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25.9.1880 Erstes Blatt
 
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Samstag den 25.ZSeptember

Nr. 224

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Darmstadt, 21. Septbr. (Parteitag der deutschen Fortschrittspartei in Leffenj. Professor Dr. Büchner eröffnet die Versammlung, indem er die Anwesenden im Namen des Wahlvorstandes der deutschen Fortschrittspartei berUick willkommen heißt und in dem zahlreichen Erscheinen einen Beweis dafür erblickt, daß das politische Leben in Deutschland und speciell in unserem enaeren Vaterlande, welches seit 10 Jahren erstorben schien, wieder erwacht und der sog. Götzendienst des Erfolge« einer freieren politischen Bewegung Raum mache. Eine schwere, harte Arbeit stehe bevor; die Freiheit wolle ver­dient sein, man muffe um sie kämpfen, um ste erhalten zu können. Es Hand e fetzt schon um die bevorstehenden Reichstagswahlen; speciell darum, die Agitation vorzubereiten, daß wahrhaft freistnnige Männer gewählt werden, Männer, welche nicht nur dem Namen nach freisinnig seien. Was ganz speciell in Hessen in's Gewicht falle, sei der Umstand, daß man gewissermaßen die Erbschaft der früher so mächtigen, aber in der letzten Zett fast gänzlich ver­schwundenen demokratischen Partei angetreten. .

W Herauf erfolgte die Bildung des Bureaus und wird Prof. Dr. Buch- ntT ^Hierauf" ergreift der Tagesordnung gemäß der Reichstags-Abgeordnete Eugen Richter das Wort ibm er mit bem Gruße der gesummten Partei

l1lm ? ' im Großherzogthum Hessen. Auch dieser Parteitag bekrast.ge

zum ersten Pane't->S- T! A t littäp« ei überall im Avanciren begrl -n sei. X*« ^Ä*eU6%fon fo munteranfange, können die am Ende derselben bevvr- Mnb n nur aut aussallen. Der alte Stamm der Fortschrittspartei empfinde

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Reichskanzlers gegenüber die selbstständige Prüfung hmtangesetzt. Dres werde jetzt anders m dem Matze, wie man die Gefahren dieser Richtung erkenne.

schrittspartei könne von sich sagen: Viel Feinde, viel Ehr. obgleich sie fchon 1861 !n ihrem Programm die deutsche Einheit unter Preußens Führung an die Spitze ge­stellt und die erste Partei gewesen, welche sich zum Unterschied von der hessischen und baierifchen FortschrittsparteiDeutsche Fortschrittspartei" genannt habe, so behandelten sie doch viele Gegner, als seien sie Reichsfeinde mindestens zweiter Klasse, Männer der Fortschrittspartei die für den Gedanken der deutschen Einheit gewirkt unh gelitten, als derselbe noch nicht hoffähig gewesen und man dabei Vermögen, Stellung und Freiheit einbützen konnte. Man bezeichnete sie als republikanisch, um ste m den Augen aewisser hochstehender Personen zu verdächtigen, wahrend ste nur dieselbe parla­mentarische Negierung, d. h. die Uebereinstimmung der Gesetzgebung und Verwaltung mit dem in der Volksvertretung zur Erscheinung kommenden Rechtsbewußtsern des Volkes anst-eb^ Man nenne die Fortschrittspartei bie Vorfrucht der Socmldem-krat.e, aber umaekebrt sei sie entschiedenste Gegnerin der Socialdemokratie, wie diese selbst anerkenne^Sie verweise mit Schulze-Delitzsch die arbeitende Klasse auf SelbstMe, Selbstverantwortlichkeit und genossenschaftliche Thatigkett, nicht auft** werfe der Fortschrittspartei Feindichast gegen die Religion vor.aber sielast j B m ftinp reTirtinfc Ileberreuauna und wolle nur-nicht, daß die kirchliche Oterarcyle ncy uoer Ln Ek-L'stell- und"'!"Gebiet der Schule hinübergreife

