Einzelbild herunterladen

Telegraphische Depesche«.

Wolff'- telrgr. Eorrespondenz-Bureau.

Darmstadt, 12. Juli. Se. Maj. der Kaiser traf heute Vormittag IO*/? Uhr von Koblenz kommend auf dem Main-Neckar-Bahnhof hier ein und wurde von dem Grobherzog, der Großh. Familie und der Generalität empfan­gen. Das zahlreich anwesende Publikum begrüßte Se. Majestät mit enthufia- stischen, Kundgebungen. Nach halbstündigem Aufenthalte setzte Se. Majestät die

Limbui

Korn vH. 15.15

Franks neues F 3.(

Türkei.

Konstantinopel, 12. Juli. Das Vorgehen Seymours hat eine große Er­kaltung der Beziehungen zwischen der Türket und England bewirkt. Das Gerücht geht die Pforte wolle England den Krieg erklären und die Dardanellen für aus­wärtige Schiffe schließen. Indessen scheint die vom Sultan adoptirte Haltung eine ruhigere Der Verkehr zwischen der Pforte und der deutschen Gesandtschaft ist ein lebhafter. (Fr. Ztg.)

D.e französische Escadre vor Asixandrien hat sich damit begnügt, die Zufchauer- rolle in dem Drama der Beschießung zu übernehmen. Admiral Conrad befolgte, indem er so handelte, lediglich die ihm aus Paris zugegangenen strikten Weisungen. Diese zuwartende Taktik wird nicht eher, als nach erfolgter Zustimmung der Kammern eine Aenderung erfahren, wie Herr de Freycinet ja noch unlängst versicherte. Wenn, wie sicher anzunehmen steht, die französischen Kammern unverweilt zu der neuesten Wendung in Egypten Stellung nehmen, so dürfte man auch alsbald erfahren, warum das Cabinet Freycinet Frankreich für alle Eventualitäten gerüstet w ssen wollte, nament­lich ob es im Bunde mit England mehr auf Cooperations- oder auf Compensations- polit.k^0£r0,^en P^rte scheint angesichts der kritischen Lage in und vor Alexandrien eine Panique ausgebrochen zu sein. Das Ministerium Abdurhaman ist zurückgetreten und durch ein Cabinet Said ersetzt worden. Aus dem Umstande, daß der amerikanische Gesandte vom Sultan empfangen wurde, folgert das Gerücht die Eventualität einer diplomatischen Intervention der Vereinigten Staaten. Für jeden Verständigen bildet das nur ein fernerweites Symptom der absoluten Rathlosigkeit tm Mdiz-Kiosk. Man hat eben so lange geschwankt und gezögert, bis die Ereignisse das Präoenire spielten. Jetzt kann die Diplomatie vor der Hand nichts thun, als den Brand localisiren, damit er auf seinen ursprünglichen Herd beschränkt bleibe.

12. April. Nach einem Privattelegramm desFrankfurter Journals" betrug der Verlust der Engländer bei dem Bombardement Alexandriens 7 Todte, 27 Verwundete. An Bord desCondor" erfolgte eine Explosion,Superb" hat 2 Löcher,Jnvincible" 6, jedoch keines unter der Wasserlinie. Die Egypter feuertet: nur Vollgeschosse (mit Sprenggeschossen hätten sie furchtbarer gewirkt). Gestern Mittag 1 Uhr stürmte eine englische Abtheilung das FortMeks" nach verzweifelter Gegenwehr und sprengte dasselbe mittelst Schießbaumwolle in die Lust. Die egypttschen Kanoniere hielten sich ausgezeichnet. Heute sind Kriegs­schiffe in den Hasen eingedrungen und beschießen die Hafenforts, nachdem alle Forts an der Seeseite zerstört waren. Nach einer heute Vormittag 11 Uhr von Alerandrien eingetroffenen weiteren Depesche wurde nach abgehaltenem Kriegsrathe ein neues Bombardement eröffnet, Nachdem die Egypter während der Nacht großartige Neubefestigungen hergestellt hatten, waren gleich die drei ersten Schüsse von verheerender Wirkung. Im Innern des Hafens wurde soeben das Feuer eingestellt. Die Forts und der Leuchtthurm sind schwer beschädigt, das Palais des Khedive brennt seit gestern Abend.

