Petersburg, 26. Juni. Der „Regierungsanzetger" veröffentlicht eine < amtliche Mittheilung, in weicher es heißt: In dem gegenwärtigen Kampfe der j Parteien in Bulgarien bemühen sich dieselben von Seiten der russischen Regierung irgend ein Wort der Billigung hervorzurufen, welches ihnen als bestes Mittel erscheint, die Sympathieen des Volkes auf ihre Seite zu bringen. Von diesem Gesichtspunkte aus sandte die liberale Partei Bulgariens an den Minister des Innern, Grafen Jgnatieff, an welchen die Bulgaren schon früher und bei anderen Gelegenheiten sich zu wenden gewohnt waren, ein Telegramm, in welchem sie den Grafen baten, ihnen den gnädigen Schutz des Kaisers zu erwirken. Graf Jgnatieff hat hierauf zur Beseitignng der verschiedensten, mit Absicht in der Preffe hervorgerufenen Gerüchte über die Beziehungen der russischen Regierung zu den inneren Angelegenheiten Bulgariens folgendes Telegramm an Zankoff in Sofia gerichtet: „Sie haben sich an den Vertreter Rußlands in Bulgarien, Hitrowo, ober an den Reichskanzler, Fürsten Gortschakoff, zu wenden. Rußland, welches Bulgarien mit seinem Blute wieder herstellte, beabsichtigt nicht, sich in die inneren Angelegenheiten Bulgariens zu mischen imd wünscht Bulgarien nur gute Einrichtungen, Einigkeit, Gedeihen und Ruhe.
Mexiko, 25. Juni. Auf der Morelo-ELsenbahn stürzte vergangene Nacht ein Zug in de« San Antoniofluß bei Luratla. Gegen 200 ffagtere (meistens Soldaten) wurden getödtet, viele verletzt.
Zur Krage der rascheren Publikation der Wetterprognosen im Interesse der Landwirthschast.
/ Es ist ein von Seiten aller intelligenteren Landwirthe schon oft geäußerter Wunsch, > daß wenigstens während der Erntezelt von Seiten der Regierung Sorge dahin getragen werden möge, daß die Wetterberichte und Wetterprognosen möglichst rasch zur allgemeinen Kenntniß gebracht würden So stand z. B dieses Thema wiederholt auf der
; Tagesordnung des „Landwirtschaftlichen Clubs für Hessen und Nassau" und kam die ! Sache auch bereits im deutschen Reichstage zur Sprache, wo der elsässische Abgeordnete Grad einen diesbezüglichen Antlag stellte. In dec am 30. März d. I. hierüber statt-
! gehabten Reichstagsverhandlung waren nun alle Parteien darüber einig, daß die ell- ' gemeinste Kenntniß und Publikation der Wetterprognosen für die Landwirthschast -on unendlichem Vortbeile sei, sowie daß von Seiten detz Reichs und der Emzelregierungen in dieser Beziehung noch viel geschehen müsse. Der Regierungscommissär, Staais- secretär Stephan, wies zwar auf die noch bestehenden Schwierigkeiten hin, die Witterungsberichte zum Allgemeingut zu machen, wobei er namentlich den Kostenpunkt betonte, konnte aber doch nicht umhin, gleichfalls die hohe Wichtigkeit der Sache anzuerkennen und äußerte hierbei den Wunsch, daß die Schwierigkeiten beseitigt werden nlöchten, damit die telegraphischen Wetterberichte tn allen Gemeinden möglichst rasch publicirt werden könnten. Wir sind momentan nicht im Besitze des Protokolls über die betr. Reichstagssitzung und erinnern uns nur, daß der Antrag Grad (em gewiß seltenes Ereigniß im Reichstage) einstimmige Annahme fand. Leider scheint die Reichs- regierung über anderen Projecten und Arbeiten bls jetzt noch keine Zeit gehabt zu haben, der Sache näher zu treten, so daß der Beschluß des Reichstags und das in jener Verhandlung zu Tage Geförderte wohl als „schätzbares Material" noch in den Acten schlummert, um möglicherweise darin noch lange vergraben zu bleiben. Um so mehr sollte es Sache der für das Wohl der Landwirthschast besorgten Einzelregierung n sein, so viel in ihren Kräften steht, die Sache zu fördern. In Deutschland geschieht nämlich in dies r Beziehung im Hinblick aus andere Länder, wie z. B. Frankreich, Belgien, England und Amerika von Staatswegen noch äußerst wenig, in Preußen und auch in Hessen so zu sagen gar nichts, denn die in der „Darmstädter Zeitung" publlcirien meteorologischen Beobachtungen des Katasteramtes mögen wohl einen wissenschaftlichen Werth besitzen, einen praktischen Nutzen für die Landwirthschast haben sie indessen gewiß nicht. Einzelne große Blätter, wie „Kölnische", „Frankfurter^ und „Magdeburger Zeitung", haben sich nun theilweise unter Aufwand bedeutender Mittel eigene meteorologische Beobachtungsstationen errichtet, theils lassen sie sich die auf Meldungen aus allen Tbeile der Erde basirenden Berichte und Prognosen von der deutschen Seewarte telegraphisch Übermitteln. Es ist nun aber nicht Jedermann in der Lage, sich ein großes, täglich mehrmals erscheinendes Blatt zu halten, andererseits sind Die Heineren Blätter wegen der bedeutenden Kosten (so gerne sie dies vielleicht möchten) meist auch nicht im Stande, sich den gleichen Luxus zu gestatten und Hunderte, ja Tausend von Mark zu obigem Zwecke zu verausgaben. Würden aber, wie dies wohl öfter geschieht, Blätter die Berichte der Seewarte aus größeren Zeitungen, welche die Berichte telegraphisch erhalten, abdrucken, so würde dadurch absolut nicht das Geringste gewonnen jein, da dieselben dann allzusehr poat festum in die Hände der Interessenten gelangen würden, ganz abgesehen davon, daß der Abdruck der Wetterprognosen, auf welche cs hauptsächlich an- kommt, von Seiten der betreffenden größeren Blätter meist gar nicht gestattet wird.
Der Einzelne und selbst Korporationen können in dieser Sache nun freilich ohne Unterstützung der Regierung wenig thun, fragen wir aber, ob es denn überhaupt nicht möglich sei, daß auf diesem Gebiete zum Wohle der Allgemeinheit mehr geleistet werde, so brauchen wir, um diese Frage zu bejahen, unsere Blicke nicht nur nach außerdeutschen Ländern zu richten, indem wir hierfüür ein nachahmenswerthes Beispiel tn unserem Nachbarstaate Bayern finden. Wie z. B. in Bezug auf Organisation des Feuerlöschwesens, so ist man uns dort in mancher Beziehung auch auf landwirthschaftlichem Gebiete noch überlegen und hatte der Abgeordnete Mat ty, welcher selbst viele Jahre als Landwirth in Bayern gelebt hat, wahrlich nicht so Unrecht, wenn er in feinen in der hessischen Kammer gehaltenen Reden Bayern wegen feiner trefflichen Organisation als ein wahres „Musterland" lobte. Auch wir stehen durchaus nicht an, zu erklären, bai> wir in dieser Beziehung noch manche wohlthätige und in der Praxis bewährte Institution aus Bayern auf unser Lan> übertragen sehen Zöchten. Es ist dies auch bezüglich der Mittheilung der Wetterprognosen der Fall. Von der Centralstelle in München, welche ihrerseits mit der deutschen Seewarte und den meteorologischen Hauptstationen des Inlandes in reger Verbindung steht, werden täglich Wetterberichte" resp. für die betreffende Gegend festgestellte Prognosen telegraphisch in alle Theilc des Landes geschickt und ist für dieselben ein verhältnißmäßig so geringer Preis angesetzt, daß «rößere Gutsbesitzer und Gemeinden, ebenso wie die kleineren Blätter dieselben leicht nd ohne allzu große Opfer beziehen können. Durch die Blät er und Blättchen, welchen diese Berichte birect zugehen, werden dieselben aber möglichst rasch bei Der ganzen Bevölkerung bekannt und rechtzeitig zum Allgemeingut. Weich' hohen Nutzen nun diese rasche Verbreitung für die gefammtc inländische Landwirthschast während der Ernte hat und daß dieser Nutzen unter Umstanden für eine Gegend ganz gewaltige Summen repräfentiren kann, darüber brauchen wir weiter kern Wort zu verlieren. Wir ft d überzeugt, daß auch unsere hessische Regierung, welche ja gerade auf landwirthschaft- lichem Gebiete jedem vernünftigem Fortschritte Förderung zu Theil werden läßt, der Sache gerne ihr Interesse zuwenden wird, ebenso daß die Landstände auch ihrerseits, wenn die Regierung mit einer diesbezüglichen Forderung an sie heranträte, bercitwilligst die nöthigen Mittel bewilligen würden, denn die so verwendeten Gelder würden sich gewiß reichlich rentiren. Im Uebrigen dürsten sich die Kosten, wenn man vielleicht im Anschluß an den Nachbarstaat oorgtnge, auch gar nicht einmal so hoch beziffern. Der Bundesgenossenschaft der gesummte, inländischen Presse, ohne irgend welchen Partci- unterschied, dürften sich Regierung wie Stände versichert halten Wir wollten die Sache nur einmal in Anregung bringen und sprechen den Wunsch aus. daß dieselbe alsbald nach dem Zusammentritt des neuen Landtages auch vor dessen Forum gebracht wird.
