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ver-

England.

7 3an"ttr- Gestern sind sowohl hier wie auch an andern hastet worden^ me$tm hervorragende Mitglieder der Frauen-Landliga

Vermischte

Marburg, 2 Januar. Der laute Freudenruf:Prost Neujahr!" wurde dieses- mal in den Straßen unserer Stadt bei dem Jahreswechsel durch einen bösen Wehruf unterbrochen; denn wenige Minuten nach 12 Uhr brach in der Schäfer'schen Tapeten­fabrik am Pilgrimmstein Feuer aus, das bei dem massenhaft vorhandenen Brennstoff sofort größere Drmensionen annahm. Wohl hätte, wenn Hülfe etwas rascher vorhanden gewesen wäre, manches Werthvolle gerettet werden können, was so zu Grunde gegangen itt, allem, wenn man bedenkt, daß viele den Feuerruf ganz Überbörten, andere ihn nicht für ernsthaft hielten, so ist es entschuldbar, daß die sonst gewöhme Präcision unserer Feuerwehr diesesmal zu wünschen übrig ließ. (£). ßj

Berlin. Je seltener in Deutschland eine Gerichtsverhandlung meßen breech Of promise, Bruch des Ehegelobmsses, vorkommt, um so interessanter erscheinen die dresbe uglichen Urthette. Fräulein Rosalie Constanze CH. hat die Genugthuung daß chr ungetreuer Bräutigam, der Goldarbeiter Joseph W, im deutschen Reiche nicht zu.

saMmtlichen Standesämtern .st die M.ttbe.lung gemacht, daß fürschuldig" befunden wurde, Fräulein Rosalie Constanz CH zu nh a nh\^er«,^a^rta.nb If kurz folgender: SB. batte sich mit Fräulein CH Per lobt und das Aufgebot bei dem Sta besamte bereits veranlaßt, hatte aber wenige läge vor der Hochzeit Reue befommfn und war zurückgetreten. Die Dame verklage fban6Uh,flMbUe?*SraU-'9am'- Astens ans Erfüllung des Eheversprechens und zweitens 3000 ' b^nfl« 1roe'8,'r" '°atc'f,bli: @6e,e,n3u0e6en, auf eine Schadloshaltung von

JA' den ersten Punkt hat das Gericht nun enlsch eben, daß der

schLg f°1g!n'dVLünde^te7d'gemacht?^''' """ 6l 6ti fe,ner ®nb

, m bandelt sich um die Vorfrage, ob, da das Gesetz einen körperlichen Qmm e *x r.-ri

gnnA. Relchsamt des Innern beginnen noch im Laufe dieser

Ü?Crr ^'^"01"brungsbestimmungen zu dem Gesetze, betr. den

Verkehr mit Nahrungsmitteln, Genußmittetn und Gebrauchsgegenständen Wie wir Horen werden zunächst die Bestimmungen über den Verkauf und das Feilhalttn vo ^ttoleum zur Berathung gelangen- D.e Untersuchungen haben in dieser Be iehuna ? £ Let Ae.rathung des Gesetzes IM Reichstage hervorgehoben wurde ergeben daß die schlecht Beschaffenheit des Petroleums hauptsächlich ihren Grund hat erstens ' nh^m witn.edrig- und hochsiedenden Oelen, welcheausgeführt wird

Raffination absichtlich mangelhaft betrieben wird ode? ein bincter hnJ m ?Un? ®U^Cn d^oleum tiattfindet, zweitens in der ungenügenden Controle welcher u°n?°ndL^^en Aussuh.orteu ausg setzt ist, unb UU in 1

990 k ^,^^ii^b^jbumsorten untersucht worden, welche schon bei 13o 150 uns nn 5)ampferr entwickelten. Dle Anforderungen, welche daher vorzüglich

an gutes Petroleum zu stellen sind, werden hauptsächlich folgendermaßen aurrustellen S tiSSÄ S

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n' Verwendung nicht regeliecht gereinigten oder durch Misckuna mit

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^ese Bero.bnüng'zu"reg°ln sein U-b"wachung bes Petroleumverkaufes würbe bmch

Lokale-.

