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Gesetze Sorge zu tragen und somit den Gemeinden die Verwerthung der Spreu aus ihren Waldungen in von dem Oltsvorstande zu bestimmenden Loosen und namentlich auch in Flächenloosen zu überlassen. Der Unterzeichnete erlaubt sich nun die ergebenste Anfrage an Großh. Staatsregierung: Ob und welche Anordnungen in Gemäßheit des erwähnten Beschlusses erlassen worden sind? Auf verschiedenen Landtagen sind Desioerien dahin laut geworden, daß die Waldstreu rechtzeitig abgegeben werde. Der Unterzeichnete erlaubt sich auch in der Beziehung die Anfrage: Ob an die Großh. Forstbehörden diesbezügliche Weisungen ergangen sind?"

Amerika.

Die Kosten des Guiteau-Processes werden auf ca. 30,000 Doll, be­ziffert. Die Ansprüche der Geschworenen für 73 Tage ä 2 Doll, belaufen sich auf 1752 Doll, und die Verpflegung derselben beträgt 3600 Doll. Die Zeugen und Experten haben etwas über 8000 Doll, erhalten. Die Kosten des Druckes der Verhandlungen werden auf 5000 Doll, veranschlagt und die Anwälte der Anklage, Porter und Davidge, werden wahrscheinlich jeder ein Honorar von 5000 Doll, bekommen.

Telegraphische Depeschen.

Wolffs telegr. Correfpondenz-Burean.

Berlin, 13. Februar. Die erste Strafkammer des Landgerichts ver- urtheilte den Redacteur desBörsen-Couriers", Klausner, wegen einer in der Nummer des genannten Blattes vom 13. Novbr. v. Js. enthaltenen Beleidigung des Hofpredigers Stöcker zu 300 X Geldbuße.

Zur Nachricht derSaint-James-Gazette", daß Bismarck das egyp- tische Problern in der ihni eigenthümlichen Weife lösen und einen deutschen Prinzen zum Souverän eines unabhängigen Egyptens machen wolle, sagt die Nordd. Allg. Ztg.", es sei schwer zu erklären, daß sich noch immer Leser fän­den, deren Leichtgläubigkeit mit der Verlogenheit gewisser Zeitungsschreiber Schritt zu halten vermöge.

Der Kaiser empfing heute in feierlicher Audienz in Gegenwart des Grafen Hatzfeldt den neuen französischen Botschafter Courcel, welcher sein Be­glaubigungsschreiben überreichte. Der Botschafter wurde hierauf auch von der Kaiserin empfangen.

DerReichs-Anz." meldet: Der Kaiser verlieh Leopold v. Ranke den Charakter eines Wirklichen Geheimen Raths mit dem PrädikatExcellenz."

München, 13. Februar. Der Reichsrath lehnte die von der Abge­ordnetenkammer angenommenen Anträge Lerzer's, betr. die Verlegung der Haupt­übungen der bayerischen Truppen und die Herabminderung der Mllitärlasten, ab und nahm zu letzterem Anträge die motivirte Tagesordnung Schrenk an. Er nahm ferner das Concubinatsgesetz mit materiellen und formellen Aenderungen an und stellte die zu dem Credit für außerordentliche Heeresbedürfnisse von den Abgeordneten gestrichenen Positionen wieder her.

Karlsruhe, 13. Februar. In der ersten Kammer wurde folgende In­terpellation eingebracht: Hat die Regierung Kenntniß von der hochgradigen Verschuldung des kleinen und mittleren Bauernstandes aller Landestheile; ist die Regierung bereit, eine Enquete zu veranstalten, gestützt darauf, die Mittel zu erwägen, um den Folgen der Verschuldung entgegenzuwirken?

