Einzelbild herunterladen

Vermischtes.

für

in

1,17

betrufl im <

Frankreich 0/2 0/7 0,» 0,8i 0,76 0,75 0,83 1,01

2,08

0/8 0,48 O,er O,37 0,46

0,68 6,oo O,3 0,36 1,14 2,29 1,02 O,37 16,49

0,75

1,»5

0,21 O,23 0,73 0,66 0,60 0,79 0,87 0 l,oo 2,08 0,37 0,46 O,83 3,12 1,46 0,23

17,oo

England 0/7 0,tT 0,89 0,94 O,9« O,64 O,69 1,40 0/6 6,67 0,26 0,37 l,oo 2,73 1 48 0> 14,42

1878

0,33 0,46 0,44 0, 3 0,33

O,44 3,°° 0 31 0,29 0,71 2,60 1, O,3« 19,60

ohne Lust zur Arbeit ist, soll jedoch einer Monbircn Aufmerkjamkkit unserer m.'.dherzigen Be­völkerung empfohlen sein. Das sind die gewerbsmäßigen Bettler, die frech auf.reun unc aus der Haftstrafe sich wenig machen. Sie bilden tie eigentliche Landplage, für sie muß die M'ld- tbätigkett wirklich ausgeschloffen werden. Helfen wir der Behörde, durch Verweigerung von Gaben an Geld an Anderem liegt diesen Leuten nichts diese Kategorie der Lanvstr.icher unschädlich zu machen, so wird die Dagabondage weit weniger fühlbar sein, als sie es fitzt leider ist."

Wir weisen nochmals auf das Freitag Abend 8 Uhr im Saale des (5 a f 6 Leib stattfindende Eoncert des Pianisten Hans Weinberg hin. Die Sängerin, Frl. Bock, ist in den Museums-Concetten zu Frankfurt wiederholt mit Erfolg .mf; getreten und der jugendliche Künstler begibt sich noch im Laufe dieses Monats nach Paris, um in Concerten bei Pasdeloup sich hören zu lassen und den guten Ruf, den er durch ferne bedeutende Künstlerschaft erlangt, auch im Auslande zu befestigen. (Siehe Inserat)

Das von einem Fuhrmanne am 3. d. Mts. verlorene Faß Tabak wurde gestern von einem Bauersmann abgeliefert. Derselbe war in Verdacht gezogen worden und hat höchst wahrscheinlich davon Kenntmß erhalten und das Fatz infolge dessen ab­geliefert. Bemerkt wird, daß der Finder bereits das Faß geöffnet hatte.

Ein Realschüler fiel gestern so hart auf dem Eise, daß er per Droschke nach seiner Wohnung verbracht werden mußte. Glücklicherweise hatte er indessen blos den Fuß verstaucht.

Maurer . . . . Zimmerleute. . . Anstreicher . . - Gipser.....

Bleidecker.... Schieferdecker . Bäcker . . . . . Grobschmiede . . Buchbinder . . Mesjinggießer . . Schlächter . . Kunsttischler. . Böttcher . . . Kupferschmiede. . Messerschmiede . . Gravirer . . . . Hufschmiede . . . Mühlenbauer . . Drucker . . . . Sattler . . . . Segelmacher. . . Schuhmacher. . . Schneider. . . . Zinngießer . - Tagelöhner .

England.

London, 11. Januar. Das Unterhaus fuhr heute in der Adreß- debatte fort und vertagte dieselbe abermals. Lord Harttngton betonte unter dem Beifall des Hauses vte Nothwendigkeit, den durch eine kleine Bande von Bösewichtern in Irland geschaffenen Terrorismus zu bekämpfen.

Kriechenland.

Athen, H. Januar. Ein königliches Dekret setzt die Mannschafts- Ziffer der Armee auf 72 350 fest. Das Gerücht, die Anleihe von 120 Mill, fei mißlungen, wird Seitens der Regierung dementirt. Die Journale sind der Ansicht, daß der Krieg eine Frage der Zett und auch nach einem Schteds- spruch unvermeidlich sei.

New-Zork Chicago 0,i9 0/6

Arbeit und erhebliche Lohrcherabjetzung zur Folge haben |oU." In Lrebau sind : bereit* Arbeiter entlassen worden, und während unter den vorjährigen Verhält- j nisten die mechanischen Webereien ihre Leute vollauf beschäftigten, ist es vor Kurzem vorgekommen, daß nur bis Abends 6 Uhr gearbeitet uno somit ein wesentlicher Mmderverdienst bei den Arbeitern herbetgeführt wurde. Wir sind, so schreibt dle genannte Zeitung, wett entfernt davon, den Schmuggel als einzige Ursache der beschränkten Production hinzustellen wir schreiben diese vielmehr der drückenden Geschäftslage zu , müssen aber constatireu, daß er die Erzeugnisse des uuch.-ntjchen Betriebes durch das unverhältnißmäßig niedrige Angebot im Preise wesentlich herabdrückt, die Handweberei aber, von der fast ausschlußl'ch die Grenzbezirke leben, vollkommen ruinirt.