. . Gießen, 4. Januar. ^Sterblichkeit in Gießen während des Labres IRRI

den Aufzeichnungen bes Großh Kre-s-Gesünbheitsamts.f Die Zahl sämmtstcher ,n Gießen wahrenb bes Jahres! 1881 vorgekommenen Tovesjälle b-lwf sich auf 41§ ffg würben betroffen -34 Erwachsene, 76 Kinber tm eilten Lebensjahre unb W2 Kinber bie zwischen bem zweiten unb fünfzehnten Lebensjahre stauben Von b ionb^rs SbtohtberfeBmH Soünf 6<iten l'vd zu nennen: Lungenschwinbsucht mit 72 Todesfällen Diphtherie mit 46, Lungen.- und Bronchlenentzündung mit 41, Schlagfluß mit 11' Z^tarrh und Brechdurchfall mit 10, Scharlach mit 6, Unterleibstyphus mit o 5ls?ÄkVEber Ulli 3, Keuchhusten mit 2, Blattern und Flecktyphus je mit 1. Durch 11 n- ^?IbftmotbbU6mel5is^esn *rfn ^e?£,n eJn unb 12 d«sonen enbeten ihr Leben burch Reaeb ne @;nnf^Ln86 ^rfonen errolgte der Tob burch andere, aber nicht näher an bezeichnenhnko Sterbelallen war bie Todesursache nicht näher zu r chnen, da eine ärztliche Beobachtung der Betreffenden nicht staitgefunben hatte 3

Telegraphische Depeschen.

Wolff s telegr. «orresponden,-Bureau.

ston Der Kaiser empfing gestern tRachniittag den Für-

ften Blsmara zu einem längeren Bortrage. ( 0

v 7 Sx" Bebertritt einer Anzahl preußischer Officiere als Jnstructeure in die türkische Arinee foll militärischerseits nichts in, Wege stehen.

. ®le Zig " bezeichnet das Gerücht, demzufolge ein acti»

Der Minister zum Nachfolger des Oberpräsidenten v. Horn dcsiqnirt sei ans zuverlässiger Quelle als durchaus der Begründung entbehrend.

n 5?' 3- 3anuar- Den Abendblättern zufolge fand gestern bet dem Mimsterprasidenten Grafen Taaffe eine mehrstündige Berathung über die Vor- 9rnr9e Jn Knvoscije statt an welcher Jovanovic, Webershssimb uud Thoemmel theilnahmen. Jovanovic begtebt sich heute direct nach Krivoscije.

,, ~r®cr. »^"kit. Corresp." wird aus Athen gemeldet: Die Kammer- Sa^[en, fmb \n der Hauptstadt zu Gunsten der Oppositionspartei ausgefallen.

Kreisen gilt es jedoch für höchst wahrscheinlich, daß die Wahlen werden ^r°mtt3en verwiegend ein für die Regierung günstiges Resultat ergeben

Die Reihenfolge der Monate nach der Höhe der Sterblichkeitsziffer ist folgende: Februar (46 Todesfälle), März (45), April (44), December (38), Januar (36), Novem­ber (33), Mai und Juli (je 32), Juni <31), October (30), August (24), September (21).

Wenn wir die Sterbllchkeusoerhältmsse unserer Stadt im verflossenen Jahre mit denen der drei unmittelbar vorausgegangenen Jahre in Vergleich ziehen, so zeigt es sich, daß eincstheils die Zahl der Todesfälle überhaupt in den letzten 4 Jahren ungefähr auf gleicher Höhe geblieben ist und anderntheils auch die durch die einzelnen oben genannten Krankheiten verursachten Sterbfälle etwa auf demselben Standpunkte sich erhalten haben. Eine Ausnahme macht nur, wie ja leider m so vielen anderen Orten, die Diphtherie, die von Jahr zu Jahr, so lange wir die amtlichen Listen darüber Nachsehen können, traurige Foitschritte macht. Im Jahre 1878 finden wir 16 Todes­fälle in Folge dieser Krankheit verzeichnet, im Jahre 1879 vermehrten sich solche schon bis zu 23, erreichten in 1880 die Höhe von 35 und im letztverflossencn Jahre wurden gar 46 Kinder durch sie weggerissen. g.

London, 3. Januar. DieTimes" veröffentlicht einen Brief Arabi Beys m welchem dcrjelbe die Anschauungen und Ziele der egyptischeu Ratio- btar C9 \$"«? yriefc werden die gegenwärtigen Beziehungen zwi­schen Egypten und der Pforte acceptirt, der Sultan als Suzerän und Kbälsi blc ^eue der Partei gegen den Khedive erklärt. Jnsbesonder! dnngt Arabi Bey auf die Ausführung der vom Khedive im September 1881 gegebenen Zulage, und vor Allem der Zusage, mit einer Delegirtenversammluna fnrni^hT w trSte ^atl?nnIPflrtci erkenne die Dienste Englands und Frankreichs LT .n r Nothwendigkeit einer europäischen Finanzcontrole an, obschon sie die- selbe nur als ein Provisorium betrachte, da das Streben der Partei dahin gehe, Egypten eines Tages ganz in den Händen der Egypter zu sehen Die Partei vertmue ihre Interessen gegenwärtig der Armee an, als der einüaen Macht, welche tm Stande sei, Sie Freiheiten des Landes zu beschützen 'und tHripf inrtf KU c,> . 'J- , ' e, l- ülls 18,000 Mann. Der

