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7726) vom 28. Jam Herr Aohll Ufnerz-BG btnti, Kreises Verleihung m drei Monaten gemacht Hierbei der Bergmeister

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Bonn, 24. Norbr. Ter Profeflor der Chirurgie, Geh. MeUcinalrath Dr. Wilhelm Busch, ist heute Morgen gestorben.

7738) an eimn in mehreren Bei Ziifters abstt düngen werde genommen-

7725) vom 28. Janr Herr Heim den Eisenerz» a. d. Lumva Tießen, belieh müßen bet Ver durch gerichllte den. Währen! meisterei ®ie

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2)cr Transport an das Haus erfolgt von der Gasfabrik aus bei Ab­nahme von mindestens 5 Centner, von Herrn Emil Pistor auch in kleineren Quantitäten. (7449

Ausverkauf.

<n E ZU räumen, verkaufe ich eine große Purthie Jättt'zir'trum Selbstkosten- preis.

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Kirehliehe Anzeigen

der evangelischenGemeinde luGießen

Gottesdienst: ,

Samstag, den 26. Novbr., Nachm. 2 Uhr, Beichte: Pfarrer Schlosser.

Sonntag, den 27. November.

I Advent.

Morgens 9 V2 Ucr: Pfarrer Dr. Naumann.

(Fei^r des heil. Abendmahls).

IKollekte für unsere Kirchenkasse.)

Nachmittags 3 Uhr: Pfarrer Schlosser.

Donnerstag den 1. Dezember:

Im Gymnasium Bibelstunde, Nachmittags 6 Uhr: Pfarrer Schlosser.

(Das Glrickniß vom unbarmherzigen Knrcht. Math. 18, 2135.)

Die Pfarrgeschäft- für die Woche vom 27. November bis 3. Dezrmbrr besorgt Pfarrer Dr Naumann.

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Cokes.

Gegenwärtiger Preis in der Gasfabrik M. 1.05 per Centner, " ans Haus geliefert 1.10

Zerkleinern für Füllöfen gewünscht, so werden hierfür 5 Pf. per Centner berechnet.

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,. Weber,Stadt Caßel".

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Vermischt er.

Darmstadt, 24. November. Nachdem Metzger Heinrich Wettmann von Groß- Rohrhetm durch Urtheil Großh. Schwurgerichts der Provinz Starkenburg vom 25. September l. Is. zum Tode verurtheilt und die hingegen von ihm eingelegte Revision durch Erkenntnis des Reichsgerichts vom 3. Ifo. MtS. verworfen worden ist, auch Seine Königliche Hoheit der Großherzog erklärt haben, von dem Begnadigungsrechte keinen Gebrauch zu machen, steht die Vollstreckung des Todesurthetts tn aller Kürze (Samstag Morgen) zu erwarten. Dieselbe findet gemäß gesetzlicher Bestimmung, bei beschränkter Oeffen-lichkUt flat.

Bingen, 21. November. Hier wurden kürzlich zwei Schweine emgefangen, welche sich längere Zett in einem nach dem Rhein mündenden Kanal herumgetrteben hatten. Der frühere Eigenthümer verweigerte die Annahme der Thtere, welche darauf um 251 JL zum Votthttl der Armenkasie versteigert und geschlachtet wurden. DieMainz. Nachr." schreiben nunmehr- Leider wurden die Schweine nicht untersucht und hat sich jetzt herausgestellt, Daß dieselben voller Trichinen waren. Wahrscheinlich haben sich die Thiere von Ratten genährt. Da das Fleisch reißenden Absatz fand, liegen jetzt über 380 Personen an der Trichinose darnieder Fast in jedem Hause der Schmittstraße sind ein oder mehrere Erkrankte, während in der Grube ganze Familien dem Tode nahe sind. Dank den energischen Bemühungen unserer tüchtigen Aerzte ist bis heute noch kein Todesfall vorgekommen. Daß noch vorräthtge Fleisch ist von der Polizei confisctrt worden. (Nach eingezogener Erkundigung stellt sich diese ganze Schauer^ geschickte als erfunden heraus.)

