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K. Dr. Baur. eck. L Muff. ssr. Klos. E. Langer- Stammler. Fr, er. S. Walther,

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Mlnde^s zM )ir W den feg e5 Zugleich die ttere Mittel zur Ter- von Herren, Er nlich Geld dajiir m nit der Bitte vor die i« wichtigen Ausgabe Vdsten wichtigsten ten und Gesundheit, l, sondern sie in der 1 unseren Diaconissen wissen. Dasiir nicht :it wirtliches Opfer zu en daher, daß unsere i

Armen- und

Nr. ISO.

Donnerstag den 8. Juni

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Amts- und Anzchkblatt für den Kreis Meßen.

Bureare: Schul st raße B. 18.

Erscheint täglich mit Ausnahme des Montags. P^is vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Brinqerlohn.

___________ Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf.

Amtlicher 66ctf.

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.. CL Das Großhcrzogliche Kreisamt Gießen

3m Uebrigen behält es bei unserer Verfügung vorn 17. Mai l. I., Anzeiger Nr. 117, fein Bewenden.

- Dr. Boekmann.

Das Großherzogliche Kreisamt Gießen

A16 Grotzherzoglrchen Bürgermeistereien des Kreises

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Reichstags-Abgeordneten eröffnet sich die angenehme Aussicht auf eine GratiS-Sommerresse. Dem Präsidenten des hohen Hauses ist nämlich folgeiwes Schreiben zugestelft worden:Die Direktion der Gotthardtbahn wünscht den Herren Mitgliedern des hohen deutschen Reichstags, welche der Eroftnungs-Feierlichkeit der gedachten Eisenbahn nicht beigewohnt haben, Eisen­bahnkarten zur einmaligen Hin- und Rückfahrt aus der Gotthardtbahn zur Verfügung zu stellem In Folge befreit beehre ich mich, int Auftrage der ae- nannten Etfenbahn-Direction die sehr geneigte Vermittelung Ew. Hochwohlgeb SLsft ergebenden Ersuchen in Anspruch zu nehmen, die anbei folgenden Eisen- Kr s u ^M^.destrmmung gelangen kaffen zu wollen. Jedem einzelnen Mitgliede des Reichstags ist die betr. Karte (1. Klasse, giftig zur einmaligen roorben^ 9 uctT(^rt uon Luzern nach Locarno bis Ende 1882) zugestellt

Einrichtung oon Schonzeiten für Fische und die Mittel zur Hebung der Fischerei bemerkt dieFifcherei-Zeitung" u. A.: Obwohl zu ver- schiedenen Zeiten und in den verschiedenen Staaten Gesetze und Verordnungen über Schonzeiten, Mmmalmaße, Maschenweiten, Geräthverbote u s w erlagen und immer wieder erneuert worden sind, ist wenigstens die Binnenfischerei im Grotzen und Ganzen zuruckgegangen. Eine der Hauptursachen des Rückganges £ J" bem,^nget.einer geregelten Bewirthschaftung zu suchen. In diesem Punkte muß die Gefetzgebung zuerst ansetzen, die Berechtigten veranlassen und wenn nothig , zwingen,, eine möglichst richtige Wirthschaft zu führen. Ferner muffen für zedes Gewässer bezim befiimmte Gewässerstrecken eigene BehaMungs- vorschristen er assen werden Dies ist aber nicht anders duichzuführen ohne ,e eine Gewafferstrecke, welche sich in ihrer Gesammtheit zu einer möglichst ein« Msammmzuzwingen. ^"M^unz eignet, zu gemeinsamer Bewirthschaftung ... ~ Das Scheitern der Botschafter-Konferenz an dem Willen des Sultans

ist geeignet das Selbstbewußtsein dieses Monarchen bedeutend zu erhöhen und chm bie Ueberzeugung beizub ringen, daß der Schwerpunkt der egyptischen Politik von Pans und London nach Konstantinopel verlegt worden sei. Gleichzeitig zeigt ^e Weigerung, dafz der Sultan eine zielbewußte Politik verfolgt, und macht fem Zusammenwirken mit Arabi Pascha mehr und mehr wahrscheinlich. Die von mehreren Zeitungen in Aussicht gestellte Rückkehr des Grafen Hatzfeldt nach Konstantinopel darf in Abrede gestellt werden, nicht nur weil dadurch ein neues Interregnum m der Besetzung des Postens eines Staatssecretärs im Auswär­tigen Amt geschaffen werden würde, sondern auch, weil die Anwesenheit dieses Staatsmannes in Konstantinopel der deutschen Regierung eine Führerschaft an- fmnen würde, die keineswegs beabsichtigt wird.

~ Commission für das Tabakmonopol trat heute zur Feststellung des Berichts zusammen. Die Regierung war vertreten durch den Staatssecretär im Reichsschatzamt, Scholz, den Unterstaatssecretär v. Mayr, den Director Roller und den Geh. Negierungsrath Boccius. Die Erwartung, die Feststellung des Berichts in einer Sitzung zu erledigen, blieb unerfüllt; man sah sich genöthigt, nach etwa dreistündiger Sitzung die Fortsetzung auf nwrgen Abend 7 Uhr zu vertagen. Die Verzögerung entstand durch die zahlreichen Einwendungen, welche der Unterstaatssecretär v. Mayr zu machen hatte. Man ist etwa bis zur Hälfte des Berichts gelangt; derselbe wird hoffentlich am Mittwoch oder spätestens Donnerstag zur Vertheilung kommen und die zweite Lesung des Monopols im Plenum am 12. oder 13. d. Mts. stattfinden können. Es ist allgemein heute die Nachricht verbreitet, daß der Reichskanzler an dieser Berathung theilnehmen werde, schon um seine Stellung zu der vielerwähnten Resolution Lingen's dar­zulegen. Bei der Verlesung des Berichtes kam es auch wieder zu Erörterungen über oie Vorlegung der Bilanz der Straßburger Tabakmanufaktur. Staats­secretär Scholz erklärte, die Bilanz sei nicht vorgelegt worden, nachdem die Debatte über den § 1 beendet worden und damit die Ablehnung des ganzen Gesetzes erfolgt sei, ohne daß die Commission den Vorbehalt gemacht hätte

