hoffentlich dieses letzte Stadium in Kürze zurückgelegt haben, so daß derselbe voraussichtlich noch in gegenwärtiger Session werde vorgelegt werden. — Damit ist dieser Gegenstand erledig!.
Es folgt die Interpellation Stumm, betr. die gesetzliche Regelung der Begründung von Altersversorgungs- und Jnval'denkassen für Fabrikarbeiter. Minister Hofmann erklärt sich zu sofortiger Beantwortung bereit. Stumm begründet die Interpellation mit Hinweis auf die Dringlichkeit der Regelung. Der Minister gibt folgende Erklärung: Der Gedanke, daß der arbeitsunfähig gewordene Arbeiter nicht der Armenpflege zur Last falle, sondern die Gesetzgebung für ihn zu sorgen habe, sei durchaus berechtigt, Aber seiner Durchführung ständen außerordentliche Schwierigkeiten entgegen. Die Regierung habe in voriger Session zu der Frage keine prmcipiell ablehnende Stellung angenommen und später unter Darlegung der in Betracht kommenden Hauptgesichtspunkte die Aeußerungen der Einzelregierungen nachgesucht. Es liege bereits eine Reihe öon Aeußerungen der Regierungen vor, aber gerade von den größeren Staaten fehlten ffe noch' es sei daher nicht möglich, ein zusammenhängendes Bild von den Anschauungen der Regierungen zu gewinnen. Die Vorlage noch in gegenwärtiger Session an den Reichstag zu bringen, sei nicht möglich. Ob die Vorlage im Sinne des Interpellanten ausfallen werde, könne er nicht bestimmen. — Auf Antrag v. Hertling's findet eine Besprechung der Interpellation statt. — Wöllmer bekämpft die von Stumm befürworteten Zwangskassen und tritt für freie Kassen ein. v. Hertling plaidirt für obligatorische Kassen und bittet die Vorarbeiten für den vom Interpellanten gewünschten Gesetzentwurf thunlichst zu beschleunigen und dringt ferner auf Revision des Haftpflichtgesetzes. Minister Hofmann erwidert: Der Bundesrath werde bis zur nächsten Session zu der Frage jedenfalls Stellung nehmen müssen. Was die Revision des Haftpflichtgesetzes anbetrifft, so hätten diesbezügliche Erwägungen stattgefunden, seien aber noch nicht abgeschlossen. Ohne Zusammenhang mit der Frage der Alterversorgungskassen werde die Revision des Hastpfl chtgesetzes nicht bewirkt werden können. Rach seiner Ansicht würden die schwebenden Erwägungen dahin führen, daß den Fabrikanten die Wahl gelassen werde, ob sie dem Haftpflichtgesetze in verschärftem Maße sich unterwerfen oder ob sie dafür sorgen wollen, daß die Arbeiter gegen alle Unfälle ohne Ausnahme in bestimmter Weise versichert werden. Inzwischen seien verschiedene Maßnahmen tU Gunsten der Arbeiter getroffen. — Stephani hingegen spricht sich dafür aus, daß die Altersversorgungskassen nach dem Muster der Knappschaftskassen eingerichtet werden, v. Helldorf-Bedra plaidirt für Zwangskassen. Rickert dagegen weist auf das Gedeihen der freien Kassen und Gewerkvereine hin und warnt vor Unterstützung. — Nächste Sitzung Montag. Tagesordnung: Militärgesetznovelle.
Konstantinopel, 27. Februar. Die Noth im Paschalik Diarbekir nimmt zu. Tausende von nothleidenden Landbewohnern treffen täglich in der Stadt Diarbekir ein, Unterstützung zu erbitten. Zwanzig mit Getreide beladene Flöße wurden von Bauern geplündert.
Petersburg, 27. Februar. Die seit mehreren Tagen hier gesuchte Vera Saffulitsch soll nach einer Meldung der „St. Petersburger Zeitung" hier in der Wohnung einer Freundin ergriffen worden sein. Die Schweizer Polizei hatte zuerst die russische Polizei von der Abreise der Saffulitsch nach Petersburg benachrichtigt.
Lokales.
