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Denn um n die Stelle bn auf dem [bt bei fitjign JöJTtS begonnen Ttfft von foltyn ‘m- ^tUtl tt)it "ne 6itttn aus» tobten tot vielen und ton Neuem nur dies, sondern n wieder eikannt. IU$ dies schinerz- :ember d. ). war lz derselben ernst- r. so wurde doch Denn b,e Heden rkgelmäßizni nm schöneren unb Herzogs GebuilS- UDtn begrübt unb i. Einfach unb r im Festgewand non auf btn bitt otötfchen 6pigcn 8uib batte tAt g ter fyitx yn machte tchvn ai Lchcht, so tev n Argen die Gut- Len Gelegenheiten »nst wäre die Bich wohl eene noch der schönen neuen i und Lletständch mteriaffen. Das efriedtgt den ide- t Dorfkirche auf -euch, beginnend t Dors nack der büd übet Geeyen tt, Hnr Euper- id die bei solchen Gesäße an den ne angelangt war, tolle Gebauer bei messenden Worten türgmneister Job- erworben bat nvenl wb öffnete das Bersassungr- aft se.°es W* wie heilig 'st °n mb hter-uf »etla rud) der alten n Fundstütken aal
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warmen segnenden Worten die Versammlung. Bet dem nun folgenden Festessen, bei Steller, der das Mögltcke aufgeboten hatce, um auch für Die leiblichen Bedürfnisse der Festgäste zu sorgen, brachte Herr Superintendent Dr Habicht den ersten 'Toast aus auf Seine Köntgl. Hoheit den Großherzog, den erhabenen Schtrmherrn der Kirche, dessen Geburtstag man ja heute durch das Fest in so schöner Weile mit verherrliche, und der nicht nur durch ruhmvolle Thaten, sondern auch durch die Werke des Friedens sein Volk beglücke. Alle Anwesenden stimmten begeistert in das dreifache Hoch auf Den Landesherrn ein. Von den nun folgenden Toasten haben wir besonders den auf den Herrn Superintendenten ausgebrachten hervor, in dem gerühmt wurde, der hochw. Herr überschaue nicht nur mit klarem Blicke Die Bedürfnisse der Kirche im Allgemeinen, sondern gehe auch mit liebevollem Verständniß auf's Besondere, Einzelne und Persönliche ein, wie der Redner aus eigener Erfahrung mit Freuden bezeugen könne. Ferner ermähnen wir den Trinkspruch, der dem Orts- und Kirchenvorstand galt, welcher in so opferwilliger Weise die Mittel zum Kirchbau bewilligt und keine Kosten gescheut habe, um der Gemeinde ein würdiges Gotteshaus zu verschaffen. Von dem Großh. Decan, Herrn Strack in Lang-Göns rühmte der Ortsgeistliche, ihm gebühre besonderes Verdienst um den Kirchbau insofern, als er auf mehreren Kirchenvisttationen die Kirchbaufrage in Fluß gebracht unb die letzte entscheidende Anregung dazu gegeben habe Auch des Herrn Bautechnikers Broel wurde mit der größten Anerkennung gedacht; in Beziehung auf ihn könne man nun auch sagen: „Das Werk wird seinen Meister loben." Auch die ausführenden Handwerksmeister und Gesellen erhielten das ihnen gebührende Lob. Ebenso die Jünglinge und Jungfrauen Annerods, die 143 dL zur Anschaffung der musterhaft schönen Altardecke beigesteuert hatten. Sehr schön ckoastete zuletzt noch Herr Spenglermeister Zimmer aus Lich aus den Gesangverein, der in Anbetracht der kurzen Zeit seines Bestehens Vorzügliches geleistet habe und dessen