gewesen, bei Gelegenheit der Manöver des 9. Armee-Corps Meine Schritte wiederum nach ber Provinz Schleswig-Holstein lenken zu können, an welche sich aus früheren, wiewohl kurzen Besuchen so angenehme Erinnerungen für Mich knüpfen. Wie die Provinz erst noch vor wenig Monaten, als Mein geliebter Enkel eine Prinzessin des Schleswig-Holsteinischen Fürstenhauses heimführte, bei diesem glückoerheitzenden Ereig- niß Beweise aufrichtiger Theilnahme gegeben hat, so habe Ich auch jetzt bei Meinem persönlichen Erscheinen überall, selbst an Orten, welche Ich nur vorübergehend berührt habe vornehmlich aber in den Städten Itzehoe, Altona und Kiel ein so herzliches Willkommen gefunden, eine so frohe Bewegung der Bevölkerung wahrgenommen, daß Ich Meine lebhafte Befriedigung darüber nicht zurückhalten kann. Bon Neuem bin Ich durch die vi lfachen Huldigungen, welche Mir von allen Seiten und in den verschiedensten Formen dargebracht wurden, in der Überzeugung bestärkt worden, daß auch dieser Theil Meiner Monarchie von einem biederen, treuherzigen Volke bewohnt wird welches, je länger je mehr, mit Herz und Hand Mir ergeben, sich immer fester und 'inniger mit dem deutschen Vaterland vereinigt. Mit solchen Empfindungen aus der Provinz scheiden zu können, ist ein erhebendes Gefühl für Mich Es ist Mir aber auch ein Bedürfniß, dies öffentlich auszusprechen und damit zugleich Meinen Dank für die Mir zu Theil gewordene warme Aufnahme zu verbinden. Ich veranlasse Sie, dies der Bevölkerung von Schleswig-Holstein mitzutheilen und zu dem Zwecke diesen Meinen Erlaß bekannt zu machen.
Kiel, den 17. September 1881. Wtlhelm."
— Se. Majestät der Kaiser hat an den Chef der Admiralität, General o. Stosch, folgenden Erlaß gerichtet: „Ich habe bei Meiner heutigen Besichtigung sowohl das Uebungsgeschwader, sowie alle anderen Marinetheile in einer so vortrefflichen Verfassung gefunden, daß Ich gern Veranlassung nehme, Meine besondere Zufriedenheit und Meine lebhafte Anerkennung auszusprechen. Ich beauftrage Sie, dies zur Kennt- niß sämmtlicher Ossiciere und Mannschaften zu bringen und zugleich auch die in der Anlage enthaltenen Gnadenbeweise bekannt zu machen. Ihnen selbst aber, dessen hervorragendes Verdienst um die Fortentwickelung der Marine Mir heute ebenso entschieden entgegentritt, wie Ich es längst in wärmster Weise anerkannt habe, wünsche Ich ganz besonders Meinen Dank und Meine hohe Werthschätzung Ihrer Dienste zu bethätigen, indem Ich Ihnen Meinen anbei erfolgenden hohen Orden vom Schwarzen Adler verleihe.
Kiel, an Bord Meiner Yacht „Hohenzollern", den 17. September 1881.
Wilhel m"
Frankfurt, 19. Septbr. Der König von Schweden mit der könig« ltchen Familie fuhr heute Vormittag 10 Uhr in einem festlich mit Blume« und Fahnen geschmückten Extrazuge von hier nach Karlsruhe.
Karlsruhe, 19. Septbr. Der König, die Königin, der Kronprinz die Prinzen Oskar, Karl und Eugen von Schweden sind heute Nachmittag 1 Uhr hier eingetroffen und am Bahnhose, aus welchem eine Ehrencompag.ne ausgestellt war, von dem Großherzog, der Großherzogin, de-t Ecbgroßhcrzog, dem Prinzen und der Prinzessin Wilhelm, den Prinzen Karl und Ludwig, der Generalität und dem Staatsminister Turban begrüßt worden. Der Empfang war ein äußerst herzlicher. Die nach Tausenden zählende Volksmenge begrüßte die Herrschaften mit enthusiastischen Hochrufen.
Effen, 19. Septbr. Wie ote „Essener Ztg." meldet, ist der von Berlin über Holzminden und Arnsberg kommende Schnellzug bei der Einfahrt in den Bahnhof Schwerte auf eine Rangirmaschine ausgefahren. Der Loco« motivsührer der Rangirmaschtne und beide Packmeister des Schnellzuges wurden verletzt, die Passagiere blieben unbeschädigt. Beide Maschinen und zwei Packwagen sind entgleist, der Betrieb aber nicht gestört.