Gießen, 28. Februar. Wir berichten über den 2. Vortrag des Herrn Architekten Aug. Hug, gehalten im Volksbildungs- und Gewerbeverein am 24. Februar in Betreff des Wohnhauses das Nachstehende:
Der griechische Tempel, durch den Begriff des Säulenhauses ausgedrückt, steht m seiner edlen Einfachheit, aber vollendeten Proportion und Idealität, heute noch als Vorbild da. Auf mächtigem Unterbau über die umgebende Landschafr emporgehobcn, steht der Tempel da, als ein der Gottheit dargebrachtes Weihgeschenk. Um eine einfache Cella, worin das Götterbild aufgestellt war, reihen sich die gewaltigen Säulen, welche das aus mächtigen Steinblöcken zusammengesetzte Gebälk und durch dieses das steinerne Giebeldach tragen. Die Verhältniffe der Säulen und Gebälke, sowie Ornomentirung dieser und der übrigen Bauglieder, bleiben uns stets noch maßgebend.
Die Wohngebäude, aus Lehmstetn aufgebaut, gruppirten sich in der ersten Epoche meist um Den heiligen Tempelbezirk. Aus der Beschreibung alter Schriftsteller wissen wir, daß jene höchst einfach, ohne irgend welchen Schmuck ausgeführt waren; erst am Schluß der 2. und in der 3. Epoche sollte auch das bürgerliche Wohnhaus mit allen möglichen Bequemlichkeiten und dem größten Luxus ausgestattet werden. Trotz all den angebrachten Skulpturen und Malereien bewahrte aber der Grieche stets Maß und Ziel in Relief und Farbe; treffend jagt ein griechischer Bildhauer uno Philosoph von einem Gebäude, wo die Verzierungen richtig vertheilt sind, daß dieses mit einer jungen Schönheit zu vergleichen sei, deren Putz die Zierlichkeit ihrer Formen hervortreten läßt; dasjenige aber, welches mit Schmuck überladen sei, ist eine alte Cokette, die ihre Häßlichkeit durch alle möglichen Künste zu verbergen suche.
Trotz Unterjochung der Griechen durch die Römer ging die griechische Baukunst nicht unter, jonvern kam auf die Sieger Über; die Römer gestalteten Diese nur in ihrer roheren Anschauungsweise um. Hierzu kam der Gewölbebau, weicher bei den Römern zur höchsten technischen Vollendung gebracht wuroe. Ueberall hin bezeichnen großartige Bauwerke, namentlich Nutzlichkeitsbauten, wie Brücken, Wasserleitungen rc. die Wege der mächtigen Eroberer. Neben den großartig angelegten öffentlichen Bauwerken wurde auch Das Wohnhaus mit möglichst großem Luxus ausgestattet. Die Ausgrabungen von Pompeji geben uns genaue Aufschlüsse über Plan und Decoration des römischen Wohnhauses; wenn dieses auch hier etwas luxuriöser ausgestattet sein mochte, als die großen Miethkasernen in Rom. Das römische Wohnhaus, drm griechischen in der Hauptanlage ähnlich, besteht wie dieses der Tiefe nach aus 2 Abthei- lungen. Die Bedeutung und Benützung derselben ist jedoch dadurch verschieden, daß der vordere Theil (um das Atrium gruppirt) beim griechischen Hause die Männerwohnung, im römischen Hause den öffentlichen Theil des Hauses bildet. Der hintere Theil (Gemächer um das Peristyl angeordnet) aber war für den Aufenthalt und den eigentlichen Wohnraum der Familie bestimmt, wogegen im griechischen Hause der hintere Theil nur für die Gemächer der Frauen und für Wirthschaftsräume zu dienen pflegte. Fenster nach der Straße gab eß im Allgemeinen nicht, sondern öffneten sich im oberen Stockwerk gegen das Atrium und Peristyl. Die Thürcn der Gemächer wurden zum größten Theil nur mit Teppichen zugehängt.
Aufgelegte Zeichnungen gaben ein klares Bild über die verschiedenen Grundrißanlagen sowohl des römischen als pompejiamschen Wohnhauses und von der luxuriösen Deeoration Der Jnnenräume.
