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4tr. 78. grftee BI»". Sonntag den 27. März 1881.
Äichener Anzeiger
Anikige- unb Amtsblatt für btu Kreis Kirhen.
•WWW' etutftrat, B. '« ««-int täglich mit «u.n^me brt «-Ning». JJ*d"^st^g,n m^I^ich r Äart'"^«?
A m L l i ch e r H h e i L Bekanntmachung.
Gefunden. 1 schwarzer Schleier, 2 golbene Medaillons, 1 Taschentuch, 1 Täschchen mit Inhalt, 1 goldener Ohrring (wurde schon im vorigen Herbst gesunden). 1 goldener Siegelring mit Stein (wurde auf Fastnacht gesunden), mehrere Schlüssel.
Zugelaufen: 1 Stallhase.
Gießen, den 26. März 1881. Eroßherzogltchr Polizeiverwaltuna Gießen.
FreseniuS. ________________
England.
London, 24. Mä.z. Tie „Limes- betrachtet den Regierungsantritt deS ftaif'Tt Alexander III. alS einen geeigneten Augenblick für die Demühun- gen Englunds d e Beztrbungen zu Rußland wieder auf jenen normalen Stand freundschaftlichen Vertraue».- und gegenseitiger Achtung zu stellen, welcher bie berrorragentsten Interessen be der Länder tief berührt, Kandahar behalten, bieße Rußland sreimüthtg bekennen, daß der stampf unvermeidlich sei und Erg- land bereit- begonnen habe, fich aus derselben vorzubereiten. Die Räumung Kandahar- werde der ganzen Welt klar darlegen, daß England Rußland weder fürchte, noch ihm mißtraue. — Der «Standard" schreibt, die Botschaft-- Konferenz in stonstantenopel könne als beendet angesehen werden. Die Vertreter der Mächte hätten ihren Regierungen angezrigt, daß von den gegenwär- ilgen Unterbandlungen n chtS weiter erwartet werden könre. Obwohl die Pforte nicht länger formell ausgesordert werden würde, mit den Botschaftern zu consertren. werde ihr doch Gelegenheit geboten werden, neue Vorschläge zu wache >. — Au- Bombay wird gemeldet, eS sei ein Bote mit einem Briese äbdur Rahmans an die StrdarS und die Häuptlinge der Eingeborenen ein» getroffen, in welchem mitgetheilt wird, daß Abdur Rahman mit der englischen Regierung ein Abkommen in Betreff der Uebernahmr Kandahars getroffen habe.
Kutzkand.
Petersburg, 24. März. Die auf den 30. d. Mts. anberauwte Eröffnung de- Proceffe- gegen Russakoff ist um einige Tage verschoben wor» den, da die Polizei noch eine wichtige Verbrecherin entdeckt bot. Dieselbe soll eine Mitschuldige an dem Hartmann'schen Attentate, eine Freundin des am 11. bl. verhafteten Ieljaboff, sowie die Leiterin Ruffakoff^S gewesen sein. )bre Au-sagen gaben Anlaß, die Anklageakte zu vervollständigen, waS übrigen- tcht mehr alS 3 Tage in Anspruch nehmen dürste. Der SpecialgerichtSbof des Senate- zur Aburtdeilung Ruffakoff'S und G'nossen wird zusammengesetzt Irin au- den Senatoren FuchS. Rippen. P ffarrff. Orloff, Smitzm, Drelostotzky unb 4 Vertretern der Stände. Der Senator Fuchs wird den Vorsitz führen, äl- Ankläger wird der Procureur-Gehülfe Murarjeff auftreten. Al- Der» theidiger sollen die Advocaten Gercke, Unkoff-ky und Ehartulari fuuziren. lieber 70 Personen sind alS Zeugen vorgeladen worden.
Selrgraphische Depeschen.
Wolff'- telegr. <SorrespoLbeoz-B»reau.
