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Gewerbliche und technische Notizen.
—.Die Benutzung der Hochofenschlacke erfolgt in verschiedenen belgischen Eisenwerken in folgender Weise: Die Schlacke wird vom Ofen in eine Grube von etwa 8 oder 9 Fuß Durchmesser im oberen Theile mit schief gegen den Mittelpunkt abfallender Settenwand geleitet, wöbet die Tiefe der Grube ictroa 3 Fuß beträgt. Die Schlackenmasse bleibt zur Abkühlung 4 oder 5 Tage in der Grube, worauf sie als ein harter, compacter, kristallinischer Stein herausgenommen wird, welcher quadratförmig behauen und zum Bauen, hauptsächlich aber zur Wegpflasterung, verwendet wird. Es scheinen derartige Steine sehr haltbar zu sein und sie werden ebenso häufig wie Bruchoder Sandsteine verwendet. — Versuche, welche in dieser Richtung früher in Hessen angestellt wurden, haben zwar brauchbare Steine für manche Bauzwecke ergeben, es hat sich aber gezeigt, daß die Maurer solche nicht verwenden wollten, weil sie beim Vermauern den Arbeitern die Hände ritzten, vermöge ihrer glasartigen Beschaffenheit.
Kirchliche Anzeigen der evangelischen Gemeinde Gießen.
Donnerstag den 9. November, Abends SUhr, im ©ymnafium: öibd= stunde, Brief Pauli an die Galater, Kapitel 3,1—14. Pfarrer Dr. Naumann.
welche am Tage der Ausgabe erscheinen sollen, bitten wir bis längstens Vormittags 10 Uhr ' an uns gelangen zu lassen. Im Interesse bei
rechtzeitigen Fertigstellung unseres Blattes sind wir zu dieser wiederholten Bekanntgabe genöthigt.
Die Expedition des „Gießener Anzeigers".
Allgemeiner Anzeiger.
Oeffentliche Aufforderung.
Die Kinder des Joses Bamberger I. von Muschenheim haben dessen überschuldete Erbschaft ausgeschlagen. — Forderungen an den fragt Nachlaß sind binnen 4 Wochen bei uns anzumelden, als sonst sie bei der Ver- theilung nicht berücksichtigt werde- könnten.
Lich, den 21. Oktober 1882.
Großherzogliches Amtsgericht Lich. 7037 L angermann.
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Samstag den 11. November,
Morgens 10 Uhr, versteigert.
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Evangelische Gemeindevertretung.
Die geehrten Mitglieder der Gemeindevertretung lade ich hierdurch erqebenst em zu einer freien SBerfammlunß, die am Mittwoch den 8. No- ®e”b.cr d. J., Abends 8 Uhr, im Safe Ebel (bei Herrn Balzer) stattstnden soll. Gegenstand der Besprechung: Lokalkirchliche Angelegenheiten.
Gr eßen, den 4. November 1882.
i309 Dr. Naumann, Pfarrer.
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Die Nr. 5 enthält:
Der Peter von Danzig. Ein historischer Seeroman aus Danzigs Vorzeit. Von Reinhold Werner. (Fortsetzung.) — Am Kai. Zu dem Bilde von Johannes Gehrts. — Ein biblisches Wandgemälde in Pompeji. Von Victor Schultze. Mit Abbildung: Salomos Urtheil. — Eine militärische Sendung nach Preußen 1786. Von W. von Dünheim. — Die Temperemgesetze in Norwegen. —Drei Bilder von A.Hendschel. Mit Text von M. A. — Moderner Aberglaube. Von Julius Stinde. — Am Familientische: Eine Bitte, aber nicht um Geld. — Dr. Wichern's Jugendgeschichte. Von Robert Koenig. — Ein für unschuldig gehaltener Giftpilz. — Rechtsrath.
Mit zwei illustrirten Beilagen: Ein Grab im Weltmeer. Mit Illustration: Auf einem Auswandererschiff: Versenken einer Auswandererleiche ins Meer. — Umschau in fernen Landen. — In unserer Spielecke.
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