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tm ^ustschloffe Wilhelms beim Röntge ein Döjeuner etnnebmen unb allbann btt Rückreise nach Vaden antreten. Dte Großherzogliche Familie wirb heute hier erwartet

Luxemburg, 26. Septbr. Die Zahlungseinstellung der Luxemburgi- schm Raitonalbank ist heute Vormitta, erklärt, Eurrtoren sind ernannt, die Bilanz ist btpomrt. Wie es scheint, ist das Portefeuille mit schlechten Werthen ; gefüllt. Leit heute früh belagern die Inhaber von Noten der Bank das Bankgebäude. Die Reklamanten werden auf einen anderen Tag bestellt, dte i Bank ist von Gensd'armen umgeben, um Ausschreitungen ber Bevölkerung vorzubeugen, da fich Noten von kleinem Betrage tm Gesammtbetrage von mehr als 3 Mill. Frcs. In den Händen kleiner Handwerker befinden. Der Staat I Luxemburg ist durch Depots tnteresstrt. Dte Unter Bilanz soll mehr alS 2 Millionen betragen.

Das osftcielle Journal bringt heute dte Aufhebung der Verfügung, | betr. dte Annahme der Not.n der Luxemburgischen Nationalbank bei den Öffent­lichen Raffen. Dte Schalter der Bank find geschloffen.

tritt, 26. Eeptbr. Bischof Rorum hat einen in durchaus friedlichem | Sinne gehaltenen Hirtenbrief erlassen, in welchem er hervorhebt, daß er Be- denken getragen habe, die Verantwortlichkeit der Stellung eines preußischen | Bischofs zu übernehmen, daß er aber dem Befehle deS Papstes nochgegeben habe und worin er seinen DtÖcesanen Gnade und Frieden wünscht. Die feier­liche Inthrontfatton des neuen Bischof- sand gestern Vormittag statt. Bet | dem gestern Nachmittag stattgehabten Festmahle saß der Bischof zwischen dem Regierungspräsidenten Nasse und dem Eommandeur der 16. Division, General- I heutenant v. Wichmann. Der Bischof brachte einen Toast auf den Raffer I au», der Domp obst Holzer toastirte auf den Bischof. Abends war die Sndt I theilweise illuminirt.

Loka les.

Wieste» , 27. Septbr. Tagesordnung für die Stadtverordneten - Sitzung Donnerstag, den 29. September 1881, Nachmittags 1 Uhr

1) Tie Reform der polizeilichen Milchcontrole.

2) Die Plocksftaß,

3) Die Schoiistraße.

4) Dte Eonfolidiruog der fchwebenden Schuld.

5) Reklamation bei Fabrikanten Adolf Roll dahier wegen Doppelbesteuerung.

>) Dte Octrotabgabe von Spiritus.

7) Klage gegen den Ortsarmenverdand Wetzlos

8) Die Vergebung der Lultur- und Holzhauerlöhne für die Arbeiten in den Stadt­walbungen I8H1 82.

9) Weganlogen unb Pflanzungen auf dem Kirckbof.

10) Gefucd bes Gefchirrhönblers Philipp Wagner dahier um käufliche Ueberlassung städtiichen Geländes

II) Gesuch des Markscheiders Christian Keller dahier um Hoizadgabe aus der Hand. 12) Bauveränderungen in dem Gebäude des RaiferlLben Postamts Gießen.

13) Gesucd des Schretnermeisters Karl Hahn dahier um Erlaubn-ß zur Erbauung einer Remise.

14) Gesuch des Rechtsanwalts Dr. Tittmar dahier um Erlaubnis zur Herstellung einer provisorischen Einfriedigung.

15) Gesuch des Weißbinder Meisters Christian Petri V. dahier um Eilaubmß zue An­legung eines Hofthors.

16) Gesuch des Kaufmanns Bernhard Dofflein in Mainz um Trottoirpflasterung.

17) Kostendeereturen.

18) Das Ableben der Wittwe des Großherzoglichen Geheimen RegierungSrath Kohler« mann in Darmstadt betr.

Gestern Nachmittag stürzte ein Maurermeister von Dieseck von einer Mauer der Vkschelscden Brauerei in den Schoorgraden. Schwer verletzt wurde er in die Klinik verbracht.

Verwischtes.