Washington, 19. Septbr. Bezüglich des Präsidenten Garfield herrscht die größte Besorgniß. Der heutigen amtlichen Depesche zufolge wird der Präsident langsam schwächer.
Long-Branch, 19. Septbr. Der letzte Feberschauer, welchen der Präsident Garfield hatte, war sehr heftig und dauerte 20 Minuten. Dr. Bliß hat erklärt, daß, wenn die Fieberschauer innerhalb 48 Stunden wiederholt austreten sollten, der Präsident nicht am Leben bleiben könne. Der Puls ist bis auf 143 gestiegen. Die Aerzte betrachten den Zustand deS Präsidenten Garfield als äußerst ernst.
— Präsident Garfield ist heute gestorben.
Long-Branch, 20. Septbr. Präsident Garfield starb gestern Äbend 10 Uhr 50 Minuten.
Lokales
Gießen, 20. September. Schwurgerichtssitzung am 19. I. M : gegen Karl Kempf von Knicken wegen Verbrechens wider die Sittlichkeit.
Angeschuldigter wurde von den Geschworenen für nichtscbuldtg erkannt und demgemäß von Strafe und Kosten freigesprochen.
— Wir brachten vor Kurzem eine Notiz, wonach eine Persönlichkeit das einträgliche Geschäft betrieb, nur bei den Herren Profestvrcn zu fechten. Gestützt auf ein sicheres und gewandtes Auftreten stoffen die Gaben reichlich, bis tote Polizri dem Treiben ein Ende machte und Anzeige wegen Bettelns erhob. Die Anzeige mußte jedoch fallen gelassen werden, weil festgesiellt mürbe, daß der Betreffende seine Gaben freiwillig erhalten. Nun benutzte der Freigesprochene die Gelegenheit und verklagte die Schutzmannschaft bei den Behörden, richtete verschiedene Schreiben an Professoren und sogar eines während seiner Haft an die preuß. Gesandtschaft zu Darmstadt, welches ihm jedoch nickt viel nutzte, denn diese erklärte einfach, daß für sie kein Grund vorliege, sich mit der Sacke zu befassen. Das Geschäft des Fechtens wurde weiter betrieben. Einer der Herren Profefforen gab dem Menschen Kleider, löste ihn in der S ch r amm'jchen Herberge aus und gab ihm schließlich noch 2 JL. an baarem (Selbe. Außerdem wurden ihm, weil er angab nur 90 von dem betreffenden Herrn erhalten zu haben, 60 H behufs Weiterreise nach Weilburg aus der Armenkasse gegeben. Waö der Bursche nun nut diesem Gelbe angefangen, können wir nicht gut mittbcilcn, nur möge angedeutet werden, baß er heute Nacht vor einem gewissen Hauie in der Sancgaffe wegen Ruhestörung und Unfug abgefaßt wurde. Zur Haft gebracht, beschäftigte sich beute Morgen das Schöffengericht etwaS eingehender mit dem Burschen und bietnte ihm wegen Bettelns 3 Wochen Haft und wegen Ruhestörung und Unfug weitere 3 Wochen. Bei der Verhandlung kam außerdem zur Spracke, baß der Schwindler sckon verschiedentlich wegen BettelnS, Betrug und Unterschlagung in andern Städten bestraft worden war — Wir tbdlen diesen Fall deßbalb etwas ausführlicher mit. um zu zeigen, zu welchen Zwecken falsckes Mitleid, angewenbet an fremben Menschen, miß» braucht wnc ___________
B e r M i s c r
♦ * Dem deutschen Kriegerbund zu Berlin. Michaelkirchplatz 17, sind von Sr. Majestät dem Kaiser durch *Ä. 6. O- vom 24. August er. die Rechte einer juristischen Person verliehen worden. Dieser Bund, welcher sick über ganz Deutschland erstreckt, ist wohl bi; größte Corporation im Reiche, wurde am 14. April 1873 von nur 42 Vereinen zu dem Zwecke gegründet:
a) das Band der Kameradsckaft auch im bürgerlichen Leden unter seinen Mitgliedern zu erhalten und zu pflegen;
b) das Nationalbewußtsein zu beleben und zu stärken;
c) die Liebe zu Kaiser und Reick bei seinen Mitgliedern zu pflegen und zu bethätigen;
d) den Bundesangehörigen in Noch und Alter mit Rath und That hilfreich zur Seite zu stehen, insbesondere durck Gewährung von einmaligen oder fortlaufenden Geld- Unterstützungen ;
e) im Falle eines Krieges sich im Sinne der Genfer Convention ic. dem Staate zur Verfügung zu stellen;
5) den deutschen Kriegervereinen die denselben gebührende Achtung im öffentlichen Leben zu erwirken und zu erhalten.
