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fllütfli(fcatr<ifc netfc richt zu weit über den Ohcrarm au-gedehnt batte, um in ihrem weiteren Borbiinfltn turd) Urtcit ntura pebimmt werden zu körnen E ift nurmdr außer Örfatr.

Dr. ©dJimann bet feine Sammlung hrojanifdier Uteitbünt'r die eine Zeit lang im Eür-Kensington Museum in London zur Schau gestellt gewesen, dem Kaiser von Deutschland zum Geschenk pfmo*t; wabrsteinli h wird dieselbe seht m dem neuen etdnologitcben Museum in Berlin eine dauernde Heimstätte finden Dr. Schliemann verließ London vorigen Freitag, um sich über Paris nach Alhen «ueückzudegeben

Die alte preußische ©Ute, welche sich bi6 auf unsere Zeit erhalten bat, daß der König bet dem Jahreswechsel feinem Kr'egsheere Glück wünlckt, bestand, wie der ,Bär" mit: theilt, schon unter Friedrich dem Großen Die Glückwün'cbe des Königs sind immer kurz, haben aber auch dann und wann recht pikante Setten. Hm 2. Januar 1754 lautet der Glück­wunsch : ,Ibro Majestät der König lasten olle Herren Ofsiciers viel Glück zum neuen Jahre wünschen unc gute Ge'undbett Hm 31 December 17m1 ober. .Ihro Majestät der König lasten olle Herren Osfieters zum neucn Jahre gratuliren, und die nicht so sind, wie sie sein UDten, möchten sich bessern " Und am 2. Januar 1783:Ihrs Majestät der Könia lasten allen outen Herren Ofsic ers vielmals zum neuen Jahre gratuhren und wünschen, daß sich die übrigen o betrogen, daß S*e ihnen künftig auch gratuliren könne."

Köln, 5. Januar. Kaum bat der diesmalige Winter das erste Eisvergnügen ermög­licht und schon bat diese- zwei Menschenleben zum Opfer gefordert. Heute Dotmittag gegen 12 Uor brachen drei junge Leute von Köln, welche auf dem Weiher vor dem Bergisch Märkischen Bahnhöfe Schlittschuh liefen, durch die EiSdecke durch. Einer hielt sich an dem Eise fest und wurde gtretfet, die beiden anderen verschwanden unter der Decke und ertranken. DaS beklagenS- wertbe Unglück ist jedenfalls dadurch eingetreten, daß daS Grundwaster, welche- den Weiher bildet und zugleich mit dem Rheine steigt und fallt, nachdem die Eisdecke sich gebildet batte, gurückgewichen ist und letztere somit, da sie keine Stütze mehr batte, unter der Last der drei jungen Leute einbrechen mußte. Möge der beklagenswerthe Fall zur Vorsicht mahnen.

Kassel, 4. Januar. Folgender Aufruf ist an die Plakatsäulen hier angeschlagen worden

Bauer-leute, Handwerker, Arbeiter! Unterschreibt nie einen Wechsel!

Warum nicht?

1) Ihr könnt euere einmal gegebene Unterschrift nicht wieder zurücknehmen, so gern ihr es viellicht thätet

2) Der Wechsel muß am Verfalltage ohne Weigerung bezahlt werden unv zwar an Den, welcher denselben in Händen hat. Dieser hat gar nicht zu fragen, ob ihr die Schuld mirfltd) gemacht habt ober nicht.

3) Seid ihr in der Dhat nicht im Stande, zu bezahlen, so folgt sofort der Protest, Wechselklage und Beitreibung, Alle- mit vielen Kosten verbunden. In wenigen Togen habt ihr die gerichtliche Exekution im Hause, und wa- da- zu bedeuten hat, braucht wohl nicht er­klärt zu werden.

4) Einreden können euch vor dem Bezahlen nicht retten. Es kann auch nicht- helfen, daß ihr sagt, ihr wäret gar nichts oder ihr wäret nicht so viel schuldig; auch nicht einmal, daß ihr sogt, ihr hättet nicht io viel unterschrieben. Ihr Hobt euren Kamen unter den Wechsel geschrieben und müßt zahlen, so viel darauf steht. Und wenn auch euch versprochen wäre, der Wechsel solle nicht in Umlauf gesetzt oder er solle am Verfalltage prolongirt werden, so nützt eS euch nichts, auf diese- Versprechen zu berufen.

5) Wenn ihr eine Schuld habt, versuchet alle- Mögliche, sie zu tilgen; verkauft ober «ntzieht euch lieber etwas, sollte es euch auch hart anfommen aber unterschreibt keinen

Wechsel dafür. Ihr übergebt euch in den meisten Fällen einem wildfremden Menschen auf Gnade und Ungnade.

6) Sprecht ,uch über eure Lage aus und fragt ehrliche Leute um Rath. Schulden schänden nicht, wenn sie nicht auf schleckte Weise gemacht sind SLUnn der W^ckseleigen'bümer auch Wort hält und nicht über eure Geldverlegenheit spricht, am Ende, wenn euch Haus und Hof verkauft wird, wird eure Lage doch aller Welt offenbar.

