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Sämmtliche englische

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Bibliothek überwiesen.

Am

Großherzog haben Dr. Frtedr. Haupt

Garnison in Transvaal.

Moskau, 21. März. Der Gea.ewdrralh beschloß, dem veiflorbenen Koiser auf b«m Kreml ein Monument zu er ichten.

Petersburg, 21. März. Die Blätter Gelben von zahlreichen Ver­haftungen in den letzten Tigerr. Bei einem bei Verhafteten soll eine große Geldsumme, gegen 700,000 Rubel, in zwei Koffern gesunden sein. In der verfloffenen Nacht wurde in einttn öffentlichen Hause ein Individuum arrditl, bei welchem zwei Revolver, ein Dolch, Giftpillen und 20,000 Rubel gefunden wurden. DerHerold" meldet, daß zwei neue Dynamit-Lager entdeckt seien.

Als Ueberbringer eigenhändiger Schreiben des Kaisers Alexander III. an auswärtige Herrscher werden sich in den nächsten Tagen Fürst Souworow nach Berlin, Fürst Woronzow nach London und Graf Schuwaloff nach Wien und Rom begeben.

New-Uork, 21. März. Dem gestrigen Todtenamt für den verstör- denen Kaiser Alexander II. in der griechischen Kapelle wohnten der Major, sowie die Consuln der ausländischen Staaten bei. Die Bethetltgung war eine außerordentlich große.

London, 21. März. Nach demStandard" soll am Mount-Prospekt die Ansicht verbreitet worden sein, die Boers nahmen die Friedensbedingungen der Engländer an.

Rom, 21. März. Der Krieasminister Milon -estorben.

Gießen, 22 März. Sckwrngericktsverhandlung cm 21. März d. I. ge;fn

1. Heinrich Scheuer von Rönnet wegen versuch«? cer Brandstiftung.

21. Januar d. I., Abenos zwischen 10 und 11 Uhr. brach tn lein Hause ter Konrad Gi. Wittwc zu Romrod Feuer aus und as mehrere Personen atcbolb in dasselbe eilten, sanden fic ein Lett, welches in der Dille des im oberen Stockwerks befindlich.n Z mm s ...i, in hellen Flammen. Den sofort angestcllren Löschungsversuchen gelang es jedoch das Feuer za bewältigen, noch ehe es das HauS selbst ergriffen batte. Heinrich Scheuer von Rom oo. welcher bei Ausbruch des Brandes allein in dem Hause der Groh bet'vff.n wurde, wurde a:o d,e Brandstiftung verdächtig sofort arretirt und nachdem von dem Vorfalls Anzeig gemacht n orden war, die Voruntersuchung gegen denselben eröffnet.

Bei feiner Dernchmung erklärte Scheuer, daß er an jenem Tagenschwer betru ckcn g - -wesen sei uno in tieiem Zustande Vas Beil seiner Schwester totbanne Sckcuer, welelctz nc* in dem Groh scken Hause, deren früheren Wohnung, gestanden, mit einem Streichle z nnct zündet habe Er modificirtr jedoch feine Aussage b.i einer späteren Vemebmung dabin, M er damals dermaßen betrunken g wesen ici, daß er jcklcchtcrding? nickt mcir w'.ffe, was getban habe Seine frühere ÄuSfagc bcmhc nur auf einer Mi-tbeilung der ihn bewackent n Personen, welchen er damals in sc'ner Trunkenheit jenen Vorfall in d.r angegebenen 23He

rechtigte Lerbefferungen anbahnen zu können.

Die Kammer erklärt sich principieü bereit, einem solchen Hanbelskammenage beizutreten und die periodilchen Zusammenkünfte der Vertreter der hefj. Handelskammern zu deichicken. Doch sollen Die dieffeltigen Verlrerer auf dem ersten Hanoelskammertage die Erklärung abgeben daß die hiesige Handelskammer als die Ausgabe dieser Zusammenkünfte nur Die Beip echung der gemeinsamen Angelegenaeiten betrachtet B-schrüss« dc8 Handelskamm.rtages also nicht bindenD für die einzelnen Kammern sein dürfen. Als Dttegirtc wurden gewählt die Herren Ed. Silbereisen und L. Georgi, als Ersatzmann Herr S- Heichelheim