Hamburg, 22. Rovrmber. Unsere Tageschronik hat sich heute mit einem Familien­drama zu beschäftigen, wie es erschütternder wohl selten vorgekommen sein mag. Auf der Kaffamacherreihe wohnte der Parfümerie- und Stretchholzfabrlkant Robert M. Müller 30 <Ya6re alt, Vater von zwei Kindern im Alter von drei und fünf Jahren; die Ehefrau war 27 Zähre alt- Gestern Abend schickte M. seine beiden Kinder mit zwei Nachbarskindern ins Affentheater auf St. Pauli und empfing dieselben bet ihrer Rückkehr anscheinend mit gewohnter Ruhe und Hriterkett. Das Dienstmädchen entkleidete die noch von den Erlebniffea fröhlich plaudernden Kmder und legte sie in ihre Bettchen, worauf ihnen die Eltern bald nachsolqten. Als nun heute Morgen das Dienstmädchen oie Herrschaften zum Kaffee rufen wollte ließ sich niemand sehen; da auch auf wrederboltes Klopfen nicht geöffnet wurde, faßte das Mädchen an den Tbu-drucker; auffallender Weise war die Tbüre unverschloffen. Bet ihrem Eintritt in das

Schlafzimmer bot sich dem Mädchen ein erschütternder Anblick dar: die beiden Knaben lagen in neuen schweeweißen Hemdchen regungslos auf der Bettdecke, die Brust mit Blumensträußen geschmückt, wahrend Mann und Frau tn ihren Festtagsklcidern auf dem Bette ruhten. Sofort das Sckltmmste abnend, rief das Mädchen Nachbarn herbei und es stellte sich nunmehr heraus daß die ganze Familie todt war. Auf dem Nachttische stand eine Doie mit aufgelöstem Arsenik' an welcher ein Zettel befestigt war:Nicht anrühren, starkes Gift!" Die beiden Kinder batten essiggetrankte Schwamme vor dem Munde. Im Comptoir fand man mehrere Papiere welche Etgenthum der im Geschäft Angestellten und Dienenden sind; bet den Papieren lagen die aus gestellten Zeugnisse für daS gesammte Dienstpersonal. Die vier Leichen wurden in zwei Särgen nach dem Curbau e gebracht. Vor der Thür hatte sich eine große Menschenmenge versammelt welche dem trauten Zuge unter vielen Zeichen der Thetlnahme folgte. Ueber die Gründe threr entsetzlichen Tbat haben die Verstorbenen nichts Schriftliches binterlaffen; nach den Aus­sagen der Nachbarn unterliegt es keinem Zweifel, daß sie dn Opfer des Wuchers geworden sind M wurde von Gläubigern, darunter hauptsächlich von hiesigen kannten Wucherern h<"t gedrängt. Am Donnerstag vorige Woche äußerten die unglücklichen Eheleute einem Freunde gegcnüber, daß sie am Montag aller Sorgen enthoben sein würden, was der Freund mit einer wegen pecuntarer Angelegenheiten beabsichtigten Reise des Ehemannes nach Kiel in Verbindung brackte. Durch die verzweifelte That hat sich nun aber gezeigt, was das unglückliche Paa? meinte und daß es sick kein Unglück nur zu sehr zu Herzen genommen batte. Müller batte noch

Tode dem Dienstmädchen 15 gegeben und ein Angestellter seines Geschäftes fand ein von tbm hinterlegtes Sparkaffenbuch über 600 JL unangetastet vor Das Ganze macht den Eindruck, daß Müller, nachdem er einsah, daß er aus den Wucherhänden nimmermehr heraußkommen werde, beschloffen hat, als ehrlicher Mann zu sterben; die Schuld deren er gepfändet werden sollte, betrug w-it weniger als die Summe des Spar- raffenbucds.

Folgender Fall raffinirter Prellerei verdient, um Manchen vor Schaden zu bewahren allgemein bekannt zu werden. In verschiedenen Blättern liest man seit einiger Zeit folgende Annonce:Nur bei uns erhält man schon für 4 eine solide, garanttrt regultrie Schweizer-

L^ ^chlüffel aufzuziehen; 5 Stück nur 15 JL Sehr lohnend für Taschenuhren ändler aaeg aoflfret oon ©runner, Frey U. Cie., Uhrendepot, Base.', Schweiz. - EmHerungefallener" mnf?ibVQhQbv äsendes: Durch die beifolgende Annonce von Brunner, Fren U. Eie in ?em Ä ,td? °^laßt, mw "ne solche Uhr zum Preise von JL 4 zu bestellen, va ich nacD b ? i C-er 8ni**8f' nichts Anderes erwarten konnte, als vaß eS eine Ta chenubr mit Remontoir >em müff', umsomehr, da Doch hmzugefügt ist, vaß diese Uhren s-hr .?bn

