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fderenbe Elend zu bekämpfen. Ein ftischer Zug weht im Erwerbsleben, es gibt wieder «ehr Arbeit in den Fabriken, die Kaufleute machen vergnügte Gesichter und die Börse »eginnt sogar zu jubeln. Große Emissionen neuer Gründerpap!ere finden statt und selbst die L>üdseehandelsgesellschafts-Actien sind um drei Millionen überzeichnet. Viele Leute finden das sehr erfreulich, aber es fehlt nicht an warnenden Stimmen welche meinen, das Privatkapital solle nicht auf neue Leimruthen und in den Bannkreis des Glstbaumes gehen, sondern lieber erst im eigenen Haus, im redlichen Erwerbsleben Alles hübsch ausbauen und wuchern, wie das Pfund in der Bibel, nicht wie die Auf­käufer und Halsabschneider in Oberschlesien und anderwärts.

Es macht übrigens keinen guten Eindruck, daß man die armen Nothleidenden, ehe ihnen geholfen ist, nach allen Richtungen hin verdächtigte. Da heißt es, man ver­derbe die Leute, denn sie würden nicht mehr arbeiten wollen, sie verkauften die Sachen die man ihnen znr Bekleidung schenke, und das Geld der Mildthätigkeit wandere in die Schnapsschenken. Man soll aber nicht von einzelnen Ungetreuen auf Alle schießen Was kann denn die großartige, vielgepriesene Staatshilfe thun? Zwanzig Pfennige liefert fte pro Kopf und pro Tag Zuschuß für die Nothleidenden, und die sollte man doch nicht noch durch Mißgunst zum bitteren Almosen machen.

Changeona le tableau! Sehen wir, wie Berlin sich amüsirt, nicht wie es weint sondern wie es lacht.

Das Spiel des Lebens sieht sich heiter an, wenn man den festen Port im Busen oder das nöthige Kleingeld im Portemonnaie trägt Im Overnhause entzückt Niemann in seinen Glanzrollen das Publikum, wacker unterstützt von den herrlichen Sängerinnen Brandt und Lehmann. Das Schauspielhaus bedarf allerdings noch einiger großer Kräfte, aber immerhin bietet es treffliche Kunstgenüsse. Emil Hahn hat -war in bettletzten Tagen von Pompeji" noch nicht das eigentliche Zugstück für die Saison gefunden, aber auch dieses altrömische und wahrhaft klassische Stück zeigt eine Pracht, wie sie nur tn Paris noch angetroffen wird. Hahn hat das Berliner Aus­stattungsstück der Pariser Feerie ebenbürtig gemacht und bisher hat dies Berlin stets durch reichen Zuspruch vergolten. Das Licht der Zukunft läßt die Ballets in märchen­haftem Glanz erscheinen und die electrische Sonne erleuchtet den Heimkehrenden den Weg vor dem Theater. In dem Luisenstädtischen Theater gastirt die amerikanische Negergesellschast mit Onkel Toms Hütte, und populärer als Onkel Tom ist höchstens noch Onkel Bräsig, den Theodor Schelper im Henne-Theater vortrefflich darstellt Ver­schwenderisch in Novitäten ist das Nationaltheater, welches uns mit Grillparzer's Weh dem, der lügt", bekannt gemacht hat. Gleich Fritz Reuter leiht auch Berthold Auerbach der Buhne seine Kraftgestalten, Landolin oderBauernstolz" ist ein Zugstück detz Germaniatheaters. Zm Ostendtheater gastirt Therese Both, im Residenztheater erwartet man Frau Wilbrandt, welche die neuesten Erzeugnisse ihres Gatten Adolf W'lbrandt embürgern soll. Im Bellealliancetheater lockt der Rattenfänger von Hameln Alt und Jung an, und der Jubel erreicht den Höhepunkt, wenn der endlose Zug der Ratten über die Brücke und m's Wasser marschirt. Nicht nur den Kindern, sondern auch den Dichtern und Componisten hat es der sagenhafte Rattenfänger angethan, und Alles tanzt nach seiner Pfeife. Die Friedrich-Wilhelmstadt hat die Gräfin Dubarry dem Repertoer emgefügt, doch greift das Theater an der Panke gern und mit Erfolg zu Boccaccio und zur Fledermaus zurück.Berlin wie es weint und lacht" entzückt bei Kroll, denn Ernestine Wagner versteht es, auch die ältesten Possen wieder schmack­haft zu serviren. Der Höhepunkt der Heiterkeit aber herrscht im Wallnertheater, welches MitSport' von Julius Rosen wieder einmal einen ebenso glücklichen Griff gethan hat, wie mit Doctor Klaus und den wohlthätigen Frauen. Nun rechne man zu alle­dem hinzu den Circus Renz in seiner alten Herrlichkeit, das baldige Eintreffen Sala- mons^ s, die Volkstheater aller Art, unter denen das Americantbeater das beste ist die zahlreichen Concerte, Virtuosenvorträge, Zaubervorstellunaen, das Panoptikum mit der Nibelungensage, das alte und das neue Aquarium, und allerlei Gelegenheit zur Belehrung, wie zur Kurzweil, zu ernsten und gediegenen humoristischen Vorträgen, und sicherlich fragt Mancher hier, wie in kleineren Städten:

