XXXXXXXXXXXXXIXXXXXXXXXXXX
empneba ihren vorzüglichen Mt. 1,
(6810
Gute Biere. Reine Weine.
&XXXXXXXXXXXX IXXXXXXXXXXXX
Feinsten
Homöopath
JL 1.30 empfiehlt
C. Roth, Neue-Laue.
Colonial-Lyrup chesundheitskaffee
...Ipnehlr Seidel'.' empfehlen PH. Rau ür Me.
frankfurter wurNchcn EkbrannlknKsffee
empfiehlt in vorzüglicher Qualität jt 1.30 empfiehlt (6837
im Abonnements 85 Pf.
Speise ä la carte zu jeder Tageszeit.
empfiehlt in vorzüglicher Qualität
382) Hermann Euler.
6354) Echten Ur. Seliwaabe’*
| .Hertaurntion „3um Stern“ |
von R. Engbrocks
eben- „
i, slk»^ .(j 6t# bet 2'"" dM
MIe
!gen #
)00^n(Miii \
GilS-Koch- und tjkiinppMtc bewährtester Construction (7118 und in allen Grossen, wovon auch Herr Wilhelm Reiber hier eine Auswahl auf Lager hat, empfehlen wir bestens.
30 Liter Gas. also mit einem -
Aufwand von etwa »/< pf. (Siesseiier Gaswerk» zum Kochen gebracht.
Alte Damen und «Herren Kilzhüte
werden zu neuesten Damenhüten umgeändert. (6329
A. Fang Ma n n.
Knorrs Hafermehl
vorzügliche Kindernahrung (äußerst schmackhaft, leicht verdaulich und rasL zu- bereitet) heute wieder frisch ringetroffe-. (7124
Karl Schwaab’s Delicatessenhandlung.
Lokale».
471,
4.
26, 21, 8,
427, Mey<r [ficmf] Stimmen
1378, Stolle (eoj.) orität.
Marquardsen [fll]
[R-] 680 Stimmen.
5505 Stimmen. Der
Die Pfangeschäfte für bie Woche vom 30 Oktober 5:6 5. November besorg: Pfarrer Dr. Naumann.
Festung. — Mülhausen, 20. Oktober.
D on nerftag den 3. November:
Im Saale deS Gymnasium- Blbelftunde, Nachmittag- 6 Uhr: Pfarrer Schlosser.
Nächstkünftigen Sonntag, den 6. November, q(8 am RkformationSfeste, wird da5 (eil. Abendmahl gefeiert werden. Zugleich wird di« alljährliche (Kollekte für den Gustav- Adolfsoerein erhoben werden.
20.
51.
Kirchliche Anzeigen der evangelischen Gemeinde zu Gießen Gottesdienst:
Sonntag, den 30. Oktober.
Grntekankfest.
MorgenS 9 f/2 Uhr: Pfarrer Dr. Naumann.
(Collekte für den Wlederaufbau der Kirche zu Herchenhain.)
Nachmittags 5 Uhr: Pfarrer Schlosser.
Telrgraphlsche Depeschen.
Wolff'« telrgr. (Korrespondenz. «urrau.
Karlsruhe, 27. Ok ober. Die .Sailer. Zig " erklärt die Nachricht von der bevorstehenden Verlobunji deS ErbqroßbrrzogS von Baden mit der Tochler des He-zopS von Nassau, Pnnzeisin Hilda, für unbeftiuudet.
Minden, 27. Oktober. Heute Nachmitiag ist im Fort B. ein Pulver, schuppen in die Luft geflogen. Sin Pioni-r-Osficier und ein Fähnrich, welche dieustlick dort anwesend waren, dürften unter den Trümmern begraben lein.
Pontafel, 27. Oktober. Das iiaiiemsche Köniqspaar mit Gefolge ist heute früh 6 Uhr 40 Min. eingetroffen und nach Entgegennahme von Vorstellungen sodann nach Wien weitergeretst. DaS Wetter ist verhältniß. mäßig günstig.
