Lande- wird den Boers am 8. August er. übergeöen werden, die Mitglieder der königlichen Familie verlaffm Prätoria.
Freiburg, 4. August. Der Erzbisthumsoerweser Lotbar von Kübel welcher nach Dtr jüngst abgehaltenen PriesierDeihe an einer Herzentzündung erkrankt war ist heute früh an einem Herzschläge gestorben.
Berlin, 4. August. Aus Kül wird der „Tribüne" telkgraphtrt: Seit langer Zett liegen im Kieler Hasen zwei angeblich von England aus für griechische Rechnung in Bestellung gegeben-, auf der Howaldt'sLen Werft hier- selbst gebaute Dampfschiffe „Diogenes" und „Sok ates". Vor einigen Tagen gmg vom Minister des Innern bet dem für diese Angelegenheit ernannten Regterungs-Commtffär, Stadtrath Lorenzen, der Befehl ein, das Auslaufen der beiden Schiffe zu verhindern. Als gestern Nachmittag auf dem „DsgeneS" Dampf gesetzt wurde, um angeblich eine Fahrt im Binnenhafen zu machen, kam ein kaiserliches Marineboot an Bord, dessen Osficier die sofortige Beschlag- nähme im Auftrage der Regierung ankündigte. Marine-Ingenieure, die sogleich folgten, nahmen darauf die Maschine auseinander, um sie vollständig unbrauchbar zu machen. Hierauf. Abends 7 Uhr, besetzte ein Commando vom Wacht- schiff „Arcona" den „Sokrates". Die Corvette „Blücher" hat sich vor beide Schiffe zur Bewachung hingelegt. Ueber die Ursache des Einschreitens hieß eS, daß die Schiffe nicht für Griechenland, sondern entweder für die Nihilisten oder Fenier, nach anderer Version, daß sie für die peruanischen Insurgenten gebaut seien. Nach hiesigen Nachrichten soll in der That die peruanische Re- gterung dieselben für Kriegszwecke bestellt haben.
Ein Weg;um Erfolg.
Anzeigen bringen Leben in's Geschäft! Wenn der Verkäufer einer Waare die etwaigen Käufer nicht auf irgend eine Weise davon in Kenntniß setzt, daß er ihren Bedarf decken kann, ist überhaupt kein Geschäft lebensfähig.
Es gibt zwar viele Wege, durch welche den Käufern diese Mittheilung gemacht werden kann, unter sonst gleichen Verhältnissen, bei gleichem Kapital, gleicher Ehr- lichkeu und gleicher Tüchtigkeit wird aber derjenige am weitesten kommen, welcher sich der Presse in zweckmäßiger Weise bedient. Derjenige, welcher ein Zehntel seines Capitals und Nutzens mit weiser Auswahl auf Zeitungsanzeigen verwendet, wird in 10 Jahren den Mitbewerber weit hinter sich lassen, der kein Geld hierfür a^s- geben will, und ersterer wird überdies beliebter und sein Kundenkreis ein größerer sein. Die Kosten der Anzeigen werden durch den vergrößerten Umsatz reichlich ausgeglichen und d-eser ermöglicht auch fortwährende Erneuerung des Lagers und große Einkäufe zu billigeren Preisen. Wer sind denn die Leute, welche selbst bedeutende Summen für Anzeigen ausgeben? — es sind nur solche, die den Werth dieses Mittels aus Erfahrung kennen.
Mancher stellt auch das Anzeigen ein, weil er schon ein gutes gewinnbringendes Geschäft damit aufgebaut hat, ohne zu bedenken, wie rasch er vergessen wird, wenn man feinen Namen nicht mehr sieht. Ebenso gut könnte ein kräftiger Mann aufhören, zu essen und annehmen, daß er doch gesund bleibt, oder ein Bauer seine Felder nicht mehr düngen, weil er sie in den vorhergehenden Jahren reichlich mit Dünger versehen hat. Allerdings ist der Nutzen gering, wenn man den Dünger auf eine ungeeignete Stelle und in einem Haufen bringt, und es ist eben auch eine Kunst geworden, die Anzeigen zweckmäßig anzuordnen — ein Studium, welches goldene Früchte bringt.
