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Schleiermacher, Stühling, Sclkmann, Giseke, Leipziger und Oldenburg theilnehmen werden.

Berlin, 23. Februar, lieber die Lage der Mtnisterkrlsts vernimmt die Nat.-Ztg." übereinstimmend mit anderweitigen Mitteilungen, daß bis gestern Abend noch keine definitive Entscheidung getroffen war. Graf Eulenburg hält sein Dermssiontgesuch aufrecht und wird dasselbe wahrscheinlich nicht zurück- nehrnen. Eulenburg hatte gestern beim Kaiser eine Audienz, der ihn durch den Geh. Rath v. Wilrnowski zu sich berufen ließ. Der Kronprinz hat in der Angelegenheit nicht einen einzigen Schritt gethan und steht derselben voll­ständig fern.

DieProv.Corresp." bringt einen Festartikel zur Vermählung des Prinzen Wilhelm, in welchem der Vermählungstag als ein Tag wahrer Freude und Hoffnung für Preußen und Deutschland gefeiert wird. Der Artikel schließt: In dem festlichen Gepränge, welches die Hauptstadt des Reichs ent­faltet, in den Angebinden, welche die preußischen Städte und Körperschaften dem hohen Paare überreichen, bekundet sich die Treue, welche das preußische Volk ihm aus vollem Herzen für alle Zukunft entgegenbringt. Treue um Treue, des ist das Volk sicher von dem Hause Hohenzollern. Sei getreu bis in den Tod, ist der Wahlspruch der Pri zessin. In dieser Vereinigung möge das Glück des prinzlichen PaareS für immer und alle Zukunft fest begrün­det sein.

London, 23. Febr. Parnell widerruft in einem veröffentlichen Briefe den Rath, den er in feiner Rebe vom vorigen Sonntag den von der Exmission bedrohten Pächtern ertheilt hatte, daß sie die Pachtländereieu mit Furchen durchziehen sollten, weil er vernehme, daß die ungerechten und barbarischen Gesetze daraus ein strafwürdiges Verbrechen machten, das mit siebenjähriger Zwangsarbeit bestraft werde.

DenDaily News" zufolge wäre das Pulvermagazin in Corte (?) gestern mittelst Einbruchs einer großen Quantität Pulver beraubt worven. DieTimes" meldet aus Bombay von gestern 19 Theilnehmer an dem Com- plote in Kol^pore seien der Verschwörung gegen die Regierung schuldig be­funden, der Urihülsspruch sei aber verschoben worden. DerStandard" erfährt, das Cabinet habe gestern beschloffen, von d-.r Vorlegung der Waffen­dill vorläufig abzuschen, die irische Bodenbill dagegen so schnell als möglich im Parlamente einzubringen.

Unterhaus. Gladstone erklärt, er werde, falls die Discussion über den Bericht bezüglich der irischen Zwangsbtll heute nicht beendet werde, mor- gen beantragen, daß, wenn die Discussion bis Abends 7 Uhr nicht beendet sei, die noch übrigen Zusatzanträge ohne weitere Debatte zur Abstimmung ge­bracht würden und daß die dritte Lesung der B-ll sofort nach der Annahme des Berichtes über dieselbe erfolge. Zur Annahme des Gladstone'schen An­trages ist eine 3/4 Majorität erforderlich. Das Haus setzte darauf die Be- rathung des Bericht- über die irische Zwangsbill fort.

Petersburg, 23. Februar. DieAgence Ruffe" bezeichnet es als unbegründet, daß die auswärtigen Angelegenheiten gegenwärtig vom Reichs­kanzler Fürsten Gortschakoff geleitet werden, demselben gehe auf fein eigenes Verlangen kein einziges Schriftstück aus dem Ministerium zu. Die Schotte Baronow's zur Erlangung einer Eisenbahnconcession in Serbien werden Sei- tens des russischen Ministeriums des Auswärtigen nicht unterstützt.

Washington, 23. Februar. Gestern traten 30 demokratische Mit­glieder des Congresses zusammen, um eine Vereinigung zu organistren, welche sich die lebhafte Agitation zu Gunstens des Freihandels im ganzen Lande zur Aufgabe stellt. Zum Präsidenten wurde Cox von New-Bork gewählt, andere einflußreiche Theilnehmer an der Versammlung wurden zu Viccprästdenten und Directoren ernannt. Von den Rednern, welche aufiraten, wurde die Absicht constatirt, die Freihandelsfrage zu dem Hauptziel der Politik der demokrati­schen Partei und zu einer nationalen Frage bei der im Jahre 1884 stattfin­denden Präsidentenwahl zu machen.

