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Gieße«, 8. März. [Sterblidjteit in@ie§en.J Die Zahl der Todesfälle während der Woche vom 26. Februar bis 4. Mär, belief sich im Ganzen auf 12, die sich auf « Erwachsene und 4 Kinder vertheilen. Don den erfieren endete ein Mann aus einer benachbarten Gemeinde durch Selbstmord (Erhängen,, außerdem starben 3 Personen an Lunaenschwindsucht und t- eine an Lungenentzündung, Lungenemphysem, orgamscher Herzkrankheit, Bauchfellentzündung. 2 Kinder befanden sich noch im ersirn Lebens­sabre eins von ihnen starb, nur wenige Stunden alt, an angeborener Schwache, das andere an Darmcatarrh. Von den beiden älteren Kindern starb das eine an Bron- chienentzündung, das andere an Keuchhusten. G.

Gießen, 8. März. (Feierabend, Lehrlingspensionat.s Aus Frankfurt a. M. wird uns Folgendes geschrieben: . . s ,

Die gute alte Sitte, daß die Lehrlinge in den Verband des Hauses ausgenommen, somit auch der Aussicht und Regel desselben unterworfen waren, hat sich leider bis auf wenige Ausnahmen nicht erhalten, und die jungen, kaum dem Knabenalter entwachsenen Leute kommen oftmals auS der strengen Zucht der Schule und des Elternhauses vom Lande in die Stadt, deren lockende Reize sie veranlassen, von der ihnen plötzlich ge­wordenen Freiheit Übeln Gebrauch zu machen.

Von oielen Seiten wurde nun schon der Wunsch ausgesprochen, ev möge den Lehrlingen eine Häuslichkeit geboten werden, welche zwischen der Bevormundung des Knaben und der bewußten Selbstständigkeit des Mannes einen Uebergang bildend, ihnen bei genau geregelter Hausordnung zugleich em gewisses Maß berechtigter Frei­heit gewähre.

Um dem erwähnten Bedürfniß zu entsprechen, haben wir in unserem Hause, Nürnberger Hof", an der Schnurgasse, eine Lkhrlingspension errichtet, welcher unser Verwalter, Herr Johann Göbel, und dessen Frau als christliche Hauseltern vorstehen. Die Lchrlinge erhalten, getrennt von den daselbst verkehrenden Arbeitern, Wohnung, Kost. Unterricht, sowie passende Unterhaltung und Beschältigung.

Wir bitten freundlichst, unser Unternehmen in den betreffenden Kreisen bekannt zu mach-n und namentlich diejenigen Eltern, welche für ihre Söhne Lehrstellen und geeignete Unterkunft in unserer Stadt suchen, darauf aufmerksam machen znwollrn und -sind gerne zu jeder weiteren Auskunft über Pensionspreise und sonstige Verhält­nisse erbötig.

Hochachtungsvoll

Der Vorstand der Feierabend-Säle und des Lehrlings-Hauses.

Verwischte H.

Darmstadt, 5. März. Heute Nachmittag wurde in der Ochsengasse ein Sack­träger von einem aus Schaafheim gebürtigen Maurer »durch einen Messerstich in den Hals fast augenblicklich gelobtet. Der sofort festgepommene Thäter, der zuerst an­gegriffen, und mit dem Messer verwundet wurde, scheint sich faetisch im Zustande der Rothwehr befunden zu Haden.

Win decken Am vergangenen Samstag brach etwa gegen 9 Uhr Abends dahier Feuer aus und äscherte eine Scheune und ein halbes Wohnhaus ein Die Gebäude waren, wie es in Windecken überhaupt vorhanden, sehr aneinander gebaut, und ist es nur der raschen und energischen Hülse der Windecker Feuerwehr und der umliegenden Orte zu danken, daß das Feuer aus feinen Herd beschränkt wurde. Leider hatte jedoch die Brandaffaire noch ein großes Unglück im Gefolge, indem einem jungen Mann aus Heldenbergen durch die heimkehrende dortige Feuerspritze der Kopf überfahren wurde, so daß der Mann auf der Stelle tobt geblieben ist.