Man lasse sich auch auf diesem Gebiet nicht durch das verführerische „billig" verlocken, den nirgends ist „billig, schlecht und unreell" mehr zusammengehörig als hier. Man prüfe bei jeder Zeitung, welche man zu Anzeigen benutzen könnte, deren Ansehen, Einfluß und Leserkreis. Bei der Beurtheilung des Leserkreises ist nicht die Zahl allein, sondern auch die Beschäftigung und geschäftliche Stellung der Abonnenten zu berücksichtigen. Vor Allem aber vergesse man nicht, daß die Auflage eines Blattes nicht mit der Abonnentenzahl identisch ist; jedes Blatt druckt mehr Exemplare als bestellt sind. Manches wenig verbreitete Blatt hat gar keine bestimmte Auflage, wird aber hie und da sehr reichlich gedruckt und als Proben ausgestreut; der Verleger aber scheut sich nicht, diese Extra Auflage als normale anzugeben. Man hole daher zuverlässige Mittheilung über die Abonnentenzahl (nicht der Auflage» ein.
(Papier-Zeitung).
Lokales.
Gießen, 5. August. (Schluß des Artikels der Handelskammer über die Straßburger Tabaksmanufaktur aus der gestrigen Nummer). Im Plenum des Reichstags ist dieser Bericht nicht mehr zur Berathung gelangt. Gleich vielen anderen aus dem Reichstag selbst gekommenen Anträgen und Anregungen ist auch diese Angelegenheit unerledigt geblieben. Aber selbst wenn dies nicht der Fall wäre, wenn sich eine Majorität für den Antrag der Commission gefunden hätte, so dürfte doch kaum auf wirksame Abhülfe gerechnet werden.
Ist doch diejenige Behörde resp. derjenige Staatsmann, welcher um Hülfe angegangen wird, derselbe, von welchem das Project der Monopolisirung der gesammten Tabaks-Industrie und des Tabaks-Handels ausgeht und kann deshalb nicht wohl angenommen werden, daß derselbe gegen ein Gebühren einschreiten wird, welches indirect darauf abztelt, seine Lieblmgsaedanken der Verwirklichung näher zu bringen. Die deutsche Tabaks-Industrie wird deshalb nach wie vor zusehen müssen, wie eine kaiserliche Anstalt ihr den Krieg erklärt, während andere Industrien von nicht größerer Be- deutuna sich der zärtlichsten Fürsorge des Staates erfreuen.
Es sei u> s gestattet, an dieser Stelle unser Bedauern auszusprechen über die das ganze Gewerbsleben unseres Volkes und seine Grundlage bedrohende Richtung, welche sich neuerdings in einer Reihe von Anträgen, Gesetzesvorlagen und urkundlichen Aeußerungen der Reichsregierung ausspricht, von denen das Project des Tabaksmonopols nur wegen seiner besonderen Bedeutung für den hiesigen Bezirk hervorragt.