Gießen, 28. Februar. (Spruchliste für das Schwurgericht der Provinz Oberhessen im 1. Quartal 1880.) Oelmüller August Schlörb, Schotten; Kaufmann Georg Karl Steuernagel, Groß-Felda; Landwirth Wilhelm Pfarrer VI., Villingen; Landwirth Friedrich Knöß, Freienseen; Müller August Vorbach, Holzhausen; Landwirth Johann Weber VI., Eschenrod; Rechtsanwait Dr. Emil Dtttmar, Gießen; Gymnasiallehrer Dr. Ferdinand Weiffenbach, Gießen; Holz- und Kohlenhändler Ferdinand Jost, Nidda; Steinkohlcnhändler Johannes Fischer, Gießen; Landwirth Johannes Fritzel, Schwalheim; Landwirth Wilhelm Koch, Kohden; Kleiderhändler Nathan Stamm. Gießen; Weinhändlcr Georg Heinrich Friedrich Leib, Gießen: Mechanikus Christian Liebrich, Gießen; Lederhändler Johann Ferdinand Zöller, Gießen; Jacob Graulich, Ober- Breidenbach; Fabrikant Karl Jughardt I-, Gießen; Bankvorstand Arnold v. Jungenfeld, Gießen; Cigarrenfabrikant Julius Hahn, Gießen; Jacob Koch, Stockheim; Bäcker Georg Adam Kißner, Schotten; Glaser Johann Heinrich Keck, Gießen; Gustav Ramspeck, Alsfeld; Landwirth Friedrich Hensel, Okarben; Posamentier Karl Heinrich Christoph Schulze, Gießen; Bernhard Schirmer, Alsfeld ; Metzger Heinrich Walz, Vilbel; Spezereihändler Wilhelm Seulmg, Gießen; Kaufmann Gottfried Thomas, Vilbel.
Gießen, 26. Februar. Vom 19 bis 24. Februar sind in den Recurrenzhospitälern zu Hießen zugegangen 4 Kranke, genesen entlassen wurden 7, verstorben ist 1, sämmt- lich Männer. Am 24. verblieb ein Krankenstand von 69 (63 M, 6 W ); von Anfang der Epidemie an waren im Ganzen daselbn ausgenommen worden 179 Kranke (160 M-, 19 W.> und davon verstorben 15 (13 M-, 2 W.-. — Im Recurrenzhospitale zu Friedberg waren in dcmselhen 5tägig<n Zeitraum zugegangen 2 Kranke, genesen entlassen wurden 8 und es verblieben am 24. Februar 24; die Gesammtzahl aller bis jetzt daselbst behandelten Kranken belief sich auf 61 (59 M-, 2 W), hiervon sind verstorben 4 (M).
— In vergangener Nacht wurden diverse Herren, als sie sich auf dem Afterwege durchkeilten, abgefaßt. — Ein Schlingel schrie gegen 3 Uhr in der Kaplansgaffe „Feuer", leider wurde er nicht direct abgefaßt.
— Heute Morgen ging einem Fuhrmann in der Bachgassc ein Pfeid durch; dasselbe wurde jedoch in der Marktstraße aufgefangen.
Gießen, 28. Februar. Zum Besten der dahier verpflegten Recvrrenssieberkranken sind bis jetzt folgende Gaben eingegangen :
An Geld: Bankier Reutlinger 5 JL, Fabrikant Bock 10 Jt, Frau von Titzenhofer 3 Jt, Rechner Döring 1 JL 50 H, Frau Geh. Rath Dölcker 5 J4. — Durch Fräulein Stumpf gesammelt: B. 2 JL, g. U 50 Sp. 2 JL 50 H. 2 R. 1 JL, F. 50 H, H- 2^L, G. 1 J4, K. U, S. 2 JL, v. M. 3 JL, S. 1 Jt, St. 50 H. 1 F. i jt,
K- 3 »AL, W. 50 H und 1 Fl. Rothwein, Frau Landg.-Rath Wiener 1 JL, Frau Schellen- bexg 5 Jü, A. Katz 10 Ungen. 5 JL, Frau Burk 10 JL, Frau Holzh. Katzenstein 5 JL, Wemh. Mayer 10 JL
An Kleidungsstücken wurden gegeben von Frau Geh.-Rath Völcker, Frau Dr. Schwarz, Uhrmacher Schmidt, Frau Kilbinger, geb. Pauly, Fräul. Bansa, Frau Geh. Kirchenrath Kollner, Frau Burk, Frau Rendant Schildköter, Frau Ida Hornberger, Frau L. Heichelheim, Fräul. B. Heichelheim, Frau Justizr. Klingelhöffer, Frau Lieutenant Ebel, Frau Oberförster Lang, Frau Dr. Brüel.
„Herzlichen Dank! Weitere Gaben nehmen angesichts der großen Noth gerne entgegen: grau Prof. Wilbrand, Frau Prov.-D'r. Boekmann, Frau Bürgerm. Bramm, Frau Prof. Baltzer, Frau S. Hornberger, Frau Landg.-Rath v. Schmalkalder, sowie DU Expedition des „Gleßener Anzeigers".
— Die „Volksküche" vertheilte heute 1028 halbe Portionen. Verkauft wurden hiervon 68, 960 Portionen erhielten Arme, Kinder und Handwerksburschen.
