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Dir Klage gegen den Landarmenverband Gießen, in welcher es sich um Erstattung der Kosten für Anschaffung von Schulbüchern für die Kinder einer hiesigrn Familie, welche nirgends denUnttrstützungswohnsitz hat und infolge deffrn dem Landarmenverdop.de zufällt, handelt, wird geneh­migt. - Dir Gesuche von Kutscher H. Stühler (Ueberlaffung stäbt. Geländes), Schützen- gesellschaft (pachtweise Ueberlaffung städtischen Geländes), Max Pilger (Anlage eines Stegs über den Schoorgraben), Kaufmann E- Pi stör (Legm einer Lungsteinplatte auf städtischem Elgenthum) Kupferschmied Zimmer (Vergrößerung seiner Werkstatt), Kaufmann C. Schwaab (Anlage zweier Luftschächte), G g. Srühler (Errichtung eines Nebengebäudes), Jng. Merz (Errichtung einer Stützmauer und eines Pavilltons) werden genehmigt. Betreffs des Bau­veränderungsgesuches des Conbitors R. Sattler schlägt die Baudeputation die Bewilligung von 1200 v4L und Entschädigung von abzutretendem Gelände vor. Die Versammlung tritt diesem Vorschläge bei, genehmigt auch event. das frühere Gesuch um Bauveränderung. Das Gesuch des Vorstandes der Kleinkinder-Bewahranstalt um Erlaubniß zur Errichtung eines Hauses im Wode'schen Garten wird genehmigt. Aus Anlaß der Verbreiterung der Wetzsterngaffe wurde Kostenvoranschlag über Vorrichtungen zum Sckutze der auf dem Oswalds Garten stehen­den Bäume eingefordert. Der Vorschlag drs Stadtbaumeisters, die am Gat l'schen Gartrn herführende 1. Baumreihe zu entfernen und durch Herstellung von Trottoir Schutz für die 2. Reihe zu schaffen, wird genehmigt. Dem Gesuche des Metzgers Nuppel wegen Auf­füllung der Straße vor seinem neuerbauten Hause neben dem Justizgebäude wird entsprochen, desgl. dem Gesuche mehrerer Bewohner in der Schützenstraße, insofern es sich um Auffüllung frag!. Straße handelt, während die Petenten wegen der Entfernung von Chauffeesteinen sich an das Kreisbauamt zu wenden haben. Da aus den mit einem Grundbesitzer an der West anlage wegen Austausches von Gelände behufs Durchführung der über die Pipp'schr Schanze führenden Straße geführten Verhandlungen ersichtlich, daß die von dem Eigenthümer geforderte Entschädigung für Versetzung eines Derschlags u. s. w. zu hoch ist, wird beschloffen die An­gelegenheit auf sich beruhen zu laffen. In Betreff des Gesuches des Geschirrhändlers P h. Wagner, welchem anstatt einer käufl. Ueberlaffung des vor seinem Hause befindlichen Plätz­chens eine pachtweise auf die Dauer von 5 Jahren bewilligt wurde, beharrt die Versammlung (entgegen dem Wunsche des Gesuchstellers auf 10 15jährige pachtweise Ueberlaffung) auf dem angeführten Beschluß.