Wien, 13. Februar. DerPresse" wird aus Zara telegraphirt: Inder Bocche Cattaro bessert sich die Lage. Die Kcwoscianer beginnen etnzulenken. seit die Truppen im Anmarsch sind. Die Nachbarorte der Krivoscie, auf deren Anschluß die Krioos- ctaner rechneten, richteten ein Telegramm anNarodni List" (Zara), in welchem lie jede Solidarität mit den Krivoscianern abweisen und Treue und Ergebenheit für Kaiser und Reich betheuern, die Störung des Friedens in der Herzegowina beklagen und überdies sich zur Bildung freiwilliger Colonnen gegen die Insurgenten bereit erklären Bisher sind 10 solcher Colonnen gebildet worden. Aus der Herzegowina strömen Freiwillige unaufhörlich nach Metkovich, um aus den Militärdepots Gewehre zu empfangen. Bisher sind ca. 5000 Gewehre ausgegeben worden. Im Kreise Ragusa formiren sich ebenfalls Freiwilligen-Colonnen.

Petersburg, 13. Februar. Fürst Sumaroff ist gestern gestorben.

Puris, 13. Februar. Londoner Nachrichten zufolge kamen England und Frankreich überein, über die egyptische Frage mit anderen Mächten in Meinungsaustausch zu treten. Bezüglich Egyptens sei überhaupt zwischen den Cabineten eine erhebliche Abspannung eingetreten. Die Ankunft des französischen PanzerschiffesReine Blanche" in Port-Said sei rein zufällig und habe keinen politischen Zweck.

Lokales.

Gießen, 14. Februar. Dem Vernehmen nach ist Herr Dr. E. Glaser von hier zum correspondirenden Mitglied einer in Italien erscheinenden Zeitschrift für Wissenschaft und Kunst ernannt worden. G l a se r ist Verfasser einer Ausgabe der ländlichen Gedichte Virgil's, sowie anderer Beiträge zu diesem Dichter und wurde auf diese Weise auch dem Ausland bekannt, was ihm diese Anerkennung verschaffte.

Gießen, 14. Februar. Tagesordnung für die Stadtverordneten-Sitzung am Donnerstag den 16. Februar 1882, Nachmittags 4 Uhr.

1) Gesuch des Graveurs Julius Bach dahier umErlaubniß zur Anbringung eines Fensters an seinem Nebengebäude in der Plockstraße.

2) Die Stellung der Realschulrechnung vom Jahre 1880/81.

3) Die Stellung der Gemeinderechnung vom Jahr 1880/81.

Heute Morgen gelang es, eine der Diebinnen, welche seither die Kleider der Schülerinnen der böheren Töchterschule visitirten und daraus alles Mögliche mitgehen hießen, auf der That zu ertappen und zwar m der Person des Dienstmädchens vom Schuldiener. Die Vermutbung hatte sich also bestätigt, daß die Diebin im Hause selbst zu suchen sei. Bei der Visitation fanden sich Federmesser, Hutnadeln, Halstüchelchen, Frühstück u. s. w. vor. Die Diebin wurde in Haft behalten.

Vermischte».

Marburg, 12. Februar. Daß das Eis ein schlechter Zustreckeweg ist, mußte leider der Einwohner Kraft von Wehrda gestern Abend erfahren und mit seinem Leben büßen, denn als er kaum einige Schr-tte über die Eisfläche der Lahn am s. g. Woog gethan hatte, brach er em und ihm rasch gebotene Hilfe eines Schlittschuhläufers brachte nur diesen noch in Gefahr ohne jenen retten zu können, er verschwand unter dem Eise.