»1. September. D.e s. Z. verlautete, hat die unlängst verstorbene Bittet Kohlermann ihr ca. 4UU.OUU X betragendes Vermögen lestamen.ari'ch zur Erricdiuna eines Fin^ldauses in einer der Provinzial-Hauptstädte Darmstadt, Mainz oder Giesen be- stimmt. Seilens des Großh. Ministennms ist nunmehr an die betreffenden Ställe die Auf- "gingen, sich Über die event. Annahme des Bermächtniffes zu erklären Für ben

B°u« daß sich feine der genannten Stabte bereu erklärt, eine Anstalt im Sinne der Testattn zu errichten, «oll bit fragliche Summe, bezw deren Zmserträgniß zur Untn||ung cer Töchter verstorbener Livilstaatsdiener dienen. 8

gionUurt. 11. September Die ,Fr. Pr - erzählt folgendes Geschichichen^ Ern baronifiner Bankier Hot, wie viele hiefige Kaufleute, seine Wohnung telephonisch mit seinem Eomploir verbinden lasten. Er zeigte seiner Gemahlin den wunderbaren Kasten und erklärte ihr den Mcchanismus. Als Madame den Wunsch zu erkennen gab, einmal zu te.ephonlren btadjte er galant einen Schemel und zeigte ihr, w.e in ben Apparat gesprochen werden müsse. Run waren die Lornpioirherien schon verschiedene Wale per Telephon durch d.e Hausdienerschaft geneckt worden. Als nun wiederum eine Frauenstimme sich aus dem dämonischen Kasten mit dem Ersuchen sofort 4UOO Thaler herüderzuichicken, vernehmen ließ, erscholl es ganz vernehm« Uch:Alte Schachtel, halt' Dem M 1" Madame gab sofort jeden weiteren Fcrnsprech, versuch auf. Nachmittags fuhr aber der Bureauchef tm schwarzen Fracke bei Madame vor und entschuldigte sich wegen des unliebsamen Vorfalls.

Frankfurt, 26. September. sPat..«usstellung ] Das herrliche Wetter des gestrigen Sonntags brachte wieder eine kleine Völkerwanderung m die Ausstellung, wo in ben Rach- mittagsslunden jebenfalls gegen 30,000 Menschen beisammen waren. Im Hauptgebäude war das Gedränge so groß, daß man nur mit Mühe weiter kommen konnte. Später fand noch ein allerdings friedlicher, aber doch sehr '.ebhafter Sturm auf den Schinken unb Wurstladen sta" der wie immer an solchen Tagen die brillantesten Geschäfte gemacht dar Der Anblick des von den vielen tausend Besuchern belebten Parks war em wahrhaft großartiger unb gegen ibeno hielt eine vollstänbtge Wagenburg am Hauptportal, um alle Besucher zurück zu be« förbern. In ben Frühstunben beS Vormittags war namentlich die Gartenbau Aasstrlluna sehr besuche. ' 0

güt nächsten Mittwoch ben 28. ds. MtS. ist ber Eintrittspreis von Morgens 10 Uhr ab wieder auf 50 H pro Person ermäßigt unb zwar unter ben gewöhnlichen Rebendebingungen

Handel und Verkehr.

Wte#m, 27. Sept. Auf dem heutigen Wochenmartte kostete Butter per Pfd. X 1.10 bi« 1 12, Hühnerei« 1 Stück 6 2 Stück 11 H, Entene.« per Stück 0 V

2 Stück 00 4- Äöfe per Stück 59 4, Käsernane p« Stück 30 \ Erbsen 1 Liter 20 4, ätnfen 1 Lit« 24 * Tauoen das Paa- x 0 50-0.65, Hühn« p. St. X 0.801.50, Hahnen p. St. X 0.450.80, Enten per Stücks 1.301.60, Gänse per Stück X 4-4 50 Welsche per Stück X 0.-0, Ochsenfleisch 64-00 4 per Psd., Kuh« und Rmdfletsch 46 bis 50 Kalbfleisch 4448 4, Hammelfleisch 6066 4, Schweinefleisch 6400 X Kartoffeln p" 100 Kilo X 4.00-5.50, Zwiebeln per Etr. X 810, Milch per Lit« 16 und IbJL Weißkraut 1 St. 1040 Zwetschen per Centn er 7 X

Frankfurt, 26. Septbr. Der heutige Viehmarkb war gut befahren. Angetrieben waren ca. 360 Ochsen und Stine, 370 Kühe und Rind«, 200 Kälbn und 300 Hämmel. Die Preise stellten sich: Ochsen 1. Qual. X 6366, 2. Qual, x 5860, Kühe und R»nd« 1. Qual. X. 50-55, 2. Qual. X 45-50, Kälbn 1. Qual. X 55-60, 2. Qual. X 40-50, Hümmel 1. Qual. X 5860, 2. dual. X 45-50 per 100 Pfd. Schlacht« gewicht. Schweine wurden 550 Stück angeführt und das Pfund mit 65 H bezahlt.

