Ausgabe 
3.9.1881
 
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Hamburg, 1. Sep.br. In der Änzelegenhett des Dampfers der Hamburger Packetsnhrt- Actiengrsellfchast,VandaUa", deffen Schraubenwelle auf der Fahrt von Hamburg nach New Iork am 22 Ium d. Js. zerbrach u..d welcher von ausgefch^cktrn Schleppoampseru am 11. Jul» nach Greenock zurückgebracht wurde, hat das hiesige S.'eamt heute auf Freifprechung des Eapttüas Pezoldt erkannt.

Straßburg, 1. Sepibr. Der Statthalter General-Feldmarschall v. Manteuffel hat heute seine Urluubsreije nach Gastein angetreten und be- giebt sich zunächst bis München.

Straßburg, 1. Sep.ember. DieElsaß-Lothringische Zeitung" schreibt, daß in letzter Zeit eine Gruppe von Arbeitern, die aus dem rechlsrh.m.schen Deutschland flammten und in Straßburg wohnhaft seien, Verbindungen nut den Führern der deutschen Socialdemokratie angeknüpft hätten Es fei Pflicht der Negierung, mit allen ihr zu Gebote stehenden Mitteln solchen Bestrebungen entgegenzutreten, um das Land vor der Einschleppung des focialdemokratischen Giftes zu bewahren und jede darauf abzielende Bewegung schon im Keime zu ersticken Im Bewußtsein der mit seinen Vollmachten verbundenen Verantwortung und der ihm obliegenden Pflichten habe der kaiserliche Statthalter zwei dieser Personen aus dem Reichslande befohlen, welche erwiesenermaßen mit Führern der deutschen Socialdemokratie in Verbindung getreten seien, um deren Bestrebungen nach Eisatz-Lothringen zu verpflanzen.

Pari-, 1- September. Von Toulon und Marseille sind gestern mehrere Ba­taillone theils nach Tunis, theils nach Algier avgegangcn; 3 Bataillone sind zur Besetzung Susas bestimmt. Aus Tunis wird gemeldet: Die Colonne des Oberst Correard, welche den Weg von Tunis nach Hammamet sceimachen und die Auf­ständischen auf sich lenken sollte, um die Besetzung von Hammamet durch die in Goletta eingeschifften Truppen zu erleichtern, schlug zwei gegen sie gerichtete heftige Angriffe am 26. v. M bei Erbaiin und am 29. v. M- bei Gomballa zurück und verlor dabei einige 20 Mann, während die Araber gegen 1000 Mann Todte und Verwund.te hatten Nach der gestern Morgen ei f olgten Besetzung von Hammaunt ist die Eolonne des Oberst Correard nach Hammaclif zurückgeg iiigen, um sich zu verproviantiren, die. selbe wird aber mit Verstärkungen wieder vormarfchiren, um einen Punkt zwischen Hammamet und Zaghuan zu besetzen und diese Gegend, in welcher sich augenblicklich alle aufständischen Banden von Tunis konzentrirt haben, zu säubern- Telegramme aus Oran melden, daß die Prooiantzufuhren für Mecheria fortdauern, wo ein Central- punft für die zum Herbstfeldzug erforderlichen Vorräthe geschaffen werden soll- Die für den Herbstfeldzug bestimmten Truppen werden 10,000 Mann zählen- Die Journale von Algier fordern, daß der 1845 mit Marokko abgeschlossene Vertrag ge- künc-lgt werbe, damit jed m Streite bezüglich des Gebiets vorgebeugt werde, nach welchem die Ausständischen etwa von dem für den Herbstfeldzug bestimmten Expedit ons- Corps verfolgt werden könnten.

London, 1. Sepldr. Nach hier eingegengenen Nacyrichten anS Cape» town vom 31. August hat der PostpackeldampserTeuton" von decUnion Steamship Company", welcher am Montag von England eingetroffen und nach der Algoa-Bai weitergegangen war, beim Kap Quoin Schiffbruch gelitten. Von den Paffagieren und der Mannschaft, im Ganzen 200 Personen, wurden 27 in Kähnen gerettet. Die englische CoraetteDido" hat sich sofort an Ort und Stelle begeben.