Lokales.

Gießen, 24. Februar. In den auf nächsten Montag und Dienstag anbcraumten Sitzungen des Provtnzialausschusses der Provinz Oberhessen gelangen folgende Gegenstände zur öffentlichen Verhandlung:

Montag den 28. Februar.

1. Klage des Orts-Armenvcrbanded Ober-Breidenbach gegen den Land-Armenvcrband Alsfeld, wegen Unterstützung des Heinrich Lachmann und Theodor Wölke

2. Klage des Orts-Armenverbandes Gettenbach gegen den Orts-Armenvcrband Mittel- Gründau wegen Unterstützung der Katharine Adrian.

3. Klage des Orts-Armenvkrbandcs Nidda gegen den Land-Armenverband*Büdinqcn wegen Unterstützung des Andreas Abt.

4. Klage des Orts-Armenverbandes Roßdorf gegen den Land-Armcnverband Friedberg, wegen Unterstützung des Konrad Hein.

Dienstag den 1. März.

1. Ansinnen Großh. Kreisamted Friedberg an die Gemeinden Nieder- und Ober-Eschbach wegen Aufbringung der Kosten zur Herstellung von Etnfriedigungcn junger Schläge im Gtmeindewald.

2. Remonstration in Sachen des Johann Heinrich Junker zu Utphe gegen den Herrn Grafen zu Solms.Laubach wegen Ablösung einer Erbleihc.

3. Remonstration in Sachen des Johs Wilhelm Hochstein zu Utphe gegen den Herrn Grafen zu Solms Laubach wegen Ablösung einer Erbleibt.

4. Reclamation des Wilhelm Jockel zu Hungen gegen die Gememderathowahl daselbst.

Gießen, 24. Februar. (Zum Concert vom 20. Februar.) Nachträglich erfahren wir, was wegen Kürze der Zeit vor dem Concert vom 2'V l. M. nicht mehr publicirt werden konnte, daß in dem Frankfurter Streichquartett an die Stelle des verliinderten Herrn Basser mann Herr Musikvtrector Freyberg von Marburg einzutreten die Güte barte. Wir baden ebenso Ursache, diese Bereitwilligkeit des Herrn Freyberg anzucrkenncn, als die Schlagfertigkeit deffelben zu bewundern, mit welcher er in einem anerkannten Künstlerquartett in so vollendeter Weise mitwirken konnte, daß man in ihm dem abwesenden Herrn Baffermann applaudirte.er.

7- Wie uns von competenter Seite mitgetheilt wird, beabsichtigt das von den frübe-en Wohltbätigkeits-Vorstellungen in gutem Andenken stehende Lomite, wiederum in diesem Jahr im hiesigen Clubsaale zwei musikalisch-theatralische Abende zu anangir.n; bas Erträaniß dei- selben soll zur Hälfte dem Fond zur Erkaltung der Ruine Gleiberg überwiesen, währ.nd der ^Est als Beitrag zu einer eventuell am kiesigen Platze einst zu errichtenden Tonhalle rcservirt ^"oen soll. Die Vorstellungen dürft.n, abgesehen vom Zweck, in diesem Jahr um so mehr Interesse beim Publikum erwecken, als ein Abend gänzlich ,m 14 und 16. Jahrhundert spielt mit Tableaux und Aufführungen, die uns auf die benachbarten Burgen Gltiberg und Vetzberg versetzen; wahrheitsgetreue dekorative Ausstattung, sowie historische Costüme, werden da>iu bei­tragen, das Jntereffc an diesem Abend noch zu erhöben.

Wir boffen, den geehrten Lesern in den nächsten Tagen in unserem Jnseratentheil ausführliche Programme vorlrgen zu können und möchten nur wünschen, d:ß die nicht geringe Mühe und Arbeit des betr. Comite's durch recht zahlreiche Betheiligung, bezw. guten Erfolg belohnt werden möge.