c bl. Mar den Großh Krersvetermärarzt zu Offenbach und vortraaen- j.en bei der Abtheilung Großh. Ministeriums des Innern und der Justiz sur öffentliche Gesundheitspflege im Nebenamte Dr. Gustav Lorenz, unter Belaffung tu ferner Stelle als Kreisveterinärarzt zu Offenbach, zum vortragen­den Rath bet der genannten Mmisterial-Abtheilung im Hauptamte, 9

an dems. Tage den Kreisarzt des Kreisgesundheitsamtes Worms, Medi- Darmstadt^^hart, zum Kreisärzte des Kreisgesundheitsamtes

an dems. ^age den Kreisarzt des Kreisgesundheitsamtes Bingen, Dr. Jo­hannes Nordt zum Kreisärzte des Kreisgesunoheitsamtes Worms,

an dem), ^age den Kreis-Assistenzarzt für den Kreis Gießen, Dr. Jo- m "ermennen^***$$" ^um Kreisärzte des Kreisgesundheitsamtes Bingen

b'^uni wurden der Oberappellations- und Cassationsgerrchts-Accessist m Pension Peter Schäfer zum Registrator bei dem Oberlandesgericht und der Hofgerichts-Canzlist m Pension Heine zum Registrator bei dem Landge- nchte der Provinz Starkenburg ernannt. 9

, . ?' ^uxxk ^ulaßlich des furchtbaren Eisenbahn-Unglücks

bet Heidelberg wird es von Interesse sein, zu erfahren, daß Deutschland bei folchen Unfällen, wobei es mehr als 10 Todte gab, seither noch nicht betheikigt war. Nach der Zufammenstellnng einer amerikanischen Eisenbahn-steituna sind « üb°rh°upt 30 große Unfälle auf Eisenbahnen iorgetommen, ' wobei j m Ganzen 1090 Menschen ums Leben gekommen find. Davon kommen auf

ft' O1 ®6britamim 377, auf Canada 100, au

Frankreich 80 und auf Oesterreich 21. ' 1

Deutschland.

Darmstadt, 6. Juni. Se. Königl. Hoheit der Großherzoq haben ^ruht' mittelst Allerhöchster Entschließung vom 3. Juni l. Js. den Stenographen Karl Heinrich Wieis aus Darmstadt zum Kammer-Stenographen mit Wirkung vom 1. Juni l. Js. ab zu ernennen. 9

,.Trr 0- 3uni. Se. Königl. Hoheit der Großherzog haben

Allergnadigst geruht: a }

Am 27. Mai den Großh. Kreisarzt des Kreisgesundheitsamtes Darm- staot und Vortragenden Rath bei der Abtheilung Großh. Ministeriums des Jn- Srytl öffentliche Gesundheitspflege im Nebenamte Dr. Friedr.

Wuh. Reißner zum vortragenden Rath bei der genannten N^inisterial-Abthei- lung im Hauptainte, v

Wortmann.

, größeren Kreises m nett Absicht, die Zall n zu vemehren, vol- Jemeinschast mit no° täten. M* len.

fier. Z. Haustein

Ium. Nach der großen Parade auf dem Tempelhofer Felde ließ sich der Kasser, bevor er stch in sein Palms zurückbegab, von dem Krieas- niimsttr p. Kameke Vortrag halten über die eventuelle Abschaffung des Tornisters und Einführung eines Erfatzstückes an dessen Stelle. Das Erfatzstück soll aus einem ^-ragefatf bestehen und in militärischen Kreisen als sehr praktisch befun- den roorben sein. Der Kaiser glaubte sich weniger davon versprechen m müssen will ledoch erst eingehende Berichte über ben nun probeweise ftattfinbenben brauch des Trage^cks abroarten, stch auch inzwischen die damit ausgerüsteten 'N. s°m-m Palms vorstelleu lassen. Der Kriegsminister intereffirt sich lebhaft für diese Neuerung, die den iDlann allerdings bedeutend des von ibm jetzt zu tragenden Gewichtes entlasten würbe. 9

.. . . Die Prinzen Karl und Albrecht sind mit ihrer Klage gegen den Fiskus

auf Herausgabe von einer Mion M. Aktien der Kasseler Eisenbahn vom Reichs- 1 g-richt enbgtltig abgerotefen. Die Forderung bezieht sich auf das Testament des

Königs Friedrich Wilhelm III., der für eine die beiden Hälften Preustens bindende Eisenbahn ein Million Thaler vermacht hat. ' * B

~ ®aS Leiden, woran Staatsminister Delbrück erkrankt ist wird der S°ltrifches Fieber bezeichnet. Das Nebel sei nicht gefährlich, vorausstchtüch aber ziemlich langwierig.