Ausgabe 
4.5.1881
 
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die Annahme eines Selbstmordes wahrscheinlich zu machen. Zwei Frauen aus dem Palaste waren mit unter den Verschworenen, sie sind beschuldigt, die Mörder in di: Wohnzimmer von Abdul Aziz geleitet und mährend der verbrecherischen Thal bei der Frauenabtheilung Wache gehalten zu haben Fahari Bey, ehemaliger erster Kammer- Herr Abdul Aziz, ist gleichfalls sehr fompromittirt, da er an dem Tage des Meuchel­mordes die ungewöhnliche Anordnung getroffen hatte, daß tue Leibwachen Niemanden den Zutritt zu dem Sultan gestatten. Selbstverständlich fällt auf Nuri Pascha, dessen Diener einer der Mörder ist, ebenfalls der Verdacht der M twissenfchaft, allem bis zur Stunde wurde er, obzwar in Verhör gezogen, auf freiem Fuß belassen. Nun Pascha war zu Abdul Aziz Regierungszeit Palaitmarschall und steht allgemein in sehr üblem Rufe, namentlich seitdem die Thatsache erwiesen ist, daß er verschiedene Kostbarkeiten aus dem Palaste im Werthe von 70,000 Pfund, die seiner Obhut als Muschir an- vertraut war, entwendet hat. Die Sultanin Valide, die Mutter von Abdul Az>z, fiel in Ohnmacht, als sie das Ergebniß der Untersuchung erfuhr. Sie behauptet, daß auch Midhat Pascha ein Mitschuldiger des Verbrechens sei, da er dasselbe geschehen ließ. Sicher ist, daß man sehr gerne auch noch andere Persönlichkeiten der Mitschuld anzu­klagen wünscht.

Afrika.

Tunis, 1. Mat. Es bestätigt stch, daß die Häupter des arabischen theologischen Instituts beschlossen hatten, die Fahne des heiligen KciegeS gegen die Ungläubigen aufzupfianzen. Von den Poltzetbeamten deS Bey ist ein Complot entdeckt und find in Folge dessen mehrere Verhaftungen und Haus» suchungen vorgenommen worden, wobei eine große Menge von Pulver und Kugeln aufgesunden wurde. Der Zufluß von Arabern aus dem Innern des Landes nach der Stadt Tunis dauert ununterbrochen fort.

Boua, 1. Mai. Bet Biserta hat eine weitere Ausschiffung französi­scher Truppen stattgefunden; dieselben haben die Bestimmung, ihre Operatio­nen mit denen der Colonne deS Generals Lozerot zu verbinden; das Gebiet der Khrumirs wird hierdurch vollständig cernirt. Das aus dem Rückmärsche nach Tunis begriffene tunesische Corps unter Ali Bey ist in Bejr eingetroffen, obschon Ali Bey dem General Logerot zugesagt hatte, daß er eine andere Marschroute einschlagen werde. Mehrere italienische Eisenbahnbeamte und Arbeiter sollen in den Reihen der Khrumirs als Mitkämpfer gesehen wor. den sein.

Sielegraphischr Depeschen.

Wolff'» telegr. lkvrrefpondenz-Burrau.

Wiesbaden, 2. Mat. Se. Majestät der Kaiser unternahm gestern mit der Frau Großherzogin von Baden, welche bet ihrer am Samstag Abend erfolgten Ankunft auf dem Bahnhose von Sr. Majestät empfangen worden war, eine Spazierfahrt, überall von dem zahlreichen Publikum mit sympathi­schen Kundgebungen begrüßt. Abendg erschien Se. Majestät mit der Frau Großherzogin zum ersten Male im Theater und wurde von dem Publikum mit einem dreimaligen enthusiastischen Hoch empfangen, während das Orchester die Nationalhymne tntontrte. Das Wetter ist andauernd schön und warm.

Petersburg, 2. Mat. Nach amtlichen Nachrichten aus Odessa vom 1. ds. ist die Ruhe in Eltsabethgrad wieder hergestellt. Während der Un­ruhen wurden 400 Personen verhaftet. Aus Ansuchen der Stadlduma von Eltsabethgrad ist der bevorstehende Jahrmarkt abbestellt worden.