(Privat-Depesche desFrankfurter Journals"). Ein Dampfer, welcher die weiße Fahne aufgehißt hat, steuert soeben aus die Flotte zu. Heber Alexan­drien weht die Friedenssahne. Aus Suez wird heute Mittag telegraphirt: DampferEupeau" mit dem englischen Konsul an Bord kam von der Flotte herab. Der Konsul ging an Bord eines Kanonenbootes. Seit 48 Stunden hat kein Schiff den Kanal passirt.

England.

London, 12. Juli. Von Alexandrien, 11 Uhr 50 Mm. Bonn, wird gemeldet: Die Batterien des inneren Hafens sind anscheinend verlassen. Vom Admiralsschiff weht das Signal, das Feuer einzustellen. Der zur Canalflotte gehörendeAchilles" vereinigt sich mit der hiesigen Flotte.

7 Uhr 44 Mm. Abends. Es ist ungewiß, welcher Schaden in der Stadt Alexandrien angerichtet ist. Einzelne Bomben derInflexible" platzten über derselben. Den besten Widerstand von Batterien der Forts hat die von Moncrieffe geleistet, deren Kanonen im gestrigen Gefecht nicht untauglich geworden sind, sondern deren Artilleristen von der Gewalt der Geschosse fortgetrieben wurden.

8 Uhr 50 Min- Abends. In Alexandrien sind an verschiedenen Stellen große Feuer ausgebrochen. (Franks. Ztg.)

jetzt an Bord der Schiffe, der englische Konsul hat seine Flagge eingezogen und 'ich an Bord eines englischen Kanonenbootes begeben.

DemNeuter'schen Bureau" wird von der Rhede von Alexandrien gemeldet: Um 1 Uhr Nachmittags wurde von den Egyptern die Parlamentär- Flagge aufgezogen. Dampfer mit derselben Flagge befinden sich auf dem Wege zur Flotte.

London, 12. Juli. Unterhaus. Unterstaatssecretär Dilke antwortet auf eine Anfrage CowenL, die Pforte sei fest der Beschießung der Forts von Alexandrien gegen die Beschießung nicht vorstellig geworden, habe aber vor der Beschießung Vorstellungen dagegen erhoben und bemerkt, daß die Forts das Feuer nicht erwidern würden, während die Forts doch das Feuer erwidert hätten. Von irgend einer anderen Macht seien keine Vorstellungen eingegangen. Dem Deputirten Wolff gegenüber erklärte Dilke, soweit das auswärtige Amt wisse, sei es nicht wahr, daß Admiral Seymour Kauffartei­schiffen die Benutzung des Suezcanals verboten habe. Admiral Seymour habe dieselben nur warnend darauf aufmerksam gemacht, daß sie den Canal auf ihre eigene Gefahr befahren würden; davon, daß Torpedos in den Suezkanal versenkt worden seien, sei ihm nichts bekannt. Der Premier Gladstone erwiderte auf eine Anfrage Gourley's, die Regierung habe den übrigen Mächten hinsichtlich der Sicherung der freien Schiff­fahrt im Suezkanal solche vorläufige Mittheilungen gemacht, als sie für ihre Pflicht hielt. Gourley ist mit dieser Antwort nicht zufrieden und beantragt Vertagung des Hauses, um von der Regierung eine klare Darlegung ihrer Politik zu verlangen. Er wünscht zu wissen, weshalb Frankreich sich von England getrennt habe. Lawson unter­stützt den Antrag und greift die Regierung auf das Heftigste an.

Im Oberhaus wurde mitgetheilt, daß die irische Zwangsbill die Sanction der Königin erhalten habe.

Paris, 12. Juli. Hinter dem Stadthause fand heute in einem Kaffeehause der Rue Francos Miron eine schreckliche Gas-Explosion statt, die durch die auf die Straße geschleuderten Trümmer aller Art, so viel man dis jetzt weiß, 10 Menschen gttödtet und 40 verwundet hat. Das Haus des Unglücks droht einzustürzen, das nicht gänzlich gelöschte Feuer glimmt immer noch unter den Trümmern- Mehrere Nachbarhäuser, auch die Mairie des 4. Arrondissements, wurden schwer beschädigt.