Lord Dufferin meldet, der Sultan habe den Muteffarif von Bayazid, deffen Verhalten zu ernsten Klagen Anlaß gegeben hatte, abgesetzt.

Nach einer Meldung aus Capetown von heute ist um Mitternacht noch ein anderes Boot deS PostpacketdarnpferSTeuton", welcher beim Kap Quom Schiffbruch gelitten hat, mit 3 Officieren und 5 Leuten von dec Be­mannung daselbst angekommrn. Nach den Aussagen derselben dürfte noch ein drittes Boot mit 30 Frauen und Kindern wahrscheinlich gerettet sein.

Washington, 1. Septbr. Staatssekretär Blitne's heutiges Tele­gramm lautet: Der Präsident Garfield hat gestern Abend weniger Fieber gehabt, als au irgend einem vorhergehenden Abende seit seiner Verwundung. Die Temperatur war Abends 6 Uhr normal. Während des ganzen gestrigen Tages waren alle Symptome sehr ermuthigend.

Lokale-.

Gteßcn, 2. September. Der vor drei Jahren unter bm schwierigsten Verhältnissen sich neu gebildete Schützenverein begeht am 1. und 5 September sein dreijähriges Stiftungs­fest, verbunden mit großem Festzugc, Preisjchteßen und Volksbelustigung. Die Bethciligung der hiesigen Vereine ist cme sehr rege. Es bethetligen sich der Turnverein, Rudergeiellschaft, die verschiedenen Gesangvereine sowie die beiden hiesigen Feuerwebren. Außerdem haben eine Anzahl auswärtiger Schützenverein ihre Behelligung zugcsagt. Der Festplatz befindet sich auf dem Trieb und ist hier für alle Volksbelustigungen bestens gesorgt. Ist das Wetter einiger­maßen günstig, so wird auch dieses Fest, wie alle früheren in hiesiger Stadt, den Charakter eines Volksfestes trag'n.

Gießen, 2 S-ptember. sDas akademische Institut für Kunstwissenschaft.) Bei Ge­legenheit der Generalversammlung der Mitglieder des Landesgewerbevereins zu Gießen am 7. September 1b8l, wird an diesem und die folgenden Tage auch die Sammlung für Geschichte

der Kunst- und des Kunstgewerbes im Schlosse zu Gießen für alle Besucher geöffnet sein.

Wir machen um so lieber hierauf aufmerksam, als dem größeren Thcil: der Bewohner von Gießen noch unbekannt zu sein scheint, welchen Schatz an Untrrlichtsmitteln für Kunst und Kunstgewerbe dieses Institut besitzt. Dasselbe ist zwar zunächst zum speciellen Studium für

die Siudirenden der Land^suniversität bestimmt; aber es ,st allen Kunstfreunden und der lenv

begierigen Jugend an bestimmten Stunden geöffnet und ist der Direktor, Geh. Baurath Dr. v. Nit gen, stets bereit, Durch Erläuterung und Mittheilung von Mustern und Vorlagen auch die Handwerker nach Möglichkeit zu unterstützen.

Schon ein kurz-r B such Der Sammlungen wird erkennen lassen, daß außer den voll­ständigen Lehrmitteln für alle Zweige des Z ichnens und der Malerei, eine reiche Sammlung von Nachbilvungen in Kupferstich und Photographie von den Werken aller großen Meister der Sculptur, der Architektur und der Malerei, wohlgeordnet und mit Erläuttrungen versehen, vorhanden ist.