Villach, 27. Oktober. Der König und die Königin von Italien wurden bei ihrer Ankunft hierselbst von dem 2anb.8pr4|ib n.tu, den Spitzen der Behörden, den Gemeindevoiständen und de» Corporationen emvfangen. N'.ch Inspicirung der Shren-Compagnie unterhielt sich dir König lä-.grre Zeit mit dem Landespräfidenten und dem Bürgermeister. In dem festlich decorirten Wartesaal wurde ein Frühstück eingenommen, worauf die Frauen von Villach der Königin BlumenbouqueiS überreichten. Nach einem halbstü.chiaen Aufrnt- halte setzten die Herrschaften unter sympathischen Kundgebungen der Bevölk«. ranfl ihre Reise fort.
5lid,roW i-iiche, ^"l'ung. Die ’tumPf [?.) 700 cf.
England.
London, 26. Oktober. Bei der Wahl in Berwick wurde der Liberale Ierningham mit 1046 Stimmen gewählt. Der couseroatior Gegen-Eandidat Trotter crb'tlt 529 Stimmen.
London, 26. Oktober. Die enilische Regierung fährt in entschlossenen Maßnihmen gegen die aufrührifche Bewegung in Irland fort. Auch die Damen der Landliga, welche sich bisher straflo» glaubten, erfreuen sich j-tzt der Aufme-ksamkelt der Polizei. So wurde am Dienstag ein Fräul Hobnett aus Ballyvehob in Gemäßheit des ZwangsgcsetzeS verhaftet. Sie hatte wäh- rend einiger Tage daS Pachtverweigerungs-Manifest der Lavdliga an dem Fenster ihrer Privatwohnung auSgesiellt und sich geweigert, dasielbe von dort zu entferren. Der Vater der jungen Dame befindet sich bereits als „Verdächtiger" im ^efängniß zu Limerick.
Schweiz.
Bern, 25. Oktober. Vom 1 Januar k. IS. an wird der große Gotthard Tunnel (Göschenen-Sirolo) dem öffentlichen Verkehr übergeb-n. Die eid- genöffifche Postverwaltung übernimmt den Persoveni>ienst auf ihre Rechnung und entschädigt hierfür die Gotthardbahn, während der Güterverkehr von der Gotthardbahn selbst b-sorgt wird.
| 2961. Soigtlänber
tenftein [G.J 31, Lieb- [911.] 197, Leiden- I .521, Goldmann [Ä.| I 06, Liebknecht [So;.] I
n Phillips [$.] 3503, I Zasserburg [C-l \ I B4, Dreesbach [Styl rere Landbezirke noch I 813, Schneider Mi I IjreiMg [&] 14361 I 689, Reichert |Ü-1 I
I
02, hoch W '
A»t in.] 51 stimmen.
Ä<**l Mi 600 c‘imnl* I
Der „Expreß^ bringt heute den IühreSbericht deS
Im lebten Jachrpid 16 Ärdei trift Aussicht vorbiml
j500 St.
Handel und Berikehr.
Frankfurt a. M. der. 28. Oktbr., Nachmittags 2 Uhr 10 Min- iTelegr. CourSbcr'cht Mitt thE durch das Bankacschäit Albert Kaufmann in Gießen) Krebtt- dttien 313</4, Staatsb.-» etien 289, Galizier 2703/«, Oest. Silberrente 66-,«, 4«/o Ungar Goldrenie 76Ve, Wo 1880er Rufs n 75%, 2- Orient-Anleihe 60‘A, 5% Ruwönische Rente 905/s, l!omb arden 123. Tendenz unbelebt.
, P-y-r P«)
*g*w«W ; S's*5 k o glimmen «*• mhl znnfch«' öu- Keinlein l-l L’5"
«Lornif-r, indem er sagte, alle Jnterrffen müßten in der Republik fich in Sn- Nang zu einander setzen; die Demokraten müßten de > Neid und das Mißtrauen gegenüber den oberen Klaffen abschwören G-mbetia empfahl gegenseitige Vtr- fibnlitbfeit ar, .