Als im Frühjahr dieses Jahres der berühmte und allbekannte Naturforscher Herr Dr. Brehm in Wetzlar einen Vortrag hielt, war wohl bet jedem Naturfreunde der Wunsch rege, daß es gelingen möge, denselben auch hier in Gießen einmal zu hören. Den Bemüh ungen einzelner Herren ist es gelungen den gefeierten Mann zu bewegen am gestrigen Abend im Clubsaale zu sprechen und wer dem Vorträge beiwohnte, wird gewiß mit dem Bewußtsein höchster Befriedigung bis zum Schluffe gelauscht haben. Das Thema des Vortrags war: Eine Reise durch Sibirien". In kräftiger markiger Sprache Jedem verständlich, schilderte der Redner in zweistündgem freien Vortrage Land und Leute, Flora und Fauna der durch­wanderten Gegenden, von Petersburg bis zur astatischen Grenze. Er besprach eine Jagd im Altai-Gebirge, schilderte das Leben und Treiben der Kirgisen, wobei dierothe Zunge" eine Hauptrolle spielte, erzählte den Empfang und Bewirthung in einer chinesischen Grenzstadt von Seiten eines chtnes. Großwürdcnträgers, malte mit kräftigen Zügen dle Abscheulichkeit der dort gesehenen Menschen vom mongolischen Schlage, um hierauf von dieser Schilderung den Zuhörer wieder nach Sibirien durch Tobolsk nach den Gebieten der Samojeden und Ostjacken zu ge­leiten. In lebendiger Weise schilderte er hier die Erlebnisse der Expedition in diesem unwirth- schaftlichen europäischen Erdtheile, die Gefahren, die die Expedition bestanden, die Lebensweise der dort wohnenden Menschen und zum Schluß die fürchterliche Seuche des Milzbrandes, an welchem das Lebens-Element der dortigen Gegend, das Rennthier, meistens erliegt und welche Seuche auch sehr leicht auf den Menschen übertragen wirb u. s. w. Lebhafter Beifall der Zuhörer drückte den Dank für den außerordentlich tntereffanten Vortrag aus. Möge cs uns vergönnt sein, den gefeierten Naturforscher bald wieder zu hören. Ein aufmerksames Publikum wird er jedesmal bei uns finden.

Handel und Verkehr.

Gieße», 5. Novbr. Auf dem heutigen Wochenmarkte kostete Butter per »fd o 95 fclfi A 100, Hühnereier 1 Stück 7 H, 2 Stück 00 H, Enteneier per Stück 0 2 Stück 00 H. Käse per Stück 48 H, Käsematte per Stück 3 0 A, (Jrbfen 1 Liter 21 Linsen 1 Liter 24 H, Tauben das Pa A 0.500.65, Hübner p. St. A 0 80 1 50 Hahnen p. St A 0.60-0.90, Enten per Stück 1 50-1.70, Gänse per Pfund 4558 Welsche per Stück A 0.00-0.00, Ocksenfleisch 64 4 per Pfd- Kuh. und Rindfleisch 46 bi« 50 Kalbfleisch 4448 H, Hammelfleisch 50 60 H, Schweinefleisch 6264 4 Kartoffeln Det 100 Kilo X. 3.00-4.00, Zwiebeln per Ctr. A 7-8, Milch per Liter 16 und 18 JL Weißkraut 100 St. A 4.508.50.

Gin gesandt.

(Für alle unter dieser Rubrik erscheinenden Artikel ist die Redaction dem Publikum gegenüber nicht verantwortlich.)