Berlin, 25. März. Tie «Rordd. Allg. Ztg." sagt in einer Be- sbrechung der gestrigen ReichStagSrerbandlung über die VeremSzoVämter, die Streitfrage liege gänzlich aus dem stampfgebiete zwischen UnitariSmuS unb JartikulariSmuc. Dasielbe Blatt schreibt dann: Wir können nach unserer politischen Auffassung bie Entwickelung diese- durch keine Vorlage mottvirten ZwischengefechtS ruhig mit ansehen. Die Vertreter der Rechte der Einzelbauten werden berufen sein, den ron der Majorität de-ReichStagS ihndn hm- zeworfenen Ha d'chuh aufzubeben.
, 25. März. AuS St. LouiS wird der Tod Friedrich Heckers gemeldet.
Nizza, 25. März. Die Zahl der bei dem Brande deS Opernhauses »mgekommenen Personen wird auf gegen 150 geschätzt. ES find davon 60 aufgefunden, unter welchen btS jetzt nur ein Deutscher, Dr. Arndt-Schilling ton Neustadt - EberSwalde, ermittelt ist. Die Inhaber der Parquet- plütze und Logen ersten und zweiten RangeS sollen fast ausnahmslos ge- rrdtet sein.
Peter-burg, 25. März. DaS «Journ. de St. Pi-tersbourg" repro- lu cirt die von dem deutschm Botschafter in London, Grafen Münster, bet dem I«hreSbanket der Gesellschaft zur Unterstützung nothleidender Ausländer ge- spcochenen Worte urb bemerkt dazu: W^r hoffen, daß Ermahnungen, wie diejenige des Grafen Münster nicht unfruchtbar bleiben werden. Es giebt eine Solidarität, welche fich den Nationen und Regierungen nut Nothwendig- fett ausorängt. Die Stunde ist gekommen, sie geltend zu machen gegenüber bei Solidarität der Verbrecher, welche mit solcher Kühnheit auftritt — Be- jupnebmenb auf die Worte der „Time-" betreffs der Kandahar-Frage sagt tafitlfce Blatt: Wir werden uns mit dem gedachten Organ nicht darüber tn kttreitigkeiten einlaffen, daß es meint, der Regierungswechsel in Rußland sei nm besonders geeigneter Augenblick für England, die Beziehungen zu unserem
Reiche aus den normalen Stand freundschaftlichen Vertrauen- zu stellen. Es darf vielmehr al- eine der Ruhme-thaten der vorhergehenden Regierung angesehen werden, daß sie stets den Wunsch gehabt hat, gute Beziehungen zu England auf diesem F ße sreundschastlichen Vertrauen- hergestellt zu sehen. Die gegenwärtige Regierung bat nur diese Politik fortzusetzen; wenn da- Hauptvrgan der öffentlichen Memung deS vereinigten Königreichs- meint, daß dieses bereit sei, diesem Wu> sche zu entsprechen, so könne sich Rußland dazu nur ®:66 wünschen. — Ter Minister deS Innern hat verfügt, daß die russische «St. Petereburger Zeitung" wegen des tn Nr. 67 gebrachten Leitartikel- tn der Person dr- Verfaster- diese- Artikel- und der Redacteure de- Blatte- ger.chttich belangen werde. — Die Verhandlungen tn dem Processe gegen die deS Kaisermorde- augeklagten 4 Personen werden nun doch, wie bestimmt war, am 30. d. Mt«. beginnen, da der Proceß gegen die Mitschuldige Hartmann's unb Jeliaboffts, Perovtkv, besonders geführt werden soll.
Der hiesige serbische Gesandte Prostitsch ist durch Horvatovitich ersetzt worden.
Petersburg, 25. März. Seine S. K. Hoheit der deutsche Klon» prinz begab sich g'stern sogleich nach seiner Ai kunft mit dem Großfürsten Wiadt 'rr in da- W nterpalais, wo er ton dem Kaiser begrüßt wurde. So- dann stattete Höckstterselbe der Kaiserin einen B such ab. Hierauf wurde da- Gefolge de- Kroi Prinzen von den Majestäten empfangen. Da- Dejeuner und da- Diner nahm Se. K K. Hoheit bei der kaiserlichen Familie ein. Um 12 Uhr Mittags und um 8 Ubr AbendS wohnte der Kronprinz mit den Majestäten der Todtenmeffe in der Kirche der Peter-PaulS-Festung bei.