Pont-'Audemer, 26. Oktober. Gambeita hielt hier heute eine Rede, welche keinen politischen Eharakter halt,. Er bezeichnete in derselben die Pflege, die Vertheidigung und den Schutz der Jrtereffen der nationalen Production als die wirksamste Propagand, der repubi'kanischen Partei. „Jfi surchte nicht", sagte Gambtita, „die Kritik und kann constatiren, daß ich heute wie gestern wenn ich mich vor dem Lande zeige, Erinneru >gm mitnehme, welche mich stärken und mir Äe-.ugthuung für die empfangenen Belobigungen gewähren."
Gietten, 28. Oktober. Eine glänzendere Wahl als die gestrige Reichstagswahl iß in ©ieften noch nicht erlebt worden. Von 3u77 Wahlberechtigten stimmten 2303. Im i. Wahlbezirk erhielt Dr. Gutfleisch 43t, o. Rabenau 14, Liebknecht 21.
2 * „ 457,
: d. : , , 415,
Fabrikanten Jean Toflfwi, betreff- der hiesigen Arbetterstadt. .
Käufer gebaut worden, wovon 9 bereit- verkauft sind. ES $ Aussicht vorbandeh, daß der Rest demnäckst verkauft wird, da die Nachfragen noch etnstöckigen Häusern besonders giofc fifit. Die Zahl der hiesigen Arbetterbäuser beläuft sich auf 996. Da sich die einstöckigen Hauser gut verkaufen, fo wird man hn nächsten Frühjahr deren wieder mehrere erbauen. Am 30. Juni fcefi IS. waren 672 der erbauten Arbetterhäuser ganz bezahlt, 24 mehr al- im Vorjahre. 18 Häuser wurden von der Gesellschaft wieder zurückgenommen, da ihre Eigentbümer mebt im Stande waren, ihren Verbindlichkeiten nachzukommen, aber sie wurden sümmttich bald wieder
Göttingen, 24. Oktober. Sonnabend wurde gegen den etud. phil. Enni 'N epniann avS Bonn weaen Zn etkampfeS vor dem hiesigen Schwurgerichte verhandelt. Derielbe kam im Inst aus der Durchreise nach Göttingen zugleich mit verschiedenen Bekannten aus dem Bahn- Hofe Äaflel in S erst mit Forstakademekern au- Münden, namentlich mit dem Forstakadennker rauft; e- bündelte sich um eine sogenannte Rempelei, die zum Au-tausch der Äarten Änlaß gab. Seiten- der Forstakademiker wurde nun erklärt, daß sie nur auf Säbel glaod San-- saetton geben würden. Am anderen Lage kam ein Kartellträger nach Göttingen, an deffen Mim<uer Haltung LermittelungSversuche sich zerschlugen. Von Setten der Studenten (BurlLenschaster) reiftt>e nun die bei außergcir^kmstchcn Waffen übliche Frist zum Einpauken verlangt, die,elbe aber unter dem Vorwurfe der „Kneiferei" verweigert. In Folge deffm reifte der Angeklagte an dem festgesetzten Tage, dem 27. August, Nach Münden, woielbst da- Duell Morgen- 51/, Ubr stattfand. Im dritten Gange erhielt bn Akademiker Krauß einen Hieb über den Kopf, worauf „Abfuhr" erfolgte. Mer Tage später trat der Tod dc- Verwundeten in Folge einer Hirnhautentzündung ein, die zweifello- durch die Wunde verursacht war. Der StaatSanwalt bean'ragte, nachdem da8 „Schuldig" Seiten- der Geschworenen au-gesprochen war, daS gesetzlich niedrigste Maß der Strafe. Da- Gericht erkannte auf zwei Jahre
^ ■1212, N l[If BL] 281, N ? «JHM Tchui»,
'”8 m Silti4 crMt Litbmnann
1150, Krauß [j?.] > Sortfenbed [^j
[tl 30. O^-h ee [Ul 's Schorlemer 828
■ [6.] 7201, Kalthoß
verkauft.