- Im Laufe der letzten 8 Tage haben sich zwei hiesige Realschüler der eine 14 und der andere 15 Jahre alt ihre Zeit dadurch vertrieben, daß sie mit einem sogenannten Flobert- gewehr in den Phtlosophcnwalb gingen und dort eine größere Anzahl Goldhähnchen, Eichhörnchen, Meisen und Speckte rc. schaffen, und mit diesen die Katzen fütterten. Der eine dieser Jungen hat schon mehr solche Streiche verübt und ist dadurch mit der Polizei in Berührung gekommen.

Gestern Nachmittag prügelten sich auf offener Straße (Selterswez) zwei Studenten wobei ein Auflauf von Menschen entstano.

Fast zur gleichen Zeit prügelten sich ebenfalls zwei Studenten in der Bismackstraße und Ludwigsstratze, auch hierbei entstand em Auflauf von Menschen. In beiden Fällen ist wegen Unfug Anzeige erhoben.

Vermischtes.

Hanau, 19. Februar. Seilens der hiesigen Tabak-und Cigarrenfabrikanten ist gestern an den Statthalter von Elsaß-Lothringen eine umfangreiche Eingabe gegen das Geschäftsgcbahren der Straßburger Tabakmanufaktur abgesendet woroen

(Zustände in der britischen Armee.) Einem in derPolice Gazette" veröffentlichten amtlichen Ausweise zufolge sind im abgelaufenen Jahre nicht weniger als 6110 Soldaten Die britischen Heeres fahnenflüchtig geworden. Die Zahl der Deserteure in der Miliz beläuft sich auf 10,610 Mann.