Königsberg, 10. Januar. Die zum 13. d. Mts. bevorstehende Er­höhung der russischen Zölle hat das Vorsteheramt der hiesigen Kaufmannschaft veranlaßt, den Fürsten Bismarck zuerst telegraphisch und dann in einer aus­führlicheren Eingabe zu ersuchen, es bei d-r russischen Regierung auszuwtrken, daß, wie im Jahre 1877 bei Einführung der Goldzülle, diejenigen Maaren, welche schon vor dem 13. die Grenze passirt haben und den russischen Behörden zur Verzollung angemeldet, von diesen aber noch nicht abgesertigt find, noch während einer Frist von zehn Tagen nach dem 13. zu den bisherigen unerhöhten Zollsätzen zugelaffen werden. Wie damals, hat Fürst Bismarck auch diesmal dem Gesuche des Vorstcheramtes seine volle Unterstützung zu Theil werden lasten. Es ist sofort auS Frtedrlchsruh telegraphische Anweisung an die deutsche Botschaft in St. Petersburg ergangen. Zwar ist es derselben richt gelungen, wieder eine zehntägige Nachfrist von der rusfischen Regierung zu erlangen, in­dessen wurde insofern Abhilfe gewährt, daß nach einem Telegramm des Grasen Ltmburg-Stirum an das Vorsteheramt die beiden russischen WeihnachtSseiertage, an denen sonst natürlich die Zollämter geschlosten sind, diesmal ausnahmsweise zur Abfertigung der bereit- an der Grenze angelangten Waaren verwendet wurden.

Aelgien.

Brüssel, 10. Januar. Die Nachricht von der Verschiebung der Ver­mählung deS Kronprinzen Rudolf von Oesterreich mit der belgischen Prinzesstn hat einiges Aussehen gemacht. Ueber die Gründe schreibt mau aus Brüstel: Die Verschiebung der Vermählung wurde von den belgischen Majestäten erbeten, und zwar ausschließlich auS Rücksichten für die Gesundheit der Prinzessin Stephanie, die am 21. Mai erst 17 Jahre alt wird. Die Aerzte besürch- teten, daß die Reise, der Wechsel des Klimas im Winter, die Aufregung des Empfangs, der Vermählung und der darausfolgenden Feste nachtheilig wirken könnten. Daher bestanden sie einstimmig aus eine Hinausschiebung der Heirath. Andere Gründe liegen nicht vor. Uebrigens vernehme ich aus sicherer Quelle, daß das Datum der Vermählung wahrscheinlich für April nach der hier am 20. Januar erwarteten Ankunft des Kronprinzen Rudolf endgtltig festgesetzt werden soll. Kronprinz Rudolf und Prinzessin Stephanie haben bereits zuge­sagt, einem Balle, welchen die Bürgergesellschaftgrande Harmonie giebt, beizuwohnen.

(Löhne und Lebensmittelpreise). Die Lebensmittelpreise im Jahre 1878 be­trugen pro en gl. Pfund in Mark und Pfennigen

~ " Deutschland

Brod

Mehl . .....

Rindfleisch ....

Kalbfleisch ....

Hammelfleisch .... Schweinefleisch ....

Speck Butter

Käse

Kartoffeln (per Bushel) Reis . .....

Milch (per Quart) . - Eier (per Dutzend) . Thee.......

Kaffee ......

Zucker......

Kohlen (per Tonne) . .

Der wöchentliche Arbe in

Frankreich Deutschland

England

New-Aork

Chicago

JL

JL

JL

vtt

JL

16,oo

14,42

32,60

48- 60

24- 42

21,67

16,00

33,oo

36- 48

30- 48

19,68

15,67

29,60

40- 64

24- 48

_

15,17

32«

40 60

36- 60

27,oo

14,42

31,06

48- 72

48 80

__

16,00

31,68

40- 60

48- 72

27,47

14,»o

26,00

20- 32

32 48

21,83

14,47

32,60

40- 56

36 48

19/2

15,83

31,33

48- 72

36 80

12,83

29,68

40- 56

32- 60

21,48

15,42

29,00

32 48

48- 72

24,oo

16,60

30,63

36- 52

28 60

28,oo

13,47

29,47

48- 64

24 60

__

13,47

29,68

48 64

60 80

18,33

16,00

32oo

40- 52

60- 80

16,00

39,oo

60-100

36-120

21,46

13,00

29,68

48 72

60-10(1

13,47

3O.oo

40 60

48- 80

18,67

18,83

31,oo

32 72

48- 72

20,00

14,42

27?7

48- 60

24- 48

13,47

29,oo

48- 72

48 60

19,00

12,60

29,42

48- 72

36 72

20,42

14,47

39?7

40- 72

24- 72

17,68

14,67

29,47

40 56

36- 48

11,67

2O,oo

24 36

22- 36

Amerika.

