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Betreffend: Den Armen-Verein zu Gießen.
Die diesjährige ordentliche Generalversammlung der Mitglieder des Armenverems der Stadt Gießen findet
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Anfertigung «ach Maaß.
Die Zusammenlegung der Grundstücke In der Gemarkung Ober-Florstadt.
2. Dienstag den 30. d. Mts :
Klage des Orts-ArnnnverbandcL Mannheim gegen den OrtS-Armenverband Sckadges wegen Unterstützung deS Wilhelm Arthur StnSheimer.
Die Errichtung und Einrichtung der Fortbildungsschule zu AlSfeld.
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Dienstag den 30. d. M., Nachmittags 4 Uhr in dem Bureau deS Unterzeichneten statt. Es wird dies mit dem tue Kenntniß der Mitglieder gebracht, daß folgende Gegenstände Tagesordnung stehen:
1) Erstarrung des Rechenschaftsberichts für 1879;
2) Unterstützung der Beztrksarmen;
3) Vorschlag wegen Abänderung des seitherigen Verfahrens
Buchenes und tannenes
Brennholz,
Eichen- und Buchen-Dohlen
für den im Winter 1879/80 erlheilten Unterricht auf 40 X festzusetzen sei, unter Verurtheilung der Gemeinde Bersrod in die Kosten des Verfahrens und eines in die Kreiscasse zu zahlenden Avcrsionalbetrages t>on 15 X
In Betreff der Reclamation des Fabrikanten Adolf Noll zu Gießen wegen Zuziehung zur Kirchensteuer in den Gemeinden Wieseck und Burkhardsfelden wurde nach erfolgter Verhandlung die Entscheidung ausgesetzt.
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fammlung ausgegebener Karten, behufs besserer Controltrung richtiger Verwendung der Unterstützungen;
4) Ergänzungswahl Les Vorstandes.
Gießen, am 22. November 1880.
Der Vorsitzende des Armen-Vereins zu Gießen:
Dr. Boekmann.
7633) Chaisendecken, Stroh- und Rohrmatten sind wieder v orräthig. Strsh röpfe zum Umwickeln von Pumpen und Wasserleitungen treffen in einigen Tagen bei mir ein.
Gießen, den 22. November 1880.
H. Dickorö, Sonnenstraße.
Gießen, 25. November. Nächsten Montag und Dienstag finden öffentliche Sitzungen Provinzial^AuSschuffeS statt und kommen folzende Gegenstände zur Verhandlung:
1. Montag den 29. d. MtS.r
Klage des OrtS-ArmenverbandeS Frankfurt a. M. gegen den OrtS-Armenverband Gedern wegen Unterstützung der Katharine Stöhr.
Klage de- OrtS-Armenverbandes Caffel gegen den Land-Armenverband Gießen wegen Unterstützung deS Hermann Deller.
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7115) Dm Rest meines Waarenlagers habe ich in den 2. Stock meines früheren Hauses, Seltersweg 182, gelegt und verlause solches wie früher zu Einkaufspreisen mit io % Rabatt bei Baarzahlung
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Gießen, 25. November. Es ist schon oft auf den Schwindel mit sog. „Ratenloosen" hingewtesen worden. Unter „Ratenloose" versteht man z B.: ein Bad. 35-Guldenloos tm Courswerthe von circa 171 X theilt irgend ein betrügerischer Bankier in 20 Ratenloose a 23 X ein, d. h. für 171 X eigentlichen Werth steckt der Bankier 2»mal 23 X — 46u X in seine Tasche, er profittrt somit an einem Loose 289 X. Fällt nun im günstigsten Falle auf eine solche Rate ein Gewinn, d. h. kommt das Loos mit geringstem Treffer heraus, so erhalten die Besitzer von Ratenloosen nicht 120 X, sondern für ihren Einsatz von 23 X nut den 20. Thetl von vorstehenden 120 X = & X- Hter liegt also ein ganz ordinärer Schwindel und Betrug vor. Ein schon gewarnter Verkäufer derartiger Loose von hier ließ sich wiederholt beikommen, solche zu vertreiben und wird nun strafrechtlich verfolgt.
— Die Kohlendiebstähle an dem Bahnhofe nehmen in letzter Zeit so überhand, daß fast täglich ein Dutzend zur Anzeige gebracht werden könnten. Wir machen nun im Interesse der armen Leute darauf aufmerksam, daß das Kohlensammeln an den Auf- und Abladestellea des Bahnhofs nicht wegen Betretung des Bahnrapons bestraft, sondern daß da» Sammeln als „Diebstahl" aufgefaßt und demgemäß bestraft wird. Mehrere Anzeigen wurden bereits gestern erhoben.
— Heute wurde mit dem Austragen der Zählkarten und .Briefe zur Volkszählung am 1. December begonnen.
Handel und Verkehr.
Gießen, 24. Novbr. Auf dem gestrigen Viehmarkte waren aufgetrieben: 800 Stück Rindvieh und 350 Schweine. Der Handel war lebhaft und blieben die Preise unverändert.