Besondere Sammlungen umfassen die Geschichte des Holzschnitt 8, des Kupferstichs, des , Emails, der Maleret, der Kostüms u. s w. Das werthvollste aber ist eine kleine, doch gewählte Sammlung von Handzeichnungen und Orlskt-zen neuerer Meister, und eine große s Zab von eigenhändigen Studienblättern des Direktors für die Geschichte des Wohnhauses, : dem LieblinqSstudium desselben

Es sind hier die Ansänge für ein Kunst Museum gegeben, welches dereinst der Stadt Gießen zur Ehre gereichen wird, und darum können wir diese Sammlung mit Recht der Theil- nahme und Pflege aller Bürger Gießens anempfehlen. . . g

Die beiden Monstre-Coneerte in Wenzels Garten waren nickt vom schönen Wetter, wie man erwartet hatte, begünstigt. Die Zahl der Besucher war eine mäßige. Den Anwesenden bot sich jedoch ein Genuß, der wahrhaft großartig zu nennen war. Die Pro­gramms, vorzüglich zusammengestellt, wurden mit einer Präcision vorgetragen, als ob die'Hundert Musiker sckon Jahre lang zusammengeipielt. R >ch<n und wohlverdienten Beifall spendeten denn auck die Zuhörer. Wenn wir bei dieser Gelegenheit uns eine Bemerkung erlauben, so wäre es die, daß man beim ferneren Arrangement von Goncerten solcke Reklamemittel nickt mehr gebrauchen möge, wie man dieselben am Montag und Dienstag Abend in den Straßen der Stadt sah. Es macht auf dcn Beschauer einen zweife.haften Eindruck--Dienstmänner mit

illuminirten Plakaten durch die Straßen wanken zu sehen Derartiges mag wohl für eine große Stadt seine Berechtigung haben, aber für Gießen dürfte eS vorderhand noch nicht nolh- wendig sein.

Die Feier deS Sedantages wurde gestern Abend mit allen Glocken eingeläutet. Heute früh war Reveille. um 1 210 Ubr Gottesdienst in der Friedhofskapelle. Heute Mittag feiern Lehrer der Stadtschulen mit ihren Schülern ein kleines Fest im Wald.', Nachmittags findet Seitens des Kri-geiveretns eine Gedenkfeier auf lern Friedhöfe statt und heute Abend ver» anstaltet derselbe Verein ein Bankett ,n Wenzel'S Saalbau Dar Jugendfest, von Groß

Unsere Garnison, sowie die einquartierten Mannschaften der 115r und der Marburger Jäger verließen unö heute Morgen 5 Uhr. Heute Rächt erstes Btwack bei Aliendorf.

Verwischtes.

Aus dem Großherzogthum Hessen, 28. August. Die Kartoffelernte in unserem Lande berechnete sich pro 1880 zusammen auf 11,826,025 ßtr. gesunde und 205,54 7 Etr. kranke Kartoffeln. In Starkenburg wurden von 28,992 Hektaren mit Kartoffeln bestellten Geländes 4,530,375 Str-, in Oberhessen von 26 665 Hcct 4,145,160 Etr. und in Rheinhessen von 17,405 Hect. 3,150,490 Etr. geerntet. Der DurchschnittSertrag pro Hectar war im Großherzogthum 173,8 Etr., in Starkenburg 156 3, in Oberhessen 191,3 und in Rheinhessen 181,0 (Str. DaS höchste Erträglich wurde im Kreise Büdingen mit 245,3 Str., daS niedrigste Erträglich im Kreise Heppenheim mit 109 3 Str. pro Hektar erzielt. Kranke Kartoffeln kamen pro Hectar im Kreise Worms nur 0,2 Str., im Kreise Mainz aber 9,3 Str. und durchschnitt­lich 3/i Str. vor.

Darmstadt, 31. August. Im Großh. Museum sind heute, wie wir bemerkten, zwei der großen, an der Spitze mit Eisen beschlagenen Eichenpsähle. auf welchen die römische Ryein- brücke in Mainz funbirt war und dre jetzt aus dem Flußbett entfernt worden sind, ange. kommen. In den Sammlungen des historischen Vereins befindet sich daS spitze Ende eines solchen Pfahles mit einem trefflich erhaltenen Eijenschuh, der größere Dimensionen zeigt und von dem aus mehrere, mit Nägeln befestigte starke Bänder dem Pfahl entlang laufen, (v. Z )

Marburg, 30. August. Leider haben die Nachforschungen, wie aus Neustadt mit; getheilt wird, Seitens der Sompagn.e Jäger nach dem vermißten Förster Becker keinen Er^ folg gehabt.