Handel und Verkehr.
Gießen, 28. Februar. Auf Dem heutigen Wochenmarkte kostete: Butter per Pfd.^L 0,90 0.95, Hühnereier per Stück 5—6 Gänseeier per Stück 10—00 Enteneier per Stück 6-7 Käse per Stück 5—11 H, Käsematte per Stüci 3 H, Erbsen 1 Liter 2o Linsen 1 Liter 22 Tauben das Paar JL 0.90, Hühner per Stück v4t 1.0 '—2.90, Hahnen per Stück *,.<£ 1.20 bis 1.50, Enten per Stück JL 2 00—2.50, Kartoffeln per 100 Kilo Jl 8—9.00 Zwiebeln p- Ctr. JL 14—15, Milch per Liter 16 und 18 H, Ocvsenfleisch 66—68^ per Pfd., Kuh- und Rindfleisch 4»—56 Kalbfleisch 40—46 Hammelfleisch 45 — 60 Schweinefleisch 60 H
Börsenwochen-Bericht.
(Originalbericht deS Bankhauses Max Levenstein, Berlin W., Charlottenstraße 55.)
Berlin, 28. Februar. In die diesmalige Berichtsperiode ist die Ultimo-Liquidation gefallen, und diese hat leider dasjenige zu Tage gefördert, woran zwar Jeder geglaubt, aber wonach nur Wenige gehandelt haben; nämlich — eine Ucberladung des Marktes! Es sind darum auch nicht politische Erwägungen, welche den dieswöchmt- llchen Rückgang verschuldet haben, sondern die über Maß und Ziel hinausgegangenen Cours-Treiberelen aller Werthe, gleichviel, ob dazu eine Berechtigung vorlag oder nicht.
Was den internationalen Speculationsmarkt anlangt, so ist zunächst zu erwähnen, daß Russische Werthe die Hauptrolle spielten. Die Vorgänge in Petersburg, speziell dte Besorgniß, es könnte der 2. März — der Tag des 25jährigen Regierungs- jubiläums — neue unliebsame Ueberraschungen bringen, hat die Besitzer Russischer Fonds in Unruhe versetzt und darum Anlaß zu Verkäufen in großartigem Maßftabe gegeben. Oefterreichische Speculations-Papiere, speziell Creditactien und Franzosen, konnten sich bis gegen Milte der Woche leidlich behaupten, später wurden auch diese in die weichende Bewegung gezogen und schließen bei ziemlich belebtem Geschäft erheblich niedriger. Ungarische Goldrente konnten sich der allgemeinen Abwärtsbewegung ebenfalls nicht entziehen.
Für Deutsche Bahnen zeigte die Speculation wiederum größeres Interesse, und zwar vornehmlich für Bergisch-Märkische, Mainzer, Oberschlesische, Freiburger und Rechte Oderufer. In leichteren Eisenbahnactien ist der Hausse-Versuch, dessen im vorigen Bericht gedacht wurde, mißglückt. Es ist hier kein Papier durch besondere Lebhaftigkeit hervorgetreten.
Banken waren nicht in dem Maße belebt wie sonst. Recht fester Haltung hatten sich anfangs Disconto-Commandit zu erfreuen. Für Deutsche Bank ist in allen Tonarten Reclame gemacht worden, u. A. wollte man wissen, daß der Brutto-Gewinn 21 pCt- betrage. Großer Beachtung bei erheblich gestiegenem Course hatten sich dagegen Berliner Handelsgesellschaft zu erfreuen. Als em weiteres günstiges Moment darf man die Thatsache ansehen, daß demnächst ein Wechsel tu Der Direction zu erwarten steht. Man knüpft daran die berechtigte Hoffnung, es werde die in ihren Mitteln überaus liquide Gesellschaft dann auch wieder dem Conto-Correntgeschäft größere Aufmerksamkeit zuwenden, und so in die Reihe derjenigen Banken eintreten die ihren Actionären aus dem soliden, regelmäßigen Verkehr eine zufriedenstellende Dividende sichern.
Der BergwerkS-Aktien-Markt wurde in erster Linie ungünstig be.influßt von den fortgesetzt weichenden Glasgower Eisenpreisen. Dortmunder Union-Slamm- Priorttäten und Laurahütte schwankten in auffälliger Weise, namentlich hatte die erstere Devise stark zu leiden, während das letztere Papier bis gegen Mitte der Woche sich ziemlich intakt erhalten konnte. Auf dem Cassamarkt war die Tendenz vorwiegend eine matte. Ueber Einzelheiten ist zu berichten, daß für Hibernia auf Grund von sehr übertriebenen Nachrichten bezüglich der Verkehis-Entwickelung von gewisser Seite „Stimmung" zu machen versucht worden ist. Beliebt waren Westfälische Union- Stamm-Prioritätcn, doch mußten sich auch diese am Schlüsse der Woche — der allgemeinen Richtung folgend, einen Abschlag gefallen lassen.