Alexandrien, 13. Juli, 11 Uhr 52 Min. Das Hospitalfort, worin Arabt Pascka und sein Stab gesehen wurden, ist gestern zerstört woiden, die Stadt brennt an vielen Punkten, namentlich das europäische Viertel. Die gestrigen Frtedensunter- handlungen waren nur ein Manöver der Egypter. Auf ein englisches Kanonenboot, welches abgesandt wurde, um b:e Bedeutung der weißen Flagge zu erfahren, wurde egyptischerseits gefeuert. Des hohen Seeganges halber wurde das Bombardement erst spät wieder ausgenommen. Augenblicklich werden b:e Forts Napoleon und Jsmaildic beschossen. Das Feuer der englischen Flotte wird von fremden Officieren abfällig be- urtheilt. Nur derCondor" zeichnete sich durch vorzügliches Schießen aus.

Nachschrift. Eine englische Marine-Abtheilung ist gelandet. Alexandrien steht in Flammen__

BeTwiscdteS

Darmstadt, 10. Juli. Am verflossenen Mittwoch legte die Prinzessin Christian von Schleswig-Holstein (geb Prinzessin von Großbritannien und Irland) in Eastdurne den Grundstein zu einem neuen Krankenhause daselbst, welches zum Andenk-n an ihre verstorbene Schwester, die Großherzogin Alice von Hessen, die sich während ihres Lebens für die öffentlichen Anstalten dieses in England sehr beliebten Badeortes un­gemein interessirte, erbaut wird

Friedberg, 9- Juli. Gestern Morgen wurde in einer zahlreich besuchten Ver­sammlung von Landwirthen der Wetterau das Statut derActien - Zucker - Fabrik Wetterau in Friedberg" berathen und angenommen. Das Grundkapital beträgt 600,000 JL und kann durch Beschluß des Aussichtsrathes auf 900,000 JL erhöht werden. Die Actien bestehen aus solchen, welche zugleich zum Rübenbau verpflichten, und reinen Geldactien. Von ersteren sollen mindestens 1500 Stück, von den zwe-ten so viel aus- gegeben werden, als zur Vervollständigung des Grundkapitals erforderlich sind. Am Nachmittag fand die Actienzeichnung statt und wurden von der ersteren Gattung un­gefähr 1100 Stück, von der zweiten, die vorerst ebenfalls nur an Rüben bauende Aktionäre verabfolgt worden, etwa 500 Stück alsbald gezeichnet. Am 21. ds. Mts., bis wohin voraussichtlich das ganze Grundkapital gezeichnet ist, findet die constitutirende Generalversammlung, die Wahl des Aussichtsrathes statt. Der Sitz der Gesellschaft ist in Friedberg, die Fabrik wird auf der Südwestseste in nächster Nahe der Stadt erbaut. Entscheidend hierfür waren die günstigen Terrainverhaltnisse, welche eine unmittelbare Schienenv'rbindung zwischen der Eisenbahn und der Fabrik gestatten, und die centrale Lage Friedbergs, woselbst zwei Eisenbahnen, fünf Staatsstraßen, eine Kreisstraße und mehrere andere Verbindungswege zusammenlaufen. Man erwartet von dem Unter; nehmen einen sehr vortheilhaften Einfluß auf die gesummten wirthschaftlichen Verhält­nisse unserer Gegend und ist es daher erfreulich, daß die vielerlei Schwierigkeiten und Vorurtheile, die der Ausführung desselben seither im Wege standen, endlich als beseitigt angesehen werden können.