Deutsches Reichsgericht.
Sitzung des I. Strafsenat vom 24. März.*)
Zur Verhandlung stand die Revision des Staatsanwalrs gegen das freisprechende Erkenntwß des Landgerichts Ließen, tn Sachen de- Lehrers Korell aus Pohl- Göns. Der Angettogte hatte im Auftrage eines Collegen einen Betrag von 8 JL 50 .3? von dem Gemeinde-Vorsteher ;u Pohl-^öns einkassitt, und zu diesem Zweck eine Quittung mit der Ramensunterschr'ft des Kollegen eingereicht, auch datz Geld richtig an den (Kollegen abgeliefert Seitens des Staatsanwalts war daraufhin An- Nage wegen Urkundemälschung nach S 267 des Strafgesetzbuchs gestellt, der Angeklagte jedoch von obigem Gericht frctgesprocken. Gegen dies Srkenntniß hatte nun der Staatsanwalt Revision beim Reichsgericht beantragt. Herr Reichsanwalt Hof in ger kann die Revision nicht vertreten, da er sie für unbegründet halt. Der Angeklagte hatte die Aufforderung seines Kollegen, den Betrag einzukassiren, leicht dahin verstehen können, daß er dann auch die nöthige Quitwng ausstelle. Da Angeklagter daS Geld auch abgeliefert, fehle es vollständig an dem iudiektiven Thatbeftand, daß AngeNagter die Quittung und Unterschrift zum Zweck der Täuschung nachgemacht. Der hohe Senat, unter dem Vorsitz des Präsidenten v. Hoche der, entscheidet, daß die Revision des Staatsanwalts zu verwerfen und die Kosten der preußischen Staatskasse aufzuerle-en sind. Ter Hobe Senat bat angenommen, daß in solchem Fall, eine Fälschung zum Zweck der Täuschung nicht vorliegt.
•) Nachdruck nur mit Quellenangabe gestattet
Auszug sus Örn Itsndtssmtsregigrru drs Standesamts Gießen
Som 19. bi- 26. Mär, 1881.
Aufgebote.
19. März. Tapezier unt VöbelbLvdler Wilhelm Georg Lbristian Karl Jeremias Reiber, Dunrer. mit Elitabeibr Susanne Kene Lobmarm Teäiter des Werkmeister- Dietrick Heinrick Lobwann, beide ton G,e?en. 23. Sckubmacker Karl Heß von Leidgestern mit Ehristme Lagner, Locktet des Ackermanns Ehriitopd Wagner IV. von Ullendorf a. d. Lumda. 25. Sck.eger Kranz Zimmer, Wittwer, von Mainz mit Anna Marie Knl, Lochtet des verfiorbenen L ridermackers Heumch Knl von Frldkrhcken.
Geborene.
19. Marz Dem v anmeister Otto Müllet ein Sohn. 16. Dem Metzgermeistet Dil- hrlm Bogt «ui Eobn. 18. Dem Uhrmacher Heinrich Friedrich Reit eine Locktet. 17. Dem Werkmeister Joseph Roth ein Sobn. 15. Dem Metzgermeister Karl Burkhardt eine Lochtet. 19. Dem Lazlödner Johann Konrad Müller rme Locktet. 22. Dem Küfet Wilhelm Lautet- dock em Sodn 21. Dem Lazarechgehilfen Wilhelm Döll ein Sohn, Karl Heinrich Wilhelm. 25. Dem Bäckermeister Gustav' Eger nn Sohn.
Gestorbene.
1b März. Georg Albert, 5 Jahre alt, Sohn des HolzwaarenhändlerS Mattm Dnß- bäcker. 1^ Lhristme Klein geb. Scküler, 41 Jahre alt, Ehefrau des Wilhelm Klein von Dürgendorf. 19. Dem Braumeister Qtto Müller ein Sohn, Vi Stunde alt. 20. Rentner . rora Fu.da, 79 Jahre alt. 20 Elisabeth« Magdalene Mulch, geb. Zimmermann, 37 Jahre alt, Ebrsrau des Schutzmanns Peter Mulchs