Dirigenten, Herrn Kämmerer aus Gießen ganz besondere Anerkennung gebühre. Auch an recht erheiternden Momenten fehlte es nicht, besonders als ein benachbarter Pfarrer folgendermaßen anhob: „Verehrte Anwesende! Ich will nicht auch in den Fehler, den meine Vorredner alle miteinander begangen haben, verfallen, und die Versammlung mit „Meine Herren!" anreden, Denn wir haben auch eine Frau in unserer Mitte, die einzige, die da ist; ich fordere sie auf, auf die Frau Decan, die wtr lieben und ehren, ein dreifach donnerndes Hoch auszubringen", welche Worte mit allgemeinstem Beifall aufgenommen wurden. Im Steller'schen Garten verkehrten sodann nach dem Festmahl die versammelten Gäste bei einem Glase Bier noch eine Zeitlang in ungezwungenster Weise miteinander, bis der späte Abend sie trennte. So verlief, 4vie wir glauben sagen zu dürfen, die Anneröver Kircheinweihung und die damit verbundene -Feier von Großherzogs Geburtstag zu allgemeiner Befriedigung, ein Doppelfest, deffen allgemeinere Bedeutung unseres Erachtens darin besteht, daß damit der Beweis geliefert ist, daß -es in dieser so vielfach als unktrchlich verschrieenen Zeit doch auch noch Gemeinden gibt, die von Herzen gern Gott geben, was Gottes und dem Kaiser, was des Kaisers ist, und insofern Derdtent diese Einweihung als ein recht erfreuliches Zeichen der Zeit bemerkt und auch durch diese Blätter zur Kenntmß weiterer Kreise gebracht zu werden.
Gieße«, 20. September. Samstag Nacht wurve am Hause des Möbelhändlers Brück -am Canzleiberg ein an einem Fenster des 3. Stocks befestigtes Thermometer gestohlen. Der Spitzbube benutzte ein am Hause angebrachtes Weißbindergerüst zur Ausübung seines Streiches.
— Ein junger Bursche von Beuern, schon mehrfach wegen Diebstahl bestraft, machte in der Nacht vom 18. zum 19. dss. in Wenzel's Garten einen Besuch, wurde aber auf frischer That "tappt und der Polizei übergeben. Derselbe hatte jedoch schon so viel Zeit gehabt, sein schmutziges Hemd gegen ein Besseres umzutauschen.
Handel und Verkehr.
18 Septbr. (Marktbericht.) Der heutige Heu- und Strohmarkt war gut befahren. Heu .ostete je nach Qualität der Centner dL 2.30—4.00, Stroh dL 2.50 -3 00 öuttet Da§ ^fD. tm Großen 1. Qual. dL 1.00-00, 2. Qual dL 0.90-00, im Detail das % M 2* Qu?!' 'M 1-10—00. Eier das Hundert ital. dL 7.00, deutsche Eier
n Ochsenfletsch per Pfund 65-70 H, Kuh-, Rind und Farrenfleisch 45-60 H Kalb- 5 A Hammelfleisch 45-60 H, Schweinefleisch 70-75 H, ein Habn^L 1.80 bis 2.50, ein Huhn dL 1.90-2.10, eine Ente dL 2.70-3.20, eine Taube 50-00 H Gans ’M 4'00--6 00, Hasen das Stück dL 4.00—0.00, Feldhuhn dL 3.00-3.50, Rehbock das Pfd. K"p?unen ^0-0.00, Wälscher Hahn dL u—0. Kartoffeln 100 Ko 0—0.00 Kohlrabi 5-8 1 Blumenkohl 1 St. 40-80 H, Wirsing 00-0 Gelberüben 1 Bund 10-15A Zwiebeln 1 Bund 6^, Sellerie das Stück 6^, Meerrettig 1 Stück 00-00 H Spargel das Pfund 00-00 Romain-Salat 30- 00 ^, Endivien 8-10 H, Rothkr^t ^ißkraut 15—18^, Artischoken 50 Erbsen das Pfd. 00 Bohnen 1 Ctr. 10—14 dL, Gurken das Hundert dL 2.00-2.00, Essiggurken das Hundert 80
m Eingesandt.