Zum Schluß aber möchten wir unseren Landwirthen noch den Rath geben so lange wir in dieser Beziehung noch nichts Besseres haben, sich zur Erntezeit eines auten Barometers zu bedienen, das in den meisten Fällen schon seinen Zweck erreichen dürfte (wenn es auch selbstredend ebensowenig, wie dies bei den auf meteorologischen Beobachtungen basirenden Wetterprognosen der Fall ist, stets das Wetter mit absoluter Sicherheit vorher anzeigen wird). Wir legen indessen einen besonderen Nachdruck auf das Wort „guten", denn ein sckl chtes und in defcctem Zustand befindliches Instrument • Wie wir deren gar oft in Wohnungen von Landwirthen als Wand-Decoration sanden ist absolut werthlos, die verhältnißmvßig unbedeutende Ausgabe für ehien guten Baro- . meter wird sich aber gewiß reichlich lohnen. (N. H. V)
Lokales.
Nach dem Jahres'Bericht des Octroi'Conlroleurs beträgt das Octroi'
Einkommen der
I. in der Periode vom 1. Januar 1880 biS dahin 1881.
1) Für Schlachtvieh .... 25759 17
2) „ Fletsch und Wildpret . 2504 84
3) „ Brennmaterialien . . . 18060 —
4) „ Mehl, Früchte und Back-
waaren 20372 35
5) „ Getränke .... . 21822 23
Im Ganzen «8518 59
Zurückvergütet wurden 11858 85
Bleibt Einkommen 76659 74
In der gleichen Periode 1879 betrug solches 73980 05
Daher in 1880 mehr 2679 69
Stadt Gießen:
II. in der Periode vom 1. April 1880 bis dahin 1881.
1) Für Schlachtvieh .... 25410 4S
2) „ Fleisch und Wildpret 2519 05
3) „ Brennmaterialien . . . 17418 82
4) „ Mehl, Früchte und Back-
waaren 20028 47
5) , Getränke .... . 23075 81
Im Ganzen 88452 63
Zurückvergütet wurden 11332 15
Bleibt Einkommen 7712u 4h
Gießen, 27. Juni. Schw Urgerichtsverhandlung am 25. Juni l. I.: Gegen Georg Noll II Ehefrau von Schwarz, wegen Vervortheilung der Gläubiger.