Puris, 2. Mat. Nachrichten aus Tunis zufolge ist die Stadt Biserta von den französischen Truppen ohne Widerstand besetzt worden. Die tunesische Besatzung hatte Bizerta geräumt. Ein französischer Ävisodampfer ist nach Gabes abgegangen, um die Einfuhr von Pulver und Waffen für die KhrumtrS zu verhindern.

Berlin, 2. Mat. Nach einer Pariser Mitthetlung derNordd. Allg. Ztg." hätten die deutschen Delegirten der Münzconferenz stch dahin ausge- sprochen, daß nach ihrer Meinung Deutschland die Silberuisprägung nicht freigeben könne, namentlich in solange England dies nicht thue, daß Deutsch­land wohl aber bereit sein werde, falls Frankreich und Amerika die Silber- ausprägung im Werthverhältnifle von 1 : 15i/2 freigäben, stch hinsichtlich der Verfügung über seine Thalerbeftände Beschränkungen aufzulegen, eventuell auch im eigenen Münzumlaufe Raum für eine größere Verwendung des Silbers zu schaffen. Die Haltung der deutschen Delegirten werde gegenüber der reservtr- len Haltung Englands als die einzig richtige betrachtet; über die Betheiligung Englands an der Conferenz schwebten noch spectelle Verhandlungen, eine Ver­tagung der Conferenz in der nächsten Sitzung sei nicht unwahrscheinlich, um Amerika und Frankreich zur Ausklärung über die Stellung Englands Zeit zu lassen.

Lokales.

Gießen, 3. Mai Da- Mustcrungs Geschäft ist diesmal im Ganzen rubig verlaufen (mit Ausnahme der betten Uhrdiebstähle). Nur ein Rekrut aus Alt-Bus eck g'.aubtc Aftern Mittag eine Ausnahme machen zu müssen. In derStadt Gaffel" machte de: Burscht, ein Knirps von Gestalt, einen Hndenläcm und bcbiobte u. A. c iicn VanDrochrmann mit gezogenem Messer. Die Polizei wurde requidrt; dieselbe nahm das Kerleben, welches sich inzwischen unter einer Bank versteckt hatte, bei Kopf und Men, trug es, weil es zu ticl strampelte und nickt gehen wollte, aus dem Local hinaus und steckie es ein Das Schöffengericht gab ihm heute Morgen für seine Heloenthaten vier Wochen freies Quartier, damit es Gelegenheit habe darüber nackzudenken, daß man in der Stadt fein manierlich sich betragen soll.

Ein betrunkener Stromer, wclcker Tags über schon in den Straßen umhertaume te, infulmte gestern Abend diverse Personen. Die Schutzmannschaft verhaftete ibn und da.-Schöffen' gerickt verurtbeilte ihn heute Morgen wegen Verübung groben Unfugs zu fünf Wochen Haft.

Eine gestern in der Neustadt stattgcfundenc Prügelei zwischen einem Meßgergesrllrn und einem Schreiner wurde durch die Scbutzma?>nschaft geschlichtet.

Wegen Verdachts des Meineids wurde beute Morgen cm Schöffengericht cm Q-uge aufi Gleiberg sofort verhaftet. vin bet d-.eser Sache zu 2'/, Monaten Hafk Verurtbe.lter gegen welchen Verdacht baldigster Auswanderung nach flmtrita vorlag, mußte seine Strafe auch sofort antreten.__

Vermischtes.

Ass enheim i. v. W, im April. Unsere Stadt ist gegenwärtig ein Anziehungs punkt für viele Fremde welche kommen um den eben im Bau befindlichen großartigen Viaduct in der Eisenbahnstrecke Friedberg-Hanau übet ta Niddatbal bet Asienheim während der Auf stellung zu besichtigen. Auf acht durchbrochene» schmiedeeisernen Pfeilern und zwei c,erneuerten Landpfeilern ruhen in einer Höhe von ungefähr 25 Meter die ebenfalls ickmiedeetierntn Brücken, welche die Schienen, nicht wie gewöhnlich zwilchen, sondern oben auf dem Rand tragen so daß sich die Bogen unter denselben befinden Tie schmedceiieri-.cn Pfeiler stehen auf < erneuerten Sockeln, deren Unterbau bis in die Tiefe von etwa bO Meter reicht Von dem 300 Meter langen Viaduct rst gegenwärtig die Hälfte fertio; tic Aufstellung schreitet so rasch vorwärts daß derselbe in zwei biß drei Monaten vollendet sein wrrd. Dieser Viaduct ist bis jetzt in Deutschland, wie uns mttgeibcilt wu-.de, der erste, der in dieser Construction auSgefübrt worden ist; er wird in der Größe wohl nur von sehr wenigen Bauwerken ähnlicher Art in Deutschland übertroffen.