Biebrich Die Eriminalpolizei von Wiesbaden ist gegenwärtig hier sehr thäiig, weil der Verdacht besteht, daß ein kürzlich bet St. Goarshausen geländeter Schüler der Baugewerkichule zu Idstein, Namens Haardt, in der Nähe unserer Stadt ermordet und in den Rhein geworfen worden ist. Man vermuthet, daß bei dieser Affaire auch ein Frauenzimmer eine Rolle gespielt hat.

Bockenheim, 2. März. Vor einigen Tagen wurde hier ein Fall conftatirt, wie es einzelne Gemeinden betreiben, um mit Hülfe des Unterstützungswohnsitz-Gesetzes ihre Unterstützungsbedürftigen oder Berechtigten los zu werden und dieselben anderen Gemeinden aufzuhalsen. Es wurde nämlich wegen einer polizeilichen Uebertretunq ein Mann vernommen, der ohne den nöthigen Verdienst sich hier umhertrieb und angab,

5 »Cr reOn *e*ner Heimathsgemeinde Rendel vierteljährlich seine Wohnungsmiethe er- batte. Es stellte sich heraus, daß er schon anderthalb Jahre hier, bann wieder in Jienbel gewesen ist, wo matt ihn veranlaßt, hier zu bleiben, man würde ihm bte t nyn9Smiethe hierher senden, wahrscheinlich so lange, bis er nach zwei Jahren seine AMprUche aus Unterstützung geltend machen kann. Derartige Fälle sollen schon wieder­holt hier beobachtet worden sein.

... _t®'n e kleine Hausapotheke von Pros. Ritter v. Nußbaum.s Es gibt Sia! ... m T«eiVn k« Gelehrtenwelt, welche glauben, daß ein Universitätsprofessor VS. HZrabsteigen und ein populäres Buch schreiben dürfe, und daß es zum m >AU en ^?n.e ükböre, die Gelehrsamkeit und das Wissen stets in einem ge- Jl, G von Unklarheit oder Langeweile einzuhüllen. Einer solchen Ansicht gegen- uver begrüßen wir um so mehr diese von Herrn Professor unter dem Titel:Kleine 1eriffentlid)te Anleitung, wie man sich in Krankheitsfällen zu be- fioiJVS. wenn ärztliche Hülse nicht bei der Hand ist. Das Büchelchen ist eine jl0entIi(5 den Titel einer kurzen Hygiene beanspruchen kann Sr VH durch leichtfaßliche, populäre und naturwüchsige Darstellung auszeichnet, rote nut ^/Mge Schriften dieser Art; selbst Erlebtes, reiche Erfahrung, innige Ueberzeugung und klare Belehrung sprechen aus jeder Zeile. Drum gehe hinaus in die weite Welt,

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Eden Die Truppen hatten keinen Verlust., Sie fanden Stetnschanzen und En mit Prviantresten vor. Zambauer traf keine Gegner an. Rach Lagorje 5 ein großer Theil der männlichen Bevölkerung zuruckgekehrt Bet den S ret- - §naen am 5. März gegen Riska und Lupavae und von Nevestnje nach ^asena [ £Sn sie keine Insurgenten mehr an. Bet Durchstretfung der Vtdusaplanma , Eden in Vlasko 14 Verdächtige gefangen. Am 4. Marz mar em kurzes Ge- ; echt bei Skodjigrin zwischen Gensd'armen und Insurgenten; dte etzteren flohen. Die Truppen hatten keinen Verlust, ^n der Rächt vom 4. auf den o. .Rarz fand ein Geplänkel bei Greben statt. . .

