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KampfersJeanette", und daß die Regierung Anordnung getroffen habe, den Schiffbrüchigen jede erforderliche Hülse zu gewähren, die Telegramme des In­genieurs Melville sofort an Ihren Bestimmungsort gelangen zu lassen und die energischsten Maßregeln zur Wiederaujfindunz der noch fehlenden Mannschaften -u treffen.'

Telegraphische Depeschen.

Wolff'- telegr. Correspondenz-Bureau.

Berlin, 21. Decembrr. DieProo. Corresp." wendet sich in einem Artikel:Die Wahlen und die Beamten" gegen den von den Gegnern der Regierung erhobenen Vorwurf der parlamentarischen Lchre, der Minister deS Innern habe die erhabene Person deS Mo.iarchen in den leidenschaftlichen Wahlkampf gezogen, und sagt: Durch die Botschaft wollte der Kaiser seine persönliche Uebereinsttmmung mit der Politik seiner Min.ster kundlhun, aber seine parlamentarischen Lehrer wollen es nicht hören; ein König, sagen sie, habe keine Meinung, ein parlamentarischer Köniz müsse über den Parteien stehen. Aber, Gott sei Dank, wir haben keinen parlamentarischen König, wir haben unfern preußischen und deutschen König auf Grund unserer Ver­fassung und Geschichte. Die jetzigen Minister aber verstecken sich keineswegs hinter den Schild des Kaisers, sie bekämpfen ihre Widersacher mit den eigenen blanken und scharfen Waffen, nur trennen und scheiden lassen sie sich nicht von ihrem Kaiser, solange er selbst zu ihnen stehen will.

Die Nachricht, betr. die Ernennung eines Bischofs für Fulda, be­gleitet dieProv.-Corresp." mit folgenden Worten: Im Interesse Der katho­lischen Landesangehörtgen ist es mit Freude zu begrüßen, daß durch das ver­trauensvolle Entgegenkommen der Kurte wiederum einer der verwaisten Bischofssitze einer geordneten Verwaltung entgegengeführt wird.

Den Abendblättern zufolge hat das Polize Präsidium als Landes- polizetbehörde unter Bezugnahme auf Art. 48 der Retchsverfassung mehreren Gewerbetreibenden, welche ohne Genehmigung der Postbehörde Telephon- Leitungen angelegt hatten, aufgegeben, dieselben zu beseitigen oder die Gench- mtgung der Postbehörde beizubringen.

Bremen, 21. December. Der Strandvogt Holm von der Insel Roem meldet der deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger: Von dem dreimastigen Schooner Ledita", Capitän Dose, welcher, mit Stückgütern von Hamburg nach Amerika bestimmt, eine Viertelmeile westlich vom Bollert bei Roem gestrandet war, sind gestern 14 Personen durch das RettungsbootPeter Kruckenberg" der Station Roem gerettet worden. Unter den Geretteten befinden sich zwei Frauen, drei Männer und ein Knabe, welche sich als Passagiere auf dem Schooner befanden. Ertrunken ist Niemand. Wind südlich. Das Rettungsboot war 17 Stunden unterwegs.

München, 21. December. Die Abgeordnetenkammer berieth heute den Etat des Ministers des Innern. Set dem Dispositionsfonds wies der Minister des Innern auf die Nothwendigkeit dieser Etatspost hin, bemerkt dabet jedoch zugleich, daß er den Dispositionsfonds nur dann genehmigt zu sehen wünsche, wenn derselbe auch den übrigen Ministern bewilligt werde. Der Dispositionsfonds wurde darauf ohne weitere Debatte abgelehnt; für die Bewilligung stimmten nur die L-nke und 4 Con- firvat've, gegen dieselbe die gesammie Rechte.________

Vermischte-.

Darmstadt, 20. December. Gestern Nachmittag 3 Uhr fand im Damen­salon des SaalbaueS eine Sitzung des Verwaltungsraths des Hülfsvereins im Groß- herzogthum Hessen für die Krankenpflege und Unterstützung der Soldaten im Felde und daran anschließend die diesjährige ordentliche Hauptversammlung des Ver­eins statt.