Ueber den schrecklichen Unglücksfall beim Künstlerfest in München schreiben die MünchenerNeuesten Nachrichten": Das Fest, welches die Eleven der Akademie gestern (18. Febr.) in Ktü's Colosseum feierten, wurde durch einen gräßlichen Unfall gestört: eine Kneipreise um die Welt sollte dargestellt weiden; die großen schönen Lokalitäten des Co osseums waren demgemäß becorht und die Theilnehmer am Fest» eostümirt, deutsche, ipanische, nieoci ländische, böhmische, polnische rc. Kneipen, eine Eskimohütte, «m chinesischer Thurm, ein japa nesisches Theater, ein amerikanischer Salon, ein Schiff rc. füllten den Raum. Das buntest. uno lustigste Treiben herrschte im Saale, plötzlich gegen Mitternacht unterbrach ein Schrei dis Schreckens und der größten Angst die Freude, derselbe wurde jedoch von dem großen Lärm übertönt ein Eskimo in der Eskimodütte stand in Flammen, seine Bekleidung war tote die der anderen Eskimos von Wolle und Werg, wie er tu Brand gerieth, darüber gegen bie Erzählungen auseinander; nach einer Version gerieth eine Deeoration in Brand und eine herab­fallende Feucrflocke entzündete die Maske nach e.nbexei Version geschah dies durch eine brennende Cigarre; die Genoffen des Unglücklichen, ebenfalls als Eskimos gekleidet stürzten sich auf ihn, um dt- Flammen zu löschen und (tarnen sofort ebenfalls in Flammen, die Anast, der Schrecken, der Schmerz raubte ihnen die Besinnung, sie rannten m den Saal und entzündetin die Kleider Anderer, ein großer Brand war zu befü'chten, denn der ganze Raum war mit leicht bicnnbeien ©'offen gefüllt, rasch «bet erschien das Commando der F.verwehr, die Vorsichts- kalbir im Locale anwesend war, und lösci)te die Flammen der Unglücklichen. Das furwtvarc Gedränge, das an dem Ausgange entstand, hörte bald auf, da die Gefahr eines größeren Brandes rasch verschwunden eischirn, man bedauerte die Verletzten, Niemand aber hatte ein? Ahnung davon, daß das Unglück ein jo schweres sein sollte, denn sonst Kälte das Fest sicher Nicht fortgedauert, hieß: nur eine Person sei etwas schwer und ein paar andere sehr leicht verletzt Gefahr für das Leben bestehe bei Keinem. D.c schreckliche Scene ging überhaupt so rasch vorüber, daß ein Theil der auf den Galerien und den oberen Sälen Anwesenden erst später Kunde von dem Ereigniß erhielt. Die Verletzten wurden lheils in das a; gimetne Krankenhaus, theils in ihre Wohnungen gebracht. Das Bedauern mit den Unglücklichen und die über den Vorfall herrschende Bestürzung ist eine große. Die München.rSüdd. Preffe" bringt folgende officielle Darstellung:Das gestrige großartige Maskenfest derAkademischen jungen Künstler" wurde leider durch einen in seinen Folgen überaus schmerzlichen Unfall gestört. Trotz der eindringlichsten Warnungen von Seite des Comites und des überall angeschlagenen Verbotes, im Saale zu rauchen, konnten einige Festtl.eilnehmer sich dieses G<nuffes nicht ent­halten, und es kam eine brennende Cigarre in Berührung nut dem aus Werg gebildeten Gewände eines Eskimo-Darstellers. Das^ leichte flockige Gewa.id fing Feuer, und in einem Augenblicke hatte sich die Flamme den Gewändern noch anderer in gleicher Weise gekleideter Mitglieder dieser Gruppe mitgetheilt. Die Flammen wurden zwar bald exfticti, und Dank den getroffenen umfassendsten Vorkehrungen, der Anwesenheit von Feuerwehr, der Aufstellung von Waffer- vorräthen, gelang es, noch größtes Unglück abzuwenden, das entst.'hen hätte können, wenn Feuer die rings im Saale aufgestellten D.'corationen ergriffen haue leider aber haben 12 von den Betroffenen so schwere Brandwunden davonuet^agen. daß sie sofort in das allgemeine Krankenhaus gebracht- werden mußten. ..." DemC. v. u. s. D." wird auS ll-ünchen. 19 Februar, geschrieben: Unter den Fcsttheilnehmern hattm sick Einige als Eskimos maskut und am Eingänge des Saales in der Nähe des Duff ts um eine.te gelauert. Die Cv tüm derselben bestanden aus Werg, die Perrücken aus Flachs. Du.ch den Umstand, daß tim i derselben eine Cigarre anzündete und das noch brenmni-c Zündhölzchen weg- und an die Füße eines Anderen warf, gerieth dessen Costüm mit Blitzesschnelle in Flammen. Sofort wollten Einige der Nächststehenden das Feuer an ihrem Freunde löschen, abe; ebenso schnell ernzü denn sich auch deren Costüme. Eine furchtbare Panik emfianD nun unter den |eyr zahlreich An wesenden; denn in vom Fuß biS zum Scheitel helllodernden Flammen liefen emige d.r Unglück­lichen unter furchtbaren Schmerzensrufen nach allen Richtungen durch den Saal, andere dem Ausgange zu, wieder ar.bere wälzten sich am Boden. Alle übrigen im Saale Anwesenden stoben natürlich, um nicht auch von den Flammm ergriffen, zu werden, m t Angstgeschrei auseinander Schrecklich verbrannt mußten 12 der Unglücklichen ins städtische Krankenhaus verbracht werden. In einem Bericht derS. Pr." beißt es: Unmittelbar-nach dem Unglückofalle waren anwesende Aerzte mit augenblicklicher Hülfelcistung zur Hand: genannt werden uns die Herren P ofeffor Dr. Rüdtnger und Dr. Rigauer. Herzzerreißend war der Anblick des jetzt von seinen Leiden erlösten Opfers Joseph Schnerzek, aiö man ihm in der Vorhalle Den eilten Verband anzulezrn bemüht war Von Brust und Armen hing die Haut des Unglücklichen verbrannt und aufgerollt herab.

Stuttgart, 23 Februar. In den Möbe fabriken Württembergs wiro für die Landes gewerbeausstellung fleißig gearbeitet. Wir hatten Gelegenheit eine Anzahl Entwürfe von Stati gartet Firmen zu sehen, welche eine Fülle des Neu-n und Geschmackvollen bieten, sowohl in Art und Verarbeitung des Holzes, als in der Jntonirung der Farben. Wir bemerkten allem halben Formen aus der Renaiffanecneit in den verschiedensten Unterarten dieses Styls. Reick geschnitzte Wohnzimmer aus Eichenbolz in deutscher Renaissance, Kunsteabimts iind Bibiiotbekzimm«- aus Ebenholz mit tilfenbctneinlagen in italienischer Renaissance. Salons aus Cedernholz, Schlafzimmer mit französischer Damastgarnitur re., sowie entsprechende Parquets werdm sich in den beiden langen Fronten der Möbclgallerie flu einem glänzenden und mannigfaltigen Biw zusammenfügen. Auch Marktwaare wird zahlreich und in sorgfältiger Ausstattung vertreten sein. Die Zimmereinrichtungen der Herren Brauer, Epple und Ege, Gerson uno Weber. Sckingen, Schöttle, Wirth «Sohne re. werden Privatliebhabern und Exporteuren, sowie Freunden unserer kunstgewerblichen Entwicklung lebhaftes Jntereffc abgetoinnen und der Ausstellunr zur Zierde gereichen.