Bei den Verhandlungen des Bundes und seiner Angehöngen ist jede Berathung über politische und religiöse Angelegenheiten «usgesckloffen.
Derselbe zählt jetzt ca. 1300 Vereine mit mehr als 110,000 Mitgliedern zu den Seinen und hat über 106,000 JL Vermögen, obgleich bereits etwa 45,000 JL an bedürftige Kame- raben gezahlt worden sind.
Wenn man in Erwägung zieht, baß jedes der Unterstützungskaffe angehörige Mitglied pro Jahr nur einen Bei'.rag von 20 H, jedes ander«: Mirglted aber nur 2 H zahlt, so ist das Ergebniß ein erstaunliche- und Haden die gnädigen Worte unseres Kaisers, mit welchem Er dem veutschen Kriegerdunbe bei seiner Bildung eine gedeihliche Entwickelung wünichk', reichen Segen getragen. Dem sehr rührigen Bundesvorstände machen aber die Erfolge alle Eyre.
Zwei Stiftungen, die eine zum c.eigen Gedächtnis an daS 70fäbttge Dienstjubiläum des Kapers mit circa 10,000 JL. die andere zu gleichem Zwecke an die goldene Hochzeit unseres hohen Kaiserpaares mit ca. 6u,ü0o Jü Stammkapital, sind bestimmt, den Witlwen verstorbener Kameraden am 1. Januar und 11. Juni jeden JahceS Unterstützungen aus den Zinsen zu gewähren urb können hiermit wohl als eine nie versiegende Ouclle zur Linderung von Nolh und Sorge angesehen werden.
Der im Mai d. I. in Frankfurt a. M stattgehabte Kriegerkongreß, auf welchem auch die nicht zum Bunde gehörigen kleinen Verbände vertreten waren, Hal eine „allgemeine Ver eintgung" beschlossen, die Satzungen des deutschen Knegerbunbls angenommen und dessen Vorstand, verstärke durch Mitglieder einiger übrigen Verbände, mit der Führung beauftragt. Der diesjährige Aogeordnetentag des deutschen Kriegerbundes in Heidelberg Hal nicht nur einstimmig das Arrangement genehmigt, sondern auch die Verschmelzung ves Bundes mit der qu. Ver eintgung, b. b. be»sclben sein ganzes Vermögen zu übergeben, veschloffen, Falls die Vereinigung in die Verpflichtungen des Bundes eintritt, welche sämmtlich nur Einnahmequellen zum Besten unglücklicher Kameraben sind.
Wünschen wir, daß dieser hochherzige Entschluß, Veranlaffung werden möge, daß die jetzt noch fernstehenden Krieger-Vereine sich bald der mächtigen Bereinigung anschließen.
Ein Adlerhorst. Aus Pftitsch (Gerichtobezirk Sterzing in Tyrol) wird dcn „Tyrolcr ©timnien" berichtet: Im Pflitscher Thale haben sich schon seit Jahren Steinadler eingenistet, welche den Hirten bereits viel Schaden zugefügt und den Jägern Gelegenheit zu ivaghalsigen Unternehmungen gegeben haben. Am 12. Juli d. I. gelang cs vier ft den Burschen, eine dieser Raubhöhlen der Gemeinde zu zerstören. Tief im Thale Burgum erhebt sich eine 480 bis 500 Fuß hohe, oben stark nach vorwärts gewölbte, zerschlitzte Ftlsenwand, m deren Rissen am 11. Juli Nicolaus Delueg den Adlerhorst erblidtc.. Tags, darauf in den ersten Morgenstunden inachte er sich mit seinem Bruder Joseph mit Johann Mair, „Wirth an der Wöhr," und Joseph Rainer bewaffnet auf dm Weg, um die Brutstätte zu zerstören und wenn möglich auch die Alten zu erlegen. Lbcn angekommen, ließ sich Joseph Rainer mit einem langen Seile ungefähr 120 Fuß weit hinab, wo er alsbald des Nestes gewahr wurde und neben einem halbzerfressenen Fuchs den einzigen etwa zwei Wochen alten Insassen in glücklicher Abwesenheit seiner Eltern herausnahm, in einen Sack band und denselben sofort in die Höhe ziehen ließ. Gleich darauf wurde auch Rainer mit größter Mühe und Anstrengung wieder emporgebracht. Es läßt sich denken, daß das lange dauernde Freischweben in der Luft bei solcher Tiefe unter den Füßen, das beständige Herunikreisen auf dem enganliegenden Seile und die fortivährende Furcht vor den etwa herabstürzendeii Alten dem kühnen Manne ben Angstschweiß heraustrieben, bis er bleich und an allen Gliedern zitternd endlich glücklich bei feinen Genossen anlangte. Der junge Räuber lebt noch und erfreut sich im Hause des Nicolaus Telueg im Weiler Ried des allerbesten Wohlseins. Er mißt in seiner Flugweite gegenwärtig 61/2 Fuß. Die Gegend ringsum ist froh, sich von einem unliebsamen Gaste befreit zu wissen. Es ist dieses schon der vierte Lämmergeier, den die Familie Deines m hiesiger Gegend fing, resp. erlegte.
