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anderer Mord wurde in Balinashee, Grafschaft Antrim, verübt, wo drei Strolche einen kleinen Grundbesitzer, M'CauIand, anfielen und chn tödteten. C,nen
London, 4. Juli. Die Kanonen der alexandrinischen Forts und der englischen Panzerschiffe sind jetzt so lange aufeinander gerichtet gewesen daß es Niemand wundern dürfte, wenn endlich auch einmal geschossen würde Beide Theile werden ungeduldig und fordern sich heimlich heraus; die Egupter indem ße ihre Befestigungswerke trotzig ausarbeiten, und die Engländer, indem sie letztern gegenüber vornehme Verachtung bekunden. Da in der Stadt kaum oO Europäer zurückgeblieben sind, so hat eine Kanonade viel von dein frübern Schrecken eingebüßt. In einigen Kreisen wird eine solche sogar herbeiqewünscht • verspricht nian sich doch heilsaine Folgen von einem Zusammenschießen der Fotts' Da die ganze egyptische Armee so ziemlich in und um Alexandrien herum ver- samnielt rst, so würde das Bombardement wahrscheinlich einen Werthmesser für die Egypter abgeben, deren kriegerische Tüchtigkeit man hier ungefähr auf Null ansetzt; wobei man sich freilich sehr irren kann. Arabi Pascha hat sich mittlerweile wieder verschiedene Male vernehmen lassen und, wie der „Times"-Berickt- er tatter herausgefunden, sich als einen kurzsichtigen Fellah gezeigt, der von den Streitkräften Egyptens und der Allmacht des Sultans die übertriebensten Vor- stellungen hat, während er umgekehrt die europäischen Staaten für Halbvasallen des Suttans ansteht. Semen Osficieren legte er die Frage vor, was zu thun J£l. daß Abdul Hamid ihnen türkische Truppen auf den Hals sendete Die Klugen meinten, man müsse vorerst den Zweck der Truppensendunq wissen; die Heißsporne, wie Toulba Pascha, den das Ultimatum der General-Consuln nach dem Innern Egyptens verbannen wollte, sprachen von unbedingtem Widerstande, vom Kampf bis auf den letzten Mann. Bedenklich für Arabi ist die handlungslose Stille, die augenblicklich in Egypten herrscht. Man wartet von Stunde zu Stunde auf die Weiterentwickelung der Angelegenheit von Konstantinopel, vmi dort aber kommt nichts, als die bis jetzt von Derwisch Pascha uuter der Hand ausgegebene Aufforderung an Arabi, sich nach Konstantinopel zu begeben, um dort den Lohn für seine Heldenthaten, Ruhm und Ehre in Empfang zu nehmen. Es ist dies jetzt die dringendste Aufgabe, welche' die Feldzuges ° mare ble ßrönunS ihres bisherigen diplomatischen
Rußland.
, lr „PEterSburg, 4. Juli Das hochosficiöse „Journal de St. Päters- bourg. richtet emen letzten Apell an die Türkei, auf daß diese sich durch ein ifrhPH @fr!at a ani-eS ^nehmen die günstige Chance zur Schlichtung des egyp- tlschen Streites m einer ihren Interessen gerecht werde,iden Weise nicht entgehen assen möge. Zugleich betont das Organ des St. Petersburger Auswärtigen nnT benl^rltatrober Regierung und den für das Einvernehmen
b ®Uro,)a!S ungefährlichen Charakter der britischen g>„.^^t"sburg, 5 Juli. In der egyptischen Frage ist der diesseitige Vertreter in Kostantinopel dahm instrmrt worden, stets Hand in Hand mit den Großer MerM^b? °"sb^ ^?rreich- und Italiens zu gehen. Dabei wird aber großer Werth darauf gelegt, daß den beiden Westinächten der Vorwand zu einem eigenmächtigen Vorgehen in Egypten benommen werde. Man glaubt erhältm'werde °Ite ^eUte bie Ernladung zu einer Intervention in Egypten
Ärgypten.
