Hausverkauf.
Wir bringen den verkauf des ehemaligen Burgpfarrhauses zu Gießen, welcher im „Gießener Anzeiger" in Nr. 199 vom 27. August und in Nr. 220 vom 21. September bekannt gegeben worden ist, nochmals in Erinnerung und machen darauf aufmerksam, daß ein Steigerer, welcher im Auftrage eines Anderen handelt, sich hierzu durch eine authentische Vollmacht ausweisen muß. Die Versteigerung findet am 11* October, des Morgens 10 Uhr, im Gasthause „Zum Einhorn" statt.
Gießen, den 1. October 1882.
Großherzogliche Oberförsterei Gießen.
6365 Lang.
Versteigerung.
Montag den 2. Oktbr. I. I. und event. die folgenden Tage,
jedesmal Morgens um 9 Uhr und Mittags um 2 Uhr ansangend, werden in der Hof- raithe des Kaufmann I. Schmücker dahier (Eingang Burggraben am Caf4 Ebel) meistbietend gegen Baarzahlung versteigert: 4 vollständige Betten, sowie Weißzeug und Kleidungsstücke, 1 Sopha, 1 Kleiderschrank, mehrere Stühle, 1 Küchenschrank, 1 Uhr, 5 gute Hobelbänke, sämmtliches Wagnerwerkzeug und Holzvorräthe, als Bohlen, Birken- und Eichenstämme, ausgehauene Felgen und Speichen, mehrere Metzgerhauklötze 2CV sowie die Kartoffel- und Gemüse-Ernte von 2 Grundstücken.
Die Versteigerung findet bestimmt statt. Gießen, den 23. September 1882.
Bauer,
6217 Großh. Gerichtsvollzieher.
Mobilien-Versteigerung.
Dienstag den 3. Oktober, Nachmittags 2 Uhr, und die folgenden Tage sollen in der Wohnung des verstorbenen Herrn Haupt- ^ollamtscontroleur Korwan sehr gut erhaltene Möbel, Bettwerk, Weißzeug, Teppiche, Spiegel, Silber, Glas, Porzellan, sowie verschiedenes Haus- und Küchen- geräthe meistbietend versteigert werden.
Gießen, den 28. September 1882. Großherzogliches Ortsgericht. 6322 Lüdeittrrg.
Attkgeöotenes.
6371 Die erste Sendung chinesischer Cigarren
ist einaetroffen. Preis pro Mille 80 in Original-Cartons ä 100 Stück.
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Brodverkauf.
I. Sorte Schwarzbrod 46 H
II. „ „ 44 ,,
Bei ungünstiger Witterung ist der Verkauf in meiner Wohnung (früher F r i e s'sche Brauerei). Eingang hinter dem Promenadenhaus. 6397
__II. Rain.
Krautsehneiden.
Meiner verehrlichen Kundschaft zur Nachricht, das das Krautschneiden für dieses Jahr wieder prompt besorgt wird.
Bestellplätze außer meiner Wohnung (Fries'jche Brauerei) b. Metzger Schneider, Neustadt, Kaufmann Roth, Neue Bäue.
Ziehung 15. Novbr. 1882. |
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WelcheRähinafchineift die beste?
Aus den letzten Annoncen der „Concordia" läßt sich zunächst — gewiß zur Genug- thuung aller Leser — constatiren, daß sie sich eines sachlicheren Tones befleißigt; auf den von ihr vorgeschlagenen Wetttampf zur Entscheidung der Frage: welche Nähmaschine die beste ist, habe ich aber Folgendes zu erwidern.
Außer auf allen Welt-Ausstellungen, wo die Original Singer Maschine stets die höchste Auszeichnung empfing, wurde diese Frage auch vor einigen Jahren in Leipzig und Dresden entschieden, und zwar am letzteren Platz durch die Mitbegründer der Concordia selbst, indem sie anerkennen mußten:
„daß die Original Sinaer Maschine im Stich (d. h. in der Leistungsfähigkeit) allen anderen ebenbürtig sei",
während die Leipziger Polytechnische Gesellschaft entschied:
„d aß die Original Singer Maschine bei bester Construction und sehr guter Ausführung in verhältnißmäßig kürzester Zeit alle aufgegebenen Arbeiten am vorzüglichsten erledigt hatte."
Allerdings hatte dies zur Folge, daß von den Gegnern die Leipziger Jury theils als parthensch, theils als unfachmännisch und unfähig hingeftellt wurde, gerade wie es jetzt wieder auf der Nürnberger Ausstellung vorgekommen ist, wo ein Nähmaschinenfabrikant die goldene, ein anderer die silberne Medaille erhielt, und Letzterer jetzt öffentlich behauptet, die Preisrichter hätten von Nähmaschinen nichts verstanden und darum habe die eine Medaille soviel Werth wie die andere, nämlich gar keinen- Daraus geht hervor, wie selbst Preisgerichte beurtheilt werden können, wenn sie nicht nach Wunsch erkennen und deshalb hätte eine Annahme des Vorschlages der Concordia nur den Werth, der letzteren zu einer Reclame zu verhelfen, was ja auch der alleinige Zweck der Aufforderung sein wird; will sie aber zeigen, daß sie nicht nur eigennützige Interessen verfolgt, dann sollte sie zuerst die Frage entscheiden:
welche deutsche Nähmaschine ist die beste?
Bis jetzt hat das Publikum aus allen Reclamen der „Concordia" noch nicht erfahren können, wie es sich damit verhält, und doch hat es ein ganz besonderes Recht dies zu wissen, da schwerlich Jemand behaupten wird, die Maschinen von 30 oder noch mehr Fabrikanten seien alle von derselben Güte.
Sobald diese Frage in ehrlicher Weise entschieden und festgestellt sein wird, welche deutsche Maschine die beste ist, bin ich jederzeit bereit, derselben meine Original Singer gegenüber zu stellen und einer gewissenhaften Prüfung unterwerfen zu lassen. Bis dahm nehme ich das allein maßgebende Urtheil des Publikums für mich in Anspruch, welches sich schon längst für die Original Sinaer Maschine entschieden hat, wie es der stets zunehmende Absatz derselben beweist; daß das Urtheil einer partheiischen Concurrenz aber nicht den mindesten Werth besitzt, wird jedem unbefangenen Menschen einleuchten.
43ii G-. Weidlinger, Gießen, Bahnhofstraße.
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gen Eisenhandlungen.
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H. Kinkel, Conditor.
H. F- Nassauer.
Carl Schwaab.
Georg Wilh. Weidig.
des Kaisers, der Kaiserin u. d. Kronprinzenj
Herzogliche Baugewerkschule Holzminden. Errichtet 1831/32. Dir. G. Haarmann.
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Winters. 1. Nov.
6215 Alte Herrenhüte werden zu Damenhüten umgeändert.
Muster '.vorräthig.
C. L. Gall, Seltersweg.