3. Das Großh. Ministerium des Innern und der Justiz theilt der Kammer Separat­abdrücke von Publikationen mit, welche tbeilß im ReichSanzeiger, theils im deutschen Handels archiv erschienen sind und die bei dem Export deutscher Maaren nach dem Auslande erooi« tretenden Mängel bespreche,'. Die fraglich n Pub.lkaiione i zntt alten anitadie un) Lonsulaiberichte aus Tanger, Oveffa, St. Petersburg, Messina, Belgrad Jerusalem, Kairo Alexandrien, Cin­cinnati u. f. w. Die Mängel, welche gerügt werden, sind überall dieselben: De Verpackung ist häufig schleckt und unschön und hält keinen Vergleich mit englischer und französisch r aui». Dann wird darüber geklagt, raß Die Waaren zuweilen iebr weit Unter dem vorgele>rtrn Muster zurückbleibcn. Gieichmäy'ge Qualität wird bnmiyt. lieber Dem B.streb n am billigsten sein zu wollen, gehe häufig die Solidität verloren. Rich: selten kämen unricht qe Declarationen und falsche Gewichtsangaben vor, die Lieferungsfristen seren zu ausgedehnt und würden ho^Dim nicht streng cingebalten. Kleinliche unv pedantische Art der Geschäftsführung, unk.uge u r über­mäßige Ausnutzung tineß augenblicklichen Vortbcils, ohne Smn und Verständn tz für die Unit wichtigere Frage der Erhal-ung und Erwerbung dauernder VeibinDung: alle diese Aus­stellungen kehren in den omdiii-Denflen Berichten wieder und verdienen die ernsteste Vea.i-tun.q aller derjenigen Firmen, welche nach Dem Auslände «xportiren.

4 Für tu Bcrichierstaltung über ti? fast auf jed.r TageSoronimg siebenden Ei cnlahn- ang-lcfle.ihcucn wnd auf Vorschlag des Vorsitz nden eine besondere Commission ernannt, bestehend auS den Herren L. Georgi und W- Liebrick.

5. Von der Handelskammer zu Cafftt wurde ein Prospekt Der dortigen Gewcrb- und Handelsschule übftjanDt uno unter Hinweisung darauf, daß diese Än'ialt zum Tt>e,l aus d-r Initiative Dtv genannten Hanbelekamm-r hervorgegangen sei, um Empfehlung Derselben g beten- Die Schule befiehl zunächst aus 6 Kirsten mit je I jährigen Cursult. Der Lehrplan Ittmmt in der Hauptsache mit Dem der 6 ersten Klassen von Realschulen oh.-.c lateini-cken Unterricht überein. Aus der Prima treten die Sckülrr in Die Facksckiue unv zwar entweder in Die H MDels- abtheilung. welche mit 1 jährigem Cursus abschließt, oder in eine Der 3 Abteilungen Der gewerbüchen Fachschulen.

Sitzung am 1h. Närz. Anwesend Die Herrin: Ed. Silbe reis en, Voisitzender, L. Georgi S. Heichelheim, W. Liebrich, H. Schirmer.

E.ngcgangen ifl 1. eine Petition des Virc ns deutscher Tabakfabrikanten und Händler an Den Reichstag bet», das die Privatindustrie schädigende Verfahren der Straßburger Tabak- manufaclur.

2. (Sme Eingabe hiesiger Cigarren^ und Tabakfabrikanten in elcher die Handelskammer ersucht wird, das Bistreben des obengenannten Vereins deutscher Talaksfabrikanten zu u> l.'stützen

Die Kammer beschließt an die Rctchdtagßabgeordncren F'ciberr v. Rabenau undPos. Gar eis ein Exemplar dec Beschwerde gelang ' zu losten und die Herren Abgeordueien -u ersuchen, im Jntcresie unieier Start und unseres Bez rkS, für welche die tzoi existenz dieses blühenden Industriezweiges von außerordentlich r Wichtigkeit sei, energisch gegen das Verfahren der Straßburger Tabaksmanufactur welche dem Monopol den BodiN zu bereiten suche, aufjitrctcn und na l Möglichkeit aus einen Beschluß des Reichstage in dieser Ang egen-

heit hinzuwirkcn.