Rio de Janeiro, 18. D<cbr. In Santa Lucia, Provinz Serpiga, kam cS am 18. ds. zu einem Kamps zwischen verschiedenen Abzweigungen der bbe- raten Partei, wobei 17 Personen verwundet wurden. In Enire RioS, Provinz Rio Janeiro, erbrachen 300 Personen, die von dem BegrLbniß eines durch vier Sclavrn ermordeten Herrn zurückkehrten, das GesLngniß, in welchem die Sciaven saßen, schleppten dieselben aus die Straße und hieben st- dort in Stücke. ______

Telegraphische Depeschen.

Waguer'S telegr. E»rrespoudenr*vureau.

Rom, 12. Januar. DieAgenzia Stefani". meldelt: Aus Initiative Frankreichs erhielten die Vertreter der Mächte in Athen die Anweisung, collec- twe Schritte bet der griechischen Regierung zu thun, um dieselbe zur Annahme deS Schiedsgerichts zu bewegen.

London, 12. Januar. Die auf der Falklands-Insel stationirte Ge- schwader-Abthetlung erhielt Befehl nach Cap zu gehen. Eine amtliche Depesche des Ober-Commandanten von Natal meldet deren Ankunft. Newcastle be- stättgt den Rückzug der Boers bis jenseits von Buffalo; ein schwacher Angriff aus Wakkerstroom wurde leicht zurückgewwsen.

Rom, 12. Januar. Weiteren Nachrichten derAgenzia Stefani" zu- folge einigen sich Frankreich, England, Rußland und Italien über die Collectiv. Action. In Athen werden definitive Aeußerungen Deutschlands und Oester- reichs noch erwartet.

Athen, 12. Januar. Die hiesigen Blätter betrachten das Schieds­gericht als von der Regierung abgelehnt und billigen die Ablehnung.

Lokales.

Gteflen, 13. Januar. Ueber daß Bettler- und Dogabundenwesen entnehmen wir einen Frankfurter Blatte folgende zutreffende Bemerkungen:Die Annahme, daß särnrntliche söge nanntearme Reisende" Müssiggänger und Taugenichtse sind, ist gewiß irrig. Man darf 6 i dreist behaupten, daß namentlich in jetziger Jahreszeit em erheblicher Bruchtheil durch dre Not) zum Betteln nettieben wird; könnten diese Leute Beschäftigung finden, so würden sie solche mit Dank annehmen und lieber arbeiten als betteln. Sie sind unbedingt der Mildthätigkeit zr empfehlen, die sich durchaus nicht auf Geldunterstützung zu beschränken braucht, sondern n vielen Fällen weit bester durch den Nachwe s von Arbeit zu üben sem würde. Eine andere Kategorie der Bettler bedarf ebenfalls der Hilfe Wir sehen auf den Straßen und in unserer Häusern eine Menge von Personen, welche nicht im Besitz voller Erwerbsfähigkeit sind und vor ihren Gemeinden dazu gedrängt werden, in dte Fremde zu ziehen und zu betteln. Gegen dies, - Arr der Entlastung des Armenbudgets möchte übrigens im Aufsichtswege ernstlich vorzugehei ; sein Die dritte Klaffe der Bettler und Landstreicher endlich, die gesund und arbeitsfähig, abet

Straßburg. < Gestörte Telegraphenleitung.) Ein ebenso eigcnthümlicher, wie frecher Diebstahl ist hier am 5- d. Mts. Nachmittags in her Dämmerung ausge­führt worden. Bei den Vorarbeiten zu dem tm Süden der Stadt auszuhebenden so­genannten Umgehungs-Kanal war das erst vor zwei Jahren vollendete aus 7 Drätben bestehende, unterirdische Kabel Straßburg-Frankfurt-Berlin blosgclegt worden. Ein italienischer Arbeiter hat nun kurzer Hand etwa 4 Meter dieses Kabels abgehackt und für 60 Ps. verkauft. Die Unttrbrechungsstclle der Leitung wurde nach den weitläufig-. ften und zeitraubendsten Recherchen erst am andern Morgen entdeckt und etwa um 9 Uhr war eine interimistische Verbindung der beiden getrennten Enden wieder herge- slellt Man kann sich übrigens vorstellen, welche bedeutende Störungen diese etwa 15 stündige Unterbrechung einer der bedeutendsten und frequentirteften direkten Linien Deutschlands im Gefolge hatte. Der Uebeltbäter, der kaum eine Ahnung von den Fslgen seines in materieller Beziehung unbedeutenden Diebstahls haben mag, ist ding­fest gemacht. Den Schaden dürften wohl seine Arbeitgeber zu tragen haben.

