Anfang V25 Uhr
Entree 50 Pfg»
---- Näheres die Plakate.
,7321
1894
Schuhmacher.
7313
Erklärung
Gambrinus
J. B. Spiegel.
7318
s
S-.B
vorgelegen hat, auf eine
Im Saale der „Reslanraiiou Bramm“.
Lchützmhos
Heute Sonntag den 5. November:
U Sonntag den 5. November: ras p
COHCERT. 1 Fi b< h
Der Vorstand*
Anfang 8 Uhr.
3D
~ Montag Abends
Junker.?
7270 Eine Restaurationsköchin findet sofort Stelle.
Näheres bei der Exped. ds- Bl.
S 1 u. $ ca
7323 Ein tüchtiger Pferdeknecht wird auf Weihnachten ^“%rttftra6e 11
Mermifchte Anzeigen.
Meinen werthen Kunden und Gönnern hiermit zur Nachricht, daß ich jetzt im Hause des Herrn Metzgermeister Schulz, Wallthorftratze Nr. 27, wohne.
Louis Feldhaus,
t— vS
w » w
® s
Evangelische Gemeindevertretung.
Die geehrten Mitglieder der Gemeindevertretung lade ich hierdurch ergebens! ein zu einer freien Versammlung, die am Mittwoch den 8. November d. I., Abends 8 Uhr, im Cafv Ebel (bei Herrn Balzer) stattfinden soll. Gegenstand der Besprechung: Lokalkirchliche Angelegenheiten.
Gießen, den 4. November 1882.
7309) Dr. Naumann, Pfarrer.
e .
WenzeFs Garten, Giessen.
Sonntag den 5. November
unwiderruflich Schluß-Vorstellung der
Zndianer-Schaustellung
verbunden mit COUCBRT der hiesigen Regimentsmusik.
Verantwortliche Redaction: A. Scheyda. — Druck und Verlag der Brühl'ichen Druckerei drittel Blatt.
Grsuiivkn g
eire Spanukette. Abzuholen gegen ftattung d. Jnseratgebühren Bahnhofstr. 26.
Notiz.
Der in Nr. 256 dieses Blattes vom 2. ds. erschienene und mit „J. B. 8." unterzeichnete Artikel rührt nicht von mir her.
Gießen, den 3. November 1882.
Pferdefleisch S-ger.Wurft
empfiehlt (7325) Konr. Krausch.
wirken sucht. z
Denjenigen aber, welche den hiesigen Katholiken eine gegen ihre andersgläubigen, speciell evangelischen Mitbürger feindliche Gesinnung andichten, von der ste stch vollkommen frei wissen, möchte ich noch die Worte der „Nationalzettuug zu bedenken geben, welche jüngst die Städte gegen den Vorwurf der antimonarchischen Gesinnung vertyet- digte »und bei dieser Gelegenheit sagte:
„Es ist eine bekannte psychologische Thatsache, daß die Menschen am wirksamsten zu vorher von ihnen verworfenen Gesinnungen erzogen werden, wenn man ihnen diese, gleich als ob sie bei ihnen selbstverständlich wären, zutraut .
7291 Dr. Kubel.
Auswanderer
nach Amerika befördert billigst
Ohr. Wallenfels
ä Portion 30 H. 7303
In Nr. 256 des G. A. werden denjenigen Herren, welche die Sammelliste zum Sroecf der Niederlassung barmherziger Schwestern in Circulation brachten, beschuldigt^ ihre protestantischen Mitbürger „überrumpelt" zu haben, so daß „zahlreiche Leute irr- thümlicher Weise für das Unternehmen eingetreten seien u. s. ro. ......
Diese Beschuldigung würde mich in erster Linie treffen, wenn ste gegründet wäre ; denn ich habe persönlich den größten Theil der Unterschriften für die an Großherzogl. Ministerium gerichtete Petition, welche anfangs stets mit der Sammelliste vorgelegt wurde, im Kreise von Protestanten zu der Zeit bewirkt, welche bei dieser Beschuldigung allein in Betracht kommen kann. ...