< O ®,e ld> Qr9 Geprellter aber jetzt ersehe, ist gerate Vieser Zusatz nur darauf berechnet, Den Leser zu lauschen, ich empfing n.cht eine Taschenuhr, lonvern nack ^° 8!,Xur2BanDU^ mit ^lon^e-Zifferdatt und messingen^ Kute, die

nach dem Aussprüche meines Uhrmachers etwa einen Wetto von emtr Mark hat Das qan»- 10 ,d)lQU fln9Cledl' auf 6em W-g- der Klage nichts dagegen zu , ^er Rechtsanwalt und Pr vatdocent Dr. ßötoenfelb in München hatte un'änast in nack^ .dlk Angelegenheit seines Clienten mit sehr viel Eifer vertreten; als er

de?K?u^?n? ^^b^oudlung den Saal verließ, sprang ein Mitglied der gegnerischen Partei, X Z S ' ber |id?UTd) »i- Ausführungen bei gegnerischen Anwaltes getranti fuylcn niochle, aus Diesen zu und verletzte ihm eine schallende Qbrseiae freund wurde nun vom Amtsgerickche wegen Körperverletzung zu einem Monat Gefängniß verutthe.lt lS.n 8 Tageblatt" entgalt Folgendes: Aufgepaßt.' Neuer Crev.tsch.omdel'

?o"erdamer Schwindler wendet sich um Offerten an einen schlesischen Tuchfavrikanten unö verlangte Caffa-Condttivnen, ohne Referenzen aufzugeben. Zu gleicher Zett trifft von 9Zotterba,"er 8irma, die sichBankier" nennt, bei Diesem Tuchfabrikanlen eine Anfrage über einen ihm benachbarten Mühlenbesitzer ein. Diese Anfrage läßt auf einen «pedablen Uriprung schließen, Der Fabrikant beantwortet dieselbe so ott uno benufet üU Ä ^^-notenst eine Auskunft über den erwähnten Rotterdamer P.eudo Tuch Händler zu erbitten. Dieselbe trifft alsbald ein und lautet durchaus günstig Es kammr aewarte' zum Abschluß und nachdem der Fabrikant einige Zeit vergebens auf Zahlung

zu "ein 8U 6cm dewußtiem, einer raffiniitcn Schwindelei jum Opfer gefallen

fflffrnhA?iU8)>C' neue Tropfsteinhöhle, welche sich beim Bau der Eisenbahnstrecke Hause- ?a^bc.m b£I Umgang freigel-gt, in ihrer ganzen Schönheit zu leben Mc rrdpfsteinMungen sind, wie dieGev. Ztg." berichtet, überraschntd schön und den G?' (SiUnLf.61 Dechenhohle gleichzustellen. Hoffentlich wird die Direction der B?rgifch M ir siche n °d!r^'w-.b.n n'*'

Handel und Verkehr.

JÄa-M., ben25.Novbr Nachmittags 2 Uhr 10 Min. kTelegr.Coursbericht Mitgetheilt durch das Bankgeschäft Albert Kaufmann in Gießen.) Credtt- actren 311 /9, Siaatsb.-'Attten 277V4, Galitter 262Vz, Oest Silberrente 4Q/0 Unaa Aoldrente4% 1880er Rnssm 74s/,8, 2. Orient-Anlttb. 5o/o Numänttäe rarmmm«iimrwMM1iriniQii'iH^>_ liier 28^/4. Tendenz fest.

Pli. Wii «fc Cie.

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benfelben nur flute unb, nfn^enb, Sorten »ermenbet lerben^ unb6 bfe ttfltenfflt SS4 "atU 2Btfl o6ne Benutzonfl jeden anberen Mlttels ________________ (6351

Gelegenheitsverkauf.

7567) Wegen LabenverLnberung verkaufe e.ne Partbte HTölirPn bepebenb in: Aufsätzen, Brod-, Fruckt- und Auckerkörk».'..'

Kaffee-, Thee-nb Milchkannen

Kuchenheber, Tbecseyer, Garnituren, Armbänder, ei"ietne

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Julius IQoH,

Lokale-.

Gießen, 25. November. Wie uns mitgetheilt wird, steht uns am 30. D- MtS ein Monteur Kunstgenuß bevor, indem Herr Rich. Tür sch mann eine Recitation Hamlets halten wird. Eine Liste clrculht und sind wohl auch Billets in den Buchhandlungen sowie b-i Herrn Rudolph zu haben. *

empfebte mein reich sore.rkes Lrner m Flanells, Flock-PiqnsS, ^eglegsstoffen, Unter-Beinkleidern, Unterjacken, Flanell.

6t.n,smpLe,n'. ®Dtfcn' "nb Wollröcken, wollenen Tüchern, Kinder Kleidchen u:r -Jäckchen, Eschener. Hand­schuhen, so^ie allen Neuh iic i : Vorsteckern, Krausen, Kcaaen UN ' Manswetten re. ,73-7

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