u cln,9^ 3eit wurde in diesem Blatte, behufs Erleichterung des Verkehrs an den m.fm fr Cn' öuLb c Zett zu Zeit veröffentlichten Verkaufsstellen in hiesiger Stadt aufmerksam gemacht, welche das Publikum zur Beschaffung der nöthigen Postwerthzeichen be= Hndem das Nnbl'^b ?^chttgte Erleichterung der Post wird aber sehr oft illusorisch gemacht, indem das Publikum bet Bedarf mit dem „augenblicklichen Nichtvorhandensetn" der Postwerthzeichen
n° CvuCn Aeses schon bet verschiedenen Verkaufsstellen vorge-
kornmen ist). Soll vielleicht durch dieses Verfahren das Publikum gezwungen werden, bei Bedarf von Werthzeichen auch gleichzeitig Waaren entnehmen zu müssen? Nach dem eingegangenen Vertrage mit der Post sind unseres Erachtend die Verkaufsstellen verpflichtet, an verabfolgen ^geszeiten die Postwerthzeichen ftetS vorräthig zu halten und zu
~ ^bhülfe der in dieser Beziehung sehr häufig Seitens des Publikums vorkommenden Klagen Ware sehr wünschenswerth. _r
fpurloS. 3n btt,eI6en W 'in ”rbeitcr l-'n-m Schl°f-°ll-g-n 12 M und verschwand ™ ~ l-tzt-n Samstag Morgen ließ ein Bauersmann seinen Geldbeutel in einem biesiaen
Metzgerladen liegen. Kurz-Zeit darauf kam ein Bursche gerannt und verlangte den von seinem Schwager Legen gebliebenen Beutel, der ihm auch mii 24 M Jnbalt gegeben wurde Z Ne^Weise verloren z^fthen""'" @C‘D<8 n^‘ tocni» f'1" ®elb auf
ÄrtÄg,:;,.1" »->->»6“»' -«-
^^osiene Woche ließen diverse Klatschbasen und -Vettern einen Seraeanten der hiesigen GarnOon (eben bei den Manövern) mit aller Gewalt sich aus dem Leben schaffen Bald hatte d^selbe sich erhängt, bald erschossen. Der Todtgesagte ist jedoch nicht gewillt sä kurzer Hand den Betreffenden den Gefallen zu erweisen, und um allem Gerede dte^ Spitze zu dadürch^ihr ^Ende gesunder? i'abe'n. toeti>Cn
Oberhcsßslhk Eisenbahllev.
6132) Mit dem heutigen Tage gelangt -er Nachtrag HI. zum Ausnahmetarif E. für die Beförderung von Steinkohlen 2c. im Hessisch - Rheinisch - Westfälischen Verbände zur Einführung.
Verkaufspreis 5 $ pro Exemplar.
Gießen, den 15. September 1880.
Großherzogliche Directton.
Oeffentlilhe Aufforderung.
5962) Am 25. Juni 1879 verstarb ledigen Standes Katharina Elifabetha Kimmel von Alt- Buseck. Zu ihrem Nachlasse als Mit- erbtn dem Gesetze nachgerufen erscheint ibrer vorverstorbenen Schwester Anna Elifabetha Kimmel hinterlassene Tochter, mit Namen Elifabetha Kimmel. Der Aufenthaltsort derselben ist unbekannt, und ergeht deß- halb auf diesem Wege dem Antrag der übrigen Betheiligten gemäß Aufforderung an ste, binnen 10 Wochen, t>on heute an gerechnet, sich über Erbschaftsantritt dahier zu erklären, andern- ialls unterstellt werde, sie schlage die Erbschaft aus.
Gießen, 8. September 1880. Großherzogltches Amtsgericht Gießen.
Stammler, Amtsrichter.
Verpachtung von Triebvierteln.