Der Vorsitzende, Herr Mintsterialrath Weber, begrüßt die Anwesenden, indem er den von auswärts Gekommenen unter ihnen Seine Erlaucht Graf zu Erbach- Schönberg und den Vertretern der Presse besonderen Dank für ihr Erscheinen aus­spricht. Die heutige Tagesordnung trage einen vorzugsweise geschäftlichen Character und so sei denn, den zur Einführung gelangten zwe-jährigen Budgetperioden entsprechend, zunächst der Rechnungsablage pro 1879 und 1880 Decharge zu ertheilen.

Wir entnehmen den betreffenden Rechnungen die folgenden Notizen:

In 1879 betrug die ordentliche Einnahme 17,425,08 JL; darunter jährliche Bei­träge von Mitgliedern der Großherzoglichen Familie 810 JL, Ertrag der Collecten bei den Festgottesdiensten am Sedantag und bei sonstigen Vereinigungen 641,95 JL Die außerordentliche Einnahme betrug*27,305,80 je, mithin die Summe aller Einnahmen 44,730,87 JL. Die ordentliche Ausgabe betrug 13,431,58 JL, die außerordentliche Aus­gabe 17,675,68 JL, mithin die Summe aller Ausgaben 31,107,27 JL. Die Haupt- fumme der Einnahmen verglichen mit der Haiiptsumme der Ausgaben blieb Kasse­vorrath 13,623,60 je. "

Vermögensstand: In verzinslichen Obl'gationen angelegt (Nominalwerth) 185,612,50, hierzu Kassevorrath 13,623,60, mithin Summe des Vermögens Ende 1879 199,236,10 je

In 1880 betrug die ordentliche Einnahme 17,292,63 je, darunter jährliche Bei­träge von Mitgliedern der Großherzoglichen Familie 870 je. Ertrag der Eollecte bei den Festgottesdiensten am Sedantag und bei sonstigen Vereinigungen 1002,09 je Die außerordentliche Einnahme betrug 23,341,10 je, mithin die Summe aller Einnahmen 40,633,73 je. Die ordentliche Ausgabe betrug 15.290,59 je, die außerordentliche Ausgabe 23,042,79 je, mithin die Summe aller Ausgaben 38,333,38 JL. Die Haupt­summe der Einuabmen verglichen mit der Hauptsumme der Ausgaben blieb Vorrarh 2300,35 je.

Vermögensstand: In verzinslichen Obligationen angelegt (Nominalwerth) 189,300 je, hierzu Kassevorrath 2300,35 JL, mithin Summe des Vermögens Ende 1880 191,600,35 JL.

Unterstützungen wurden gewährt:

In 1879:

An Invaliden vom Feldwebel abwärts in . . 141 Fällen, An Hinterbliebene von Officieren in ... . 1

An Hinterbliebene vom Feldwebel abwärts in 94

zusammen 236 Fällen

In 1880:

An Invaliden vom Feldwebel abwärts in . . 169 Fällen

An Hinterbliebene von Officieren in ... 2

An Hinterbliebene vom Feldwebel abwärts in 119

zusammen 290 Fällen.

In 1881 (bis 18. December) in zusammen . . 277

Nach Provinzen geordnet wurden unterstützt:

1879. In Starkenburg: 127 Personen resv. Familien mit 5310 je In Oberhessen: 82 Personen resp. Familien mit 3330 je. In Rheinhessen: 19 Personen resp. Familien mit 710 JL.

1880. In Starkenburg: 160 Personen resp. Familien mit 7006,20 je

In Ob er dessen: 96 Personen resp. Familien mit 3855 je.

In Rheinhessen: 21 Personen resp. Familien mit 750 .//..

Da die vorgelegten Rechnungen zu keinerlei Bemerkungen Anlaß geben, so wird die von der Revisions-Commission beantragte Decharge pro 187980 ertheilt.