Im Jahre 18ti8 verheirathete sich die Angeschuldigte mit Georg Noll II, Müller in Schwarz. Die VermögenSverhältntsie oer Ehegatten, welche ihren Wohnsitz auf der Mühle des Ehemannes genommen, waren von Anfang an keine besonders günstigen; daS Geschäft wark nicht viel ab, dazu kam, daß der Mann auf sein Geschäft nicht den nöthtgm Fleiß verwandte uno daß er mit der Zett sich dem Trunk hingab. Alle diese Verhältntffe führten zu allmäh- ligem Vermögenßrückgang. Ende der 1870er Jahre und insbesondere mit Beginn des Jahres 1880 mehrten sich die Executionen, so daß im Herbste 1885 die vorhandenen Mobilien nicht ausreichten. Am 14. October 1880 brach in der Scheuer des Noll, welcher an diesem Tage noch ferner ledigen Schwester Katharine die Hofratche mit Mühle verkaufen wollte, um dadurch dem Drängen seiner Gläubiger zu entgehen, Feuer aus, welches die Scheuer völlig in A'che legte. Die daraufhin eingelettete Untersuchung ergab gewichtige Verdachtsgründe für »ine Brandstiftung Seitens des Noll, wcßhalb er am 17. November v I. verhaftet und Voruntersuchung wegen Brandstiftung gegen ihn eröffnet wurde. Während Georg Noll II. noch verhaftet war, erschien am 24. November seine Ehefrau bei Großh. Amtsgericht Alsfeld mit dem Antrag aut Einschreibung des gesetzlichen Hypothcklitels auf den Antheil ihres ManneS an den Immobilien, bezüglich ihrer Jllatenforderung im Betrage von 1800 Gulden, indem sie vorstellte, ihr Mann |ci im Vermögensrückgang, die Zwangsvollstreckungen in ihr beiderseitiges Vermögen mehrten sich, die Immobilien seien mit Hypotheken bereits belastet. Da Seitens eines der Gläubige' gegen die Einschreibung des Hypothektitels Protest eingelegt wurde, auch zur Sicherheit einer weiteren Forderung bereits der dingliche Arrest in das unbewegliche Vermögen des Georg Noll II. angelegt worden war, konnte dem Antrag der Ehefrau deffelben nicht stattgegcben werden. Dieselbe ließ am 15. Deeember v. I. durch Leonhard Noll von Schwarz, ihren Generalbevollmächtigten, bei Großh. Amtsgericht Alsfeld den Antrag auf Einleitung des Can cursverfahrens über das Vermögen ihres Mannes stellen, indem sie zugleich ein Vermögens verzeichniß vorlegen ließ, inhaltlich dessen das Vermögen etwa um 3000 JC überschuldet war. Nachdem ihr verhafteter Ehemann am 18. deffelben Monats diesem Anträge unter der Anaabe, daß er zahlungsunfähig sei beigestimmt hatte, wurde am 22. deffelben Monats der Concura Über das Vermögen des Georg Noll II durch Großh. Amtsgericht Alsfeld eröffnet und Geometer W o 11 r ab von da zum Verwalter ernannt. Das von diesem am 7. Januar er. im Betsein der GrorgNoll II. aufgenommeneJnvrntar ermittelte eine Ueberschuldung von 2455 JL Unterm 14 Fe bruar l. I. beantragte der Concursverwalter, welcher begründete Zweifel in die Vollständig keit feines Inventars hegte, die Vorladung des am 14. Januar l. I. seiner Hast entlaßenen Georg Noll II. und seiner Ehefrau behufS Ableistung deS OffenbarungSeldes; in dem hierzu auf dem 1. März I. Js. bestimmten Termine gelang es den eindringlichen Vorstellungen des Richters wie des Concursverwalters die Georg Noll II Eheleute zum Geständnisse zu bewegen, daß eine große Anzahl von Mobilien seit Mitte November 1880 verkauft, verschenkt oder sonst wie bet Seite geschafft worden waren.
Unterm 17 März l. Js. wurde deßhalb Einleitung einer Voruntersuchung gegen die Georg Noll II Eheleute unter der Anschuldigung des betrügerischen Bankerutts bezw. der Vervortheilung ihrer Gläubiger beantragt. Die Georg Noll II. Eheleuten versuchten zuerst der Strafverfolgung sich durch die Flucht zu entziehen, was ihnen jedoch durch ihre am 10. April l. IS. in Bremen erfolgte Festnahme vereitelt wurde.
Nach dem Ergebntß der heutigen Verhandlung hieltm sich die Geschworenen von der Schuld der Angeklagten nicht für üb-rzeugt und sprachen daher da8 „Nichtschuldig" aus, worauf der Gerichtshof dieselbe von Strafe und Kosten freisprach und sie sofort aus der Haft entließ.
— In einem Hause in der Wallthorstraße wurde am Samstag von einer fremden Eier» Händlerin ein Fußteppich gestohlen. Der Diebin ist man auf der Spur.
