scheu in entgegenkommendster Weise die Möglichkeit der Straseniziehung gewährte, der das Leben des Czaren bedroht hatte. Denn daß Hartmann mit dem Moskauer Verbrechen in Verbindung stand, behauptet nicht nur die russische Regierung, sondern es hat auch wirklich die Innere Wahrscheinlichkeit für sich, da man der stets schlauen russischen Diplomatie kaum zutrauen kann, daß sie ohne hinlängliche Beweismittel eine in jedem Falle peinliche diplomatische Campagne in Parts etngelettet hätte. Durch die Ausweisung Hartmann'- ist deren Fortführung nun freilich abgeschnitten. Selbst die officiösen Blätter, sonst als Leisetreter und diplomatische Haarspalter berühmt, geben ihren Unwillen in so scharfen und lauten Ausdrücken kund, daß man glauben sollte, diese Artikel seien durch ganz gewöhnliche, von diplomatischer Vorsicht keineswegs angekränkelte Menschen versaßt worden. Den Worten ist überdies die That gefolgt und Orloff ist von Parts abberufen worden. Zur Steigerung des Unwillens haben zweifelsohne die Kundgebungen der französischen Soctalisten beigetragen, welche Hartmann's Verbrechen, das sie ohne Rückhalt als bewiesen annahmen, in den überschwenglichsten Ausdrücken verherrlichten. — Aus Tiflis berichtet man der „Petersb. Nowostt" eine etwas abenteuerlich klingende Geschichte über einen dort ermordeten Nihilisten. Laut der „Nowostt" fuhr vor einigen Tagen auf einem gemietheten Wagen aus Wladikawkas nach Tiflis ein junger Mann in Möuchskletdern. Der Kutscher bemerkte, daß sein Fahrgast Geld habe, wählte daher eine menschenleere Gegend, ermordete den Mönch, beraubte denselben und suchte dann das Wette. Einige Tage darauf wurde der Mörder wegen seiner verschwenderischen und daher auffallenden Lebensweise verhaftet. Bei dem Verhafteten fand man noch etwa 1000 Rubel in Papiernoten. Nun gestand der Verhaftete seine That ein und bezeichnete die Stelle, wo er die Leiche des Beraubten versteckt habe. Bei dieser fand die Commission mehr als 9000 Rubel Papier, welche in der Kutte etngenäht waren, und überdies Schriftstücke, welche bewiesen, daß der Ermor- dete kein Mönch, sondern ihrer der gefährlichsten Agenten des russischen Revolutions-Comitos gewesen. Der Agent hatte eine wichtige Aufgabe im Kaukasus zu erfüllen, d. h. die Kaukasier gegen den Grafen Loris- Melikoff aufzuhetzen. Namentlich der letztgenannte Zweck der „wichtigen Aufgabe" läßt die ganze Sache in zweifelhaftem Lichte erscheinen. — Man erzählt sich hier, daß der Fürst von Bulgarien seine Rückreise nach Sofia über Berlin, Darmstadt und Wien onzutreten gedenke.
Telegraphische Depeschen.
Wagner'- telegr. Correfporrlerrr • Bureau.
.... Bertt", 17. März Reichstag. Die Wahl Bode's wird ohne Debatte für aümg erklärt. — Es folgt die Beiathung des Antrages der Deutsch Conseroatlven vetr. die Revision der Gewerbe-Ordnung. Ackermann begründet im Rainen der Antragsteller den Antrag, welcher die Revision der Gewerbe Ordnung bezüglich der Schauspiel-Unternehmungen, deS Auctionsbetriebes, der Wandcrlager und der Communal- Vesteuerung der Wanderlager, sowie im Sinne der Wiederbelebung der Innungen bezweckt. Redner weist auf die vielfachen entsprechenden Petitionen aus Handwerker- kreisen und die offenbaren Mißstände b n, welche einzelne Bestimmungen der Gerweibe- ordnung unstreitig zur Folge gehabt hätten. Er schlägt die Ueberweisung des Antr-igs an eme Commission von 21 Mitgliedern vor. — Günther entwickelt die Schwierigkeiten einer Aenderung des Theaier-Concessionswesens. Das Bedürfnis; einer Aenderuna des Gewerbes der Auctionatoren sei von der Regierung selbst in Abrede gestellt worden Die Gesetzgebung der Einzelstaaten habe sich bereits mit dem Wanderlagerbetrieb beschäftigt Ein Grund für das Eintreten der Rcichsgesetzgebung liege nicht vor. Die Einführung der Zwongsinnung liege nicht im Interesse des intelligenten Handwerkers Man möge die Einführung der freien Innungen sich entwickeln lassen. — Hertlmg erklärt sich für die Einschränkung des Theater-Concessionswesens, aber gegen die Einführung von Zwangsbestimmungen. Delbrück gibt einen Ueberblick der Geschichte des Jnnungswesens in Preußen und erkennt an, daß Einzelnes an der Gewerbeg setzgebuna wohl geändert werden könne, warnt aber vor übe> triebenen Ermm langen bezüglich der Wirkung der Gesetzgebung auf das Handwerk und dessen Entwickelung.