Der Schatzmeister des Vereins, Herr Haupfftaalskasse-Director Michell ver­liest hierauf die Hauptpunkte des Voranschlags für die Jahre 1882 und 1883 'dem­zufolge die Summe der Ausgabe mit 19,672,67 je bezw. 37,660.67 JL, die der Ein­nahme mit 17,761.59 JL bezw. 33847,51 JL angenommen ist. Es müssen zur Deckung des rcfultirenben Mancos aus dem Capitalvermögen 1911.08 JL bezw 3822 16 je vorgesehen werden

Der Voranschlag wird genehmigt.

Der Vorsitzende macht darauf Mittheilungen über die vorzunehrnenden Ersatz­wahlen zum Verwaltungsrath und Vorstand. Aus dem Schooß der Versammlung

wird der Vorschlag laut, die feitfccrigen Mitgli.der des V-rwaltungsratbs wieder wählen und als neue Mitglieder die Herren Provinzialdirector v. Marauard unt> Rentner Engelhardt zu wählen. Der Vorschlag wird durch Acclamatwii gm- gehelßen. ö

^er Ser maltun g^ratb besteht daher nunmehr aus den Herren: Geheimer Ober; fteuerrath Baur, Ober-Forst- und Domänendirector i. P. Bose, Rentner Enael- hardt, Mmlstertalrath Fink, Geheimerath Hallwachs, Kaufmann Hickler, Steuerrath Küchler, Provinzialdirector v Marquard, Gcheimerath Siüber, Gehe-mer Medicmalrath Weber, Kaufmann Franz Weber, Oberst o. langen

Der Vorstand bestand bisher aus den Herren Rechtsanwalt Buchner. Ober- Fmanzrath Emmerling, Präsident Hahn, Landgertchtsdirector Machenhauer Hauptstaatskasted,rector Michell, Over - Medicinalrath Pfeifer. Mrnisterialrath Weber, Buchdruckereibesitzer Rudolf Wittich, Dwisionspfarrer Strack, Kreis- Astessor v. Zangen.^

-to)LatutenmäfeiQ ausscheidenlun Herren Buchner, Emmerling, Weder, «/k 7?tra r un& D" -Bangen werden durch Acclamation wtedcrgewählt Als Eontroleur des Vereins wird Herr M'Nlsierlal-Registrator Bitsch bestellt. Nachdem noch der Vorsitzende M'ltheilungen über persönliche Verhältnisse der ?2n£?e<!n ,^e£cln unterstützten Invaliden, sowie über Einrichtnng des nächsten Rechen­schaftsberichts gemacht, wird die Versammlung um 43/« Uhr geschlossen.

Mainz, 19. Dezember. Der General-Lieutenant und Inspeetor der 2. Fuß-Artillerie- Jnspeellon, Hell Ribbentrop, hatte btute Vormii'ag aus einet Fahrt zur Jagd daS Unglück rah ihm auf der Großen Bleiche sein Pferd durchging und er selbst mit großer Heftigkeit m

Qfcfn^tne^ Colonialwaarengeschäfts geschleudert wurde. Die Verletzungen, welche «^j ^m Sturze, insbesondere an rem Kopfe zugezogen hat, sind ziemlich gefährlich. Der Bursche, der sich auf dem Rücksitze res Iagdwa^ens befand, wurde ebenfalls herunter- ge^chleudert und trug einige weniger- gefähAtche -P<erlexuneen davon.