Nseuwied, 10. Juli. (Vom Turnfest.) Die Vorbereitungen zu dem am 12. bis 15. August in unseren Mauern stattfindenden 13. mittelrheinischen Turnfeste nehmen einen rüstigen Fostgang. Im Festausschüsse und den Einzeln-Commissionen herrscht eine rührige Thätigkeit, um die zum Theil sehr umfangreichen Vorarbeiten zu be­wältigen. Unsere gesummte Bürgerschaft Hst in altbewährter opferfreudiger und gast­freundlicher Weise durch Geldspenden und Gewährung von Freiquartteren zum Gelingen des Festes be-getragen. Ein für den gedeihlichen Fortgang des Festes höchst erfreu­licher Umstand ist dadurch eingetreten, daß Se. Durchl. der Fürst Wilhelm zu Wied in geneigtester Weise sich bereit erklärt hat, das Protektorat über das Turnfest zu übernehmen. Am verflossenen F eitage hatte eine Deputation, bestehend aus den Mit­gliedern des Festausschusses, die Ehre, von Sr. Durchl im hiesigen Schlosse empfangen zu werden. Rach einer Ansvrache des Vorsitzenden des Festausschusses bekundete Se. Durch!, em lebhaftes Interesse am Zustandekommen des Festes und erklärte sich bereit, dem Gesuche der Deputation zu emsprechen. Vom Schlosse begab sich die Deputation zum Herrn Bürgermeister Waldeyer, um denselben zu bstlem , den Ehrenoorsttz des Festes zu übernehmen. In liebenswürdiger Weise nahm der Herr Bürgermeister den Antrag des Festausschusses an und versprach, dem Feste seine thatkräftige Unterstützung angedeihen zu lassen. So wird von allen Seiten das Möglichste gethan. um das Fest in würdigster Weise vorzubereiten. Möge nun auch Jupiter Pluvius an bentfett; tagen sich recht zurückhaltend benehmen, damit die auswärtigen Turner in zahlreichen

Schaaren herbeiströmen können. _

lieber feine Reise-Erlebnisse in Ceylon erzählt Ernst bekannte

Naturforscher u. A-:Eine gute Stunde hatte ich gebraucht, um mich nur wenige Schritte in das Dickicht, Djangle genannt, hineinzuarbeiten; dann aber stand t® völlig entmuthigt von weiteren Versuchen ab; zerstochen von Moskitos, zerbissen von Ameisen, mit zerrissenen Kleidern, blutenden Armen und Beinen, verwundet von tausend Stacheln und Dornen, mit denen die Kletterpalmen (Calamus), bie Klettermalven (Sib.keus), die Euphorbien, Lantanen und eine Menge anderer Djunglepflanzen jeden Versuch abwehren, in ihr geheimnißvolles Labyrinth einjubcmßen Aber umsonst war dieser Versuch doch nicht, denn ich lernte bei dieser Gelegenheit nicht allem den Charactn des Djungle im Ganzen und besonders die Pracht seiner -Baume und kennen, sondern ich sah auch viele einzelne Pflanzengestalten und Thierformen, die für tnid) von höchstem Interesse waren; ich sah die prächtige Olo'-isa sapsrlia^ dle giftige Kletter­lilie von Ceylon nut ihrer goldrothen Krone; den ftachlichen Hilhscas radiatus mtt großen, schwefelgelben, im Grunde violetten Blumenkelchen; umflattert von riesigen schwarzen Schmetterlingen mit blutrothen Flecken auf ihren ichwanzformigen Flug - anhängen, von metallglänzenden Prachtkäfern rc- Was mich aber am metfteuf > ich stieß hier gleich im ersten Djungle, das ich auf Ceylon betrat, auf die betden meist characterfftischen Bewohner desselben aus den beiden höchsten Thierklassen, auf Papageien und Affen. Ein Schwarm grüner Papageien flog kreischend von einem hohen, well über das Djungle hervorragenden Baume auf, als er meiner Flinte anWtfij rouroe, und ebenso sprang eine Heerde schwarzer großer Affen unter knurrendem Geschrei eiligst in das Dickicht; weder von jenen noch von diesen gelang es mir, einen zu scyietzen, sie schienen die Wirkung des Feuergewehrs sehr gut zu kennen frostete^mtcyaver damit, daß der erste Schuß, den ich heute that, mir eine colossale, über 6 Fuß lang Riesen-Eidechse lieferte, den merkwürdigen, von den abergläubischen Eingeborenen sehr

Altir "»V

Oberhch

Die Lieferur Weichenschwellei Submissionswe- Bedingungen f gegen Frankoeu ziehen, auch b Wallung dahier, baumeifter Her einzusehen. Cj oder das ganze siegelt und mit Mission auf Liefen Neben, finb dis mzureichen. In die diesseitige S N Micher dieA MMgen W

AM

Samstag

Rar Jollen im hief Arbeiten zur Wasserbehält^ Maurerarbeit Steinhauerar Zimmerarbeit