— In einer hiesigen Schneidmühle hatte am Samstag ein Arbeiter das Unglück, daß ihm von der Kreissäge ein Fingerglied abgejcknttten wurde. Von einem ähnlichen Unfall wurde ein Zimmermann betroffen, welcher sich in Folge des Ausgleitens der Axt in's Bein hieb.
— Ein Handwerksbursch», welcher in hiesiger Stadt am Samstag Abend eine U >r gestohlen, wurde gestern früh in Lollar verhaftet und hierher transpottirt.
— In der Samstagnacht wurden in der Frankfurter Straße von einer Mauer mehrere Deckstetne herabgeriffen.
— Am Wiesecker Weg gab es am Sonntag Morgen 3 Uhr einen Hetdenseandal, zu dem wahrscheinlich eine oder mehrere der dort wohnenden holden Schönen Veranlaffung gegeben hatten. Die Krakeh'.er wurden abgffaßt, nachdem ihnen ein Hausbewohner, dem der Scanda'. jedenfalls zu arg geworden, nachgesetzt und sogar mit einem Pistolenschuß Respect beizuvringrn versucht hatte.
— In der Nacht von Sonntag auf Montag spielte wieder einmal das Keffer fein* Rolle. Ein Student wurde von einem jungen Bürschchen, welches in Gemeinschaft mit einem andern durchaus einmal mit Studenten anbinden wollte nicht ungefährlich mit einem Taschenmesser in den Rücken gestochen. Der Thäter wurde eingesteckt.
Schlflfabericht. Mitgetheilt von dem Agenten deS norddeutschen Llovd E. W. Dietz in Gießen.
Bremen. 23. Juni. sPer transatlantischen Telegraph.) Der Postdamvfer Hermann, Eapt. H. Bauer, com Norddeutschen Lloyd in Bremen, welcher am 8. Juni von Bremcn abgegangen war, ist heute wohlbehalten in Baltimore angekommen.
Bremen, 25. Juni. sPer transatlantischen Telegraph.) Der Postdampfer Oder, Eapt. C. Undütsch, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welcher am 12 Juni von Bremen und am 14. Juni von Southampton abgegangen war, ist gestern 1 Uhr Nachmittags wohl« behalten in Newyork angekommen
Handel und Berkehr.
Frankfurt, 25. Juni. »Marktbertcht. ■ Der heutige Heu- und Strohmarkt war gut befahren. Heu kostete je nach Qualität der Etr. 3.50—5.00, ^»kroh JL 3.00—4.00,
Butter 50 Kilo OL 80—00, im Detail 1. Qualität das Pfund 1.20—00, 2. Qualität datz Pf. 1.10-00, Eier das Hunder: 4.00 -5.00 Ochsensieych per Pfund 60-70 Kuh-, Rind und Farrenfleisch 45 -55 , Kalbfleisch 35—55 H Hammelfleisch
40—65 SchweinesteisL 60-70 H, ein Habn JL 1.70—2.00. ein Huhn JL 1.80-2.2 ' eine Ente JC 2 50 -3.00, eine Taub: 50-00 junge Gans A 4.00—7.00, Ha'"- das Stück 1.80—2.00, Poularden JL 3—4/0, Rehbock daS Pfd. 00—00 H Kapaune JL 3 00- 4 Wätscher Hadn JL 9—12, Kartoffeln 100 Ko. JL 0.00—0.00, Kohlkraut 20 Blumenkohl 1 St. 50-70 Wirsing 20—30 Gelbcrübcn 1 Bund 10—00 Zwieö n 1 Bund 0 A Sellerie das Stück 50—00 H, Meerretrig 1 Stück 00—00, Spargel das Pfirn: 30—00 H, Romain-Salat 50 H, Endtvien 00 H. Rothkraut 40—50 Weißkraut 40 Arttsckoken 50^, Erbsen daS Pfv. 12—20 $ Bohnen daS Hundert JL 0.90—1.00, neue Kartoffeln das Pfd. 16 — 18 das Malter Jü 14.—00, Kopf-Salat 3—5 H, Spinat 30—40 H, Schnittlauch das Grbund 3 Gurke 20—30 Kohlrabi 6—00 H daS Stück, Kirschen das Pfund 19 — 20 ______ ____
krs* Das Museum des historischen Vereins (im Rachhaus) ist jeden Montag von 11—12 Uhr den Mitgliedern des Vereins geöffnet.