— Heber den S charfsinn eines Hundes wird der „Köln. Ztg." aus Barmen geschrieben: „Der Besitzer einer Anzahl Kaninchen in hiesiger Gegend bemerkte in jüngster Zeit, daß allnächtlich etwa sechsmal, ein Kaninchen aus seinem Stalle entwendet worden war. Der Stall bestand ans einem ein Meter hohen, nach allen Seiten festgeschlossenen Brctterkasten, an dessen oberen Theile sich zur Fütterung eine zwei Hand breit große Deffnung befand; diese Oesfnung wurde allabendlich durch ein mit Steinen beschwertes Brett geschlossen. Da jeden Morgen nur eins der Thiere kehlte, die übrigen aber sich un beschädigt zeigten und auch der Verschluß zu schwer war, so blieb die Möglichkeit, daß etwa ein Wiesel den nächtlichen Einbruch gemacht hätte, ausgeschloffen, und der Besitzer mußte nothwendig vcrmuthen, daß die Entwendung durch Menschen geschah. Zunächst verstartte er den Verschluß dadurch, daß er das die LXfsnung zudeckrnde Brett an einer Seite fest: nagelte und dasselbe nut Rasen und Steinen bedeckte, fobann hielt ir in der folgenden Nacht Wache, um den Dieb zu ertappen. Zur richtigen Einbrecherstunde, gegen 1 Uhr Nachts, hörte er ein Geräusch am Kasten und war nicht wenig erstaunt, statt des erwarteten Menschen zwei Hunde auf dem Kasten zu gewahren. Der eine war ein ihm lelannler großer Hund aus der Nachbarschaft, Ablönnnling uner Bernhardiner Hündin und eines großen zottigen Schäferhundes, gefürchtet bei all seinen Kollegen in der Nähe; der zweite war ein unbekannter kleiner Dachshund, eben schmal genug, um durch das Futterloch in den Kasten zu springen. Der große Hund, welcher sonst in keiner Weise, am wenigsten mit kleinen Kameraden sich abzugeben pflegt, hatte offenbar mit dem Dachshund sich auf ein regelmäßiges Stelldichein zum Zweck des nächtlichen Einbruchs verständigt. Der graue Hund kratzte nun Rasen und Steine weg, Hemmte das Brett empor und ließ den Daä,s Hund in den Kasten springen. Dieser kam nach einigen Augenbliden mit einem Kaninchen im Maul zurück und präsentirte die Beute seinem großen Kameraden, worauf beide abseits ungestört ihr nächtliches Mahl hielten. Diese kleine Geschichte enthalt offenbar mehrere für Tierpsychologie sehr beachtenswerthe Fingerzeige. Vor Allem, daß der große Hund mit dem ganz unbekannten Dachshund, der eben passtnd war, den Raub auszufuhrcn, sich 311 diesem Zwecke verständigte, was doch nicht aus dem vulgären sogenannten „Instinkte" 311 erklären, sondern doch sicher auf bewußte Gedanken Kombinationen zuruckzusühren sein dürfte."
Literarisches.
3iifanimcnftcflunfl der Punkte, in denen die in den hessischen Schulen eingefuhrte neue Rcchtfchrcibtmg von der seitherigen abmeicht. Mainz bei Viktor von Zadern 1^1- Diese Zusammenstellung eileichUrt dem Lehrer sehr den Uebtrgang aus der seitherige« Rechtschreibung in die neue. Auf 8 Seiten ist in 16 Punkten Alles zusammengestellt und mit Beispielen erläutert, wodurch sich die neue Rechtschreibung von bet seitherigen unterscheitet. Dieses praktische Hülfsmittrl, bas gewiß vielen Lehrern willkommen sein wird, kostet nur 6 auf Pappdeckel aufgezogen zum Aushängen an die Sckultafel 12 H.