3. Die Kgl. Direction der Köln^M'ndener E'.'enbahii in.n übersendet der Handels' kammcr eine Bekanntmachung, wonach mit Dem 1. April d. I die bißi er zu dem Verwaltungs bezirke der Kgl- Eiserbahn-Dircction zu Hannover vereinigten Bahnstrecken (Smtn. Münster, Hamm Socst, Dortmund-Sterkrade, Dortmund-We w.r und Münst.'rGionau Lan 'öinri. sowie sämmilicke auf d-r rechten Rlwimeitc belegencn Ba hnftr. cken des Rheinischen ^ucnbahn- unterncdmens mit dem Verwaltungsbezirke der Köln-Min0«ner (SucrbübnDiuction vereinigt werden wogegen Die Bahnstrecken d.s Köl'i-Mindin r Eisenbahn Unternehmens Harnm-M-noeu Dockuni (Ennigerlod-) Bockurn, Herford Detmold, Bremen Harburg-Hambu g und Kuchwey .e Sagehorn tn den Verwaltungsbezirk Der Kgl. Dnectiou zu Hannover üb.rgchen.

Von demselben Zeitpunkt an wird di Directio» der.n - Mind.ner El,end'- n Firmattgl. Eisenbahndirection (rechtsrheinische) zu Köln" annehmen.

4. Eine Reihe anderer Eingänge we>den theils zur Cireulation bestimmt, theils

Lokales.

Giefien, 22. März. Tagesordnung für die Stadtverordneten - Sitzung Donnerstag, den 21. März 1881, Nachmittags 1 Uhr

1. Die Tabaksteucrfrage.

2 Den Voranschlag der cvangeliscken Kirche für 1881/82 bett

3. Den Gemeindevoranschlag für 1881,82.

4. Die Erhebung des Octrois von Spiritus.

5. Klage gegen den Ortsarrnrnverband Grüningen.

6. Klage gegen den Ortsarmenverband Probbach.

7. Klage gegen den Ortsarmcnverbanb Allendorf, Kr. Oberlahn.

8. Die Erweiterung der Exerc'er- und Schießplätze.

9. Trottoirpflasterung in der Bahnhofstraße.

10. Das Erchlocal bett.

11. Gesuch des Weißbindermeisters Karl Euler II. dahier um Erlaubniß zur Benutzung städtischen Eigentbums.

12. Gesuch des Christian Euler II um Baueriaubniß.

13. Desgleichen des Friedrich Greiner betr.

14. Gesuch des Gärtners Johannes Schaum wegen desgleichen.

15. Gesuch deS MetzgermcisterS Karl Burkhardt dahier um Erlaubniß zur Vornahme von Bauveränderungen.

16. Desgleichen des Sckneiderm(ist<rs Martin Weiner betr.

17. Gesuch der Louis König Wittwe um E'laudniß zur Erbauung eines Nebengebäudes.

18. Gesuch des Turnlehrers Christoph Rübsamen dahier um Erlaubniß zur Anlegung einer Veranda.

19. Die Errichtung der Turnhalle für Die Mädchenschule

20. Ueberschwemmungen in der Stephansmark.

21. Die Wasterleitungsarbeiten betr.

22. Die B'stellung eines Curatoriums für die Realschule.

24. Febr. den Fchrn. Heinrich Ueberbruck von Rodenstein Kammerjunkcr zu ernennen; am 10. März den Kaufmann zu Mainz zum Handeisrichter an der bei dem Landgerichte hesten gebildeten Kammer für Handelssachen mit dem Sitze kung bis zum 31. December 1882 zu ernennen.

6. Ruhestandsversetzung. Se. König!. Hoheit der allergnädigst geruht: am 10. Febr. den evang. Pfarrer zu Gronau auf sein Nachsuchen in den Ruhestand zu versetzen.

7. Concurrenzeröffnungen. Erledigt stnd: eine (die vierte) mit einem ev. : Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Gem indcschule zu Lich mit einem jähr­lichen Gehalt von 1000 JL; eine mit einem kath. Lehrer zu besetzende Lehrer- stelle an der Gemetndeschule zu Eppertshausen mit einem jährlichen Gehalt '

IU BenSbeiw rum Gießen, 22. März. Großherzog.icke Hande skammer. Sitzung am 14. März *r..