Staatsminisier Hofmann erklärt, daß die Regierungen an dem Principe der heutigen Gesetzgebungfesthalten, aber bezüglich einzelner Punkte einer Abänderung n-cht abgeneigt feiern Die Wiederbelebung des Jnnungswesens sei durchaus nicht dem Geiste der Gewerbe-Ordnung entgegen. D-esc habe die Innungen nie aufgehoben, sondern sogar Bestimmungen über die Bildung neuer Innungen getroffen. Das korporative Bewußtsein, das tu den Innungen Ausdruck finde, habe eine hohe ethische Bedeutung — Sczaniecki ist ,m Wesentlichen mit dem Anträge einverstanden und befürwortet dessen Vorberathung m einer Commission. Kayser erklärt sich gegen den Antrag, der keine Besserung der Lage des Handwerks zur Folge haben werde, da er die Selbstständigkeit des Arbeiters untergrabe. - v. Kleist-Retzow erklärt sich für den Antrag den er mit emem Hinweis auf die angeblich durch die Gewerbe-Ordnung von 1869 entstandenen Schaden zu begründen sucht. Der Antrag wird hierauf einer Commission von 21 Mit- glredern überwiesen.
, t folßt nunmehr die Berathung des Antrages der Abgg. Heyl und Thilenius, betreffend die Berufung einer Commission von Sachverständigen zur Untersuchung des Zustandes des Rheinstromes. Heyl begründet den Antrag, welchem Minister Hofmann eme sympathische Aufnahme seitens der verbündeten Regierungen zusagt. - Schröder (griebberg) schließt sich dem Anträge an. An der weiteren Debatte betheiligen sich Reichensperger (Crefeld) und Gerwig, worauf der Antrag angenommen wird. — Nächste Sitzung morgen IOV2 Uhr. Tagesordnung: Dritte Lesung des Etats.
Paris, 17. März. Meldung der „Agence HavaS" aus Montevideo. Der Präsident von Uruguay hat abgedankt. Der gesetzgebende Körper wählte Francisco Vidal zum Präsidenten. Das gesammte Ministerium ist rurückae« treten. Die Ruhe ist ungestört.
Berlin, 17. März. Die Militärgesetz-Commission des Reichstages beendete die zweite Lesung dcs Gesetzentwurfs. Der bei der ersten Lesung angenommene Antrag, daß in außerordentlichen Fällen die beiden jüngsten Jahres, klaffen der Ersatzreserve erster Klaffe zu einer höchstens achtwöchentlichm Uebung durch kaiserliche Verordnung einberufen werden können, wurde abgelehnt, die Befreiung der Geistlichen von den Uebungen genehmigt und schließlich da- ganze Gesetz mit 13 gegen 8 Stimmen angenommen.
Pari-, 17. März, Abends. Orloff, deffen Abreise auf heute festgesetzt war, suchte telegraphisch in Petersburg einige Tage Aufschub nach und reist nun voraussichtlich Freitag oder. Samstag ab. Seine Familie verbleibt hier. Seit Montag fungtrt Botschastsrath v. Kapnist als Geschäftsträger.
Berlin, 17. März. Die „Prov.-Corresp." wirft in einem Artikel über ! den bivorstehenden Geburtstag des Kaisers einen Rückblick aus das eben sich vollendende Lebensjahr und bebt hervor, bezüglich der auswärtigen Politik habe der Kaiser das Ansehen Deutschlands unvermindert bewahrt • es sei Ihm gelungen, alte Bande der Geschichte und Culturgemeinschaft neu m befestigen, welche der Zukunft erhöhte Sicherheit verleiben.
Lokales.