New-Aork, 15. April. Ter Capitän des am Montag von Rio de Janeiro biet ein» getroffenen britischen DampfersNebo" meldet, daß er am 8. d. M. unter dem 33 ©reiten: und 73. Längengrade die deutsche BarkeTiger", Capitän Krüger, am 4. Deeembei v. I. von Liverpool nach Baltimore angetroffen habe, deren Mannschaft dem Hungertode nahe war, da \

ih* ffit mehreren Tagen nicht nur die Lebensmittel, sondern auch taB Wasser aufgegarger war. Während lcr letzten Tage hatten die Leute ihr Leben durch daS Fletsch eines ccm Capitän ge­hangen Hundts, sowie durch Kauen von ;n Leinöl getauchten Lederstreifen notbdürstig gefuftet. ®et Dampfer versah die Barke nach besten Kräften mit Lebensmitteln und Trinkwass i unt beiöe Schiffe setzten dann die Reise nach ihren Bestimmungsorten fort. Bei der am 11. April «folgten Einweihung der neuen Oelbörse in Titusviüe wurde beschlossen dem Ent­decker der Betroleumquellen, Oberst Drake, ein Denkmal daselbst zu setzen.

Dortmund, 26. April. Von einem Hahn wurde kürzlich ein Kind in einem Garten an der Weyerstraße arg verstümmelt. D:e Mutter hatte daS zweijährige Kind auf kurze Zeit allein gelaßen, als sie plötzlich durch lautes Geschrei deffelben herbeigerufen wurde. Sie |ab nun den Hahn auf dem Kopfe des Kindes sitzen und deffen Gesicht mit dem Scknabel in hacken. Das Kind hat sechs bis acht tiefe Wunden, davon eine fast zolllange dicht am Auge davongetragen.

In Chicago kann man sich mit Musik barbieren laffen. Drei junge Mädchen haben eine Barbierstube eröffnet Die eine besorgt das Einseifen, die andere das Schinden, die dritte sitzt auf einem mit Goldpapier beklebten Throne und spielt auf einer Harfe:Ich weiß nicht, waS soll es bedeuten, daß du so traurig bist."

dem Rodgau wird uns Folgendes mitgetheilt: Seit geraumer Zeit ist die Forstpolizei Wilderern auf der Spur, konnte dieselben jedoch nicht erwischen. Kürzlich gewann man wiederum die Ueberzeugung, daß ein Reh gestohlen worden und ' fand sich deßhalb ver­anlaßt, diesmal nach dem Witdpret Hanssuchung vorzunebmen bei einigen Herrschaften, von Venen man längst wußte, daß dieselben gerne Rehziemer auf ihrer Tafel sehen Der erste b.suchte" Herr, der dem geistlichen Stande angehört,, betheuerts, als die betreffenden Beamten ,n seinem Haus nach Wildpret suchend erschienen, daß er nur etwaS Kalbst.isch im Hause habe als ihm aber gejagt wurde, es gelte blo8, um ein Unglück zu verhüten, weil ein Reb mit vergiftetem Schrot ge,chossen worden gestand der erschrockene Feinschmecker, daß er aller­dings einen Rchzi-mrr in Reserve habe. Die weitere Haussuchung ergab noch bei einem Arzt und bei einem Beneficiaten ebenfalls Wildpretreste. Die betreffenden Herren werden sich nun­mehr zu verantworten haben ob sie bei Erwerbung des bei ihnen gefundenen Wildprets die gesetzlichen Vorschriften beachtet haben. (£). j

Glogau, 26. April. DemNiederschi Anz." entnehmen wir Folgendes:Das Schwur­gericht hatte heute in emer Anklagcsachc zu erkennen, deren Verhandlung und ÄuSgang einen uefen, sehr tiefen Eindruck auf das zahlreiche Auditorium machte Angeklagt war der Bäcker geselle Friedrich Wilhelm Eduard Krätschmer aus Spremberg wcaen versuchten Straßenraubes und qualifizirtrr Körperverletzung. Die Verhandlung ergab, daß der junge Mensch leit dem 1'3. November v I, also fünf Monate sich unschuldig in der Haft befunden harrt und daß bereits cm 28. Februar d. I. der Knecht Weihrauch, als er wegen der Verübung eines Pferde diebstahls in daö Gefängniß in Sagan eingelkfcrt worden, erngeräumt hatte, daß er den Straßenraub verübt habe, desien Kretichmer beschuldigt war. Die königliche Staatsanwaltschaft beantragte selbst das Nicktschuldig und war bemüht, die Handlungsweise der StaatSanwalOchrft und Strafkammer zu rechtfertigen resp. zu entschuldigen.