Wozu braucht Berlin noch einen Carneval?

So allgemein und glänzend, wie man ihn in Köln und in Leipzig feiert, kommt er m der Reichshauptstadt trotz aller Bemühungen nicht zu Stande. Das liegt allein dann, daß die Künstler und die Presse abseits stehen, deren Feste allein die Weihe des echten, gottbegnadeten Humors zeigen. Das Berliner Philisterthum allem vermag feinen Carneval zu schaffen. Wasser thut's freilich nicht, und der Wein allein aucy Nicht. Ucbrigens sollen die Volksvertreter auch die Absicht haben, in der Carnevals- zett em Fest zu feiern, bei welchem die Fortschrittler mit den Feudalen, die Schwarz­röcke nut den Liberalen allen Harm vergessen sollen. Das Fastnachtsulk ist ja im Grunde em Kind der katholischen Kirche, warum sollen die Ultramontanen, die manchen witzigen Kämpen haben, nicht eine echte und rechte Huldigung dem Prinzen Carneval barbringen?

Vorläufig haben sie den Geburtstag Wmdthorst's glänzend gefeiert; eine Fluth von Telegrammen ehrte die kleine schwarze Perle von Meppen. Wären sie nicht ein- gegangen, wahrhaftig, er wäre vielleicht zu spät aufgestanden! j. St

Lokale-.

Gießen, 21. Januar Aus den Verhandlungen der Grohherzoglichen Handelskammer zu Gießen. Sitzung am 13. Januar er.

, «nw-send di- Herren: SD?. Homb-rger, Adolf Noll, Sigm. Heichelheim Fritz Kock, W. Liebrich und G. H. Schirmer.

* Der Vorsitzende begrüßt die neu einqetretenen Mitglieder, und re-capnulirt sodann die

Thattgkeit der Kammer im verflossenen Jahre.

2. Die Präsidenten-Wahl in geheimer Abstimmung ergab die Wiederwahl des Herrn M. Hom berg er zum Präsidenten und des Herrn Adolf Noll zum Vice-Präsidenten mit je 5 Stimmen.

, _ 3- Die Eingänge werden zur Kenntniß gebracht und theils der Bibliothek, den Acten,

der Caste überwiesen, theils zur Ctrculation bestimmt.

4- GroßherzogltcheS Ministerium des Innern und der Justiz stellt der Kammer zwei Exemplare der von dem Reichskanzler. Amte veranstalteten Handausgabe des ReicksaeseüeS

$0- *jetreffcnb ^iSEattstik des Waarenverkehrs, nebst den Vollzugsvorschriften

und dem statistischen Waarmverzcicknisie zur Verfügung, welche in R. von Decker's Verlag in

nt.eT ^tCcC^' ^U.n^ ben Buchhandel zum Preise von 60 H zu beziehen ist und zur Ein­sichtnahme aufem Büreau des Präsidenten acht Tage lang offengelegt sein wird.

