Eichen- „
123,4 „ Buchen-, Eichen- u. Nadel-
Knüppelholz,
59 Rmtr. Buchen-, Eichen- u. Nadel- Stöcke,
4689 Wellen Buchen-, Eichen- u. Nadel- Reisholz.
Die Zusammenkunft ist m der ^cahe der Heldeswiesen bei der sogenannten Gänstränk.
Reiskirchen, den 13. Februar 1882. Grotzh. Bürgermeisterei Reiskirchen.
1016 Jünger.
Donnerstag bei 16. Februar,
Nachmittags 2 Uhr,
werden in der Hofraithe des Fr. Müller II- — Wallthorstraße —
2 Rollwagen, 1 Schreibpultchen, 1 Copirpresse, 1 viereckiger Tisch, 1 Waschtisch, sowie sonstige Möbel meistbietend versteigert.
Die Versteigerung findet bestimnit statt. Gießen, den 14. Februar 1882.
Geistler, 1020 Gerichtsvollzieher.
Allgemeiner Anzeiger.
Holzvcrsteigerung.
Mittwoch den 22. und Donnerstag den 23. d. Ms.
soll in dem Stadtwald zu Hungen nachstehendes Bau-, Werk- und Nutzholz
22. Februar
2—17 m
von
Fichten-Derbstgn.
23. Februar:
Donnerstag
cm Durchmesser
7—11 6—10 9—22
4—14 6—16
49
2
3
60
240 500
ir n n if h
130
7
3 130 120 100
n
n
ii
ii
ii
ii n ii
ii
ii
ii n ii ii
und
ii
ii
ii
ii ti
von
ii n
ii
n
ii
12—50 55—64 26—31 12—24 12—34
6—11
und
ii n
ii
ii
ti
12—62
48—65
25—27 12—33 12—34
6—11
Länge,
II
II
11
II
II
Länge, ii n n u
Uhr,
m
ii
n
11
n
TI
10
2—18 8—10 6—00 8—16 4—20 6—16
Durchmesser
u
ii
ii
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II
cm '
n
ii
ii
ii
ii
den
Eichen-Stämme
Buchen- „
Hainbuchen „
Fichten- „
Kiefern- „
Eichen-Stämme
Buchen- „
Hainbuchen „
Fichten- „
Kiefern- „ Derbstangen
versteigert werden:
Mittwoch den
Der Anfang der Versteigerung ist jedesmal Vormittags ersten Tage im District Buchwald, am zweiten ^age un Distrikt Wellhau.
Hungen, den 12. Februar 1882.
Großherzogliche Bürgermeisterei Hungen.
am
1037
Bender.
Meinen geehrten Kunden hierdurch die Mittheilung, daß ich von heute an meine
geschlossen habe und bitte ich, die bei mir noch liegenden reparirten Gegenstände gest. bald abholen zu lassen.
Für das mir seither geschenkte Wohlwollen sage besten Dai
und zeichne Achtungsvoll
§ Carl Jaber 11. Wülwe.
Bauhost-Versteigerung.
Montag den 2«. Febr. I. J„
von Vormittags 9 Uhr an, sollen in der Nordecker halben Gebrauchs-Waldung, Schlag Gleich und Trist
413 Stück Fichten- und Kiefern-Bau- uud Nutzholzstämme,
609 Stück Nutzstangen 1—3. Klasse, 63 Rmtr. Nutzrollen 1. Klasse
an Ort und Stelle meistbietend versteigert werden.
Die Ahfahrt ist sehr-gut.
Die Zusammenkunft ist bei der Stelzenbach'schm Wirthschaft in N o r d e ck, woselbst bei ungünstiger Witterung auch der Verkauf stattstndet.
Marburg, den 11. Februar 1882. Freiherr!, v. Rau'sche Revenuen-
Verwaltung.
1059 Röhr.
B. 54 Sonnenstraße B. 54.
1053
Polirstein
(bestes Putzmittel für Messing, Blech, Kupfer, Eisen, Stahlsrc.) empfiehlt
Karl Koscy,
Frisch eingetroffene
Schellfische aufCis
empsehien ee 1060
j. A. Btisch^Sohnee
Bienenhonig
per Pfund 60 H empfiehlt 1054
Karl Hosch,
B. 54 Sonnenstraße B. 54.