Mit Hülfe dieser Zusammenstellung fönneu Erwachsene sich sehr schnell in der neuen Rechtschreibung zureckt finden und ihren Kindern bei ihren häuslichen Schularbeiten nachhelfen.
Unter dem Titel: „Der Kapitalist" erickeint vom 1. Oktober ab eine Zeitschrift- Verlag der Expedition deS „Kapitalist", Berlin W , Magveburgerstr 22, von streng unabhängiger Tendenz, die für die Anlage in Werthpapieren dem Privatmann ein unentbehrlicher Rathgeber werben soll. Bei bem beispiellos billigen Preise (vierteljährlich nur 50 jeden Sonntag eine Nummer) wird dem Blatte eine große Verbreitung nicht fehlen.
Handel und Verkehr.
GieHeu, 20. Sept. Auf dem heutigen Wochenmarkte kost«, Butter per Pfd. JL 110, bis 1.15, Hühnereier 1 Scück 6— H, 2 Stück, 11 H, Enteneier per Stück 0 4« 2 Stück 00 H Käse per S'.ück 5—9 Käsemarte per StüL 3—0 Erdsen 1 Liter 20 H, Zinsen 1 Liter 25 H, Tauben ba3 Pc > JL 0.45—0 60, Hühner p. St. JL 0.90—150, Hahnen p. St. 0.45—0 60, Enten per Stück »4L 1 25 - 1.50 Gänse per Stück v*L 0.00—0
Welsche per Stück JL 0.—0, Ochfenfieffä'. 64 00 v> per Pfd., Kuh- unt Rmbsteisch 46 bis 50 Kalbfleisch 48 — 46 H, Hammelfleifck 60—70 Schweinefleisch 64—00 H, Kartoffel» per ICO KUo 4.50—6.60, Zwiebeln per 6h. 8—10, LiUch per Liter 16 unb 16 4-
Weißktaur 1 St. 10—40 Zwetschen per Centn ei 7 je
Frankfurt, 19. Septvr. (Fruchtbericht.) Mehl Nr. 1 JL 39.50, Nr. 2 37.50 Nr. 3 X 32.50, Nr. 4 2* 50—75, Nr 5 25.50, Roggcmnehl % (Berliner Marke)
JL 28.50—75, bo. 1 (Berliner Marke) JC. 26.50-27, do. II (Berliner Marke) JL 23, Wetz« effectiv hiesiger ab Bahnhof hier v*L 25.00 25.25, ab unserer Umgegenb JL 24 50—25.60 bo. frember je nach Qualität 23.50—25.25, Roggen, je nach Qualität JL 20.50—21.00,
Gerste JL 19-21.50, Hafers 16-17L5, Kodlsamen JL 28.50—29.50, Erbsen JL 19—27, Wicken 17 50 —18.00, Linsen JL. 20- 40, Bohnen, weiße, JL 23—25, Roggenkleie — Weizenkleie, grobe unb feine —, Rüböl, betail, JL 64 — Stimmung ruhig. Haupr-
sächlich gefragt war: — Dringend offerirt: —. (Die Preise per 200 Pfd. Zollgewicht — 100 Kilo.) ______________________________________________ _
731) Ueber die Höhe der Kosten, welche die Einrückung einer Anzeige in eine oder mehre Zeitungen verursacht, wird man sich niemals enttäuscht sehen, wenn na*0 von der Annoncen - Expedition von HAASEXSTEIN <fc VOGLER “> Frankfurt a. M. (Karlsruhe, Stuttgart oder München) zuvor Auskunft einfordert, die auch hinsichts der für den jeweiligen Zweck geeigneten Blätter auf Grund reichet Erfahrungen und gründlicher Beobachtungen zuverlässigen Rath ertheilt
6145) Uni« „19 b. W
und
L w w.b Johanne» v
o!s B-chnnd-.» Damm und . Pelten IH. zu
worden. .
Gießens;
GroßhcrzoMs, Gebo
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|oU bai Obß de fonit der W) Äcpfetii, Bi Zwetschen mtl Werben.
Bkllershkim, bet Gcoßh. Bürgermi 6126) Bi
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