Kassel, 10. Februar, lieber die verwegene Flucht eines Hochstaplers und die unter zufälligen Umständen glücklich nweise wiedererfolgte Verhaftung desselben vermag ich Ihnen Folgendes mitzutheilen: Der ehemalige Regierungsassessor und Reservelieu­tenant Baron von Freitag, welcher wegen mehrerer großartiger Schwindeleien zu längerer Zuchthausstrafe verurtheilt worden ist, welche er zur Zeit in Flensburg zu verbüßen hat, sollte per Schub nach Marburg transportirt werden, um dort vor den Untersuchungsrichter geführt zu werden, wie man sagt. Die Reise ging bis Kassel auch ohne Zwischenfall von Statten, wo man gestern Abend gegen 10 Uhr eintraf. Um 11 Uhr wurde darauf die Reise mit dem Frankfurter Zug fortgesetzt. Zwischen den Stationen W lhelmshöhe und Guntershausen ist nun der große sog. Zwehrener Damm, wo der Zug in Folge der hier befindlichen ganz erheblichen Steigung sehr langsam fahren muß. Diese günstige Gelegenheit benutzte der Transportirte, um aus dem Zuge zu entspringen. Auf welche Weise er das Wagniß bewerkstelligte, ist noch nicht genau bekannt geworden genug, er entsprang ohne auch nur den geringsten Schaden zu erleiden Er schlug seinen Weg nach hier ein, wo er sich gegen 3 Uhr vor dem Bahnhofsgebäude Herumtrieb. Der Gepäckträger Ebert bemerkte ihn hier; Freitag |

fru0 denselben, ob er nicht in der G-päck-xpedition ein Telegramm schreiben könne, was dieser b-iahle Dem Ebert fiel nun hier erst beim Lampenschcine das verdächtige Aeußeie des Fremden nur, welcher sich für einen Burschen des Hauptmanns v Bülow in Hannover ausgab. Als Freitag merkte, dah man Verdacht schöpfte, lieft er die Depesche im Stich und entsprang; er kam i-doch nur bis auf die Bahnhofstreppe, denn k» ihn die Gepäckträger Ebert und Becker schon beim Kragen. Im Lause der Nacht traf denn auch der Aufseher wieder hier ein, dem Freitag entsprungen war. Der verwegene Flüchtling wurde abermals mit Ketten gefesselt und heute darauf per Schub we er befördert. Die Depesche war an Verwandt- gerichtet, di- ihm jedenfalls HMss- mittelcinfchicken sollten, Freitag stammt angeblich aus einer reichen und angesehenen Familie. Em Räthsel erscheint es, dah Freitag sich seiner schweren Fesseln entledigen konnte. Seine Localkenntn tz in hiesiger Stadt und Umgegend schreibt man dem Um­stande zu, daß er früher längere Z-it sich hier in Kassel aufgehalten hat, wobei es an verschiedenen Prellereien ebenfalls nicht gefehlt haben soll. (H M 8)