sEin sensalionelles Urtheil.j Großes Aufseben erregt ein Urkheilsspruch deS Richter- Manisty in Lonoon, durch welchen ein 1 ann, dec seine eigene Gattin ermordet hatte, wegen dieses Verbrechens zu blos vier Tagen Gefängniß veru-tbeilt wurde. Namentlich ist eS fe- weibliche Theil der Bevölkerung, der über diese auffallend milde Sentenz entrüstet ist unD dieser Gesinnung auch unterboten Ausdruck gibt. Allerdings war die Ermordete nichts weni--<r als ein Muster von Weiblichkeit, ja es wurde sogar durch Zeugen echärtet, daß sie durch ib: n lüdcrlichen Lebenswandel ihren Mann bis an den Rand der Verzweiflung gebracht I u?. Nichtsdestoweniger findet man das dem Letzteren zuerkannte äußerst gelinde Strafmaß geradezu ungerecht.___________________________________________ ___________________________________

Sehlflfeberletrf. Mitgetheilt von dem Agenten deS norddeutschen <Koid. (E, W» Dietz in Gießen.

Bremen, 23. Februar. Der Postdampfer Rhein, Capitän H. A. F. Neynabcr, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welcher am 13 Februar von Newyork abgegangen war ist heute 3 Uhr Morgens wohlbehalten in Southampton angekommen und hat nach Landung der für dort bestimmten Paffagiere, Post und Ladung 5 Uhr Morgens die Reise nach hier fortgesetzt. Derselbe überbringt 61 Paffagiere und volle Ladung.

Hcrndck und Äerkckvr.

Frankfurr, 23. Februar iMarktbericht.) Der heutige Heu- und Srrobmarkt w n gut befahren. Heu kostere* nach Qualitä' der Ctr. JL 2.8«»4.50, Stroh 3.00 3.50 Butter 50 Kilo JL 7585, im Detatt 1. Qualität das Pfund «>L 1.100.00, 2. Qualität iM. 1.0000. Eier das Hundert ,4L 5.507. Ochsensteuck per Pfund 6570 H, Kuh , Rind und Farrenfleisch 45 55 , Kalbfleisch 40 - 55 H, Hammelfle ich

4565 H, Schweinefleisch 70 -80 H, ein Halm 31 1.502.00, ein Huhn 3L 1.00-2 >0, sine Ente 3L 2.503.0t), eine Taube 50 00 , Gans K 6.008 00, Haien

das Stück 3L 0.000.00, Feldhuhn 3L 0.00 0 00, Rehbock daS Pfd. 0000 Kapau- en 3L 0.00-0, Wälscher Hahn 3t 610 Kartoffeln !00 Ko. 3t 5.00 -6.00, Kohlrabi 00 .*), Blumenkohl 1 St. 50-60 H, Wirflng 10 15 Gelberüben 1 Bund 00-00 H, Zwiet> in 1 Bund 0 Sellerie das Stück 0-00 Meerrettig 1 Stück <O -00 Svarg-l daS Pf>n:d 0000 Romain-Salat 00 00 Endivien 000 A, Ro.'hkraut 2025 W- fraut 1520 Artischokcn 50 Erbsen das Pfd. 00 H

Limburg, 23 Februar (Fruchtmarkt.) Rother Weizen 3t 19.20, Weißer ßßrvn 3t 19.00, Korn 3t 16.20, Gerste 3t 10 60, Hafer Jt 7.30, Erbsen 3t 0 00, Kartoffeln 3t 0.00. (Durchschnittspreis pro Malter.)

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