Beiarad 7 März Der König erließ eine Proklamation, m welcher ,r prfrärt daß er nach dem Willen des ganzen Volkes die Königskrone ange- Mommen bade Er werde sein ganzes Leben dein Glücke des Volkes widmen. ' Von gan? Europa sympathisch unterstützt , wofür er seinem tiefen Danke Aus- . wuef flicht, gehe Serbien sicherer der Zukunft entgegen. Möge die neue Aera Alle mit Vaterlandsliebe und Opferwilligkert erfüllen, möge die neue Stellung geheiligt werden durch Entwickelung zur Burgerliebe, zur Gerechtigkeit, zum . Fortschritte, zur ^Ä^^Deputitt-rckammer. Berathunq des Berichtes, nach welchem j . gitrnn he'?, ®eoutrtm Boysset betreffend die Aushebung des Konkordats in Be- !

werdm soll- Der Bischop Freppel sprach sich gegen den Antrag aus, , Äm er h-rvochod, man könne wohl ein Gesetz aufheben, aber nicht einen Vertrag, j ÄA/^i Parteien mit einanb-r verbinde. Freppel rotes am bte Unruhen hm. I !v ch bie Äuchebung des Konkordats Hervorrufen würde. Nach den Unglücksfallen 1870 müffe man auf die Vereinigung einer Kinder bedacht fein, aber nicht «iS» Boyss-t führt aus, der Papst habe durch Publikation des Syl- ?abus fe?dst das Konkordat aufgekündigt. Der Ministerpräsident Freyctntt erklärte, die »eoieruna würde sich der Jnbetrach'nahme widersetzen, wenn barm ein-Prazudizirung b/r "Sengten Frage- liegen sollte, dieselbe halte es aber indessen für vor- , tbeilbMi baß eine eingehende Debatte Klarheit bezüglich der Frage der Beziehungen ; ,wischen Staat und Kirche schasse. Deßhalb sei sie, indem sie sich vollkommen das ; Reckt Vorbehalte, die Basis des Antrages zu bekämpfen und das Konkordat aufrecht- t mbalten bereit, diese große Berathung zu beginnen, welche spatere Losungen vorbereiten könne Durch diese Erwägungen bewogen, sei die Regierung für d,c Jnbetrachtnahm- des Antrages. (Beifall.) Die Jnbetrachtnahme wurde darauf Mit 343 gegen 139 Stimmen angenommen. Eine Kommission von 22 Mstgüedern wird den Antrag Boysset prüfen unb ebenso den Antrag des ehemaligen Ministers Bert, betreffend die Regelung der Beziehungen zwischen Kirche und Staat m Algier.

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kleiner Rathgeber, du brauchst keinen Begleitschein und keinen Empfehlungsbrief, die Thüren weiden sich dir von selbst öffnen unb bu wirft Tausenben nützen unb will­kommen fein. I Dr. J.

[Ein ruhiges Fräuenheim.f Der unglücklichste Mensch ist im Augenblicke der König von Siam. Er ist Besitzer von 350 Frauen unb soll int Ernste beabsichtigen, einer jeben berselben ein Klavier zum Geschenke zu machen. Das kann ein schönes Hausconeert werben!

Frankfurt a. M. Am 31. ds. Monats findet nun definitiv die Ziehung der 2 Serie der Ausstellungs Lotterie statt, weiche mit den herrlichsten Gewinnen so reich dotirt ist wie feine andere Lotterie in Deutschland. Ein kurzer Besuch der Ausstellung im Saalbau wird Jedem diese Ueberzeugung aufbrängen. Als ein großer Vorzug der 2. Serie darf es betrachtet werden, daß die Gewinn-Aukauss-Commission, welche ihr schwieriges Amt wie man anerkennen muß mit großem Geschick geführt, diesmal nicht auf die Ausstellung ausschließlich angewiesen war, fonbern bte Ankäufe größteniheils burch Auswahl in den großen reichen Magazinen Frankfurts, theils durch Bestellung bei den renommirten Handwerkern und Fabrikanten der Kunst-Gewerbe-Brattche voll­zogen hat. Dadurch ist der Umstand der zu vielen Klagen Anlaß gab, vermieden, daß emroeber Gegenstände erworben wurden, die Monate lang ausgestellt waren und während dieser Zeit vom Staub und Licht sehr zu leiben hatten, ober Objecte aus- geroäblt wurden, die bei den Gewinnern Unzufriedenheit hervorrtefen. Derartige Klagen müssen jetzt verstummen, denn in der That bietet die Ausstellung der Gewinne nut eine Auswahl gediegener und praktischer Gegenstände aus allen Zweigen des Gewerbes und der Kunst, die den glücklichen Gewinner unbedingt hoch erfreuen werden.

Theater.