f '"^0. Januar d. I, beging die älteste deutsche Handwerkerschule, die Herzog!. Baugewerkichule zu Holzminden, ihr fünfzigjähriges Jubiläa i. Das seltene Fest ging unter so zahlreicher Behelligung aus dem In- und Auslande vor sich und fand seitens der höheren technischen Kreise und der Staatsbehörden eine Auszeichnung und Theilnahme, die es weit über die Bedeutung eines blos localen Festes hinaushob Der am 3. Januar stattgefundene großartige Facttlzug, besonders aber der am 4. Januar vercmstaltete Festzug, haben durch ihre künstlerische Ausstattung, Anordnung und Ausführung Aufsehen erregt. Der Festactus vor der Schule und dem Denkmal des verewigten Begründers der, Anstalt, F. L. Ha ar mann, erlangte eine besondere Bedeutung durch die Manner, welche als Redner auftraten, so namentlich die Vertreter der Behörden und des Baumeisters B. Felisch aus Berlin, welcher als Special- delegirter des Verbandes deutscher Baugewerkmeister sprach. Dies Alles in Verbindung mit der Ausstellung von Schülerarbeiten aus mehreren Jahrgängen und der Dar­legung der großartigen Hülss- und Lehrmittel der Anstalt rechtfertigte die allseitige Anerkennung, daß die Schule, wie sie bereits mehr als 10,000 Schüler zu Meistern gebildet hat, nicht allein den Forderungen der Zeit Rechnung zu tragen weiß, sondern anregend voiangeht und ihren Einfluß auf die Entwickelung des gewerblichen Unter- der Presse DOr behauptet. Wie wir hören, ist ein detaillirter Festbericht unter , Königsberg, 7. Februar. Ein fünffacher Kindesmord, verübt von der leib­lichen Mutter die heute früh auf ihrer Flucht in einem hiesigen Gasthofe verhaftet worden ist. bildet das Tagesgespräch. Die 35 Jahre alte Mörderin, welche die Ehe­frau des Tischlers und Eigenkäthners Palm zu Weruegitten bei Heilsberg ist, hat bet t$rem heutigen ersten Verhör Folgendes erklärt: Ihr 41 Jahre alter Ehemann sei bald nach dem Kriege 187071, den er als Reservist mitgemacht, so leidend geworden, daß es ihm unmöglich gewesen, die Familie zu ernähren. Die von demselben bei den Behörden gestellten Anträge auf Gewährung von Unterstützung seien abgewiesen worden. Der Erwerb, welchen die Ehefrau demnächst durch Spinnen gesucht habe, habe nach jahrelanger übermäßiger Anstrengung zu einer Gefühllosigkeit in den Händen geführt, welche die Frau zur Einstellung ihrer Erwerbsthätigkeit genöthigt habe. Die jetzt bet mr erwachte Absicht des Selbstmordes habe sie auf die Frage gebracht, welches Schick­sal demnächst die Kinder treffen werde? Und da sie sich nur die Antwort geben zu können glaubte daß bte Kinder darben würden, so sei sie aus Liebe zu ihren Kindern auf die Idee gekommen, erst die Kinder und dann sich selbst zu tödten. Hu der Aus­führung der entsetzlichen Idee war von ihr der gestrige Morgen festgesetzt worden an welchem der Ehemann sich zur Frühmesse nach der % Meile entfernten Kirche begab. Als derselbe nach Hause znrückkehrte, fand er seine sämmtlichen fünf Kinder im Alter von 17 Jahren (3 Knaben und 2 Mädchen) an einem Ofengestelle, welches zum Trocknen von Holz dient, erhängt und die Ehefrau nicht vor. Die Mörderin ge­stand ferner beim Verhör ein, daß sie mit dem Mord bet dem ältesten Kinde einem Mädchen den Anfang gemacht und trotz der Bitten desselben um Ablassung von der That, von ihrem Vorhaben nicht abgewichen fei. Mit dem einjährigen Kinde habe sie die That beschlossen und sich dann eiligst auf den Weg nach der nächsten Eisenbahn­station gemacht, um nach Königsberg zu reifen, um hier ebenfalls zu sterben und zwar durch Ertränken. Als sie hier gestern Abend 11 Uhr mit der Bahn anlangte, traf bald darauf ein Telegramm der Staatsanwaltschaft in Bartenstein ein, in Folge dessen die Mörderin im Gasthofezum goldenen Ring" ermittelt und verhaftet wurde. Auf dem Wege zur Polizei entsprang sie dem Transporteur und stürzte sich in den Pregel es gelang indeß, sie noch lebend herauszuziehen, wonächft sie verhaftet wurde.

Theater.

Bei ziemlich ausverkauftem Hause ging am Montag Abend das allbewährte Moser sche LustspielDer Veilchenfresser" in Scene.