- Seit einiger Zeit laufen aus Ungarn zahlreiche Berichte ein, welche ein bedeutendes Ueberhandnchnitn des Räuberunwesens melden. Es bestehen wieder eine ganze Anzahl von mehr oder weniger starken Räuberbanden, welche bald Reisende, bald einzelne Gehöfte überfallen und auSraubcn. Außerdem sind schon an verschiedenen Oit n ganze Herden Schaf, ober Schweine von den Strolchen toeggetricben worden. Am 15. d. wurde in der Nähe des Ortes O-Drzna eine auS vier Personen bestehende Reisegesellschaft von sechs Bewaffneten angehalten letztere schienen zu wissen, daß ein bei der Gesellschaft befindlicher gräflich 2BaIbfttin'id)er Wirthschaftsbeamter einen Betrag von 1500 fl. zur Auszahlung der Arbeiter in dem Eisen­werke Zugo bei sich habe. Die Räuber befahlen vorerst den Reisenden die Augen zu schließen gaben aber fast gleichzeitig drei Schüsse ab, die den Wirlbschaftsbeamten, einen Pächter und den Kutscher trafen. Hierauf schleppten die Räuber den Beamten in den Wald, rissen ihm die Kleider vom Leibe und luchten nach dem Gelde; sie fanden jedoch nichts, da der vierte Reisend , ein Waldbereit.r, unversehrt geblieben war und die Tascke m't dem Gelbe an sich genommen hatte. Als dieser aber zu laufen begann, wurden die Raub r auf ihn aufmerksam, streckten ihn mit einem Schuß nieder und nahmen ihm lodann das G-ld ab. Der Beamte, der Pächter und der Kutscher sind bereits ihren Wunden erlegen; der Waldbcretlcr dürfte am Leben erhalten werden, seine Verletzung ist leichterer Natur.

sDeutsche Karpfen in Amerika j Vor etwa 4 Jahren wurden die ersten deutschen Karpfen nach den Vereinigten Staaten eingeführt Don den damals lebendig an ihren Be­stimmungsort angelangten 130 Exemplaren stammen aflt die zur Zeit in den Crrcinigcen Staaten vorhandenen deutschen Karpfen, die sich so vermehren, daß im verflossenen Jahre schon 30,000 Stück konnten verthe-lt werden und sich in der letzten Woche deS verfloffenen Jahres als man den Karpfenteich in Washington a'oließ, ergab, daß j tzt ungefähr 100,000 Fische zur Vertheilung gelangen konnten. Davon sind 10)0 n uerbingS nach den Brutteichen von Teneffee und 5000 zu gleichem Zweck nach Kentucky versandt worden.