Seitdem die wissenschaftliche Forschung sich den Vorgängen auf dem Gebiete des Gewerbes, des Handels und des Verkehrwesens zugewandt hat und das Verhält- niß derselben zum Staat einer genaueren Betrachtung unterzog, wurde anerkannt, daß sich das Oberaufsichtsrecht des Staates, w e über alles innerhalb seiner Machtsphäre befindliche so auch über die erwähnten Gebiete erfinde und derselbe ebenso befugt wie verpflichtet sei, Vorsorge dagegen zu treffen, daß die Interessen der Allgemeinheit nicht durch die einzelner Berufskassen oder gar einzelner Personen geschädigt werden. Aus diesem Grunde wird demselben das Recht zugestanden, Vorschriften über d-e Handhabung der Gesundheitspolizei gegenüber dem freien Handelsverkehr zu erlassen Maaß und Gewicht zu regeln, Gewerbeordnungen zu entwerfen u. dgl, einzelne Gewerbebetriebe von besonderer Gefährlichkeit oder Schädlichkeit regelmäßig zu überwachen oder Betriebe von überwiegend öffentlicher Bedeutung selbst in die Hand zu nehmen. Ja man kann noch einen Schritt weiter gehen. Von dem höheren Gesichtspunkte aus, daß der Staat nicht bloß die Aufgabe haben kann, sich auf die Aufrechterhaltung der Rechtsordnung zu beschränken, sondern, daß er unzweifelhaft berufen ist wie für die fortschreitende geistige Entwickelung des Volkes durch Errichtung von Unterrichts- anstalten Sorge zu tragen, so auch die materielle Weiterbildung der Bevölkerung zu fördern, wo die Kräfte der letzteren nicht hinreichen, von diesem Gesichtspunkte aus ist selbst nichts dagegen einzuwenden, wenn der Staat mit Opfern Musteranstalten zur Bildung des Geschmacks und des Kunstsinnes unterhält, wie z B die Porzellanmanu- facturen in Meißen und in Berlin, denn solche Anstalten gereichen indirect zum Vortheile aller Privatbetriebe dieser Art und diese Wirkung überwiegt weit die geringe Einbuße, welche vielleicht einzelne Privatetablisfements durch das Staatsinstitut nleiden möchten. Recht verstanden kommt auch hier nur der oberste Grundsatz einer weisen Verwaltungspolitik zur Anwendung, daß das Interesse Aller die Richtschnur jeder Regierung sein müffe.
Weit ab aber von dieser, in dem Oberaussichtsrecht des Staates und seinem höheren Berufe begründeten ausnahmsweise zu gestattenden Theilnahme der Staats- regicrung an der productiven Thätigkeil der Staatsglieder liegt eine andere: wenn die Staatsregierung selbst hinab steigt in die Arena des nur auf Gewinn gerichteten täglichen Ringens und Schaffens der Bevölkerung, wenn sie sich in ihrer hohen Aufgabe als Hüter des Rechts, als Schutz der Schwachen, als unparteiischer Vermittler zwischen
den Interessen der Einzelnen und denen der Allgemeinheit entkleidet und entweder durch Anlage und Betrieb einzelner Etablissements, die mit der ganzen Wucht der Staatsgewalt und des Staatsvcrmögens ausgestattet sind, bem Prioaterwerd m derselben Branche eine unwiderstehliche Concurrenz bereitet, oder ganze Berufszweige zu Gunsten der Staatskasse monopolisirt, d. h sie dem freien Wcttdetrleb der P ivat industrie entzieht, ohne dabet von einem anderen Gesichtspunkte geleitet zu werden als dem des fiscalischen Interesses. Ein solcher Rückfall m die Regierungsmaximen des vorigen Jahrhunderts, deren traurige Wirkungen auf die Bevölkerung bis tief in das 19. Jahrhunderts hinein verfolgbar sind, steht im Widerspruche zu dem Geiste, welcher unsere öffentlichen Verhältnisse feit dem Wiederaufleben Deutschlands in geistiger und materieller Beziehung beherrscht, ober richtiger zu bem Geiste, welcher allein biefe Wlebergeburt ermöglicht hat.
Aber zu btefen allgemeinen staatswirthschaftlichen Grünben, welche gegen bas Monopol sprechen, gesellen sich in unserem Falle noch eine Reihe anderer, dem praktischen Leben entnommenen.
Es ist schon oft darauf bingewiesen worden, daß der einzige Grund, welcher für die Monopolisirung durch den Staat angeführt wird — her hohe Ertrag eines solchen Monopols — auch die Monopolisirung aller andern einträglichen Fabrik- und Handelszweige, z. B- der Zuckerfabrikation, des Kaffeehandels u. dgl. rechtfertigen würde. Wir sehen keinen Grund, weßhalb gerade die Tabaksindustrie dazu gewählt wird, zu Guilsten der Staatsfinanzen eines plötzlichen Todes zu sterben. Denn der einmal im Reichstag gemachte Einwurf, die Tabaksindustrie sei an Schädlichkeit dem Opiumhandel an bie Seite zu stellen, würde, wenn er begründet wäre, wohl für eine Beschränkung dieser Industrie sprechen, aber sicher nicht für die Ausbeutung derselben durch den etaat.