. et für eine Allgemeine Deutsche Patent- und Musterschutz-Ausstellung

c» vermacht eine Anzahl von Prospectcn und Anmeldebogcn zu der für das

toün^t btc Unterstützung der Kammer in dieser An

gelegenhett Man beschließt, vorläufig den Jntereffenten, soweit der Vorrath reicht und sie zu stellen " Cm^an9Cn ()aben' bic betreffenden Drucksachen zur Verfügung

6. Der Präsident berichtet eingehend über die Verhandlungen der EisenbabN'Knntt-r-n, am 10. d. M. te Wfutt a M., au« welchen Nochsteh^nbes h«v°r udlbe is°^

ft) Der diesseitige Antrag: 0 '

die den Stationen der Bebraer-Bahn: Frankfurt a. M., Hanau, Offenbach und Gelnhausen etngeraumte Begünstigung der Ausgk.be von Retourbillets mit acht-

taglger Gültigkeit nach Berlin auf die Station Gießen auszudehnen"

batte nach geschehener Motivirung und kurzer Discussion die Erklärung der Vertreter der Main, »u- fi« in Anerkennung ber Mchiigkeii de? fragXXX m

Antrag naher treten werben.

d) Der Umstand, daß der bei der Conferenz am 26. Juni v. I. in Caffel bearündete Wunsch, die Main-Weser-Babn möge auch im Winter zur besseren Verbindung cer Wettcrau SV* so zeitig Morgens von Frankfurt nach

ablaffen, daß dort der Anschluß an den ersten um 7i/2 Uhr abgehenden Hua der Ober- hessischen Bahnen erreicht werde, welcher Seitens der Direction der Main-Weser-Babn dem Herrn Handelsminister zur Berücksichtigung empfohlen war, für den Winterfabrplan nickt er­füllt worden, veranlaßt Herrn Hornberger, sein Bedauern hierüber auszusprechen und aus denselben zurückzukommen, die Gründe, welche für die Abänderung in dem vertrttenen Sinne sprechen, aufs Neue darzuthun und zu beantragen, daß dieselben bei ber bevorstehenden M- Mung des Sommerfahrplans Berücksichtigung finden möchten. '

^ert Regierungsrath U ter mann hält die Aenderung wegen ber Anschlüffe in Frank, furt a. M. nicht wohl thunüch und glaubt auch, daß die Frequenz des fraglichen Fuaes keine erhebliche sei bestätigt aber daß der Gegenstand dem HerrnL&anbkwni^^^

°) Die jüngsten ®fWffe beS preußischen Abgeordnetenhauses veranlaßten Herrn H»mberger, tn Gemeinschaft mit den Vertretern ber Handelskammern Mainz und Offen- >

Vermischte-.

Friedberg, 20 Januar. Nachdem die Kcankheitserscheinung des Recurrensfiebers in Gleßen ansgetreten war, hatte deefelbe bekanntlich alsbald auch hier ihren Einzug aebalten hat sich dieselbe in letzter Zeit in geradezu erschreckender W nsi ausgebreitet Di? Knag nur kl-ine Zahl der (zugewanderten) Kranken wurde in dem hiesigen Hospital aufgenommen, bald aber waren besten Raume überfüllt und es wurden in der geräumigen Turnhalle die nötbwen Einrichtungen getroffen, um die Recurrensfieberkranken, auch die bereits im Hospital befindlick-n aufzunebmen; wenn cs aber so fortgeht, dürfte diese Aushülfe gleichfalls nicht mehr ausre.cken denn wahrend wir am letzten Donnerstag (15. ds. Mts ) 18 Kranke hatten, sind es S (Dienstag den 20.) deren 2a, und noch ist bas Ende dieser fortwährenden Zust'ömuna nickt abzuseben. Wenn vor einigen Tagen tn diesen Blättern darüber geklagt worden ist daß Kieken für die ganze Provinz die Last allein tragen müffe, so kann man sich dort beruhigen- Friedbern trägt sein ehrlich Theil mit; in solch' außergewöhnlichen Notfällen muß eben Jeder'thun was tn seinen Kräften steht. (N H D )

Offenbach, 19. Januar. Ein Konsortium steht mit der preußischen Reaieruna in Unterhandlung wegen Uebernahme ber Localbahn Offenbach Sachsenhausen und Verlänaeruna derselben als Straßenbahn in Offenbach, die ganze Stadt durchschneidend, bis zum Mathilben- platz, in Frankfurt bis zum Bockenheimer Thor via Untermainbrücke. Der Betrieb würde auf der ganzen Sttecke mit Dampf geschehen und von Morgens 7 Uhr bis Abends 11 Uhr von jeder der beiden Endstationen je ein Zug von 20 zu 20 Minuten, im Ganzen per Tag 43 Qüae abgelasten werben.