Nächster Markt Dienstag, den 7. und Mittwoch, den 8. December, am letzteren Tage auch Krämermarkt (letzter Vieh- und Krämermarkt für 1880).
Limburg, 24. November. (Fruchtmarkt.) Rother Weizen X 18.80, Weißer Wetzen X 00.00, Saatkorn X 00.00, Korn X 16.55, Gerste X 10.65, Hafer X 6.80, Erbsen X 00.00, Kartoffeln X 0.00. (Durchschnittspreis pro Malter.)
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7610) Zwei Pferde zu verkaufen. Näh. bei der Exped. d. Bl.
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7668) Eine dänische Dogge (schwarz und gelb), 3/< Jahr alt, zu verkaufen.
Näheres in der Exped. d. Bl._________
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Livorno, 24. Novbr. Der Dampfer „Ottizia" hatte einen Zusammenstoß mir dem französischen Dampfer „Joseph" ; letzterer wurde in Grund gebohrt; an Bord desielben waren 300 Personen, wovon 50 gerettet sind. „Ortigia" ist stark beschädigt hier eingelaufen.
Lokales.
Gießen, 25. November. In der Sitzung des KreiSausschuffes vom 23. v. M. kamen nach Erledigung einer Anzahl von Angelegenheiten in geheimer Verhandlung folgende Gegen« stände in öffentlicher Verhandlung zur Entscheidung.
Gegen die Wahl des GemeinderathS zu Oppenrod war von Jacob Weller, Johannes Brück^II , Konrad Brück, Johannes Kloos I., Konrad Hahn und Jacob Schmidt Reclamation erhoben worden, weil die Bestimmung deS Art. 11 der Landgemeindeordnung nicht eingehaltcn worden sei, indem die Hälfte deS Gemeinderathes nicht dem höchstbesteuerten Dritttheil der Wählbaren angehöre, und weil der Gcmcinderechner Schäfer die Wahlzettel selbst geschrieben und herumgetragen habe.
Der erste Grund wurde als der Sachlage nicht entsprechend und der zweite als irrelevant zurückgewiesen und wurden die Reclamanten in die Kosten des Verfahrens, sowie zur Zahlung eines Aversionalbetrages von 25 X in die KreiScaffe verurtheilt.
Gegen die Anlegung einer Talgsiederei von Seiten des Wagners Johann Prötz zu Grünberg war von deffen Nachbarn Einsprache erhoben worden. Nach eingehender mündlicher Verhandlung beschloß der Kreisausschuß, dem erhobenen Einwand mit Rücksicht auf das allzu- beschränkte Local de- Antragsteller-, sowie die unausbleibliche Belästigung der Nachbarschaft durch widrige und der Gesundheit schädliche Dünste und Gerüche, stattzugeben und die nachgesuchte Erlaubniß nicht zu ertheilen.
In Betreff der Beschwerde des Karl Winn von Nonnenroth wegen Verweigerung von Loosholz wurde mit Rücksicht darauf, daß hier als entscheidender Zeitpunkt der Tag der Ver- loosuno des Loosholzes in Betracht zu ziehen sei, daß die Mutter deS Beschwerdeführers, wie festgestellt, an dem VerloosungStage noch am Leben war und sonach daS dieser für 1880 zugefallene Loosholz nach ihrem kurz darauf erfolgten Tode an ihren einzigen Erben, den Beschwerdeführer, in Eigenthum übergegangen sei, erkannt, daß die Beschwerde des Karl Winn in Nonnenroth gegen den ihn abweisenden Äemeinderathsbeschluß vom 5. Juni I. I. begründet und die Gemeinde verpflichtet sei, das seiner Mutter, der Wittwe von Georg Koch II. in Nonnenroth, für das Jahr 1880 kurz vor ihrem Tove zugefallenr Loosholz an ihn, den Karl Winn, als einzigen Erben seiner Mutter, zu verabfolgen und daß die Gemeinde Nonnenroth in die Kosten des Verfahrens unb zur Zahlung eines Aversionalbetrags von 10 X in die Kreiskaffe zu ver- urtheilen sei.
In Betreff des Ansinnens des Großh. Kreisamtcs Gießen an die Gemeinde Bersrod wegen Vergütung der Handarbeitslehrerin wurde in Erwägung, daß die von dem Großherzogl. Kreisamt Gießen der Gemeinde Bersrod angesonncne Zahlung von 40 X an die Arbeitslehrerin Katharine Magold als Vergütung für im Winter 1879/80 ertheilten Unterricht in weiblichen Handarbeiten, welche Vergütung solche auch tm Winter 1878/79 erhalten hatt, als eine angemessene Vergütung, dagegen die von der Gemeinde Bersrod zugestandene von nur 20 X als eine zu geringe erscheint, erkannt, daß das Ansinnen des Großh. Kreisamtes Gießen an die Gemeinde Bersrod begründet und die Vergütung an die Arbeitslehrertn Katharine Magold
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7662) In Folge Bauveränderung stehen zum Verkauf:
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