Hamburg, 13. Oktober. (Die Nähmaschinen-Jndustrie.) Es hat sich kürzlich ein anonymer Verein von einzelnen Nähmaschinenfabrikanten und Händlern unter dem NamenConcordia" gebildet, der den Zweck verfolgt, gegen ausländische Fabrikate dieses Genres zu agitiren, in der Absicht, die einzelnen Interessen dadurch fördern zu können. Es ist Dewitz gerechtfertigt, daß Jeder für den Aufschwung seines Geschäfts nach Kräften bemüht ist und für die Ausbeutung desselben sorgt, wenn damit aber gleichzeitig ein Auftreten gegen die ausländische Concurcenz verbunden werden soll, so- wird man vom unparteiischen Standpunkte aus die Mittel, deren sich jener Verein bedient, schwerlich billigen können. Zunächst kann nicht tn Abrede gestellt werden, daß Amerika die Wiege der Nähmaschinenfabrikation ist und die inländschen Fabriken dieser Branche ihre Entstehung allein diesem Lande verdanken, das uns die Modelle zu den Maschinen gab, denn thatsächlich ist weder in Deutschland noch in England, Frankreich oder in einem andern Lande, außer.Amerika, ein eigenes praktisches Nähmaschinensystem erfunden wordm; ebenso ist es Amerika, das uns bet Einführung Mer trefflichen Arbeitsmaschinen als Pionier diente und Deutschland den Weg zeigte, das Geschäft auf seine gegenwärtige Stufe in dieser Richtung zu heben. Wenn nun jetzt den inländischen Fabrikanten und Händlern die ausländische Concurrenz unbequem ist, so hat sie dagegen für den Käufer sowohl wie für den Fabrikanten den unbedingten Vortheil, daß letztere zur Vervollkommnung ihrer Fabrikate angespornt werden, um etwas Gutes zu leisten, während im anderen Falle das Publikum schwerlich einer gewissen Willkür bezüglich Qualität und Preise entgehen würde. DieConcordia" sucht nun hauptsächlich dadurch ihren Zweck zu erreichen, daß sie die Güte der aus­ländischen Fabrikate herabsetzt und denselben das Recht abspricht, als echt" und original" bezeichnet zu werden. Was den ersten Punkt betrifft, so gilt auch hier der Spruch,daß Niemand in eigener Sache Richter sein kann", und muß die Beurteilung Denjenigen überlassen bleiben, die Nähmaschinen kaufen und benutzen. Anders verhält es sich jedoch mit der Bezeichnungecht" oderoriginal" Eine nicht zu leugnende Thatsache ist es, daß.tn jeder Branche sei es Handwerk oder Fabrikbetrieb ebenso viele Unterschiede in den Erzeugnissen Vorkommen, als Handwerker oder Fabrikanten dar-n vorhanden sind mit einem Worte, da:, der Eine mehr, der Andere weniger leistungsfähig ist. Nun aber war es bisher, und ist es zum großen Theil noch jetzt aus welchem Grunde mag dahingestellt bleiben in der deutschen Nähmaschinen- branche vielfach zum Gebrauch geworden, die Maschinen nicht unter dem Namen des Fabrikanten, sondern unter dem erborgten Namen des Erfinders des betreffenden Systems zu verkaufen, den Käufer also vollständig im Unklaren über den Ursprung derselben zu lassen. Die Firmen von den Erfindern der Hauptsysteme, namentlich Smger, Wheeler und Wilson, Howe, fir.b aber noch heute die bedeutendsten Näh- r:2'dLn^n!abr,fc<? ist daher nicht nnr gerechtfe'.tigt, sondern ganz seldstverständ- ra»C/~ a-§ "tüte" urboriginale" bezeichnet werden, da sic ja ausschließlich ihr eigenes System fabricirten und diese Unterscheidung in der Bezeichnung schon detzhalb erforderlich ist, um Verwechselungen mit anderen Fabrikaten vorzubeugen, die zwar nach den vorgedachten Systemen gearbeitet, aber m Wirklichkeit keine Singer-, Wheeler- und W'lson- oder Howe-Maschinen sind. b

v meisten unserer großen industriellen Etablissements, so hat auch die

deutsche Nahmaschinen-Fabrikatlon zum Theil dem Export ihre jetzige Stellung zu ver­danken; deßhalb ist eine Agitation, rote bie von berConcorbia" in's Werk aesetzte lU b,afcutCntn TV-?1' ^ diesen großen Jnbuftnen. was aus dem unzähligen bann beschäftigten Arbeitern werben, wenn bie Fabrikanten anberer Länber sich ver­einigten unb ebenso gegen beutsche Erzeugnisse verfahren würben? Auf jeden Fall ist es verwerflich, seine Waaren auf Kosten Anderer zu empfehlen und so bedarf es bei e nem guten Fabrikate solcher Mittel auch nicht, um demselben Absatz zu verschaffen vor Allem aber hat der Fabrikant mit seinem Namen dafür etnzustehen ^a sonst das Gute von dem Mittelmäßigen oder Schlechten nicht zu unterscheiden ist. Allgemein gehaltene Anpreisungen ber Erzeugnisse eines ganzen Lanbes haben deßhalb nur einen imaginären Werth und tragen mehr dazu bei, bas Publikum irre zu führen als dem­selben zunützen.

Frankfurt a. M., den ö.Noobr., Nachmittags 2 Uhr 10 Mm. (Telegr. Coursberichi. Mitgetheilt durch das Bankgeschäft Albert Kaufmann in Gießen' Credit- actien 316, Staatsb.-Actien 290^, Galizier 2713;4, Oest. Silberrente 66;,4, 4% Ungar Goldrente 77 Vr, 4% 1880er Russen 741/», 2. Orient-Anleihe 60Vis, ö% Rumänische Rente 9(st/r, Lombarden 1283/*. Tendenz matt.