Kassel, 30. August. Wie wir bereits mittheilten, ist unter den Pferden Der ersten und dritten Escavron des hier garnisonirenden Husarenregiments Nr. 14, welche in der am Garde-du Sorps-Platz gelegenen Kaserne untergebracht sind, vor einigen Wochen die Influenza ausgebrochen; diese kontigiöse Krankheit ist nun noch nicht völlig erloschen, wcßhatb die beiden Schwadronen nicht mit zum Manöver ausgerückt sind. Auch unter den Pferden einiger Batterien des hier garnisonirenden Artillericreiiments Nr. 11, welche sich zur Zeit noch auf dem Schießplatz? zu Griesheim bei Darmstadt befinden, ist diese oder eine ähnliche Krankheit ansgebrochrn, wodurch es nöthig wurde, daß man gestern ein? ganze Anzahl Pferde von dort nach dem Garni'onorte Kassel zurückvefördern mußte. Wie uns nun vom heutigen Tage aus Rotenburg a. d. Fulda mitgetheilt wird, ist auch dort unter einer Escavron des Thüringischen Ulanenregimen'.s Nr. 6, welches dortselbst auf Dem Ausmarsche zum Manöver seit 14 Tagen in Quartier liegt Die Influenza auSgebrochen, wie seit gestern durch die Militärärzte festgestellt ; worden ist. In Folge drssen ist die eine Schwadron heute Vormittag 11 Uyr mittelst Extra- zuges in die Garnison nach Langensalza zurückbefördert worden. Die anderen 4 Schwadronen sind dagegen heute Morgen, nachdem die gemeinschastlichtn Uckungen mit dem Thüringischen Infanterieregiment Nr. 94 bei Blcitenbach vollendet worden sind, zum Manöver nad) HerS- feld ausgerückt. (H. M )

Ueber eine romantische Entführungsgeschichtc wird der PragecPolitik" aus Kollein unterm 20. August Folgendes berichtet .Die Tochter deS hiesigen reichen Kaufmanns Halter war mit einem Gutsbesitzer aus HeverSdorf, einem kleinen Dorfe unweit Kollein, verlobt, trotzdem sie, wie alle 2B?lt wußte, mit einem jungen, zu allerlei Ueberichwenglichkeiten auf: gelegten Ingenieur eine Liebschaft hatte. Am 15 August, Nachmittags 2 Uhr, sollte Die Trauung deS Gutsbesitzers mit der Tochter Halt.r's in Hedcrsdorf sttttfinden; die Hochztttö. gäste fuhren in acht Wagen zur Kircke; voraus und in etwas schnellerem Trabe alS bie Übrigen Wagen fuhr Derjenige, tn welchem die Braut, deren Mutter und der Bräutigam saßen Der erste Wagen bog um eine Minute früher als die übrigen auf Dem Platze ein, wo die Kirche steht, und als die anderen Wagen vor der Kirch? hielten, war der erste 2Bigen sammt seinen Insassen verschwunden- Die HochzeitSgäste michten sich sofort auf Die Suche, doch In ganz Hedersdorf war keine Spur der Vermißten zu entdecken, und so mußte, weil die Hauptpersonen fehlten, die Trauung aufgeschoben werden. Am späten Ab.nd, es mochte bereits 8 Uhr sein, kehrten die Gattin Halter's und der Bräutigam, über und über b staubt und vollstänoig er­schöpft, nach Hedersdorf zurück und erzählten, daß der Kutscher, neben welchem ein Bedienter saß, trotz ihres heftigen Protestes an der Kirche im Galopp vorbeigefahren war, in wenigen Minuten HederSdoif verlassen hatte und von der rasenden Fahrt erst anhielt, als sie sich nach einer Stunde auf der vollständig öden Landstraße befanden. Hier stiegen Kutscher und Be­dienter ab und entpuppten sich als der Ingenieur und einer seiner guten Freunde, die mit den Bediensteten des Wageninhabers für eine Summe Geldes die Rollen gewechielt hatten. Mutter und Bräutigam wurden trotz ihres heftigen Sträubens aus dem Wagen gehoben und mußten den Weg nach Htdersdorf zu Fuß zurücklegen, während der Ingenieur und sein Freu.id mit der Braut bovonfuhren. Heute, am 20. August, also fünf Tage nach der geplanten Hochzeit, wissen die Eltern des Mädchens noch immer nicht, wo sich ihre Tochter befindet."