Januar. Am Dienstag Mittag r Uhr geschah c8, daß' in der Muhlstraße dahier einem Bauer em hochgeladener Wagen Heu durch unglücklichen Zufall um­stürzte. Und Hülfe, Hülfe! war ber Allarmruf, ber rasch eine Menge Menschen zusammenrief' die durch die Angabe des Bauern, daß ein Knabe hier verschüttet sei, mit rascher Aibeit xu- gnffen, um Den Wagen wieder aufzuladen und den vcrunglück-.en Jungen zu retten Da sak man Beamte, Militär, Männer und Wcioer in hastiger Arbeit hülfethätig vereint Und siebe da, der Heuwagen thürmte sich höher und höher und das Heu auf der Erde wurde damit immer weniger und vergebens war des Bauern Austehen, ihn den Rest allein aufbrinaen xu lasten. Jeder wollte auch das Ende der Katastrophe sehen, die sich damit abschloß, daß eben kein Junge unter dem Wagen lag und der Bauer nur die List angewendet hatte, um rasch und billig sein Heu wieder auf den Wagen zu bekommen. Die allgemeine Verblüfftheit wich raick einer zornigen Aufregung, der gegenüber cs der Bauer für gut fand, das Weite ru suchen Finale: man ging lachend auseinander. (Tabl )

Barmen, 19. Januar. Wir lesen in berBarm. Ztg.": Reisende, welche aestern Abend mit dem letzten Zug von Deutz hier ankamen, berichten, baß gestern bei Anbruch der Dunkelheit in der Nahe von Hennef bet Siegburg auf den von Gießen kommenden Zua 10 bis 12 Mal geschossen wurde. Der Locomotivführer ließ den Zug sofort halten und die An­greifer verfolgen, welche slsbald ftstgenommen worden. Es waren drei mit Rovolvern be­waffnete Strolche.

Dortmund, 20 Januar. DieWests. Ztg." schreibt: Der Beruf eines Arztes ift nicht immer mit Annehmlichkeiten verbunden, wie folgender Vorfall beweist. Vor einiger Zeit wurde ein hiesiger junger Arzt mitten in der Nacht aus dem Schlafe geklingelt und zu mehräen Verwundeten geholt, die eben einer Schlägerei thätig beigewohnt und aus derselben Verletzungen davongetragen hatten. Honorar für di- Mühewaltung gab es nicht, dagegen wurde der Arzt al« Zeuge vor Gericht geladen. Er notirte sich den Termin falsch, kam zu spät und wurde in eine Strafe von 10 genommen.

Auf folgende alte Prophezcihung macht derRhein, und Naheb." aufmerksam- Und wer das Jahr 1880 erlebt, kann von Wunder sagen und Gott danken, weil ihn die furchtbare Geißel Gottes ber siebziger Jahre nicht erreicht hat." So sagt eine Prophezeibuna aus bem fünfzehnten Jahrhundert. Die Geißel war ein schwerer Krieg und eine lange Ge schäftskrisis. So mögen die Leser denn auch vernehmen, was ber Prophet im Mittelalter von ben achtziger Jahren sagt:Und der Boden wird das Doppelte ertragen als seither bret schwere Weinjahre werden die befferen Zeiten einleiten, so daß nicht Faß und Kübel den Wein alle fasten können. Getreide und Obst gerade genug und ein Frieden wird über die Welt kommen auf lange, lange Jahre, i (Sott gebe, daß es so werde!)

Berlin, 20. Januar. In Sachen der Berliner Gcwerbe-Ausstellungs°Lotterie ist vor einigen Tagen das erste verurtheilende Erkenntniß gefällt worben. Ein hiesiger Barbier Ehr­lich, hatte bei der Lotterte eine Porzellanschale gewonnen, die man seinem Dafürhalten nach iw jebem 50 Pfg.-Bazar käuflich findet. Der Gewinner strengte in Folge besten beim Amts­gericht I wider ben Vorsitzenden des AuSstellungs-Comite«, Herrn Commerzienrath Kühnemann einen Proceß an, sich auf den Wortlauc des Lotterie-Statuts stützend, welches besagte bafe sämmtlicke Gewinne sich burch Zweckmäßigkeit, Mustergültigkeit und Neuheit auszeichnen und mindestens 5 JL werth sein sollten. Das Ämtsgerrcht hat die gewonnene Porzellansckale nur auf 1 JL geschätzt und dem Anträge gemäß den Verklagten verurtheilt, die Differenz zwischen dem wirklichen und bem Sollwerihe in Höhe von 4 Jt an ben Kläger zu erstatten. 5 8 "

m^??/^^hende Erklärung abzugeben unb ju beantragen, daß dieselbe in das Conferenz- Protokoll angenommen und so zur Kenntmß der maßgebenden Behörden gebracht werbe:

Die hier anwesenden nichtpreußlschen Verkehrsmtereffenten sprechen ihr Bebauern aus, daß in Folge der Beschlüste des Abgeordnetenhauses die Ernennung der Eisen- bahnbczirksrarhe auf Preußen g.ographiich beschränkt sein sollen und feine Rücksicht darauf genommen zu sein schemt, daß 6ie preußischen Staatsbahnen auch außer- preußische Gebietstheilc durchziehen, während selther Vertreter des Handels der Jndustce und der Landwirthschaft auch aus oiefm Verkehrsgebietcn zu Den per'iodi scheu Eisenbahn-Conferenzen in liberalster Weise zugezogen worden sind",

welchem Anträge entsprochen wurde.

, .... den Posittonen b. und c. des Berichtes über die vorstehenden Verhandlungen ,n toe tcrer Verfolgung ber beregten Zwecke Eingaben an da- Groß- yerzogttche Mtnistermm. "

k> Äx m4, ^.nnUa? ,?Lür n-e "E!olksküche" gingen nachträglich noch ein: F. C- B.

kLchr 8°b,t L ®i,ttoC 2 Ung. 1 - Summa 23

ber Sylvestttnach" in eto« muntmn SejellschaftZ JL163 MW £ , FürNaihleibenbc in Oberheflen" gingen big jetzt bei uns ein: Zachäus - Brüder'

: »*.» i 's%" *15 * «1 - * «-«» ««äXää SÄt;,.**

HandrL und Verkehr.

Gieren, 24. Januar. Auf bem heutigen Wochenmarkte kostAe: Butter vn Vst- bis^L 105, Hühnereier per Stück 7-8 Käse per Stück 4-8 Käsematte vir Stück 3 H, Erbsen 1 Liter 20 Linsen 1 Liter 24 H, Tauben das Paar ^Tu.95, Hühner der Stück vtt. 1.001.40, Hahnen per Stück JL 1.40-1.85, Enten per Stück1.70- 2.00 Gänse vr Vfi,n^ 35-45 Äanoffeln per 100 Kilo X 6-8.50. Weißkraut, 100 St. 10-14

1013, Milch per Liter 16 und 18 H, Ocksenfleisch <>8 per Pfd., Kuh« und Rindsieisck 48-56 Kalbfleisch 40-50 Hammelfleisch 50-60 ^7 SchweinefleischsST Truthähnen per Stück JL 7.50.

Gießen, 21. Januar. Der gestrige Viehmarkt, ber erste in diesem Jahre war trov ber kalten Witterung sehr stark besucht. Aufgetrieben waren 671 Stück Rindvieb und 15 Stück Schweine. Die Preise standen denen des vorhergehenden Marktes gleich und war bis Mittag alles Vieh schon abgetrieben. Nächster Markt Dienstag den 17. gebruar b I

Auszug aus den Kirchenbüchern der StM Gießen.

Evangelische Gemeinde.

Getraute.

Den 18. Januar. Nikolaus Zink, Eisenbahnarbeiter bahier, beS verst. TaalSbncrs Georg Philipp Zink aus Unter - Schönmattenweg ehel. Sohn unb Katharine Sckneid-r 9 verst. Ackermanns Johann Friebrich Schneiber in Münchholzhausen chel. Tochter. '

Den 22. Januar. Julius Emil Chevalier, Bezirks-Hauptkaffen Buchhalter in Meriia »i* Wittwer, unb Karoline Auguste Adelheid Schäfer, des zu Jrmenbach verst. evana. MaVr-rL Georg Friebrich Karl Schäfer ehel. Tochter. 8 Vramr6

Getaufte

Den 18. Januar. Dem Schuhmacher Ernst Koch eine Tochter, Elisabeth, geboren ben 16. November.

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