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Dienstag den 14. Februar

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Erscheint täglich mit Ausnahme des Montags.

Bnrean: Schul st raße B. 18.

v. Grolman.

zoglichen Siegels.

Darmstadt, den 1. December 1881.

(L. S.) Ludwig.

Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn.

Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pi.

2. Bekanntmachung Großherzoglichen Ministeriums der Finanzen, die Be­setzung der Stellen von Revisoren mit) Revidenten im Ersenbahndrenst oetr.

Darmstadt, 11. Februar. Bon Seiten des Großh. Ministeriums des Fnnern und der Justiz wurde der zweiten Kammer der Stände unterm l>. o$. ein Gesetzentwurf, die Ausführung des Reichsgesetzes über dre Abwehr und Un­terdrückung von Viehseuchen betr., nebst Motiven zur Ertherlung der verfasfungs- mäßigen Zustw'uumg vorgelegt.^^ Budgelb-richt des Finanzausschusses zweiter Kammer' in im Drucke vollendet und umfaßt circa 17 Druckbogen. Unter der außer­ordentlichen Ausgabe wnd namentlich der Posten von 231,000 «A für den Neubau M Zweiten ®pmnaftum§ zu Darmstadt vom Ausschuß beanstandet. Der «NN dem Aba Theobald desfalls erstattete Bericht sagt:Der Neubau eines rmfiten Gymnasiums erscheint der Majorität des Ausschußes, wenigstens dermalen, dock wesentlich nur bedingt durch die m-.t dem Gymnasium in neuester Zeit verbundene mnrfrhuf? iinb Hoher nach Aushebung dieser Verbindung noch ummw 'N'ger nothivendtg, non den Räumen des alten Gymnasialgebäudes (Waisenhaus) doch wohl noch ewige Drummern »erroenbet, resp. -ing-richttt werbm tonnten. Die Majorat des Aus- melcke unter Cap. 37Gymnasün" die W'ederaushcbung der bererts vor- r^^lnPt* Nprbinduna der Vorschule mit dem Gymnasium beantragt Hatz ift für UN-

Di- Minorität des Ansschusses ist aus anderen ra^nh n^b ren motiöirung sie sich notbcljäli, vorerst gleichfalls für Ablehnung der Anforderung Ter Ausschuß beantragt daher, die avgesorverten 231,000 X °bzulehwn. »ur Rewt^eiluna der angesordeiten Summe selbst vemetken mir noch, daß nach den vorliea nden Plänen und Kostenvoranschlägen für das neue Gymnasium zu Darmstadt der Quadratmeter der drei Stockwerke hoch zu übnbaurnden Grundfläche des Haupt- ist"dkr 3on7ber"@täbt Dmmstabt füPben Bau ch^M ttelschule im der §Sd)Ö s®i<&4'ÄSre S W-S?

26,400 ^^ m Recknu. 6 9 s Wenfalls reckt wohl zulässig sein können." Die Gesammtfoider.ing wüid^ Ü I .. für Crricktuna eines Gebäudes

Vnb1^raf tii5e '»erVSation Selben0 jur- Sewaisunf, em- fnblm ebenwVür baulicheVe ä^berungen im Arbeitshaus zu Dieburg 22 000 X

Aulaae eines Sochr servors für bi- Wasserleitung bet Landes-Irren- U"d 'M Anlage -m-S Howr-l-r für Einrichtung eines Dampfwasche-

°nst r!?ebendaselbst^4 600 Für Erncktung emes G.bäubes für bw Taub- apparateS ebcnbaidb t 4 bUU X. üfu 61 5l)Q jt angesoibert, beten Bewilligung 6 »u Mm ««r Wasserleitung nebst Brunnen für bas

L a'n b"eÄÜch t h a u s M ° men sch l °°ß und zur Canalflation bet Anstalt w-rd°n b.e °na fo b-rl-n 35,000 X als Pauschsumme zur Bewilligung beantragt. -- Dir Auf-

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*" »»«ich- B-°b-ch.mch d-, b»-h°»d-» Vorschrift-n.

Jetzt hanbelt es sich um bie britte Rate unb der Finanzausschuß der Kammer beantragt, Februar. Sitzung der Commission zur Berathung der

Kirchenvorlage.' Auf eine Anfrage Windthorst's erklärt der Cultusminister, Schlözers fei ermächtigt, mit der Kurie über die gegenwärtige Vorlage zu ver­bandeln, derfelbe werde bei einem günstigen Verlauf voraussichtlich auch die Vollmacht zu weiteren Besprechungen haben. ~ Die Regierung stehe °uf ihrem - bei der ersten Lesung betonten Grundsatz, daß eine formale einseitige Regelung der Grenze zwischen "Staat und Kirche eine materielle Verständigung Mit d e r Kurie nicht ausschließe. (Sin Theil der Vorschläge der Vorlage, insbesondere der 4, sei bereits jetzt dauernden Charakters, ein anderer Theil sei natur - aemäst di'scretionär. Weiter zu gehen, als die Vorlage bezwecke, die Regie­rung zur Zeit nicht in der Lage. Auf eine Erwiderung Wmdthorst s, daß aus eine grundsätzliche Revision sonach nicht zu rechnen sei, erklärte der Ärmste, die Möglichkeit einer organischen Revision an sich sei nicht absolut ausgeschlossen, zur Zeck, sei aber die Vorlage das Aeußerste, worüber eme Verständigung denk­bar ° Bruel beantragt die Abschaffung des Eides der Bisthumsverweser unv Beseitigung des Sperrgesetzes. Die Commission beschloß, daß die Abstimmungen oe'5 ersten Lesung sür die zweite Lesung nicht präjudicirlich sein sollen.

