Jahrgänge, denen er an Zweckmäßigkeit und Rnchthum des Inhalts gleichsteht, die er tbeilweise auch in ötefer Beziehung übertrifft. Dem landwirthschaftlrchen Geschichtskalender reiht sich das Calendarium an, dem Rubriken für Termin- und Witterungs- kalender angefügt sind und das von praktischen Lehren sür die Landwirthe begleitet wird. Den inftructioen Formularen für die landwirtbschastliche Buchführung geht, worauf wir besonders aufmerksam machen wollen, als Vorwort ein Preisausschreiben voran. Dasselbe setzt sechs Preise in landwirthschaftlicken Schriften (zum Wertbe von 50, 25 und 10 aus für die beste und vollständigste Benutzung des der Buchführung gewidmeten Thesies des Kalenders, mit Einschluß des Termin- und Wstterungskalcnders. Zur Concurrenz sind alle diejenigen Genossen des landwirthschaitltchen Verstcherungs- verbandes „Mittelrhein" berechtigt, welche ein Areal non weniger als 15 Hectaren dewirthschaften. Die Concurrenten müssen den Kalender bis zum 1. Mai 1883 an den Vorsitzenden des Verbandes, Herrn Heineken auf Gutleuthos bei Frankfurt am Main, einreichen. Ueber die sich aus der Buchführung ergebenden Prioatoerhältnisse werden die Preisrichter selbstverständlich größte Discretion beobachten. — Der belehrende Thetl des Kalenders ist äußerst reichhaltig, die Tabellen für bei der Landwirth- schast nothwendige Berechnungen sind zahlreich und fommcn dem weitestgehenden Bedürfnisse entgegen. Die Nachrichten aus den Verbänden sind erschöpfend, die Nachweisungen über landwirthschaftliche Lehranstalten sowie über Mess.-n, Jahrmärkte u. s. w. genau und umfassend. Erwähnen wir noch bte trefflich: typographische Ausstattung des Kalenders, so müssen wir zu dem Schlußresultate gelangen, daß er als Speciali- tät in der Kalenderliteratur heroorragt, daß er seinen Ruf aufs Neue befestigt und daß er sich zu seinen alten Freunden noch eine Reihe neuer erwerben wstd. Sicherlich wird er in keiner größeren und kleineren Landwirthschaft fehlen.
— Der Dom zu Köln, dieses wunderbare Monument deutscher Kunst, deutschen Fleißes und deutscher Ausdauer, er ist vollendet!" so rief so Mancher freudig erregt, als im vergangenen Jahre die herrlichste Schöpfung der Baukunst aller Zetten vom ersten Kaiser des neu erstandenen Reiches geweiht werden sollte.
Tausende und Abertausende wallfahrteten nach der alten Bischofsstadt, um das Gemeingut aller Deutschen, den stolzen Dom zu sehen, rote er sich spiegelt in den grünen Fluthen des Rheines.
Sie brachten die freudige Kunde nach allen Gauen unseres Vaterlandes, daß der Traum sich verwirklichen, daß die Hoffnung langer Jahre sich erfüllen werde: daß das Symbol unserer Kraft und Einhert seiner Vollendung entgegenstrebe, sobald die Opferwilligkeit, die seit einer Reihe von Jahren durch die Dombau Lotterie in Anspruch genommen wurde, auch diesmal nicht versiegen würde.
Und so findet denn in diesem Jahre die Ausgabe der Loose zur siebzehnten und letzten Dombau-Prämien-Collecte, Ziehung unwiderruflich am 12. bis 14. Januar 1882, statt. Baargewinne bis zu 75,000 JC. baar werden auch diesmal gewährt. Es erscheint rathsam, sich sobald als möglich mit Dombau-Loosen zu versehen, zumal dieselben, da es unwiderruflich die letzte Lotterie ist, in Bälde vergriffen sein dürften.
Das Bankhaus Carl Hetntze, Berlin W., 3 Unter den Linden, hat den Verkauf dieser Loose übernommen.
— (Wich'ige Vtachrickt.j Laut Urtheil vom 14. Juni 1881, hat die erste Strafkammer in Posen, die daselbst wohnhaften Siegmund Leweck, Adolf Moral und Wilhelm Latz, wegen der Nachahmung der Schutzmarken der Socidtö anonyme de la Destillerle de la Llqueur Benedictlne der Abtei zu sseeamp (Frankreich) jeden zu 150.x Strafe oder 14 Tage Gefängniß und in die Kosten verurtheilt.
Allgemeiner Anzeiger.
Bekanntmachung.
1881
1882
3. Januar
n
daher auf:
Die Interessenten werden
Drenstag Mittwoch Donnerstag Samstag sowie
Dienstag Mittwoch Donnerstag Samstag Dienstag Mittwoch Donnerstag Samstag
28.
29.
31.
Termine festgesetzt, und zwar: den 27. Dezember
4.
5.
7.
10.
11.
12.
14.
Zur Bezahlung der Zinsen, welche von den bei der hiesigen Spar- und Lethkasfe angelegten Kapitalien am Ende dieses Jahres fällig werden, sind nachstehende
gefordert, die Zahlungen an diesen Tagen in Empfang zu nehmen und hierzu durch Vorzeigung der <L>chuldscheme sich zu
legitimiren.
Zugleich wird bemerkt, daß die auf den Donnerstag fallenden Zahltage für die Interessenten der Stadt Gießen, dagegen die übrigen Zahltage für die Auswärtigen bestimmt sind.
Die Herren Bürgermeister werden ersucht, Dieses in ihren Gemeinden auf ortsübliche Weise bekannt machen zu lassen.
Gießen, den 29. November 1881.
Der Rechner der Spar- u. Leihkasse.
Kehr
Submission auf Eicheu- Fohrinbe.
Be der unterzeichneten Bürgermeisterei sollen etwa 250 Crr. Elchen» Lohrinde zum Verkauf kommen. Der Verkauf erfolgt im Weg der öffentlichen Submission. Gebote, versiegelt, mit der Aufschrift: „Gebote auf Eichen-Lohrinde" sind bis zum 28. Dez. bet der unterzeichneten Bürgermeisterei abzugeben.
Bergheim, den 17. Dez. 1881.
Großh. Bürgermeisterei Bergheim. 833 t) Eichenauer.
Versteigerung.
Freitag den 30. Dezember dS. IS. läßt Unterzeichnete einen saft noch neuen Wagen, Pflug und Egge, sowie eine große Parthie Eichen- und Ktefern-Bohlen von verschiedener Stärke, 3 gut erhaltene Hobelbänke und sämmtliches Schreinerwerkzeug gegen gleich baare Zahlung versteigern (8410
Rodheim a. d. Bieber.
Heinrich Bender Wwe.
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C. Fr. Conrad, Friseur.
Preussische Loose!
Schon am 15. Januar Geroinn- ziehung der in der Serie gezogenen Preußischen WO Thaler:Loose.
Haupttreffer 180,000 Mk.
Sv lange der Vorrath reicht, ver- fauf.n wir bei Vorauskürzung des niedrigsten Gewinnes: ein Ganzes a Mk. 450; ein Halbes ä Mk. 230; ein Vi rtel ö Mk. H3; S ein Achtel ä Mk 38; ein Sechs A zehntel ä Mk. 29. Wir triudjen, A die Bestellung^ unter gleichzeitiger $ Einsendung des Betrages uns ehestens A zugehen zu lassen, damit wir allen B Ordres gereckt werden können. (8327 g
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