,R Irlr ®CT Handelsverein, welcher in feinet Generalversammlung am
l6- in ckussicht stehenden Neicksst<-mpelal>gabc näbtr getreten, hat, in Anbetracht der Verwerflichkeit der vorgeicklagenen neuen Steuern, besonders Lei dcn gejammten Verkehr er- !
B e r ru i f ch t e s.
™ (Militärdienstnachrichten.) v. Grolman, Lana,
Port. -Fähnrichs vorn 2. Großh. Drag.- (Leib-Drag.) Regiment Rr. 24, zu Seconde- - lnutenants befördert; Leydhecker, Hauptmann und Batteriechef vom Westpre-iß. Feld- Art.-Regt. Nr. 16, früher dem Großh. Artilleriecorps angehöiig, unter'Stellung ! k la suite des 16. Regts. zum etatsmäßigen Mitgliede der Artillerie-Prüfungs Commission i 5'nannt; Hoffmann, Vicefeldwebel von dem Res.-Landwebr-Regt. «Berlin' z«m Sec'-Lt. ! der Res. des 1. Großh. Ins.- (Leibgarde-) Regt. Nr. 115 befördert; Cellarius, Vicc- feldwebel vorn ! Bat. (Wetzlar) 2. Nassau. Landw -Regt. Nr. 88, zum Sec.-Lt der
2.Grobb: Jnsant.-Regts. (Großherzog) Nr. 116, Nömheld, Bicescldwebel vom 2. Bat. (Gießen) 2. Großh. Landw.-Regt. Nr. 116, zum Sec.-Lt. der Res. des 1. Großb- Inf.- (Leibgarde-) Regts. Nr. 115, Koch, Vicefeldwebel von demselben Bat. zum Sec.-Lt. der Res. des 2. Großh. Jns.-Regts. (Großherzog) Nr. 116 befördert; v. Hom- bergk zu Back, Vicefeldwebel vom 1. Bat. (Darmstadt) 2. Großh. Landw.-Regt. Nr. 115, zum Sec.-Lt. der Res. des 2.. Garde-Feld-Art.-Regts. befördert; Koeliß Sec.- Lreutenant von der Landwehr-Inf., des 2. Bats. (Worms) 4- Großh. Landw.-Regts. Nr. 118 der Abschied bewilligt.
Darmstadt, 17. März. (Militärdienstnachrichten.) Die unter'm 12. Februar verfügte Verletzung der Kasernen-Jnspectoren Dubois in Bruchsal und Muller in Mainz ist aufgehoben und statt des ersteren der Kasernen-Inspector Lampert in Metz nach G-eßen versetzt worden.
> schwereren unr sehr belaücnden Quittungssteuer beschlossen, sich durch Eingabe an hohes Mini- sterrum zu wenden mit Le: Bitte, baß dicie neue Belastung abgelehnt werbe. Großherzogliche I Handelskammer, sowie der Vertreter des hiesigen Wahlkreises im Reichstage sollen von diesem 1 Schritte unterrichtet werben. '
! ~ 18. März. sSchwurgerichtsverhandlung.j Am 17 stand G. R. Back von
i ^aucrnheim, ^ Jahre alt, Schuhmacher, vor den Schranken des Schwurgerichts, anarklaat die j Susanne Walther von Freienseen vorsätzlich getövret zu haben
Der Hergang der Sache ist kurz folgender:
Der Angeklagte knüpfte mit der Getöbteten ein intimes V'"hältniß an, in Folge dieselbe ein Kind gebar, welches Bach als das seine anerkannt hatte, drßterer war der Mutter und 8U?c^.en' b‘e 28(11 ex lohnte jedoch diese Liebe sehr schlecht, indem sie ein Liebeßverhültniß mit einem Anderen anknüpfte und bcm Angcklaqtcn und ihrer Mutter Geleaen- $e’t äab! [,d) toDn Untr<ue thatsächlich zu überzeugen. — Trotzdem li«ß Bach, schon um des Kindts wegen nicht von ihr und drang in sie, das neue unlautere Verhältniß zu lösen und hn zu heirathen. Die Walther suchte den Back aber nur hinzuhalten und behandelte ibn bei mehreren Zuiammenkunften höhnisch und abstoßend. V
xl* 'lanUa<tpfam ®ufanne Walther nach Dauembeim zum Besuch. Der An- welcher damals ,n Gettenau als Knecht diente, hörte davon und begab sich am anderen
CbCn 1 ®vttcn begrüßten sich Anfangs freundlich, später jedoch flC0Cn n'lcber abstoßend und that, als wolle sie von Bach nichts wissen. Letzterer forderte nun Erstere wiederholt auf, ihn zu heirathen.