Karlsruhe, 11. Februar. Zweite Kammer. Bei der fortgesetzten Berathung des Justiz-Etats wurde der Negierung gegenüber der Wunsch aus- Aprochen, den Gerichtsvollziehern eine feste Besoldung statt des bisherigen Be- 'uges von Gebühren zu gewähren. Das Ersuchen aus Beseitigung der dem Kleingewerbe durch den Arbeitsbetrieb in den Strafanstalten gemachten Concur- renz beantwortete der Vertreter der Regierung Mit der Erklärung, es werde daraus gesehen, daß keine erschwerende Concurrenz gemacht werde.

Kesterreich.

Wien. 11. Februar. Officielle Berichte. Aus Mostar vom <0. ds.: Eine ^u'paqnie Jäger stieß am 9. ds. auf dem Wege nach Vratkomc aus 50 Insurgenten voti der Bande des Kovacevic und trieb dieselbe über die Grenze Die Jnsiirgenten verloren 2 Todte. Die österreichischen -rruppen batten einen Verwundeten. - Aus Cattaro vom 10. ds : Die dauernde Be- setzung und theilweise Befestigung von Ledenice, Greben, Ubalae und Lmohovac ist angeordnet Die Besetzung dieser Orte ist gestern von 3 Bataillonen nut einer halben Gebirgsbatterie unter Ueberwmdung sehr bedeutender Ter»am- Schwieriqkeiten mit Energie und anerkennenswerther Ausdauer dmchg-suhit worden. 'Die im Hafen liegenden Kriegsschiffe unterstützten das Auf,teigen der Druvven wirkfam durch Gefchützfeuer. Der Verlust der -rruppen letrug 2 Todte und 2 Officiere und 14 Mann verwundet. Bakoli Repas ^ gestern obne Kamvf besetzt worden. Aus Sera>ewo vom 10. ds. Die aus Fora entsendeten RecognoscirungS-Colonnen, bestehend aus 2 BatmUonm nn - -

schützen und einem Bataillon nut 2 Geschützen trafen erstere bei Susjesm md letztere bei Soja Han auf Jnsurgententrnppä von je 200 Mann und vertue di-selbm^h^M^m^ ,n Schreiben aus Mosüir voni 6. ds.: Die hier einlaufenden Berichte Der Thä-

tenegrenifche Grenzkordon nunmehr begonnen. HM, ««e 3n<

rigkeit zu entfalten. Dre von der ^ontenegrunlch 9 ^er Grenzpassage struction für den Kordon regele auf das ^bnauej ^^noscianern und Herzego- und bestraft jede Connivenz nut den aufständischen Jnort a Waffen,

winern, namentlich die Zuzüge von freiwillig ' Ein montenegrini-

Munition und Lebensmitteln und die Aufn H F { sei mit Geld

scher Commandant, welcher die erlassenen Weisungen vertetz -

und Gefängnis; bestraft Ivorden. tlicheGazeta Lwowska" meldet:

Lemberg, H. Februar Dw amtliche Re-

Seit Sonnabend sind mir zwei Per °n n °ery ck x ÜOn der Auflösung dacteur und ein ruthenifcher Gymnasiallehrer. Die ; i ruthenischer Vereine ist unbegründet.

Norwegen.

t Kronprinz unb die Kronprinzessin sind

Christiania, 11. Ltebr. ~ eingetroffen unb auf bem fesllich ge­heute Nachmittag 3 Uhr neLr den Stabtverorbneten unb den Spitzen schmückten Bahnhofe, vom Burgerm^i begaben sich die kronprinzlichen

der Behörden begrüßt morDen. @al1roagen najj dem Schlosse. Auf dem ; 'S;**n8*S.ä ton ®*f h-«-» d-°ltltk 611 ülII*b,

Aeutfchkaud.

Darmstadt, 10. Februar. Se. Königl. Hoheit der Großherzog um Se. Großh. Hoheit der Prinz Wilhelm begaben sich in Beg eitung des Cb* d Westerweller und des Obersten v. Zangen heute lliachmittag o Uhr 13 Mm. nach Schwerin, um dem Leichenbegängniß Ihrer Hoheit der Herzogin Unna von Mecklenburg beizuwohnen. ,

Darmstadt. 11. Februar. Das gestern erschienene Großh. Regierungs- bIatt ^^Nachtrag^zu den Statuten des Verdienst-Ordens Philipps des Groß- müthigen.

Lndw'ig"lC^von Gottes Gnaden Großherzog von Hessen und bei

Wir''haben Uns gnädigst bewogen gefunden , zu den Statuten des von Unserem in Gott ruhenden Herrn Großvater-, dem Großherzog Ludwig . aestifteteu Verdienst-Ordens Philipps des Großmüthigen einen weiteren Nachtrag zu erlasien, welcher in folgender Bestimmung besteht 8 Einziger Paragraph.

> Die Ordens-Insignien können auch mit der K r o n c verliehen werden, um tragen in diesem Falle, statt des gewöhnlichen Ordenskreuzes aus der Brust, die Comthure erster Klaffe einen viereckigen silbernen Stern, auf weichem das Kieu,, diees Ordens mit der Krone sich besindet. _

Urkundlich Unserer eigenhändigen Unterschrift und beigedruckten Großhe