Me Parteile? be Natwnalpartei eine politische und nicht eine Ai-

Kork, 3. Januar. Der hiesige Municipalrath hat eine Resolution an- genommen, dahm gehend dem gegenwärtig im Gefängniß befindlichen Dillon das Bürgerrecht zu bewilligen. Alle Municipalräthe der conservativen und viele b« liberalen Partei hatten sich der Abstimmung enthalten

kf^uchungS-Comnusnon ihre Aufgabe vollendet. Der des Mordes an dein eanv- tlvteiMD^CtCr ^^achtige Italiener ist nach den stattgehabten Ermittelunaen nicht schuldig Der Hauptrüdelsführer der Erneute wurde nach Kairo gebracht U'" vor em Kriegsgericht gestellt zu werden. Der Gouverneur von Suez be­suchte den italienischen Biceconsul und drückte demselben das Bedauern der Rc- KunSungen au?1 benUnru^n 9l'9en das italienische Consulat vorgekommenen o, M Äonffanftnopel, 3. Januar. Es verlautet hier, daß Nuri Damat

;1r sicher wegen der Theilnahine an der Ermordung des Sultans imd) $aif tn Arabien verbannt und dort intenürt worden war,

lo'^Vunerbaib6 be^ (SebieteS bf^VeOu\lfA>V^Mei^^e§a'e%egelfübrt,,unb1>aIfe^^^h

den im oben citirten Gesetze voraeschriebenen Qnt nnn^i während

ÄÄÄXtf Ergibt011 b£ .AbsWpcr

Was den verrnöglichen Anspruch der ^läneiin JuH n ^^ö^geben hat.

peil II Titel I. A. L. R. nur bcinjenigen\ fr lobt^dn ^ntf*ähinO..n0eroä^^^ S 112 bem anderen Theile die Erfüllung des Gelöbnisses welcher von

rechtlichen Grund die ErsÜlluna^ seine sei^ beba rs^^^ wenn der letztere ohne also ebenso wie b-r § 114 The,! IV S.trt I be§ 9 P , ?i-ser § 112 setzt ba§ 'fVmaen()®Cttrag voraus, wie er in ben §S§75 ff.' ^aeaeben fft^^ Ehegelölmiß, hat, den deutschen Standesämtern M'ttbeiliiu-, nnn s kenntliches nicht oedeirathet Bemerken gemacht, keinen Trauact Urtheil mit b^m

Daß ein Auktionator in der j^ihe des rhia - -

Ersteigerte, mag schon vorgekonlmen fe.n S ®e?n@eriiXn7TCn-eff<Cten mil: Regenschirm pfanbet, bürste ben Rei, ber sfienheif e.? ld,t§öl,Di'cber ,einen eigenen Gerichtsvollzieher in Altona am Sonnnbenb pa sst? ^DerL b/"nDc6 ift e§mem d°"'r wegen rückstänbiger Steuer im Betrage oon 1 traf einen MasikuS,

IM Bttte liegend an. Da Schuldner den SahhinnaLt^ 50 pranben wollte, noch Ma^er nach einem geeigneten Object um unb mte' fab f** der

ber «Ufanber »gti^tfdjulhigft notirte. Doch wie erstaunte ^e- ^?rnfchstm, ben

|Uf Stells mußte der Gerichtsvollzieher unverrichtete? Sache^"ltpfand nicht K" e" 8'1'- »<«'« ÄK'SX-S;

l're'<mtni-rm7, '"1'7 bie ®tob* ->««

an ben Hinterbeinen gelähmt, unb um ihn nicht I5naei ntge feine§ Alters

b* aeFnen Der?^te "nn mittelst Blausäure. Im ^ahre ÄM 9°ben fortschteppen lich einen engluchen Kapltan, der die tolle ^dee n.*hnht ^^60 zerriß er bekannt-

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unb auf den Ausgangsstalionen Göschenen und Airaln ^,e 9Irt,e,ten 'm großen Tunnel bls auf unbedeutende Nacharbeiten fertfn fn ®aren om 24. December 8 raS?Äl-te

fos (SW* nhm 9?I(a?a(.0enKburdl ben Tunnel gestoßen "st Bass °"^^"igtes Turnest

poriai zurück. In den Tagen vom 25 Güterwagen mm

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