Die in diesem Jahr leihfällig werdender- 300 Triebvierrel sollen
Freitag den 24. ds. Mts.,
auf we tere b Jahre verpachtet werden.
Die Zusammenkunft ist Vor- ' mittags 8 Uhr am Schützen- ' Hof.
Gießm, den 20. September 1880. ! Großherzogl. Bürgermeisterei Gießen. ! 6120) A. Bramm.
Montag den 18. Oktober,
Vormittags 11 Uhr,
soll auf dahiesigem Ortsgericht die Hof- ratthe des Tapezier Heinrich Bepler, 1 dahier, als:
Flur. Nr. Mtr.
27 13o/tzo 519 HofraitheinderStefans- mark,
27 139/6s 254 Grabgarten daselbst, ! meistbietend versteigert werden.
Gießen, den 5. September 1880.
Großherzogl. Ortsgericht Gießen. ■5801) Mülle r.
Allgemeiner Anzeiger.
Obstverfleigerung.
Donnerstag den 23. Septbr., von Vormittags 9 Uhr an, soll das hiesige Gemeinde - Obst, bestehend in Aepfeln, Birnen und Zwet- schen, versteigert werden. Die Zusammenkunft ist im Ort auf dem Kreuz.
Nach dieser Versteigerung soll ein noch fast neues eisernes Gitterthor, bestehend aus 2 Flügeln, 1,94 Mtr. breit und 1,59 Mtr. hoch, versteigert werden.
Annerod, am 20. Septbr. 1880.
Großh. Bürgermeisterei Annerod.
6117) Engelbardt._________
Obstversteigerung.
Donnerstag den 23. l. MtS.,
Vormittags 10 Uhr, soll das hiesige Gemeinde-Obst, als: Aepfeln, Birnen und Zwetschen, versteinert werden.
Watzenborn, den 17. Sept. 1880. Großh. Bürgermeisterei Watzenborn.
6076)_____Schäfer. __________
Versteigerung.
Mittwoch den 22. Sept, und nöthigenfalls die folgenden
Tage,
von Nachmittags 2 Uhr ab, werden in der Wohnung des Herrn Hermann Werner, Bismarckstraße, dahier, nachstehende Gegenstände gegen Baarzahlung versteigert:
eine größere Parthie polirte und lackirte Mobilien unter Anderem 6 Sopha's, 6 vollständige Betten, 2 Herrenschreib- WK (einer hochfein), 6 Kommoden, Tische, Schränke, Stühle, Spiegel, Bilder 2c.; ferner: eine große Parthie Waaren zur Möbelfabrikation, Möbel- verzterungen, Schrankgesimse, Kapitäle, Kommodkanten, Lesainen, Tisch-, Bett' und Schrankfüße (roh und polirt), Four- mere u. s. w.
Die Gegenstände können Dienstag Nachmittags und Mittwoch Vormittags eingesehen werden und findet vorstehende Versteigerung unter allen Umständen statt
Gießen, den 17. September 1880.
Im Auftrag: 6090) Bauer.
Mittwoch drn 22.1. Mvv,
Vormittags 10 Uhr, sollen in der Flett'schen Hofraithe dahier eine Nähmaschine, eine Commode und ein runder Tisch versteigert werden.
Gießen, den 20. September 1880.
6129) Geißler, Gerichtsvollzieher.
Versteigerung.
Donnerstag den 23. Septbr.,
Morgens 10 Uhr, sollen im Pfandlocal dahier folgende Gegenstände meistbietend gegen Baarzahlung öffentlich versteigert werden:
1 Schrank, 1 Sopha, 2 Nachttische, 1 Bank, 3 Tische, 1 Kiste, 1 Schreibpult, 1 Lampe, 4 Bilder, 2 Wanduhren, 1 Kessel, 1 Handwagen.
Gießen, den 16. September 1880.
6130) Horn.
Jeisgeöotenes.
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