Es sind dies die paar Tage, welche den heftigen Ausfallen vorausgingen, die im „Gießener Anzeiger" und gleich darauf in den „Oberhessischen Nachrichten auf das Unternehmen gemacht wurden, die aber um des lieben Friedens willen gar nicht bekämpft worden sind, weder von den „strengen Katholiken" noch von den „freisinnigen Protestanten", welchen letzteren damals der Text gelesen wurde darüber, daß )te es gewagt hatten, die Berufung barmherziger Schwestern zu unterstützen, und worin es wörtlich hieß: „Aber solcher Unterstützung von Seiten angesehener Burger gegenüber wird die Regierung der Petition zweifellos willfahren müssen", als ob die Katholiken gleichsam der Fürbitte der Protestanten bedürften, um höheren Orts geneigtes Gehör zu finden.
Vor diesem Zeitpunkt also muß die Ueberrumpelung stattgefunden haben; denn seitdem ist die wie auf Bestelluug gemachte Geaenbewegung so geräuschvoll im Gang, daß Jedermann weiß, um was es sich handelt, selbst wenn er die mit großen lateinischen Buchstaben am Kopf der Sammelliste befindliche unzweideutige Ueberschrift wider alles Erwarten nicht bemerkt haben sollte. ... cv.S(,r
Nun haben aber vor dieser Zeit nur wenige Protestanten gezeichnet. Jeder der Zeichner aber ist ausdrücklich ersucht wurden, die Petition durchzulesen, deren Inhalt keinen Zweifel über die Natur des Unternehmens übrig lassen konnte. ,
Es kann sich also gewiß Niemand, dem die Petition vorgelegen hat, auf eme „ungenaue Darstellung", „ein Versteckspiel" berufen...... M .
Die Evangelischen aber, welche trotz dem Lärm m öffentlichen Blattern und eigens einberufener Versammlungen die erste Petition und vor nicht langer Zeit in weit größerer Zahl die zweite Eingabe an Großh. Ministerium unterschrieben chaben, werden erst recht nicht von Ueberrumpelung sprechen, geschweige.denn die, welche Mich und andere Herren persönlich ersucht haben, ihnen die Sammelliste zu fchicken, weil fie bei einem so gemeinützigen, edlen Unternehmen mitwirken wollten.
Wo stecken denn nun die „zahlreichen Leute", die nicht gewußt haben, daß es stch um katholische Schwestern handele? „Angesehenen evangelischen Burgern darf man doch zutrauen, daß sie wissen, was sie thnn, wenn sie ein Schriftstück unterichreiben und daß sie den Unterschied kennen, zwischen „Barmherzigen Schwestern und „Diakonissen .
Der Einsender redet von einem Versteckspiel. Heißt das em Versteckfprel Mit einem Unternehmen treiben und in aller Stille die Leute überrumpeln, wenn man, rote der Unterzeichnete wiederholt gethan hat, vor dem ersten Schritt zum Ziel, Herren beider christlicher Eonfesfionen in einem öffentlichen Lokal auf dus geplante Unternehmen aufmerksam macht? Die betreffenden Herren werden mir diese Thatsache gern bestätigen.
Dies zur nothgedrungenen Abwehr, weil Nothwehr nicht nur erlaubt ist, wte Fenelon sagt, sondern in gewissen Fällen strenge Pflicht, besonders wenn nut der eignen Ehre ungerechter Weise auch die Sache angegriffen wird, für die man arbeitet und zu
FRIEDRICH BAUMANN
Giessen, Neuenweg 7
Werkstätte, 6407
Ührmacberei, Electro- mechanik. jjßl töL&a
Haustelegraphenanlage.
Gesangverein Eintracht.
Sonntag den 5. November:
Stiftungsfest auf Eonij’s Bterfteffer.