Herr Emil Schubert, der seit seinem einstigen Hiersein noch Allen lebhaft im Gebächtniß ist, gaftlrte am Dienstag Abenb als Reis-Reiflingen in »Krieg im Frieden". Wir haben btese Rolle schon einmal von ihm verkörpert gesehen, wollen tedoch nicht unterlassen, ihm auch heute unsere vollste Anerkennung für seine Leistung zu zollen. Unter allen Schauspielern, bte wir bis jetzt in dieser Partie gesehen, können mir Herrn Director Emil Schubert einen der ersten Plätze einräumen, denn sein Spiel besitzt außer der Lebhaftigkeit eine wahre Natürlichkeit. Wer jemals eine ungarische oder polnische Dame unsere deutsche Sprache hat sprechen hören wird am besten die gestrige Leistung des Fr!, von Jarzehowska beurteilen können. Ihr Dialekt als Ilka hatte nichts gezwungenes, wie man es bei vielen Vertretern dieser Rolle findet, sondern war ohne Anstoß unb natürlich wirkend. Auch diese Partie der Ilka Eivös gehört zu den besten des FrI. v. Jarzebowska Herr Höfler als schmucker Husarenlieutenant Curt von Folgen gewann unsere vollste Sympathie. Was wir schon öfters lobend bei ihm hervorg hoben, sein ungekünsteltes Spiel, kam ihm auch als Folgen trefflich zu Statten und wir wollen ihm deswegen auch für diese Leistung unseren Beifall nicht versagen. Herr Kaschin ski als Or. Schäfer und Herr Schreyer als v. Sonnenfels waren ohne jeden Tadel, welches Lob wir auch der Frau und FrI. Simon zollen. Die neue Acquisitum, welche die Direction in Herrn Hermann gemacht hat, ist eine recht gute, denn sein Apotheker Paul Hofmeister war eine Erscheinung, die dem Publikum recht gefiel durch Naivität und -gute Charak- terisirung.

Am Donnerstag Abend soll zum Benefiz für Herrn H öfter Mo ser's »Stiftungsfest" gegeben werden. Wir glauben gewiß, daß es unser Theaterpublikum, auch nach den vielen Gastspielen der letzten Tage, nicht versäumen wird, Hrn. Höfler für seine bisher immer guten Leistungen Dank abzutragen in Gestalt eines recht vollen Hauses.

Wir rufen Herrn Höfler ein kräftigesGlückauf" entgegen. B. v. F.

Das Blut als Träger des Krankheitsstoffes.

Hebet dieses, für Jeden gewiß das größte Interesse bietende Thema entnehmen wir einer Broschüre des berühmten Hospitalarztes Dr. Liebaut, dem eine sehr er­fahrungsreiche 40jährige Praxis zur Seite steht, Folgendes:Die meisten Menschen der heutigen Generation sind nicht mehr, wie in früheren Zeiten, in dem Vollbesitz ihrer Gesundheit. Die frühere einfache, dem Körper zuträglichere Lebensweise ist in andere Bahnen gedrängt; die Genußsucht, Leichtlebigkeit, Ausschweifungen einerseits und der schwere, die Körperkräfte aufs Äeiißerste anfpannenbe Kampf um Dasein, häufig in Verbindung mit mangelhafter Ernährung andererseits, haben eine Ver­schlechterung des Blutes verursacht unb ben Grundstein zu einer ganzen Reihe von liebeln gelegt, die sich von Generation auf Generation vererben unb in progressiv zu­nehmender Weife äußern. Namentlich in der Anlage zu Tuberkulose, Skropheln, Bleichsucht, Gicht unb Rheumatismus, Gehirnleiden, Epilepsie, Syphilis, Flechten, Hautkrankheiten machen sich diese Überlieferungen vorausgegangener Generationen bemerkbar.