Indessen müssen wir auch hier auf das Trügerische der Berechnungen Hinweisen, welche ausgestellt worden sind, um die Größe der für den Staat in Aussicht stehenden Gewinne recht hervorzuheben.
Der Umsatz an Tabaksfabrikaten im Deutschen Reiche wird aus ca. 300 Mill.
im Jahre geschätzt. Wenn davon, wie in Aussicht gestellt wird, 150 Mill. JL und mehr gewonnen werden sollen, so müßten die Preise wesentlich höher gestellt werden als gegenwärtig. Die nothwendige Folge einer erheblichen Preissteigerung würde aber eine wesentliche Verminderung des Verbrauchs fein. Den Beweis dafür liefert b;e Thatsache, baß schon heute in Folge ber Tabakssteuer der Consum sehr bemerkbar ge sanken ist. Wir verweisen in dieser Beziehung auf ber. thatsächlichen Theil unseres Berichtes. An einen Ertrag auch nur annähernd in ber behaupteten Größe ist nicht zu benfen. Nun kann man aber bis Tabaksinbustriellen und Händler nicht ohne Weiteres enteignen. Es müssen ihnen Entschädigungen gezahlt werden, welche früher einmal bei Veranstaltung einer Tabaksenquete auf 687 Mill. angeschlagen worden sind Berechnet man die Zinsen eines solchen Capitals, ferner die Verzinsung des nothwendigen Betriebs Capitals, die nothwendigen Amortisationen, die voraussichtliche Abnahme des Consums, namentlich von Cigarren, wie dies in Frankreich deutlich hervortritt, so erhellt für jeden Unbefangenen, daß die gehofften glänzenden Resultate mehr als zweifelhaft sind und sich kaum zu der Höhe des späteren Ertrags der Tabakssteuer erheben werden.
Man vergißt eben nur zu oft, daß Deutschland nicht in der Lage ist wie Frankreich, welches seiner Zeit bet Annahme des Monopols keine Industrie von solchem Umfange und solcher Bedeutung wie die deutsche zu entschädigen hatte.
Und doch ist es auch mit dieser Entschädigung, selbst wenn sie gerecht bemessen würde, noch nicht gethan. Man kann die Fabrikanten und die Händler entschädigen. Wer entschädigt aber die Hunderttausende von Arbeitern, welche voraussichtlich mit Einführung des Monopols brodlos werden würden? Die Behauptung, daß die Arbeiter künftig in der Staatsmanufactur beschäftigt werden würden statt in den Privat- Etablissements, ist nicht stichhaltig. Das Beispiel Frankreichs, eines viel wohlhabenderen Landes als Deutschland, beweist, wie geringfügig die Ziffer der Arbeitskräfte unter der Herrschaft des Monopols sich stellt, aus dem einfachen Grunde, weil der Verbrauch von Cigarren unendlich abnimmt und an deren Stelle der Rauchtabak tritt, dessen Herstellung nicht entfernt so viel Hände erfordert als die Cigarrenfabrikation.
Gerade in unserem Bezirke würden voraussichtlich Tausende fleißiger Hände, welche heute in der Tabaksindustrie beschäftigt sind, durch die Einführung des Monopols erwerbslos und brodlos werden und eine Anzahl Dörfer, deren Bewohner jetzt vorzugsweise in den Cigarrenfabriken arbeiten, verarmen, während sie sich heute eines gewissen Wohlstandes erfreuen.
