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Donnerstag den 14 Juli
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Nr 160
Erscheint täglich mit Ausnahme bei Montag».
C*ttrran i S chulstraße B. 18.
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Prell vierteljLhrlich 2 Mark 20 Pf. mit Brinqerlohn Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf.
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Kristen dadurch nicht unterbrochen.
Gießen, am 12. Juli 1881.
Dir Provinzialausschuß der Provinz Oberhrffen. Dr. Boekmann, Provinztal - Dircctor.
Kristen dadurch nicht unterbrochen.
Gießen, am 12. Juli 1881.
n hier, sowie rch auswärtige T8.
Der KreisauSschuß deS Kreises Gießen.
Dr. B oekmann.
angegeben wird.
Dem Gesuche sind folgende Papiere beizufügen:
»)Geburts-Zeugniß;
b) Einwilligungs-Attest des Vaters oder Vormundes mit der Erklärung über Bereitwilligkeit und Fähigkeit den Freiwilligen während einer einjährigen activen Dienstzeit zu bekleiden, auszurüsten und zu verpflegen;
c) ein Un besch öltenheitszeug ntß, welches von der Polizei-Obrigkeit oder der vorgesetzten Dienstbehörde auszustellen i|t;
ä) einen selbstgeschriebenen Lebenslauf. u a a . m . . .
Zu pos. b. wird noch besonders darauf hingewiesen, daß in dem Einwilligungs-Attest die Erklärung des Paters oder Vormundes, in der Lage zu sein, den Freiwilligen während des einjährigen Dienstes unterhalten zu können, nicht fehlen darf und daß die Unterschrift des VaterS oder Vormundes beglaubigt sein muß. , .c,_ . _x
In dem Gesuche ist außerdem anzugeben, in welchen zwei fremden Sprachen (Französisch, Englisch, Lateinisch oder Gnechisch) der sich Meldende geprüft sein will. m , . „ , e, f.
Ist bereits früher ein Gesuch um Zulassung zur Prüfung eingereicht worden, so bleibt dem erneuten Gesuche nur ein Unbescholten-
Betreffend: Die Prüfung der Bewerber um Berechtigung zum einjährig freiwilligen Militärdienst im Herbst 1881.
Diejenigen jungen Leute, welche beabsichtigen sich der im Herbst 1881 stattstndenden rubr. Prüfung zu unterziehen, werden hierdurch ausgefordert, ihre deßfallsigen Gesuche um Zulassung bei Meidung des Ausschlusses von dieser Prüfung
spätestens bis zum 1. August 1881
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Vmt/chland.
Darmstadt, 12. Juli. Seine König!. Hoheit der Großherzog mit den Prinzessinnen Victoria und Elisabeth, Gr.Gr. H.H., werden Freitag den 15. d. Mts. aus England im Jagdschloß Wolfsgarten eintreffen. Mit Sr. König!. Hoheit dem Großherzog werden auch Se. König!. Hoheit der Prinz Leopold, Herzog von Albany, ankommen, um auf einige Zeit daselbst zu Be^ such zu bleiben.
Berlin, 12. Juli. Man schreibt uns aus Berlin unterm Gtstrigen: Eine lebhafte Agitation kann man der conservativen Partei angesichts der bevor- stehenden Reichstagswahl nicht abiprechen; sie erscheint accomodationssähiger als früher und irffofern schöpferischer, als sie alte und neue Zeitsragen zur Bildung neuer konservativer Gruppen benutzt. Die Stadt Berlin geht mit
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ES wird hiermit zur öffentlichen Kenntntß gebracht, daß nach $ 12 des Regulativs vom 26. Februar 1875 der Provinzialausschuß während der Zeit vom 21. Juli biS 1. September Ferien hält.
Während dieser Ferien können in öffentlicher Sitzung nur schleunige Sachen zur Verhandlung gelangen, dagegen wird der Lauf der gesetzlichen
ihrem Beispiel voran, und wie kein Dörflein so klrin, ein Hammerschmied muß ja b’rm sein, so fitzt auch heutzutage in jeder Jnterrssensrage ein conser- vativer Agitator, der das E sen schmiedet, so lange es warm ist. Zwar giebt es im Parlament erst drei conservatioe Gruppen, wenn man die Partei Bismarck sans phrase ausscheidel: 1) die Altconservatwen (Feudalen), welche mit Bismarck in dec gemeinsamen Negation alles Fortschrittlichen übereinstimmen; 2) die Deutschconservatioen, welche mit Bismarck in den politischen, inneren Fragen zusammengehen, in wirthschastlichen Fragen zuweilen differien, und 3) die Fletconservativen, welche mit des Kanzlers Wirthschaftspolitik meist zufrieden, bezüglich der politischen, ja auch konstitutionellen Fragen aber ost anderer Meinung find, a!S Fürst Bismarck; — aber neben diesen ParlamentS- eristiren eine erN.ckiiche Zahl Volksparteien, welche den conservativen Heerbann verstärken. Diese Gruppen find einzeln zu schwach, um eigene Candidaten durchzubringen, und so geben fie denn, weil keine Aussicht für sie vorhanden
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Ueber die AnfoN) erungen, welche an die zu Prüfenden gestellt werden, gibt die Prüfungs-Ordnung (Anl. 2 zur Ersatz-Ord. V Theil der Wehr- Ord. vom 28. September 1875 — Reg.-Bl. 9h. 55 von 1875) Aufschluß. , ,
Bezüglich des Prüfungs-Termins, sowie des Locals, in welchem die Prüfung stattfindet, erfolgt ev. weitere Bekanntmachung; auf specielle Ladung kann nicht gerechnet werden.
Darmstadt, den 5. Juli 1881. . ,
Großherzogliche Prüfungs - Commission für einjährig Freiwillige.
Der Vorsitzende:
Rothe.
Betreffend: AuSbruch der Hundswuth in Niederkleen.
Bekanntmachung.
Nachdem weitere Fälle von Hundswuth In Niederkleen nicht vorgekvmmen sind und die vorgeschriebene Zeit der Sperre abgelausen ist, werden die von uns am 21. April I. I. (Anzeiger Nr. 94) für di« Gemarkung Lang-GönS angeoidneten Maßregeln hiermit wieder außer Wirksamkeit gesetzt.
Gießen, am 12. Juli 1881. Großherzogliches »reisamt Gießen.
Dr. Boekmann. _
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Beka n n t m a ch u n g.
ES wird hiermit zur öffentlichen Kenntniß gebracht, daß nach § 10 des Regulativs vom 26. Februar 1875 der KreiSausschuß während der Zeit vom 21. Juli biS 1. September Ferien hält. . . . ,
Während dieser Ferien können in öffentlicher Sitzung nur schleunige Sachen zur Verhandlung gelangen, dagegen wird der Lauf der gesetzlichen
bei der unterzeichneten Prüfungs-Commission etnzureichen.
Hinsichtlich Anbringung der Gesuche wird im Speciellen das Folgende bemerkt: < cm .l i m r_<.
Das Gesuch ist bei der unterzeichneten Prüfungs-Commission nur dann anzubringen, wenn der sich Meldende im Großher- zogthum Hessen seinen dauernden Aufenthaltsort hat.
Die Zulassung zur Prüfung kann nicht vor vollendetem 17. Lebensjahr erfolgen.
Das Gesuch muß von dem Betreffenden selbst geschrieben sein. Auch erscheint es zweckdienlich, wenn stets die nähere Adresse
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Ailskige- ulld Amtsblatt für des Kreis Gieße«.
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