®uti‘ 3tbmiral Seymour hat in Folge des Ge- Ä (balmQn?eabJlfh9e' Steinen beschwerte Schiffe zu versenken, u.n die Einfahrt m den Hafen zu hindern, den egyptischen Behörden erklärt, daß er einen derartigen Versuch als einen Act offener Feindseligkeit ansehen würde Inzwischen werden die mckitärischen Vorbereitungen von eqyptischer Seite lebbast b-5^' t dlumtions- und sonstige Kriegsvorräthe sind auf Landwegen nach den befestigten Kustenpunkten geschafft worden. ’
Die diischen Behörden stellten in ihrer Erwiderung auf die Vorstellungen des Admiral Seymour m Abrede, daß sie die Absicht hätten, die Hafeneinfahrt zu sperren. Die Garnison von Alexandrien ist in den letzten zögert durch Verstärkungen aus Abukir und Damietti um 2000 Mann ver- mehrt worden. 1
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Donnerstag Vormittags präci soll zu Schiffenbero band bildende P markung Schiffen! Bestandzeit von verpachtet und Loosemtheilung bc
Gießen, den 3. Großh. Obersörs Ge
Unmittelbar na Verpachtiing joöt Mittags die nch stände verjleigert we
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»—.Das erste Expeditions - Armee - Corps soll eventuell, wie nunmefir
schlossen rst, aus 25,000 Mann bestehen, von denen 15 000 Mann rmxi -°ud, 10,000 Wann Indien, von der Station Wen und von den StätL
unverzügliche Einstellung solcher Arbeiten verlanaen nnh im Seymour werde die V"zug das Bombardement auf bie Foilification-n von Al-xa^drim Eröffnen °6ne ääS'" a w»
— Dem Rtuter'schen Bureau wird aus Alexandrien aemeldet- ?OUra%.rb?a8Jormeac Verlangen nach Einstellung der Arbeittn und bis alle englischen Staaisangehöriaen an Bord der f
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„ 2uli. Seitens des Ministers des Innern ist an bi?
b^ Weisung ergangen, die Rückkehr ausgewanderter Juden in seder Weise zu erleichtern und nur diejenigen Vorsichtsmaßregeln eintreten su M verhinde"r?"^b^ fmb' Um *äuc^e unb das Einschleichen Unberechtigter
. ^"exandrien, 6- Juli- Heute früh ist eine türkische Yacht mit zwei Offtcieren höheren Ranges hier eingetroffen. J 8
6" ,9uli' Der Conseilpräsident Ragheb Pascha erhielt eine De- Sultan, in welcher gesagt wird, die englische Flotte roürbTbte Sefeftmunfen mcrbm,£ snprICS,iUOmbQrbl>rCni. roe^n ni*‘ lofort die Arbeiten an denselben eingesttllt werben. Der Sultan werde den Khedtve und bie egyptischen Minister für die verantwortlich machen. Ragheb Pascha erwiderte bas Ministerium knh» o^isen beÄnift^ hätten, ^tn Fo?ge deren
S?WÄSÄ’&JS S8TÄ SS
DrrMtschteK
Luther^in ^unserer S,abt"em^G!^ ^io(n,la8 ifl’ur Erinnerung an ben Aufenthalt Dieselbe trägt die Inschrift- aT 6e*t'f»en Hause angebracht worden.
Sb"n§" betraute . benJ Guß ber „Germania", bes „Kriegs" unb bes unterrichten. Es wirb^baber^. begeben, um sich über den Fortgang der Arbeiten zu Entbülluua noch in her schon in den nächsten Tagen entschieden werden, ob die aebauterWaaen stattfindet. Die „Germania" wird mittels eigens
in Ihr n schwersten mnMM* C t § ??°vnh:!m und von da zum Thcil zu Schiff oder Um weiche Ausdebnunne^,, ^^^ Umladung dtrect nach Rüdesheim gebracht werden. Mttch-iluna daü die "b?Ew'chi es sich hier handelt, erhellt schon aus der Dttiereni cmcs TO a 0efien die Berechnungen des Voranschlags die „kleine"
noris mutz erst ^?ao^^TO °L" l00 C-ntnern aufweist. Vor Beginn des Trons- vunkte der Traasäbtakett hinsichtlich der genügenden Breit-, der Wende-
Prüfung untmuorfehf mprh "8lflcfcn' be§ D-rrains u. s. w. einer technischen
Figur Slitsanas »luautt ' ^merhin könnten indessen schon größere Theile der stettsttn Stellen unter m L l,nb mit 3Q~i(> M-rben Vorspann, an den
Nicbci wald besörd "rt Don Wind- und Lebewerkzeugen, nach dem
7 -7 °ß7°L ^b^n. Die kleineren Theüe, Wappen. Embleme, Kränze wohlgelungen fÜl ben Sockel der „Germania", sind sämmtllch fertig und stelluii7i7NüimberablMnöb Landes-Jndustrie-Gewerbe- und Kunst-Aus-
eht von Woche tü J"ieress- au der Bayrischen Landes-Ausstellung
üge nothwendig mw°id?n nmM ftrclV; ®on allen, Th-tl-n des Landes sind Extra- zu können. Glückl'cherm?t7"r b^r^ Ausstellung drängende Menschenmenge befördern Kün ttrei flcÄ fo S sP." ~nu* b°8 Wetter in den letzten Tagen wleder reizenden Ausstellunasvark?s n»ni'fc<ba»tCn ,ber Besucher die ganz- Annehmlichkeit des
8 ^umieuung.parkes genießen konnten. Die Mitglieder des bayrischen Königs-
Trlegraphische Depeschen.