Frankfurt, 26. Septbr. (Fruchtbericht.) Mehl 9h. 1 X 39.50, 9h. 2 X 37 50 Nr. 3 X 32.50, Nr. 4 X 28.50-00, Nr. 5 X 25.50, Roggenmehl o>, ^Berliner Marke) X 28.50-75, do. I (Berliner Marke) 26.50-27, do. II (Berliner Marke) 23, Weizen effectiv hiesig« ab Bahnhof hier X 25.25-00.00, ab unfern Umgegend x 24 50-24.75, do. fremder ]t nach Qualität X 23.5025.25, Roggen, je nach Qualuät X 20.7521.00, Gerste X 19.5021.50, Hafer 16.5017.25, Kohlsamen X 28-29, Erbsen X 1927, Wicken 17.50-18.00, Linsen X 2040, Bohnen, weiße, X 23-25, Roggenkleie Weizenkleie, grobe und feine X 0., Rüböl, detail, X 64 Stimmung fest. Haupt­sächlich gefragt war- Dringend offen«:. (Die Preise per 200 Pfd. Zoügewicht

Krankfurt a. M., ben 27. Sept., Nachmittag« 2 Uhr 10 Mtn- iTelegr. (5our«bericht. Mitgetheilt durch da« Bankgeschäft Albert Kaufmann in Goßen.) (Srebtt» actten 318' , Staalsd -Actten 3133 4, Galizier 280« 4, Oeftä Silbenente 67«/,6, 4% Ungar, ©olbrente 78i4/i» 4°/0 1880er Russen/ie, 2. Orient-Anleibe 61s/te, 5°/o Rumänische Rente 913/4. Tenbenz fest.

Allgemeiner Anzeiger.

tolT)

6307)

Steinhauer, Maurer und

Chr. Haubach.

Bühner, Gerichtsvollzieher.

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6232) vorm.: Geschwister Meier.

Zreitag den 30. dsS. MtS.,

von Nachmittags 3 Uhr an,

Immen noch 38 Triebvtertel auf b Jahre zur Verpachtung. Zusammen- hnft am Schüdenhof.

Gießen, 27. Sept. 1881.

Großh. Bürgermeisterei Gießen.

^81) A. Bramm.

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I« Blitz.

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2 Bütten und 2 Waschkroppen :c. Gießen, den 21. Sept. 1881.

Bekanntma ch u n g.

6288) Es ist hie Verwaltung von Zahlstellen der Ralfer - Wilhelms- Spende übertragen worden:

1) dem Rechner Herrn H. Dörina in Gießen;

2) dem Gemeinde-Einnehmer Herrn Schäfer II. tn Grünberg.

Dieselben nehmen Einlagen an, ertheüen Auskunft und verabfolgen Prospekte und Anmeldeformulare.

Unsere Anstalt wird erst durch Aushändigung der von uns ausgestellten Versicherungs urkunden, Einlage-Quittungen und Ruckgewährscheine verpflichtet. Diese Urkunden weiden in längstens 8 Wochen nach der Einzahlung von den Zahlstellen gegen Rückgabe der von ihnen ertheilten Quittungen über die Ein- Zahlung ausgehändigt.

Berlin W., Mauerstr. 85, im September 1881.

Direktion der Kaiser Wilhelms - Spende.

Stammler.

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Ich bringe hiermit ;ur Kenntniß eines geehrten Publikums, daß mein Tanzunterricht Montag den 17. Oktober wiever beginnt, und bitte Anmeldungen möglichst in Gesellschaften von 16 Personen gefl. ergeben zu lasten.

6^06)______________Roese, Univ.-Tanz- und Fechtmeister.

Ä Ein Fruchrlager, möglichst im 0307) Lteiuhauer, Maurer unb ^adtthetl gelegen, ju mitthen Hanklauger sinben Beschäftigung bei gefucyt von A. Ikatz. " ~ -

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Kur- und Lasellrauben, neue Wallnüffe unb Pfirsiche empfiehlt <6. Jtlelnbenn, 6315)____________SelterSweg (5. 21.

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Nähere Auskunft enheilt I. Blitz.

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