Burkhards^ ®r Bürgern 4716

Freilzg

K hiesig

®>efa, tun 4728

sollen A®ün? AlterL U';n Ner

?WnVen werden. ^ge 47®ieK ben js _____ j

N

Reste fort

Berlin, 12. Juli. DieProo -Corresp." schließt einen längeren, die Angriffe gegen die Handhabung des neuen Kirchengesetzes zurückweisenden Artikel nut folgenden Sätzen: Dte Regierung wird unbeirrt durch das Drängen von dieser oder jener Seite an der ihr durch das Gesetz gewordenen Richtschnur fefthaltcn und so viel an ihr ist, den Frieden zu fördern suchen. Sie wird die durch die Fürsorge für die Befried'gung der kirchlichen Bedürfnisse der katholischen Bevölkerung und für Wieder­herstellung geordneter kirchlicher Verhältnisse ihr auferlegten Pflichten gewissenhaft er­wägen, ebenso gewissenhaft aber auch die Pflichten erwägen, welche ihr das Interesse des Staats auferlegt, und darüber wachen, daß dte Einflüsse ferngehalten werden, welche das friedliche Zusammenleben zwischen Staat und Kirche hindern könnten. Zur Erreichung des Zieles bedarf die Regierung des durch das Gesetz gegebenen Spiel­raumes. Wem der kirchliche Frieden wirklich am Herzen liegt, rotrb seinerseits durch sein Verhalten nicht dazu beitragen wollen, datz die Regierung in der Freiheit ihrer Bewegung gehindert wird, welche es allein ermöglicht, daß sie auf dem Wege zum Frieden neue breitere und sicherere Stufen erreicht.

In einem gegen dieGermania" gerichteten Artikel sagt dieNordd. Allg. 2t" ium ferneren Entgegenkommen bedarf die Regierung der Stärkung ihres Ver­trauens in der Gegenseitigkeit der friedlichen Gesinnung. Das Vertrauen ist bisher nur durch Versicherungen, nicht durch entgegenkommende Schritte gerechtfertigt- Die welfisch polnische Presse thut natürlich was sie kann, um es im Keime zu ersticken. Wenn es wahr ist, daß der Papst wohl ober übel sich nach dem Zentrum richten muß, so e'scheinen die annähernden Schritte der Regierung um so mehr in dem richtigen Lickt' als Ausdruck der Fürsorge des Königs für die katholischen Unterthanen ohne Aussicht auf irgend welchen Gewinn in den parlamentarischen Verhältnissen. Eine Verständigung mit der Kurie zu suchen, hat sonach die Regierung nicht, mag der Fried-n mit Rom gelingen oder nicht, ein vom Papste unabhängiges Gentrum wird den Kampf geg n die Regierung fortsetzen.

Paris, 12. Juli. In der Rue Francois Miron hat heute eine Gas- Explosion stattgefunden, bei welcher, dem Vernehmen nach, 5 Personen getödtet und 35 verwundet worden sind.

London, 12. Juli, Nachm. Vom Bord des SchiffesChiltern" auf der Rhede von Alexandrien wird gemeldet: DerInflexible" und derWme- raire" eröffneten heute Vormittag 10 Uhr 40 Min. das Feuer wieder auf das Fort Moncriefs, dessen beim gestrigen Bombardemeiit erlittene Beschädigungen während der Nacht wieder ausgebessert worden waren. Eine Depesche des Neuter'schen Bureaus^' aus Suez von heute Morgen sagt: Seit 48 Stunden stt kein Handelsschiff in den Kanal eingelausen, die Schiffe, darunter das indische : ytteien-tsioecgie neyerie, oen mcriiuuiu<ycn, uuu um uv

Packetschiss, liegen aus der Rhede. Die europäische Bevölkerung befindet sich gefürchteten Hydrosaurus saivator. Das gewaltige, krokodilähnliche ^hter sonnte stcy

«I »«S-, ben M' . ^hil mit tibW io «mS fdbf iiii*., jvtim jooloÄW' miWSfn di- , Ä mirt**'.'

C M M°l" L"

Bremen, &

Bremer Habsburg, Cap 28 Juni von t in Nrwyork ang

Bremen Norddeutschen L ist gestern < nach Landung Abends die Re volle Ladung.