m.^ir '"üsßn offen gestehen, daß wir, verwöhnt durch die musterhaften Berliner Aufführungen mit Carl Mittel!, das Theater mit geringen Erwartungen betraten. Um io mehr und freudiger wurden wir indessen Überrascht, als wir die anmuthig: Ge­stalt des Herrn Höfler zu Gesicht bekamen, welcher uns in seiner kleidsamen Husaren- umform einen Veilchenfresser bot, der unser Erstaunen in vollstem Maße erregte. Trotz der etwas belegten Stimme, für die von der Direction zu Anfang des Stückes höflichst um V-rz-ihunq gcb-t-n wurde, fpielte Herr Höfler sein- Parthie mit einer fo feinen Charakterisirung des Mose r'schen Husarenlieutenants, daß das Publikum enthusiasmirt mehrmals in donnerndem Applaus seinen Beifall bekundete. Es gehört der Veilchenfresser unstreitig zu einer der schönsten Leistungen des Herrn Höfler und wir glauben wohl, daß die Direction mit einer W ederholung des Stückes dem Wunsche Vieler entgegenkommen würde. Der Freund Victor von Berndts, Referendar von Feld wurde von Herrn Kaschinsky trefflich gespielt, welches selbeLob wir auch Fräulein v. Jarzebowska zollen, welche die Frau von Wildenheim mit vielem Beifall wieder- aab. Frl. Simon als Valeska und die Frau von Berndt der Frau Simon waren wohlgelungene Gestalten, denen wir unsere Anerkennung ebenfalls nicht versagen können. Herr Giese als Victor v. Berndts Bursche wußte durch guten Humor seiner Rolle nach Kräften gerecht zu werden- Herrn Schreyer, der als Oberst von Rembach wohlgefiel, zollen wir unseren besonderen Dank für die gute E'nstudirung des Lustspiels und wenn die Aufführung d°sVeilchenfresser" auch am hiesigen Theater einen guten Afola erzielte, so lag es außer dem präcisen Spiel der darstellenden Künstler, an der übersichtigen und tüchtigen Regie des Hcrrn Schreyer. B. v. F.

Handel und Verkehr.

Gießen, 14. Febr. Auf dem heutigen Wochenmarkte kostete: Butter per Pfd. ^1-051.10, Hühnereier 1 Stück 6-7 X 2 Stück 0000 4, Enteneier per Stück 0 X Ganseeier p. St. 00-00 Käse per Stück 47 Käsematte per Stück 3 X Erbsen 1 Liter 23 H, Linsen 1 Liter 25 Tauben das Paar 85-100 Hühner per Stück X 0.901.20, Hahnen per Stück dt 130 200, Enten per Stück 2.00250, Ganse per Pfund 00-00 Welsche per Stück JL 0.00-0, Ochsenfleisch per Pfund 6062 H, Kuh- und Rindfleisch 45-50 H, Kalbfleisch 40-44 Schweinefleisch 60 bks 64 Hammelfleisch 5060 H, Kartoffeln 100 Kilo <X 3.004.00, Zwiebeln per Gentner JL 6-8, Milch per Liter 1618 H.

Fra n kfurt, 13. Febr. (Frachtpreise.) Weizen, effectio hiesiger und Wetterauer 25.50, fremder Jl. 25.5000. Roggen effeciiv hiesiger JL 20.5000.00, fremder JL 20.5021. Gerste effectio hiesige und Wetterauer JL 20.5020.75, fremde JL 20 bis 21. Hafer effectio hiesiger und Wetterauer X 15.7517.25, fremder X 1617 per 100 Kilo.

Frank furt a. M-, 13. Februar. Der heutige Viehmarkt war gut befahren. Angetrieben waren circa 345 Ochsen, 336 Kühe, 348 Kälber und 203 Hämmel. Die Preise für 100 Pfund Fleischgewicht stellten sich: Ochsen 1. Qualität X 6800 2. Qualität 6062, Kühe 1. Qualität X 56-00, 2. Qualität 5000, Kälber 1. Qualität X 54-60, 2. Qualität JL 4000, Hämmel 1. Qualität X 6600, 2. Qualität x 50 00, Schweine wurden notige Woche ca. 331 Stück oerfauft und mit 64 H das Pfund bezahlt.

Frankfurt a. M., 14. Februar, Nachmittags 2 Uhr Min. (Telegraphischer Coursbericht. Mitgetheilt durch das Bankgeschäst Albert Kaufmann in Gießen.) Credttactien 259, Staatsbahnactien 258Va, Galizier 248Va, Oesterr. ©ilberrente 64%, 4°/o Ungar^ Goldrente 72% 4% 1880er Russen 71, 2. Orient-Anleihe 573/4, 5% Rumänische Rente 86%, Lombarden 106%., Tendenz fest.