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Jugendfrst am 9. August.

In seiner Sitzung vom 1. August hat das Festcomitä den Beschluß gefaßt, daß alle Kinder, welche an den Spielen thellnehmen, wie in früheren Jahren, Geschenke erhalten sollen. Bei den eigentlichen Turnspielen, die von den Jungen­gruppen ausgeführt werden, haben die Sieger das Recht, zuerst zu wählen; im Uebrigen werden die Geschenke von den Zugführern ausgethellt.

Wir bitten Diejenigen, welche sich für das Jugendfest interessiren, etwaige Beiträge zu den voraussichtlich nicht unbedeutenden Festkosten an die mit der speziellen Leitung des Festes beauftragten Herren Lehrer Lehr, Möser, Schmuck und Spitz, Herrn Buchhalter Wetter oder den Unterzeichneten abzugeben.

Im Auftrag des Comitös:

5123 Soldan, Realschul - Director.

8chützen-Verem fließen.

I'rels-Wtefn

am 64, 7, und 8 August 1882.

Während der 3 Iefltage abwechselnd

GROSSES CONCEBT,

Tanz- und Volks-Belustigung.

ZUM Schluß, Dienstag Abends um 9 Uhr:

großes ündantcs Feuerwerk.

Eintritts Karten giltig für 1 Tag 50 Pfg., Festkarten für die Dauer von 3 Tag 1 Mk., Fa­milienkarten 4 Personen auf den Namen ausgestelll Mk. 2,50, sind M haben bei Herrn G. Petri, Fri- |eur, Louis Lind, Cigsrrenhandlung, Ottmar Köhler, Papierhandlung.

An der Kasse auf dem Festplatze: Eintrittskarten 60 Pfg., Festkarten Mk. 1,20.

Für die Dauer des Festes ist die Kapelle des 2. Gr. Hess. Jns.-Rgt. (Großherzog) Nr. 116 unter persönlicher Leitung des Capcllmeisters E. Krausse engagirt. Die Restauration und Festwirthschast ist Herrn Heinrich Schnell übertragen.

3^^* Näheres besagen die Plakate. w

Sämmtliche Karten find sichtbar zu tragen.

5019 Das ff'esl- Comile»

IV

des

Gießener Schuhen Vereins.

Beehre mich hiermit, ein verehrliches Publikum zum Besuche meiner Restauration in der Festhalle mit dem Bemerken ergebenst einzulaven, daß ich durch Verabreichung mehrerer feiner Bier- forteu und reiner Weine, sowie eine reichhaltige Speise­karte Jedermann zufrieden zu stellen suchen werde. Zur Bequem­lichkeit meiner werthen Gäste werde ich in der Festhalle eine Haupt- kafse errichten, an welcher Biermarken per Stück zu 20 Pfg. ver­kauft werden. Da dieselben auch bei Wein und Speisen als Zahlung benutzt werden können, so bitte ich hftroon recht ausgiebigen Gebrauch machen zu wollen.

Hochachtungsvoll

5040 Heinrich Schnell.

Z Wohnungs-Veränderung.

Von heute an wohne ich bei Herrn Küfer Louis Lony, Hinter­haus, Neustadt (Judengasse). Christian Engel, Ofenputzer.

Aufruf,

einen verlorenen Empfangfchein betreffend.

Da nach einer Anzeige des Antiquars Herrn Abraham Kaufmann Worms zu Greß en der demselben vom Bureau der Lebensversicherunasbank f. D. zu Gotha unterm 15. November 1872 über die Police Nr 55547 int Betrage von Dreitausend Mark ausgestellte Empfangschein Nr. 11433 abhanden gekommen rsh so wird der etwaige Inhaber dieses Scheins, sowie Jeder, welcher an demselben Ansprüche zu haben glaubt, hierdurch aufgefordert, sich unverzüqlich und spätestens binnen sechs Wochen von heute ab bei der unterzeichneten Aqentur oder bet der Bank selbst zu melden und den Empfangschein oder die seine An« sprüche an demselben begründenden Documente vorzuzeigen. Sollte Eines oder das Andere binnen der genannten Zeit nicht geschehen sein, so wird der gedachte Schein außer Kraft gesetzt werden. y w

Gießen, den 19. Juli 1882.

Die Haupt-Agentur der Gothaer Lebensvcrsicherungsbauk 4828 F. Gros.

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Verantwortliche Redaction: A. Scheyda. Druck und Verlag der Brühl'scheu Druckerei (Fr. Ehr. Pietsch in Gießen.