7) Unterschreibt also keinen Wechsel, stellt aber auch keine nach t 703 vollziehbare Ur. künde auü

8) Sucht Hülfe bei den Sparkasten und Vorschußvereinen. Könnt ihr von diesen auf einen einfachen Dürgschaftsschein einen Vorschuß nicht erhalten, so dürst ihr diesen Vereinen au-nabm-weise einen Wechsel ausstellen, weil von ihnen em Mißbrauch de- Wechsels nicht zu befürchten ist.

Der landwirtbschaftliche Eentralverein für den Regierungsbezirk Kastel."

Der landwirthschastlicke Kreisverein zu Fulda hat diesen oder einen ähnlichen Aufruf schön längere Zeit an Orten des öffentlichen Verkehr- publicirt.

Frischbäcker in Kieken.

Sonntag, den 9. Januar. Ludwig Keil, Neue BLue, Gmll «oll, Lüwengaste Wilhelm Hartmann, Neustadt.

I Kirchliche Anzeigen der evangelischen Gemeinde zu Gießen.

Gotte-dienst:

Sonntag, den S. Januar.

Allgemeine- LandeS-MiftionSfefit.

Morgen- 91/, Uhr: Pfarrer Dr. Naumann. Nachmittag- 5 Uhr: Pfarrer Sch l off er.

(In beiden Gottesdiensten wird eine Eolleete für die Heidenmistion erhoben.)

Freitag, den 14. Januar, Abends 6 Uhr, im Gvmnasium: Bibklftunde: Pfarrer Schlosser.

Die Pfarrgeschäfte für die Woche vom 9. bis 15. Januar besorgt Pfarrer Dr. Naumann.

Wkrhkssjsche tzilknbahukn.

197) Mit dem 1 d. M. ist der Nach­trag VH. zum Hessisch-Rheinisch - West­fälischen BerdandSgütertarif in Kraft ge­treten

Derselbe wird unentgeltlich abgegeben.

Gießen, den 3. Januar 1881.

Nroßherzoglichc Direktion.

DoUversteigerungm

in der

Fürstl. Oberförsterei Lied.

Samstag den 8. Januar,

Nachmittags ,/22 Uhr

füllen im Fürstlichen Schloß- garten dahier versteigert werden:

14 Pappel- und Lmden'Klötze mit 16,75 cbm,

10 Akazien- und Ahorn-Klötze mit 1,47 cbm,

17 Apfelbaum-Klötze mit 2,52 cbm, 57 Fichten- und Lärchenstämme mit 14,66 cbm Inhalt, sowie

eine Partie Obstbaum- und Pappel- Brennholz.

Desgleichen

Dienstag den 11. Januar er.

im Wald'DiftrietMelld^ch":

Scheiih. Prüzelh. Stockh. Reish.

Raummeter. Wellen.

Buchen 182 195 117 3770

Eichen- 5 15 37 520

Radfl. u. i

.-MsschholZ i 6 52 3,30

ferner:

77 TichenstLmme mit 17,06 cbm, 9 Ahornstämme mit 3,17 cbm, 1 Elsbeerstamm mit 0 33 cbm,

/2 Nadelstämme mit 0,46 cbm In- j halt,

/ 35 Eichen-Derbstangen von 814 cm Durchmesser,

38 Buchen-Derbstangen von 8 14 cm Durchmesser,

3286 Fichten-ReÜstangen von 25 cm Durchmesser und 38 m Länge.

Zusammenkunft

Morgens 9 Uhr auf der Hattentöder Chaussee ca. eine Stunde von hier.

Lich, 2. Januar 1881.

400} Wimmenauer, Forstrath.

Allgemeiner

Anzeiger.

Holzversteigerung.

Montag den 10. Januar,

Boimttiags 10 Uhr, sollen im academischen Forst garten bei Schiffenberg nach- stehende Holzsortimeute öffentlich meist­bietend ve steigert werden:

Stammholz (Birken, Silberpappel, Fichten, Schwarz-, See- und Weymouthskiefer) von 210 m Länge und 1533 cm Stärke,

Stangenholz (Eichen, Fichten, Schwarz«, See- und Weymouths' tiefer (von 412 m Länge und 814 cm Stärke,

Reisholz (Eichen) von 4 6 m Länge und 57 cm Stärke;

zusammen mit einem Cubikgehalt von 4,98 fm,

4,75 tr. Scheit- und Knüppelholz, (größtenthetls Nadelholz) und

407 Wellen Nadel- und Laubbolz.

Gl eßen, den 6. Januar 1880. Großherzogl. Universität-.Rentamt.

205) Schmitt.

Holzversteigerung

in der

Königl. Oberförsterei Krofdorf.