Wir halten uns deßhalb doppelt berechtigt, gegen die Einführung des Tabaks- Monopols Verwahrung einzulegen und daran zu erinnern, daß auch die deutsche Tabaks- Industrie zu jenen nationalen Jndunriezweigen gehört, w.lche auf den Schutz der StaatSverwaltU' g Anspruch haben, nicht in dem Sinne, daß sie für sich einen Scdutz gegen auswärtige Concurrenz verlangt — dieser ist sie durch eigene Kraft gewachsen — sondern Schutz dagegen, daß sie zum Object des Experiments ausersehen wird, wie viel der Staat auf dem Wege des Monopols aus einer Industrie herauspiessen kann Gießen, 5. August. (Sitzung der Stadtverordneten vom 4 ds. MtS.j Anwesend: Herr Bürgermeister Bramm, von Seiten der Stadtverordneten die Herren: Baist, Diery, Grüneberg, Hanftein, Hoch, Homberger, Kauf, Lüdeking, Aug. Nolt, Ad. Noll, Petri, Pfannmüller Schopbach, Vogt, Wenzel und Wortmann. — Vor Eintritt in die Tagesordnung tbeilt Herr Bürgermeister Bramm das Ergebniß über den Stand der städtischen Schulen mit, dannach besuchen:
1) bie höhere Mädchenschule und Vorschule:
2) die erweiterte Mädchenschule:
Klaffe 1 11 Schülerinnen,
Klaffe 1. 13 Schülerinnen,
„ 2. 22
„ 2. 25
„ 3. 17
, 3. 28
„ 4. 41
„ 4 27
„ 5 27
„ 5. 45
„ 6. 40
„ 7- 36
„ 8- 64
„ 9. 68
„ 10- 83
Summa 409.
Summa 158.
3) Stadt-Mädchenschule:
Klaffe
1.
75
Schüler,
lf
2.
87
II
II
3.
84
II
II
4a.
60
II
n
4b
50
H
5.
92
■
6a.
43
II
6b.
70
H
7.
113
II
Summa
674.
4)
Stadt-Knabenschul«
Klaffe
1.
40 Schüler,
e.
2
58
3.
57 „
H
4
73 „
II
5.
91 „
n
6.
in „
ff
93 „
Summa
523.
Summa sämmtlicher Schüler uns
Schülerinnen . . . 1761.
— Die Klagrerhebung gegen den Landarmenverband Friedberg wird genebm gt. — Zwei G sucke um Octroirückvergütunq werden abgelehit. — Die Arbeiten zur Herstellung eines Weg^s nach dem neu angelegten Steinbruche in der Steinrutsche foQrn öffentlich versteigert werden- — Dem Gesuche des Vorstands drr Kleinkinderschule um Bewilligung eineS Jahresbeitrages (J4 100) wird auch in dieiem Jahr« stattaegeben. — Betreffs des Kaufvertrags zwischen der Stadt Gieß.n und B- Lenz, Pros. Dr. Birnbaum und Moses Rosenthal wird beschloffrv, den Letzteren dos an ihren Besitzungen liegende Gäßchen zum Preise von 3 JL pro O Meter zu überlasten, nachdem man sich in eine bei der Mestung vorgekommene Differenz getheilt. — Rach dem Berichte des Stadibaumcisters hat sich beim Brückenbau über den Bruchgraben eine Ersparniß ergeben, welche zur Herstellung eines weiteren Thciles der Luowigsftraße verwendet werden möge. Die Versammlung tritt diesem Anträge bet. — DaS Gesuch der Franz Block Wittwe um Erlaubniß zur Verlegung eines Sinkkastens wird nicht befürwortet, dauegen spricht sich die Versammlung für die Genehmigung deS Gesuches um Srlaubmß zur Pflasterung eines 1 Mtr. breiten Streifens vor dem Hause k. Block Wwe. aus. — Dem Gesuche deS Fabrikanten Bernhardt, welcher Veränderungen an dem Plane zu seinem Neubau vorqenommeii, wird stattgegeben. — Die Versammlung genehmigt ferner die Gesuch« von Justus Lenz (Lagerung von Baumaterial auf städtischem Grund und Boden), Bauunternehmer C. Koch (Neubau in der Ludwigsstraße), Emil Kalbfleisch (Herstellung einer Einfriedigung) und G- K. Simoll (Neubau in der Bahnhofstraße).
— Nach amtlicher Mittheilung wird Herr Lehrer Römer am Samstag den 13. August sein 50jähriges Lehrerjubiläum feiern. Wir berichtigen hiermit \ unsere kürzlich gebrachte Notiz in diesem Betreff.