* * Eine Mi l i t air di e n st versi ch e run g, wie die Bremer LebenSversicherungs- bank sie zu sehr liberalen Bedingungen üb rnimmt, ist a s ein geeignetes Pacheng ' > ck nk für einen Knaben zu bezeichnen Der Heranwachsende Kreine kann alsdann ruhig dem Ze t, punkt entgegeniehen, wo die allgemeine Wehrpflicht an ihn heranttitt. Die Bank grwä -n ihm ja die Mittel um alsEinjähriger" emjutreten, falls er Den B^rrchtigu igsjchein Dazu besitzt, und wenn er volle drei Jahre dienen muß, wird ihm b,i d.-r Sasernenverpflegu.nz eine Unter­stützung in Geld oder Naturalien st.ts höchst willkommm sein.

Die Bedingungen, welche die Bremer LebmSversicherungsbank für die Militairdi.-rstaer- sicherungrn aufgestellt hat, dürfen als sehr liberal gelten. So erhält z. B. Jeder, der kein Soldat zu werden braucht, seine sämmtlichen Einlagen nach Abzug einer JahteSpräntte zurück, stirbt Der Daten eines Versicherten, bann erhebt die Bank keine Prämien mehr, läßt aber die Police m voller Kräft und zah't bei bet Einstellung die versicherte Summe aus.

Die Prospekte der Bremer Lebei-Sversicherungs-Bank werben von allen Bankagenturen unentgeldlich ausgegeben und finb Jedem zur Einsicht bestens empfohlen.

Schiir*bericht« Mitgetheilt von Dem norddeutschen Lloyd in Bremen-

Bremen, 31. August. Der Postdampfer Oder, Sapt. S. Undütsch vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welcher am 20. August von Newyork abgegangen war, ist gestern 7 Uyr Abends wohlbehalten in Southampton angekommen und hat nach Landung der für dort bestimmten Passagiere, Post und Ladung 8 Uhr AvendS die Reise nach hier fortgesetzt. Derselbe überbringt 155 Passagiere und volle Ladung.

Handel und Verkehr.

Frankfurt a. M., den 2. Sept., Nachmitiags 2 Uhr 10 Min. (Telear. Coursbericht. Mitgetheilt durch das Bankgeschäft Älbert Kaufmann in Gießen.) Credit- actien 306Vr, Staatsb.-ictien 312V«, Galizier 281, Oeft. Silberrente 67^, 4% Ungar- Goldrente 78/9 4% 1880er Russen 75^/i6f 2. Orient-Anleihe 61» g, 5% Rumänische Rente 91V4. Tendenz fest

Kirchliche Anzeigen

der cvangelischenGemeinde;uGießen.

Gottesdienst:

Sonntag, den 4. September: In der Hospitalkirche: MorgenS 8 Uhr: Pfarrer Schlosser.

2n der Friedhofkapelle:

Morgens 9l,z Uhr: Pfarrer Dr. Naumann.

Von nächstem Sonntag den 11. September an werden die Gottesdienste wieder in Der Stadlkirche gehalten werden.

3'jgletd) wirt) Dann das heil. Abendmahl gefeiert und Vor- und Nachmittags die von Gioßherzogl. Dberconftfiorium angeorbnete Kollerte für die innere Misston erhoben werden.

Die Pfarrgrschäfte fn die Woche vom 4 biß 10 September besorgt Pfarrer Dr Naumann.

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