Wolff's telegr. Eorresponden,-Bureau.
S SämSS» ZLLN'LS betreffenb bie Begriffsbestimmung für Svielkarten hi? ber Versammlung:
aus Zollprocessen unb von Nieberlagegütern unbekannter^E'aentbüme^- °bt> lung bes Postemgaugsverkehrs, bte ern)elterunfl ber
Zollabfertigungsstelle am Entenmärber m Hamburg * bie 2Iu§Ieau in nnh^Qr^ QWber des Reichsstempllabgabengesetzes vom 1. Juli 1881 ben Entwur eine« Zuwendung mit Oesterreich-Ungarn wegen gegenseitiger Zulassung von mebic'nLne?frfnpnbfOmi?rCU§ Übung der Prax s im Grenzbezirk, unb enbli* b."® n "u" 7 bcV Phär^*"
germanica. Das Gesuch eims Gemeindevorstanbes um Versebuna bhrrffl.™ T°>.poTa -«»- höhere S-rvisklasse, würbe bis zur nächsten ges-tzttchm allV-metmn Ä-"beJ? S-rvistarifs unb ber Class-neintheitung zurückgelegt^dte Singab? tin^^cnfin" i'® Bri-strag-rs wegen Anrechnung einer längeren als ber gesetzlich ®pensions äbMmD 7ns? zett wurde zurückgewiesen. Dl-Versammlung beschloßtferner dem ö-n tag- in der Sitzung vom 18. Januar ds. Js. ang-n°mm-ne7Zntwurf7ineä"o5??k betr. die Aufhebung eines Gesetzes über die Verhinderung der unbefuaten von Ktrchenamtern vom 4. Mat 1874, di- versassungsmäß ge rzusti,nm®una n7*(bUn8 rUl?it en' 9ta?bem mehrere Eingaben den zuständigen Aus®schLssen zur VorberMbunä überwiesen worden waren, theilte der Vorsitzende mit, daß Seine Mai-ttÄb 8 k-Lthake^"®""® bC§ Bundesraths vom 5. Juli bis zum 16. Octoberds. Js. g,-
Heidelberg, 6. Juli. Geheimrath Friedrich, Professor der Medicin an der hiestgen Universität, ist heute Mittag nach längerer Krankheit aestorben
Zull. Die Rüstungen behuss Blldung eines zweiten Ver- starkutigs-Geschwaders werden eifrig betrieben; sobald ein Panzer ausgerüstet bbr'eIbe "«4 den Hyörischen Inseln zu den Uebungs-Manöven, ae- fchickt, bis das ganze Geschwader vollständig gebildet ist. Bisher wird nur bei fagMjat Cltet' ob8te’^ ber Marineminister auch die Nachtarbeit nicht unter» „„„ cy8vnt>™l?'1.rG’ $ßie verschiedene Blätter melden, haben die Behörden von Indien Befehl erhalten, Vorbereitungen zu treffen zur Entsendung eines tnbr&n ^upp°U'EontmgentS nach Egypten. Dasselbe soll aus 1800’ Mann buglNcher Truppen emfchließlich drei Batterien und 5000 Mann Eingeborenen
Lokale«.
. . Gictzea, 7. Juli. Sicherem Vernehmen nach sollen im BaulaLe wicbttae sn.r-
Bietzen, 7.^ult. Die Oberhessische Gesellschast für Natur- und fSetifnnhr m
bie Generalverfammlung ausnahmsweise und absichtlich auf einen Sonnta?ae eöt UM eine größere Betheiligung aus der Reihe der Freunde ber
möglich zu machen. Besonders dank-nsw-rth aber wäle es.bwenn sie a7ch hre Damen nach dem reizenden Bad Balzhausen mitbringen wollten. Die Abfahrt mit dem ersten Zug nach Nlbba liegt sehr bequem unb nicht zu früh. 9 1 Dcm er'ten
, ~7, bbr Sonntag ftattfinbenben Regatta sind der Ruder-Gesellsckast aestern vEi^bene $a^eber °®^en?reifc Verfügung gestellt worben und zwa/Haden
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namentttch M®Sp°rtkr°Lbem 5^»*? ™ ma" -WZZV-MWS-? sWMMZZWM wünschen wtt Utiferer Rudergesellschai7nur® bak und gelungenes zu werden, bisher aufsetzen möchte ß 1 nur' ba& der Himmel etn heltereres Gesicht wie