Anfang 8 Uhr. n ,, . 7287
Entröe für Nichtmitglieder: 2» Pf. _________Der Vorstand^
Da der Vorstand des „Vereins für Krankenpflege" erst nächster ZÄt gewählt wird, so ist es nothwendig, daß Jeder, der m dem Strert für dre barmherzigen Schwestern das Wort ergreift, seinen Namen unter,etze, damit r persönlich die Verantwortung für das Geschriebene übernehme um nrcht de „Verein für Krankenpflege" dafür verantwortlich gemacht wird oder Dritte gleichen Namens darunter zu leiden haben.
Rubel»
Die Nr. 4 enthält:
Der Peter von Danzig. Ein historischer Seeroman aus Danzigs Vorzeit. Von Reinhold Werner. (Fortsetzung.) — Zur preußischen Pferdezucht. Von Hermann Vogt- Zu dem Bilde von G. Koch. — Botenchristel. Jugenderinnerung vom Lande. Von Zoe von Reuß. — Bildniß der Prinzeß Wilhelm und ihres Erstgeborenen. Nach einer Aufnahme des Hofphotogravhen E. Risse in Berlin. — Patriotische Betrachtungen. 11. Von Th. H. Pantenius. — Die Altmark. Mit zwei Illustrationen. — Dr. Adolf Schaeffer. Ein elsässischer Geistlicher. — Am Familientisch: Ein gottesfürchtiger Theaterdirector. — Auch ein Jubiläum. — Vom Krieg in Aegypten. — Gesundheitsrath. — Briefkasten.
Mit zwei illustrirten Beilagen: Die Parforcemeute. Von Hermann Vogt. Mit Illustration: Fütterung der königl. Meute auf dem Jägerhof des Prinzen Karl bei Potsdam. — In unserer Spielecke.
Heute, Sonntag den 3. November 1882:
Zwei große Abschieds-Concerte
der Gesellschaft Ziegler.
Ansang 4 Uhr Nachmittags und 8 Uhr Abends. — Entree 25 Psg
7322 Abwechselndes Programm.
Gesangverein „Harmonie".
Sonntag Den 12. Novrmlur
Feier des 34M. Stiftungsfestes
mit Concert und Tans
in Wenzel’s Garten. 7283
Mermietyungen.
7285 Ein möbl. Zimmer zu vermietben. Bleichstraße4^
7284 Eine Familienwohnung, bestehend aus 2 Stuben nebst Zubehör, zu vermieden und sogleich zu beziehen.
Nah. Mühlgasse 21 (Hinterhaus, 2. St.)
7297 Ein größeres und ein kleines Familienlogis per 1. Dez. zu verm.
Ph. Stiehl. Krofdorferstr. 13.
7296 Ein kleines Logis zu vermietben. Alicenstraße 28.
"7294 (Sine*kleine'Familienwohnung an ruhige Leute zu vermiethen
________________Frankfurterstraße 69.
7295 Kleines Logis am Ludwigsplatz per sofort zu vermiethen.
D. Schmatt, Schloßgasse.
7299 Logis, sowie ein einzelnes Zimmer, gleich beziehb., zu verm.in Neuen-Bäuen2Q.
7319 Ein Familienlogis im Vorderhaus zu vermiethen bei I. Maunberger.
7311 Der 2. Stock meines Hauses, 4 Zim^ mer, Kabinet, Küche, Speisekammer rc-, zu vermiethen. W. Ferber, Lindenplatz.
7308 Zwei möbl. Zimmer zu vermiethen im „Gambrinus". _________________.
7302 In meinem neu erbauten Hause, West-Anlage ist der 2., 3. Stock auf sofort zu vermiethen- _____Ehr. Haubach.
7310 Eine Wohnung, 3 Zimmer, Corridor, Bleichplatz rc., per 1. März beziehbar, zu vermiethen.
Chr. Euler II., LackirEr, Hammstr. 7312 Eine Familienwohnung von 7 Zim- mern nebst Zubehör rc-, ist bis April k I. zu vermiethen-__________Alicenstraße 23.
7324 Ein Familienlogis zu vermiethen bei Sl. Hillgörtner, Steinstraße 13.