Mittwoch* den 12 Januar,

Vormittags um 9 Uhr, werden zu .Krofdorf bei Wirth Kahlert aus dem Königlichen Forste Dtstrict 3a Homberg unweit Krofdorf nachstehend bezeichnete Holzsortimente öffentlich meist­bietend oerNeigcrt, wozu Kauflustige ein- geladen werden:

Fichten:

80 Stück Stämme III. Elaste, mit einem Geiammtinhaite v. 31.57 fm, 999 Stämme IV. Elaste, m l einem

Geiammtinhalt. v 153,46 fm, 846 Stangen I. (Nasse,

535 _ II.

441 III. ,

4 rm Scheitbolz, 24 rm Knüpvel I. El, 158 rm Stockholm und 1062 rm Reiser. Krofdorf, den 5- Januar 1881.

Der König!. Oberförster: 190) Müller.

*) In der gestrigen Nummer irr- thümlich ^Donnerstag".

191) Eine frischmelkende Kuh mit Kalb verkauft

Hetnr. Noll, Mühlgaffe.

Holzversteigerung.

Montag den 17. lfd. MtS.,

Morgens 10 Uhr,

sollen in dem hiesigen Gemeindewald nachstehende Holzfonimente unter den zu eröffnenden Bedingungen versteigert werden:

185 Fichtenstämme von 1526 Ctm. Durchmesser und 610 Mtr. Länge, 33,14 Fstm. haltend,

317 Fichten-Derbstangen von 512 Ctm. Durchmcffer und von 69 Mtr. Länge, = 15,05 Fstm. halt.

4 Rmtr. Nadel.Prügelholz, 198 -Reisbolz,

27 ir 'Stockholz,

2 Buchen-Reisholz.

Der Anfang ist tm Dtstrict Erle bei Holznummer 1.

Quickborn, am 6. Januar 1881.

Großh. Bürgermeisterei Queckborn.

203)_______Schillinger.____________

Samstag, örn 8. ö. Mts,

Nachmittags 2 Uhr, werden in der Aletr'schen Hofraithe da­hier nachfolgende Gegenstände

1 Nähmaschine, 2 Cornmoden, 2 Kühe, 1 Wagen und ein kleiner Wagen, 3 Betten, 1 Kleiderschrank,

30 Etr. Heu und Grummet und etwa 10 Ctr. Stroh,

2 Schränke, 3 Sopha's, 2 Spiegel,

1 Theke, 4 Wirthstische,

7 Wirtbsbänke,

1 Schrank mit Glasaufsatz,

1 Pfellerschränkchen, 1 Tisch,

1 Waschschrank, 1 ovaler Tisch,

1 rur der Tisch,

6 Stühle, 4 Bilder,

1 Nachttisch, 1 Kücheuschrank und

1 Anrichte

öffentlich meistbietend gegen Baarzahlung versteigert.

Gießen am 3. Januar 1881.

Bühner, Gerichtsvollzieher. (212

Dillinger Gemeindewald Montag den 17. Januar roeioen versteigert:

111 Eichenstämme,

59 Fichten-Srämme und Stangen. Zusammenkunft Morgens 9 Uhr in

Villinqen.

V'llingen, den 7. Januar 1881.

Großherzogl. Bürgermeisterei Villingen.

209) Zimmer.

Bekanntmachung.

Zur Bezahlung der Zinsen, welche von den bei der hiesigen Spar- und Leihkasse angelegten Kapitalien am Ende dieses Jahres fällig werden, sind nachstehende Termine festgesetzt und zwar:

Dienstag den 11. Januar 1881,

Mittwoch 12.

Donnerstag 13.

Samstag , 15.

Die Interessenten werden daher auf: gefordert, die Zahlungen an diesen Tagen in Empfang zu nehmen und hierzu durch Vorzeigung der Schuldscheine sich zu legi- timiren.

Zugleich wird bemerkt, daß die auf den Donnerstag fallenden Zahltage für die Interessenten der Stadt Gießen, dagegen die übrigen Zahltage für die Auswärtigen bestimmt sind.

Die Herren Bürgermeister werden er­sucht, dieses in ihrer Gemeinde auf orts­übliche Weise bekannt machen zu lassen.

Gießen, den 7. November 1880.

Der Rechner der Spar- und Leihkasse: _____________Kehr.

Montag den 10. Januar,

Nachmittags 2 Uhr, sollen auf dahiesigem Ortsgericht die Grund­stücke des Karl Hughardt II. dahier, als:

Flur. Mtr.

u/92, 93 u. 94 8225 Acker am Gäipswinkel am Mittelweg,

1« u. 192 5350 Acker zwischen dem Sand- und Erdkauter­weg,

/» 4987 Acker auf der Weißerde,

% 3'/so 3769 Acker am Grünmger

Pfad meistbietend versteigen werden.

Gießen, den 3. Januar 188L Großherzogl. Ortsgericht Gießen.

104) Müller.

»Haus Verkauf.

158) In frcauentester Lage der Stadt ist ein Haus, welches sich mit seinen großen Räumlichkeiten besonders für eine Metzgerei sowie auch für jedes andere Geschäft gut eignet, sofort zu verkaufen. Nähere Auskunft ertheilt die Exped. d. Bl.

Soenneckens

iScfjretöfeÖern

in Giessen vorräthig bei: (42

E. Balser und H. Kühn.