Frankfurt, 1. Mai. Bezüglich d r Emtritlspreise der Frankfurter Ausstellung scheinen noch mancherlei Mißverständniffe obzuwalten, weshalb die folgende genaue Wiedergabe der Be - bingungen erwünscht sein wird. 1) Es werden Karten zum Preiie von 2 ji aug-egeber welche zum Besuche der Ausstellung von Morgens 8 Uhr bis zum Schluß des Platzes resp'. Hauptportal gelten; den Abonnenten ist der Eint-itt von 8 Uhr an gegen Zahlung von I // gestattet 2) Von 10 Uhr an bis zum Schluß des Platzes (10-11 Ü.-r Abends) beträgt der Eintrittspreis für die Person 1 JL an Sonn«, Fest- und Extra Segen 50 H für Kinder du Hälfte. Die,e Tageskarten gelten nur für den einmaligen Eintritt. 3) ES werden ferner aus gegeben Abonnemcntskarten' die ganze Dauer der Ausstellung ; sie kosten für 1 Person 2o Jt Famililnkarten 30 JL Diese AdonnementSkarten gelten von 10 Ubr Morgens bis zum Schluß des Platzes, rcsp. Hauptportals (10-11 Uhr Abends) und berechtigen zum wiedwholten Em tritt während der Ausstellung, auch nach 6 Uhr Abends. 4) Monatskarten für die einzelne Person berechtigen zum Besuch der Ausstellung von MorgenS 8 Ihr ab während der Dauer eines Monats von dem Tage der Ausfertigung an; dieielden kosten für 1 P-rson 10 JL 5) Zum Besuche des Ausstellungsterraws und b't Conecrtc nach Schluß deS AuSstellungspalasteS werden von 6 Uhr Abends an SmiiittSkarten ü 40 H für die Person ausgegeben. An zw-i Tagen (Dienstag und Freitag) beträgt der AbcndpreiS 1 JL Diese Eintrittskarten haben nur Diejenigen zu loien. welche Nichtabonnenten ober welche nicht bereits im Besitze einer TaaeS- karte auf dem Platze sind Schließlich muß wiederholt auf bk Nothwenoigkeit hinqewiesen werden, die Abonnements rechtzeitig vor der Eröffnung anzumelden. Am Samstag besuchten der Großberzog von Mecklenburg und bei Lanbgraf von H.-ffen bie Ausstellung wo ber (5k schäftsführer Herr Dr. Dronke sie geleitete. Soeben ist bte zweite Nummer ber von flenn Ingenieur Graf rebigtrten Ausstellungs Zeitung erschienen Die-elbe enthält einen Ärtifd be8 Herrn Prof. Dr. Garets über die Frage, in welchem Derhältniß ver rlweck und daS Wesen brr Ausstellung mit dem Zweck und Wesen des oeutschen Patentrechts stehe; ferner eine Erörtcruna der Grenzen zwischen Muster und Patentschutz; cm Referat beS Herrn Adkenasv über die Grundzuge, wonach die belg.seben, sranzösi'chrn unb österreichischen Aussteller zur Musterschutz- Ausstellung zuaelasien sind, und einen SttuationS-Artikel nebst einem Grundriß des AuSNellunas Palastes von Fr. Graf. - Auf Anordnung des Vorstandes inüffen bie se' thn auSge e?enen Üintrittskaiten auf dem AuSstcllungsplatze von Jedermann sichtbar getragen werden. * *

sandel und Berkevr.

Gießen, 3 Mai. Aus dem. . eurigen Ä^chenmarkte koster» Butter per Pfb. JL 1 00 Hühnernec 1 L>iück 4 2 St. 9 Enteneier per 1 Stück 5 H, ®än erier

1 uck 8 10 tfa.e »er Tr. d Io Käsematte per Stück 23 ö., Erbten 1 gtt«r 2o H Lin 'N ' Lite' 24 tauben cai Pu je o 600 80, Hübner v. St.' 1.201 50

flabner. p. St. 1.50 -2 00 Ente.i »er Stück X 2.00 2 50 Ochscnfle.'ch 66 -00 A her

'-"r" Rindcheiich 48 >0 v, Kalbfleisch 40 44 .$> Hammelfleisch 66__70 \

64-68 -L, Kartoffeln per Kilo JC 1 O0-5.00 Zwiebeln p. Etr. JL 20

bi« v*C 00, Milch per Lite? 16 unb |k y wcz'

Frankfurt. 2. Mai. (fruchtbericht.) Mehl Ar 1 JL 39.50, Nr. 2 *L 37 so

Är. 3 * 32.50, Nr. 4 2^.50, Nr 5 25 50, Roggenmehl o (Berliner Marke>

31-31 50, to 1 Karf«) 29 50, 60. U (Snlmn SRartt)l 50 »S

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Frankfurt, 2. Mai. Der heutige Liebmarkt war ziemlich befahren Anaetrieb.n waren ca. 370 Ochsen, 300 Kübe, Rinder und Stiere, 290 Kälber und 200 D-. Prni. f-Otcn üch. Dd>i.n 1. Quai « Bt-67, 2. t

Rinder 1. Qual. .X. 55-57, 2. Qual. JL 45-50, Kälber 1 Qu^^ 54-56 2 Q^l t -50, Hämmel 1 Oual < 58-60, 2. Qual. JL 40 50 per 100 Pft. Schlachtgewicht.' Schweme wurden 680 Stuck angeführt unb kostete ber Zentner 65 W W