Spitzwegerich-Bonbons! Wer hat sich nicht schon bei rauher Witterung erkältet und bet anfänglicher Unachtsamkeit schließlich einen tüchtigen Luftröhren- oder Bronchialcaiarrb geholt, und wer verbringt nicht manche schlaflose Stunde tn der Nacht, gequält vom Hustenreiz, der sich oft bis zum Erbrechen steigert? So mancher kämpft des Morgens mit der Ent. fernung des sich über Nacht angesammelten vertrockneten Sckle'ms der Luftröhrengänge und der Bronchie und steht rathloS vor einem ganzen Heere nutzloser Heilmittel, deren Anwendung in den seltensten Fällen vom Erfolg gekrönt ist.

Wir machen daher auf die echten SpitzwegerichbonbonS der FirmaVictor Schmidt & Söhne" in Wien (zu baden bet Fr. Seibel tn Gießen) aufmerksam, von deren aus­gezeichneter Wirkung sich Jedermann durch einen Versuch leicht überzeugen kann. Die unschätz­bare Spitzwegerich Pflanze, welche die Natur zum Wohle und Heile der leidenden Mensch­heit hervorbrtngt, schließt das btö heute unaufgek.ärte Gebeimniß tn sich, der entzündeten Schleimhaut des Kehlkopfes und des Luftröhrensystems ebenso schnell als wirksam Linderung zu geben und dadurch die H-tlung der betreffenden erkrankten Organe rasch zu fördern. Es sollten daher diese in ausgezeichneter Wirkung einzig rxistirenden BonbonS tn keiner Familie fehlen.

Auszug aus den Standesamtsregistern des Standesamts Gießen.

Vom 28. Oktober bis 4. November 1881.

Aufgebote.

Den 31 Oktober. Architekt Friedrich Kranz zu Gießen mit Katharine Sttehler, Tochter des Landwtrths Heinrich Sttebler von Eifa. 29. Porcellanofensetzer Johann Georg Stadler von Dieffen mit Katharine Margarethe Nötiger, Tochter des Drechsler Jakob Nötiger von Rojentbai. 1. Nov-mber. Kunstreiter Otto Stahl von Breslau mit der Kunstreiterin Eveltne Christine Rtvivre, Tochter des verst. Kunstrcite 8 Adolf Louis Leopold Rivtöre von Brüssel.

Eheschließungen.

Den 30. Oktober. Metzger Michael Jakob Rühl von Seligenstadt mit Karoltne Marie Weidig, geb. Ockel, Wittwe des Kaufmanns Heinrich Konrad Ernst Christian Wetdtg von Gießen.

Geborene.

Den 21. Oktober. Dem Taglöhner Philipp Kinkel ein Sohn 21. Ein Sohn von auswärts, Philipp. 22. Dem Büreaugehülfen Julius Möhl eine Tochter. 23. Ein Sohn von auswärts, Karl. 25. Dem Taglöhner Karl Drehwalv eine Tochter, Louise. 25. Dem Schlaffer Heinrich Debus ein Sobn. 25. Ein Sohn von auswärts, Josef. 25. Eine Tochter von auswärts, Caroline. 27. Dem Buchhändler Otto Roth ein Sohn, Friedrich Wilhelm. 27. Dem Gärtner Georg Noll ein Sohn, Otto. 27. Eine Tochter von auswärts, Margarethe Mathilde. 2K Ein Sohn von auswärts. 29. Dem Wirtb Ludwig Schmitt III. ein Sobn 30. Dem Bataillonstambour im 2. Großh. Hessischen Infanterie-Regiment Nr. 116 Wilhelm Martiny ein Sohn, Karl. 30. Eine Tochter von auswärts Anna Babette. 31. Dem provi­sorischen Schaffner Christian Rumpf ein Sohn. 31 Dem Platzaufseher auf der Aktienbrauerei Christoph Wagenbach eine Tochter, Louise Marie. 1. November. Dem Metzgermeister Hermann Euler ein Sohn.