Wien, 17. Dezember. DieKob Ztg." entnimmt einem Brief des früheren Lbeatcr- mlisters des Koburger Hoftheaters, Herrn Georg Web-r. der jetzt an dem abgebrannten Wiener Ringthtater als Maschinenmeister angestellt war, Folgendes: Ein namenloses Unglück ,st üoer uns Mitglieder des Ringtheaters hereingebrochen. Durch Nachlässigkeit in der Beleuchtung schlechte Bauart deö Theaters hat das ve-Heerende Elemenr in o rapider Weise um sich' gegriff.n und so viele Opfer gefordert. Eine Feuervcrordnung wie solche bei uns in Koburg ^lstirt, gab es hier gar nicht Ich hatte noch eine von Koburg und gab dieselbe bier einem Beamten zur Einsichtnahme; geändert wurde aber an dem Schlendrian nichts, es blieb bum A"en. Das Feuer entstand beim Anzünden der Soffiiten Beleuchtungskasten durch elektrische Zunvung. In jedem Soffittenkasten lagen zwei Rohre, ein Brenneirohr unv ein Rohr mit I-Aufsatzrobren, die Zündleitung; die I^Aufsotzrohre waren Vz Zoll, die zweiliegenden Rohre \/z Zoll stark. Dieie beiden Leitungen mußten in jedem Kasten zugleich aufgemacht werden; emc große Menge Gas enlströmte diesen und füllte oen aus Schwarzblech konftruirten Kasten, eben so füllte sich der Raum zwischen den Prospecten mit Gas. Vom Regulirunzs-Apparat, von wo man keinen Ausblick auf die Hinteren Soffiten Kasten hatte, wurde nun am Zünd- Apparate Kontakt gegeben Der Funke spielie am Anfänge des Kastens, die electrische Zünd« leitung ging nicht durch ven ganzen Kasten, sondern war nur am Anfang eines jeden Kastens, es dauerte manchmal eine geraume Zeit, bis solch' ein Kasten brannte; es wurde nun am Rvgulirungs-Äpparate experimentirt, wenn solch «in Käst n nicht gleich brannte; «8 wurde Alles ganz aufgemacht und schnell wieder zu, um so das GaS zu pressen. Nachdem diei'es nun drei oder viermal auch öfter geschah, zündete der Funke in d-m Kasten, eine mächtige Fkamme schlug durch den ganzen Kasten und thetlte sich der in den Prospecten angesammelten Gas- menge mit Eine feurige Wolke hat diesmal (kann ich sagen) sich gebildet; wuS jedesmal sich ereignete und gnädig abging, war diesmal zum Unheil geworden. Vier Arbeiter barun^r der Schnürmeister, sind Opf r ihrer Pflichttreue geworden; sie versuchten, die Proipecte abzusckeiben, was aber nicht gelang, da der Rauch Alles zu ersticken drohte. Dazu kommt noch, daß die eigentliche Schnürbodengallerie keine Treppe hat, unv von der Bühne aus durch eine senkrecht stehende Leitet und durch einen außlrst schmalen Fahrstuhl zu paisieen war beide Wege waten abgeschnittten, da dieselben brannten, somit mußten die Leute elendiglich umkommen. Wie ich davon kam, ist Gottes Wunder. Gleich beim Antritt meiner hiesigen Stellung machte ich tcn Beleuchtungs Inspector, sowie die Direktion auf die Gefährlichkeit dieser Einrichtung aufmerk­sam; man zuckte die Achseln, theilte meine Ansichteinigeimaßen, abgeändert wurde aber nichts; sprach ich über die mangelhafte Emtheilung der Feuerwehr und berief mich auf die Feuerwehr- ordnung in Koburg, so sagte mein gewesener Direktor und viele Andere:Was Sie immer haben! Wir sind nicht in Koburg. Wir spielen in Wien Komödie." Meine Ermahnungen warcn fruchtlos, ein furchtbares Unglück war die Folge dieser Unordnung, dieser schlechten Eimichtung.

Eingesandt.

(Für alle unter dieser Rubrik erscheinenden Artikel ist die Redaktion dem Publikum gegenüber nicht verantwortlich.)

Gar mancher Mensck, welcher ein Herz für die Qualen der Zugthiere hat und bestrebt ist, deren Loos nach Möglichkeit zu lindern, fühlt sich vtelleicht veranlaßt in Folge des(Snv- geiandt" in Ihrem geichätzten Blatte, die Rodhrimer Chaussee trotz Wind und Wetter aufzu-

suchen, um deren Zustand zu besich'igen. Gegenwärtige Zeilen, um deren Aufnahme in Ihr

geschätztes Blatt ich Sie ergebenst Mte, be»wecken neben den Lasten der Zug.hiere auch die

öffentliche Aufmerksamkeit auf die Qualen der Menschen hinzulenken, welche so unglücklich sind

an den kiesigen Güterbahnhöfen Berufsgeschäfte erfüllen oder gar von ihrem Schicksal oen dämmt sind in jenen Gegenden wohnen zu müffen I