(2_rT wesend Die Herren: Ed. Lilberetsen, Dorsitzenber, L. Georgi, S. Heichelheim,

Karl Mettenyeimer Liebnck. H. S ckirmtr.

der Provinz Rhem» I 1. Zur Kenntnis Der Kammer werden 41 Eingänge gebracht und dieselbm t'.eil- zur zu Mainz mit Vir- Eirculation, theils zur Diskussion, zur Bibliothek u. s. w. bestimmt.

2. Em Schrecken Der Mainzer Handelskammer regt auf Veranlassung der Handels­kammer zu Offenbach Die Gründung eines hessischen Handelskammertages an, um auf demselben Die gemeinschaftlichen Angelegenheiten zu besprechen, gemeinsame Rachtbeüe abhalten und be-

betreibC ^aj|cr conferirte gestern Nachmittag mit dem Cultusminifter. Der Kr onprinz wird nach den nunmehrigen Bestimmungen morgen Abend gemeinsam mit dem hier lintreffenben Prinzen von Wales die Reise nach Petersburg antreten.

London, 21. März Aus Newcastle vom 20. ds. liegt folgende Meldung vor: Der gestern Abend hier cingetroffege Präsident des Oranje Freistaates, Brand, äußert sich dahin, er halte dafür, daß der Transvaalkrieg von vieljährig.m unheilvollem Folgen sein werde und daß er die eingeborene Bevölkerung auf das Ungünstigste beeinflusse. Er halte die Lösung der Schwierigkeiten ohne Wiederaufnahme der Feindseligkeiten möglich, könne sich aber über streitige Punkte, bevor sie ihm als Schiedsrichter unter­breitet seien, nicht äußern. Er werde sein Möglichstes thun für eine friedliche Ber- ständigung. Der Oranje-Freistaat nehme lebhaft Interesse an dem Kampf. Unwahr sei es aber, daß große Abtheilungen von Oranje-Boeren sich am Kriege betheiligten. Präsident Brand vcgab sich heute früh nach Mount Prospect zu emer Eonferenz mit General Wood und geht von dort in das Lager der Boeren. Sämmtliche englische Truppen haben den Jncande-Fluß passirt.

Daily News" erfährt: Die Bedingungen, welche die britische Negierung den Boeren angeboten, umfassen die Ernennung einer UntersuchungS-Commission, die Rückkehr der Boeren nach ihrer Heimath und die Aufrechterhaltung der britischen

Selegraphische Depeschen.

Wolff'» telegr. (rsrresvondeur-Bureau.

Berlin, 21. März. Reichstag. Das Gesetz über die Küstenfrachtfahrt wurde in zweiter Lesung unverändert nach der Regierungsvorlage genehmigt. In der General- Debatte zur Dritten Lesung deü Etats legte Stumm die segensreichen Folgen der neuen Wirthschaftspolitik für Handel und Industrie vor und rechtfectl-te schließlich sein Ver­halten in der Angelegenheit desNeunkirchener Tageblatts". Richter halt ^tumm's Rede für sein politisches Tenament. Stumm werde nicht wiedergewahlt werden. Die Schutzzoll-Politik sei in Schlesien, Westfalen und am Rhein in entschiedenem Nieder­gang. Rickert und Bamverger discutiren von ihren Standpunkten aus die Ergebnisse der neuen Wirthschaftspolitik. Wmdtyorst betonte die Nothwendigkeit, auf große Er­sparnisse Bedacht zu nehmen; man solle die weitere Entwickelung der Dinge nach dem neuen Zolltarif abwarten und nicht jetzt schon auf neue Steuern sinnen. Nach oer darauf folgenden Specialdebattc werden die ersten sieben Titel des Etats unoeianbert nach den Beschlüssen der zweiten Lesung genehmigt. Fortsetzung Mittwoch.