^Petroleum). In der großen Hagenauer Forst ist man an verschedenen Stellen bei dieserhalb unternomm nen Bohrungen in der Tiefe von 150250 Meter auf anscheinend ganz bedeutende Erdölquellen gestoßen. Sollten dieselben die erhofften Resultate liefern, so wäre für unser Land eine neue Quelle des Wohlstandes er­schlossen.

Weisenau, 11. Januar. Gestern Mittag hat in der Nähe Unseres Ortes eine Prügelst, dre von sehr ernsten Folgen sein wird, stattgefunden. Zwei Fuhrleute, welche Eis auf die Brauerei fuhren begegneten sich mit ihren Wagen auf der Ehauffee und beide Wage» rannten gegen einander an Darüber entstand ein Wortwechsel und schließlich eine solche Kelleret, daß zwei der Betheiligten an dem Kampfe nahmen 1 Personen Theil lebensgefährlich verletzt sind. Der eine der Leute trug einen Schädelbruch davon.

Der Reichspostmeister Stephan hat am 7. Januar seinen 50. Geburtstag gefeiert. Er sieht auf eine Laufbahn zurück, die in ihrer Art nur mit der BtSmarck's verglichen werden kann. Schon in seinem 40. Jahre war er Leiter d:8 Reickspostwesens und richtere in dem großen Kriege von 1870 die F.ldpost ein, die das Staunen aller Völker war. Im Gegensätze zu einem seiner berühmten Vorgänger, Herrn v. Nagler, welcher btt Eröffnung der ersten preußischen Eisenbahn nicht beimohnen mochte,weil diese Modetborhett dock dato abgewirth- schäftet haben werde", verwerthete er alle irgend einschlagenden Erfindungen für die Post und den Telegraphen und wurde durch sein Organisations-Genie der Schöpfer großartiger Eln- richtung-n. Geboren ist Stephan In Stolp in Pommern alS Sodn eines Handwerkers.

[®in Schmeerbauck als Widerlegung j Bor ihrer Rückkehr in die Heimatb, erzählt dieN. Fr. Pr.", sprachen die Abgeordneten aus Tirol bei Minister Taaffe vor, um sich und daS Land dem Schutze des 9*?lniftng zu empfehlen und bezüglich der Grundsteuer zu erklären, daß das Land unmöglich höhere Lasten, als es bisher trägt, auf sich nehmen könne. Die Petenten, welche eine ernste Antwort auf diese ernste Bitte erwarteten, waren nicht wenig Überrascht, als Graf Taaffe einem etwas beleibten Abgeordneten vertraulich auf ben Bauch klopfte und bie benkwürdtgen Worte sprach:Mein Lieber, so lange das Lanb solche Bäuche nährt, wie den Jbttgen, bat es dort mit der Noth nicht viel auf sich." Der höheren Orts so unliebsam vermerkte Bauch gehörte übrigens einem geistlichen Deputaten an

Ockstadt, 7. Januar. Heute verunglückte im hiesigen Walde ein Holzhauer. Zwei hiesige Leute waren mit dem Fällen eines Eickbaumes beschäftigt, der Eine hatte aufgehört zu bauen und probirtc, ob der Baum noch nicht fallen wollte, während der Andere noch sorthieb. Durch einen Fehltritt des Ersteren kam dieser in die Hieblinie des Anderen, der gerade einen H"b mit aller Wucht niederkommen ließ. Die Axt traf das Schienbein und wurde dem Ersteren die eine Beinröhre fast ganz durchgehauen.

*

>eutW® Qualität1 Dorspirg"'

Der W Dieiche le1 bindurch '

-läppern tien erken sucht, bis

standtbk'l I re», M ei auf 9<iPanr scheiden $ M<n gänzl m fRumäni« auf.- sonder

siellt 3- ® unb birglei abfäfle wer <60 Cel. w einem ca> 6 siandes, mel ivellbe auf 360 M pt wirb bas ? «härten, ba andere Sto1 müßen die1 kommen.

Lim JL 00.00, JL 0.00. (

w

8« N deii bei bei angelegten Jahns säl Termine

Zamsiag

Die 3ni gefordert, l n fhpfani Wigung t'Nliren. JW i Donnerstag Interessentei d>e übrigen bestimmt st , Die Herr sucht, diese- übliche Wei»

Gießen, d Der Rechn

»Mi

^nfen

u,i

m ®ie| Montag , Don '1> ^rieten

%btl ääptn

Bau-

590

,, i« 40

»4t,n, 79 fe7' 44 fr' 46 3*1 st