(Seflotbene,

Den 28. Oktober. Weißbinder Philipp Hormer, 23 Jrhre alt, von Offenbach a. M. 29. Wilhelm, 5 Monate alt, Sohn des Kalkbrenners Johannes Größer. 30. Jakobtne Enge, geb. Grieb, 86 Jahre alt, Wittwe des Schneidermeisters Jakob Engel. 31. Elisabeth« Heil, geb. Benner, 37 Jahre alt, Ehefrau des Dienstmannes Karl Heil. 31. Ein todtgeborener Sohn von auswärts. 1. November. Dem Barbier und Heilgehülfen Friedrich Welker ein tobt» geborener Sobn. 1. Arbeiter Christo h Jaüres, 49 Jahre alt, von Daubrtngen. 2 Karl, 2 Tage alt, Sohn des Bataillons Tambours tm 2. Großh. Heff. Jnfanterie.Regiment Nr. 116 Wilhelm Martinv. 2. Vorarbeiter Karl Wilhelm BrandeS, 40 Jahr alt. 2. Ein todtgeborener Sohn von auswärts. 4. Dem Schuhmachermeister Theodor Stohr em todtgeborener Sohn.

Auszug aus den Kirchenbüchern der Stadt Gießen.

Evangelische Gemeinde.

Getraute.

Den 30. Oktober. Michael Jakob Rühl, Metzger zu Gießen und Caroline Marie Weidig, geb. Ockel, eine Wittwe.

Getaufte.

Den 30. Oktober. Dem Bremser Georg Heim eine Tochter, Henriette Sophie Louise Eltsqbethe, geboren den 24. September.

Denselben. Dem Calculator Philipp Deibel ein Sohn, Wilhelm Otto, geboren den 30. August.

Denselben. Dem Knecht Heinrich Bellcff eine Tochter, Elisabetha Katharine, geboren den 28. August.

Denselben Dem Schloffer Carl Emden ein Sohn, Carl Eduard, geboren den 17. September.

Denselben. Dem Toglöhner Johannes Wagner eine Tochter, Anna Elisabethe, geboren den 6. Juli.

Denselben. Dem Kaufmann Gustav Stahl ein Sohn, Maximilian Hugo Eugen, geboren den 1. Juli.

Denselben. Dem Htlfsweichensteller Wilhelm Belloff ein Sohn, Maximilian Franz, geboren den 8. Oktober.

Den 31. Oktober. Eine außereheliche Tochter von hier, Marte Katharine, geboren den 19. Oktober.

Denselben. Dem Kaufmann Carl Ludwig Schultheis eine Tochter, Ferdinande Katharine Emma, geboren den 26. September.

Den 3. November. Dem Kaufmann Otto Ludwig Hein ein Sohn, Luvwtg Maria Philipp Ernst, geboren bm 20. August,

Beerdigte.

Den 1. November Jakobine Engel, geb. Grieb, Wittwe des Schneidermeisters Jakob Engel, alt 86 Jahre, gestorben den 30. Oktober.

Den 2. November Elisabeihc Hell, geb. Benner, Ehefrau des Dienstmanns Carl Heil, alt 38 Jahre, gestorben den 31. Oktober.

Brodpreise

vom 6. bis 20. November 1881.

der Bäcker

1

2

1

2

1

2

3

Kgr. (2 Pfd.) Weißbrot) i4 )

(2 ) Schwarzbrot) I. Sorte M (1 ff ) ff

(2 ) II. Sorte

* . (4 )

bei Konrad Rinn III. . . .

(6 Pfd.) Schwarzbrod II. Sorte bei K. Wallenfels unb K. Haas .

tf F. W. Hartmann

H. Kuhn L- Kroneberg, Chr. Faß, L- Keil, E. Wallenfels, M. Lenz . .

NB. Schwarzbrod II. Sorte wird von F. Hennings u. A. Noll nicht verkauft.

$ ber Brodverkäufer

Kgr. (2 Pfd) Weißbrot» ii (4 ) - - - -

(2 ) Schwarzbrod I. Sorte

M (4 ) ff ff

bei W. Seuling und Ph. Bo^ .

Kgr. (2 Pfd.) Schwarzbrot) IL Sötte

i/ (4 ) » t*

» ) i/ "

bei Emil Sauer I. Thomas, Kath. Baldauf u- K. Möser.......

78

Gießen, den 5. November 1881.

Großherzogliche Polizei-Verwaltung Gießen.

Fresenius.

73

75

85

52

$

32

64

2'.»