— In Indien wurden im abgelaufenen Jahre 21990 Personen durch wUde Tbiere oder Schlangen getödtet, gegen 19,273 in 1876. Die größte Anzahl von Todesfällen sand in Bengalen statt, wo 10,064 Personen giftigen Schlangen zum Opfer sieten und 359 durch Tiger zerrissen wurden.
— (Maulkörbe für Menschen.) DaS „Sceolo" schreibt: „Der Präfeet einer der ersten Städte Italiens, ein reicher Grundbesitzer, läßt denß Arbcitern in seinen Weinbergen im Jahre 1M81 während der Weinlese eiserne Maulkörbe anschnallen, um sie zu verhindern, Trauben zu kosten. Diele Handlungsweise gelangte schon im vorigen Jahre zur Senntn'ß der Regierung, doch der Präfeet blieb nach wie vor im Amte.
— [(Sine seltsame Brautwerbung.) Unlängst erschien, ein junger Seminarist griechischer Lonfcssion, der eben die kirchliche Delhe empfangen sollte, im Asyle Helene in Bukarest und erhärte der Dirrctorin, daß <r mit einem Waisenmädchen deS Aiyl- einen ewigen H izen-bund ichließcn möchte, da er überzeugt sei, daß er nirgend--so liebe und wohlerzogene Mädchen wie im Asyle finde. Die Direktorin empfing diese Eröffnung sehr wohlwollend und bald darauf fand ein: eigentbümliche Brautschau statt. Vor dem jungen Seminaristen defiltrten nämlich, die Köpfchen gelenkt und die Wangen von einer schamhaften Röthe übergoffen, alle heirath-- fäbiqen Mädchen dcS AchlS- Der junge Kleriker stand still lächelnd da, mit raschem Blicke deren R'ize veraleichend. Unter so vielen Mädchenblumen Dtejenige auf den ersten Blick herauSzufinden, die man für- ganze Leben an sich fefieln möchte, daS muß dem jungen GottrS. manne bitter genug angekommen sein. Schli'ßlich fand er die Gesuchte. „Dieses Mävchrn", bat war in seinen Augen zu leien, „ist längst durch meine Träume gezogen, jetzt aber steht sie in leibhaftiger Schöne vor mir, die muß mein W ib werden". DaS Mädchen wurde hierauf befr-lat, ob ihr der junge Kleriker gefalle, und al8 eS diese Frage bejahend beantwortet.', fand der so poetisch begonnene Zwischenfall einen befr.ebnen den Abschluß und Bukarest zättte ein glückliches LiebeSvaar mehr. Dor einigen Tagen sand bereits in der Capelle deS A'yIS in Gegenwart der Königin, der Fürstin^Mutter und sämmtltcher Slevinnen der Anstalt die Trauuno deS jungen Paare« statt, wobei die Ehrenoame der Fürstm-Mutter, Frl. von Lindheim, alS Brautjungfer fungirte.
" 5 ' „ 278, . 50, w 11.
Welch ein Jubel, als am Abend das Resultat befannt wurde, daß Gießen endlich einmal saubere Arbeit gemacht und klar gezeigt bat, wie dtc Bürgerschaft gesinnt ist. Wir konnten schon gestern Abend, fictltd) etwas spat, das Resultat von ctrca 80 Ortschaften dem größeren Publikum mittheilcn. Welche Freude vber den errungenen Sieg! An anderer Stelle thcilen wir bie Resultate aus unserem W chl- freife mtt, welche bis 2 Uhr emgelaufen sind. — Im Jahre 1878 waren m Gießen
Wahlberechtigte Davon machten 1589 von ihrem Wahlrechte Gebrauch. Es erhielten damals v. Rabenau 1330, Liebknecht 171 und Zimmer 88 Stimmen.
— In Krofdorf erhielt I. A- Waldschmidt 262, Heidemann 3 und Prinz zu SolmS-Braunfels 9 Stimmen.
— In Kinzenbach erhielt I. A. Waldschmidt 82, Heidemann 6 und Prinz zu Solms-Braunfels 4 Stimmen.