DieNordd. Allg. Ztg." sagt, indem sie die Auslassungen dreier poliiischer Blätter von vetschievener Schattlrung über die Ermordung des Kaisers reproouctrt, alle drei stimmten darin überein, ben Gegensatz zwischen Polen und Russen zu betonen unb bas nihilistische Treiben als em specifisch-russisches barzustellen. Die Entftehuiigs- aeschichte bes Nihilismus unb ber Polenaufstand von 1863 zeigten aber daß die Polen nicht so unschuldig an der neuesten Entwicklung der Dinge tn Rußland seien. Unter den wegen nihilistischer Attentate vor Gericht Gestellten fehlten die polnischen Namen nicht. Es gebe keine Nation, worin eine gewisse Klasse so viel Talent zum Verschwören besäße wie die polnische. Bei den Russen sei eine weit geringere Anstelligkeit und Prädestination dazu vorhanden, man w^rde daher die intellectuellen Urheber und die unterirdischen Leiter der Auflehnung gegen die russische Regierung unter den Polen suchen dürfen, wofür auch der Umstand spreche, daß an der Spitze der oppositwnellen Presse der von Polen redigirteGolos" stehe, der seit Jahren die Verhetzung der drei Kaiserreiche untereinander und die Untergrabung der Autorität der russischen Regierung

geschildert baden solle.

Das anfangs von Scheuer abgelegte G stäncr. fir.ba j.boch seine Ergänzung u.i* Bestätigung bürd' folgenbe Umstände:

An Dem fraglichen BbcnD saß Scheuer in Dct Lang'schen Wirthschafi zu Dtomror A bic Peri o neu, mit frei dien er vaielbst Branntwein getrunken, hatte, sick entfernt batten, liefe rr sich von targ zwei Sckn.efelböiz,r geben und steckte Dieselben mit dem Bemerken em .Allew'il stecke ich Die Villa an". Und als ibm Darauf Dic Frau Lang entgegnete:Tas wirft Du D(d> nicht tbun; Da kommst Du ja ins Stockbaus", äußerte r weiter:alleweil thue 'ck s qeiait, ick kann mir nickt mehr b-lftn". - K rz Darnach gir «: weg, begab sich an Die Rau'ick Wohnung, wo er vorher sckon mehrmals Des Rachts geschlafen batte unb k.optte an de- T -ür, Da ihm'aber Niemanb aufmachte, ei te er nach Dem Hause Der Grob zu, indem cr wie von veischieDenen Personen gcbörl würbe, äußerte: So, j-tzt steck' ich das Vajes an." Er befiat dasselbe unb furfl Darauf sah Katharine Sterb, welcke gerabe gegenüber wohnt, m Der oimn Stube eine Flamme emporschlagen unb beninfit auch, Daß Scheuer tn die,ecke Ltiod toeif.

SÖa§ ferner Das Vorbringen Scheuerß er sei an jenem Abend sinnckS betrunken gc- wesen anlangt, so erhellt aus Den übtreinfhmmenDtn AuSiaqen Der Zeugen, baß berselbe zwar angetrunken, aber keineswegs in einem für bie freie Willensbestimmung ausschließenben Zustande gewesen sei. . . .. t

Die Geschwornen erkannten Scheuer unter mildernden Umstanden für ichulbig. ws.auf der Gericktsbof Denselben in eine (Befängnihftrafe von vier Monaten verurtheUte.

2 qegen Wilhelm Kaiser von WillofS wegen UrkunDenfälsckung Derselbe,st d-- sckulDiat' Daß er im September 1878 zu Lauterback eine zum Beweise von Rechten oder Recktsverbä!kniffen erhebliche Privaturkunde in rechtswidriger Absicht verfälscht unb von der selben zum Zwecke einer Täuschung unb. um sick einen DcrmögenSvortHeil zu verschaffen Ee- brauch gemacht habe, intern er in bie von bem r. Bürgerme.ster zu Willoss außgeflcC t Bürzschetnßurkunbe vom 13. September 1878 nachträglich die WortePh^wp Winb, Willofs" eintrug und die Abgabe dieser gefälschten Urkunde an bie Freiberrlich Riebesel'sche Eamm." kaffe veranlaßie."

Kaiser würbe unter Annahme mildernder Umstände für schuldig erachtet und in eint Gefängnisstrafe von 4 Monaten conDemnirt.

Gestern Abend wurde ein Handwerksburscke verhaftet, welcher in einem Laden in der Bahnhofstraße bie Fensterscheiben entzwei schlug. Ein anberer in ber Gesellschaft Des Ersteren sick befinDlicker Handwerksbursche benutzte die Gelegenheit unb stahl einen Hut, worauf auch «

23. Kostendecreturen.

beigesteckt wurde.