Diese Zustande spoiten einer jeden Beschreibung. Abgesehen davon, daß auf den Güter- Bahnhöfen der Main-Weser und Oberhessischm Bahnen, ohne ganz besomdeie Ausrüstung gegen Schmutz und Wasser, nicht durchzukommen ist, ist der Weg von dem Oberhessischen Uebergang tan der Einsteighalle) bis in den sog. Kohlenstran \ der Cöln Gießener Bahn (bei Wirth Schmandt) für Menschen nicht mehr passt» bar, Pferde haben mitunter ihre Noth, die leeren Wagen durchzubringen. Hat nun Jemand die kühne Idee, den Berg nickt zu scheuen und die Frankfurter Straße zu gehen, um vom Chauffeehau? abwärts an den Cöln-Gießener Bahnhof zu gelangen, kann hat er aber die Rechnung ohne den Wirth gemacht, denn hier liegt der Schlamm fußhoch.

Alle diese Missren lassen sich bei einigem Gleichmuth und Aufopferung für seinen Beruf, bei Tage noch ertragen, aber wehe dem Unglücklichen, welcher Abenvs von 48 Uhr sick noch an die Bahnhöfe wagt, er kann von Glück sagen, wenn er ohne Schaden genomnvn zu haben, zurückkommt

Von dem erwähnten Uebergang der Oberh. Bahn bis an den Cöln-Gußener Schuvpen und von da bis an das Chausseehaus an der Frankfurter Straße befinden sich im Ganren zwei Petroleum-Laternen, sage zwei Laternen, zur Erleuchtung der Straße, welche jeden Adenv zeigt, wie dunkel es ist.

Der letztg.nannte Theil der Straße, von beträchtlichen Böschungen zu beiden Seiten eingefaßt, macht eie Passage nicht ungefährlicher, es bleibt vielmehr genugsam zu veewundern daß n.ckt häufiger Ung^ücksfälle zu beklagen fine. Auch ist diese Straße oer einzige Weg für dte zahlreichen, die Lrchulen besuchenden Kinder der westlich der Bahn wohnenden Eltern.

Und man kann noch erstaunen über die vielen Kinderkrankheiten im heurigen Winter?

Kann ein Kind gesund bleiben, wenn es bt8 an die Knie durchnäßt, verfroren durch das ewige Warten an den verschiedenen Bahnübergängen, endlich in der Schule ankommt und hier stille sitzen muß?

Alle diese Zustände find nicht etwa die natürliche Folge der augenblicklich ungünstige, Witterung, es sind vielmehr viele Jahre alte Mißstände, zu deren Beseitigung Einsender dieses die Gründung eines Mcnschen-Schutz<Vereins hiermit vorschlägt!

Die auf Grund neuer wissenschaftlicher Forschungen dargestellten und von vielen Herren Aerzten warm empfohlenen W- Voß'schen K'ckarrhpillen, welche den so lattigen ^Schnupfen tn wenigen Stunden beseitigen und heftige Lungen-, Rachen- und Kehlkopfkatarrhe binnen kürzester Zeit in die mildeste Form überführen, sind <ä Dose 1 JL) in den Apotheken zu Gladenbach, Frohnbausen, Marburg (Einhorn-Apothekes, Frankfurt (Adlerapotbeke) und in den übrigen bekannten Apotheken zu haben. Daselbst wird auch eine kleine Broschüre über dieses neue Heilversahren von Or. mvä. Wittlinger unentgeltlich abgegeben. (7223

SchifF^bericht. Mitgetheilt von dem Agenten des norddeutschen Lloyd tn Bremen, C W. Dietz Nachfolger in Gießen.

Bremen, 21. Dezember. Der Postdampfer Neckar, Eapt. W. Willtgerod, vorn Nordveutirven Llov> tn Bremen, welcher am 10. Dezember von Newyork abgegangen war, ist gestern 6 Uhr Nachmittags wohlbehalten in Southampton anaekommen und hat nach Landung der für dort bestimmten Passagiere. Post und Ladung 8 Uhr Abends die Reise nach hier fort­gesetzt. Derselbe überbringt 232 Passagiere und volle Ladung.