schoben alles lieble an den bestehenden Verhaltmsten au d>e For schrit spartei, welche allen neueren Gesetzen zugestimmt habe. Umgekehrt «7^/w Rat-nallrberalen wteder der Fortschrittspartei vor, sie sei neg.rend und mach nur Opposttwn g gen « setze Solche Vorwürfe neutraltsiren ,,ch gegenfeitig- ®XJ^riU§Dar*i Doroe^ haft R-he vom nor'0e.n®?"^0fl7nnfeanc;^hrnun"b?eb historische Machtstellung Bismarck's ste immer mehr in d>e Regatton gerathe und d-e Y I tBm immer mehr in

nicht anerkenne. Aber nicht nur ste, sondern a r , .berklbe sei wie vor

die Negation, weil eben Fürst Bismarck °°n heute ' L^aeschaff n Seim beNen zehn Jahren und das theilweise zerstörte was

früheren Gehilfen, wie Falk und Delorucr, Gesellschaft. (Heiterkeit.) Fn

die Fortschrittspartei.^"obwohl ihn^derselbe nicht gerne anhöre, (Heiterkeit) habe er Aagt'Ä bk 5ÄiH§P^ei6bu eigentlid, conservative Partei sei, bie alte Bismarck-

Mzchen.

Wem beti* )ndtti22chr-id einen jährlichen K v Ttfo. 600 JL 9f find unterJBr. iffen Binnen 8 w

geptbt 1880. wectfon ,kknann.__-

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Betr-Iiend: Dm Im Oltobm 1880 vorzunkhmmdm Wichngang. Gießen, dm 20. September 1880.

Das Grotzherzogliche Kreisamt Gießen

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3) ÄÄÄWÄ -.»Mtiich t°lche. >- deren «.-st».--« d.b Wi-tmmlm.i-ß .°» 7. O-i-ie. 1830,

«ollen, welche Mängel der Wiesenvorstand vorgefunden ^t und ß ! ana^eordnet würden Nach fruchtlosem Ablauf der gesetzten Frist wollen Sie aS^UI« sind di", ... R.M A...d.»«m,° dm ... N-m -ivimdmdm

m ... .»» Th«»,» >» iihnm. War ei» Miii.d de-Wt,!m...»d.« -,-Md-,,. am Rmd«--«, Theil zu nehmen, so ist dies am Schluffe des Protokolls zu b°Eken. Beigeordneten, mindestens noch aus zwei Ortsetnwohnern, welche

Wiesen HS' ^^enbCIDb^ 7waUe°?h7beE kchehm foll, Jtfi mehr vollständig fein, so wollen Sie den Gemeinderaih wegen Ergänzung,

Wteftnvörstandes vernehmen und uns die Anträge des Gemeinderathes^in besonderer Verhandlung vorlegen. _____________________________

Generalversammlung des landw Vereins von «bcrheffen pro 188«

Die diesjährige ordentliche GeneralversaEilung des landwirthschastlichen Verems von Oberhesfen soll am Donnerstag, den 7. Oetbr. d. I., des Vormittags 10'/» Uhr, im Gasthauszum Einhorn" in Gießen abgehalten werden.

Gegenstände der Verhandlungen werden sein:

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6) Die Frage: Wie am Zweckmäßigsten die Ackerschnecken vertilgt werden.

7) Bestimmung des nächstjährigen Versammlungsortes. Nprsammluna einen Vortrag über einen von der Tagesordnung abweichenden

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Friedelhausen, am 20. September 1880. ^stvem Nordeck zur Rabenau.

----------------- «rei- Vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringet«.

Erscheint täglich mit Ausnahme des MvtttagS. die Post bezogen vierteljährlich 2 Mart 50 Pj.

lldergehmde moblin.- 2 yLrren fojort z,

Löwengasse 108.' littes Zimm rwiethen.

rweg C. 61.

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öbbrtes Ammer zu ^eue Saue S- 79.

n 5 Zimmer rc. zu I illthoistratze 145- ; i vermieden bei l38-

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