In Industriepapieren war das Geschäft äußerst geringfügig und die Course weit niedriger. Mit welcher Unkenntniß oder richtiger absichtlichen Verkennung der Thatsachen hier vorgegangen wird, erhellt beispielsweise daraus, daß man Union chemische Fabrik um oeshalb und aus dem Grunde zu treiben versucht, weil — man höre! — Schering einen weit höheren Coursstand einnehmen. Nun ist es aber bekannt daß Schering die gesuchtesten Artikel für Medizinalzwecke und dagegen Union chemische Fabrik — Düngerstoffe fabrtetren. (IZ54
Auszug aus denSlsudesamlsregistern des Stanüessmls Gießen
Vom 21. bis 27. Februar 1880,
Aufgebote.
Fcbraur. 23. Kaufmann Wilhelm Honstein von Friedberg mit Henriette Marie Wilker Tochter des Staatsanwaltsgehülfen Karl Wilker von Gießen. 24. Maurer Karl Friedrich Busch von Groß Karben mit Katiarine Christ von Endbach. 25. Taglöhner Hermann Bender von Grüningen mit Elisabeth Zecher von Krofvorf.
Eheschließungen.
Februar. 22. Der Rangirer bei der Cöln - Mindener Bahn Wilhelm Hansmann von Dreisel mit Elisabeth Fischer, Tochter des MüllerS Jacob Fischer von Hutzdorf. 25 Metzger Justus Grauß von Neukirchen mit Barbara Erbar, Tochter des Metzgers Peter Erbar von Moselkern. 25. Taglöhner Johann Adam Mallmann von Bcd^n mit Katharine Brück, geb. Schwarz, Wittwe dcs Taglöhners Ludwig Brück von Allendorf a. Ld. 25. Küfer Johann Heinrich Becker von Treis a. Ld. mit Margarethe Zecher, T-rchter des verst. Ackermanns Johannes Zecher V. von Staufenberg. 26. Kaufmann Robert Haas von Willingen mit Johanna Johannette Eiff, Tochter dcs verst. Schneidermeisters Heinrich Eiff von Gießen.
G e d v 1 e n e.
Februar. 18. Wilhelmine Georgine Elise, Tochter des Hülfskührers Ludwig Wilhelm Schmehl. 21. Dem Bauunternehmer Anton Petri eine Tochter, f 7. Anna Elisabeth, Tochter des Kutschers Johannes Böckncr. 23. Wilhelm Adolf, Sohn des Güter - Eassiers bet der Main-Weser Bahn Wilhelm Dauernheim. 23. Margarethe, Tochter des Taglöhners Johann Wilhelm Peppel. 20. Dem Schlosser Karl Mootz eine Tochter. 24. Dem Schretnermeister Hermann Koch ein Sohn. 24. Ernst Heinrich Joseph, Sohn des Schreiners Ernst Kleh. 22. Martha Thekla Marie, Tochter des Zinngießers Johannes Heinrich Zufall. 21. Robert Gustav Adolf, Sohn des Lavcmeisters Friedrich Do'.nböfer 18. Karl Wilhelm außerehelich von auswärts. 19. Katharine, außerehelich von auswärts. 19. Wilhelm, außerehelich von auswärts. 21. Georg, außerehelich von auswärts. 23. Louijc Eliiabeth, Tochter des Maurers Ludwig Knotz von Atzbach. 25. Karoline und Karl, Fwtllingskinder des Schuhmachers Johann Karl Kuhl.
© e ft ü r b f k t.
Februar. 20. Bäcker Wilhelm Rühl, 25 Jahre alt. 20. Karl Johann Otto, 4 Monate alt, -^ohn deS SchlofferS Karl Emden. 22. Ludwig Rudolf. 9 Jahre alt, Sohn des Prof. Dr. August Streng. 22. Katharine, 4 Tage alt. Tochter des Hilfsbremsers Jacob Weiden- hauS. 23. Margarethe, 5 Tage alt. Tochter des Htlfsbremsers Jacob Weidenbaus. 2.1 Dem Hauptsteueramtseontroleur Anton Korwan ein todtgeborencr Soho- 23. Amalie Korwan'
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