Sehr verschieden ist die Zeit, in welcher sich das eine oder das andere dieser Leiden bei den Menschen entwickelt, ja es sind Fälle conftatirt, in welchen der Krankheits­keim in einer Generation überhaupt nicht zum Ausbruch kam, um desto heftiger aber die Nachkommen heimzufuchen. Die Anlage zu den vorher namhaft gemachten Er­krankungen lassen sich in der Regel durch folgende Erscheinungen feststellen: Flache Brust, schnelles Wachsthum, Andrang des Blutes nach Kopf unb Brust, öfteres Nasen­bluten, Verdauungsstörungen verbunden mit Magenbeschwerden, Verstopfung, Urin: beschroerden, Neigung zu Erkältung (Husten, Katarrh rc.), häufige Ermattimg, Rücken­schmerzen, saures Äusstoßeii, häufiges Herzklopfen, gelb angehauchtes Auge, Kopf­schmerzen, Bleichsucht, Blutarmuth, Abmagerung, belegte Zunge, Schmerz in der Leber- u. Mayengegend, Hämorrhoidalleiden, gereiztes Wesen, Angst u. Beklommenheit rc.

Alle diese Symptome, sofern sie anhaltend sind oder regelmäßig wiederkehren, lassen auf eine krankhafte Anlage und Slutbilbung im Organismus schließen. Sehr häufig finden derartige Erscheinungen keine Beachtung und erst wenn der sich unauf­haltsam weiter entwickelnde Keim einer Krankheit sich ausprägt, dem Menschen qual­volle Stunden, jahrelanges Siechthum rc. bereitet hat, dann erst sucht nach Hülfe und häufigzu spät". Aus diesen Gründen sollte die vorbeugende Behandlung, sobald sich Erscheinungen wie die beschriebenen einstellen, ohne allen Verzug in Anwendung kommen, denn in sehr vielen Fällen wird die auf rechtzeitige Aufbesserung der Be­schaffenheit des Blutes abzielende rationelle Behandlung den Krankheitskeim zerstören und eine völlige Gesundung zur Folge haben.

Auf diese Beobachtungen und Erfahrungen stützt sich die Lieb aut'sch- Regeneratiouskur, welche heute als eine große Wohlthat für die leidende Menschheit allseitig anerkannt und hoch geschätzt wird. Es genügt oft eine Flasche des von Dr. Liebaut verordnetenRegcnerator's" (derselbe ist aus den edelsten unb wirk­samsten Pflanzensäften präparirt, vollständig gefahrlos und sehr angenehm zu nehmen) inn eine Neubelebung und Kräftigung des leidenden und geschwächten Körpers herbei­zuführen unb es sollte ein Jeder, der mit einer derartigen krankhaften Anlage behaftet ist, nicht verabsäumen sich unb seine Nachkommen von berselben zu befreien resp. zu bewahren. Dr. Liebaut Regenerator ist nebst einer sehr interessanten Broschüre über die Regenerationskur in der Adlerapotheke in Frankfurt a. M. zu haben, welche auch auf briefliche Bestellung versendet.

Frankfurt a. M., 8. März, Nachmittags 2 Uhr Min. (Telegraphischer Coiirsbericht. Mitgctheilt durch das Bankgeschäft Albert Kaufmann m Gießen.) Creditactien 264, Staatsbahnactien 254>/-, Galizier 264%, Ocfterr. totlberrente 643/s, 4% Ungar. Goldrente 74/8, 4% 1880er Russen 69, 2. Orient-Anleihe 56'-/.x, 5% Rumänische Reute 86>/z Lombarden 120. Tendenz

Local-Historisches Museum.

Neu eingelaufen: Diverse Gegenstände Nr. 1049-1218 von den Herren Sommer­iad, Scriba, E. Pistor, C. Buchner, O. Buchner, A. Robchen, Schweizer, Spanier, ßetb, Wilson, Großmann, Weimar, Volz, Frech, Dickorö, Kroll, Hesse unb von Großh. Ministerium b. I.

Kaufmännischer Verein in Frankfurt a. M.

Unserem ZuföiUi fÜf Stellenvermittelung, <l->8 >m vorigen Jahr

I ca. 1100 Stellen besetzte (auch für N ichtmitgl ieder), fehlt es momentan an $ tüchtigen Bewerbern der Papier-, Leder-, Manufaotur- und [Herren-Confections- ' Branchen, die in jüngster Zeit (unter ca. 200 Vacanzen monatlich) ungewöhnlich stark vertreten waren. 130&