. , . ®nt^ b"eb bls zum Dienstag in Dauernheim, an welchem Tage er nach Gettenau zurückzukehren erklärte. Die Walther begleitete denselben auf Zureden der Ihrigen eine Strecke.
^,crlcI Schoppen Branntwein -- Als Beide an einem fflefer der Mu.ter des Bach vorubergegangen seien, will derselbe seine Geliebte darauf aufmerksam gemacht und ihr getagt haben: „Sieh, diesen Acker bekommen wir, wenn Du mich heiratbest" feLnC ^"Ewort gegeben habe. In einem Fichtenwäldchen will der Angeklagte Vie Walther nochmals zu einer bestimmten Erklärung aufgeforoert haben, ob sie ibn heirathen tooHe fie habe dies aber verneint und erklärt: „sie heirathe den Karl-, womit sie ihren zweiten Liebhaber gemeint tiabe. 0
...... will nun Slngeflagler di, W-Iih-r ,u Boden gerisi-n hoben, sie in do« Fichten- dlckicht geschleppt, sie bonen an einen Fichtenstamm gelehnt und ihr mit seinem geöffneten Taschen- weßer cuicn Stich in den Hals versetzt haben. Er will sie hierauf zu Boden geriffen und ihr j noch mehrere Stiche in den Hais versetzt haben. ' v
Die Walther erhob sich zwar aus ihrer Lage, taumelte aber und stürzte den Berg hinnnter sic raffte sich wiederholt auf, brach aber abennals zusammen. Angeschuldigter, welcher die Walther eine Zeit lang beobachtet hatte, ergriff nun die Fluckt. Die Walther erhob sich lndeffen wieder und schleppte sich mühsam, nachdem sie mehrmals hingestürzt war,' noch eine
Strecke fort und sank bann an einem Baum nieder. Hier wurde sie von einer grau, die dcs Weges herkam,,entdeckt; die Walther winkte dieselbe zu sich. Auf Befragen, wer sie verwundet habe, erzählte dieselbe der Frau, ihr Liebhaber, von dem sie ein Kind habe, habe sie geftoeben. Sic bat die grau, bei ihr zu bleiben, dieselbe lehnte dieses Ersuchen aber aus Furcht ao entfernte sich raich und machte von dem Vorfall sofort Anzeige. Die Verwundete wurde alsbald aufgefundcn, in den nächsten Ort gebracht, wo sie kurz darauf verschied.
Es wurde alsbalb auf Dach gefahndet und derselbe auch noch im Walde betroffen und arrettrt und in das Gefängmß nach Nidda verbracht.
Die Geschworenen erkannten den Bach nur des Todtschlaas schuldig, worauf ihn der Gerichtshof zu < Jahren Zuchthaus verurtheilte
Gießen, 18. März. Vom 10. brs 15. d. M sind in den Recurrenshospitälern i G t eß en Kranke wcht zugegangen, geheist rouiben entlassen 14 und es verblieben ! deren 25 (20 M., 5 W); die Zahl der von Beginn der Epidemie ab dort in Behand- , gekommenen Kranken belief sich auf 189 (167 M-, 22 W-), die der hiervon । todtuch ausgegangcnen Erki ankungssälle auf 17 (15 M-, 2 W ). — Im Recurrens- 1 ^spckal zu Friedberg sanden in demselben fünftägigen Zeitraum 2 Kranke Aufnahme, als genesen gingen ab 4 und es verblieb ein Bestand von 21 (M.); die Gesammtzahl ! der dort aufgenommenen Kranken b.trug 72 (70 M, 2 W ., von welchen der Krank- ‘ erlagen 4 (M.). — In der Provinz Oberhesse» sind zur Zeit außerhalb der Hospitäler noch einzelne Fälle von Rückfallfieber in Behandlung in Ortenberg (Kreis i Büdingen), in Rainrod und Feldkrücken (Kr. Schotten) und in der Stadt Alsfeld und : 'N der Provinz Starkenburg in den Hospitälern zu Darmstadt und Offenbach, verdächtige Erkrankungen und solche minder sicherer Diagnose m Dieburg, Gambach (Kr.
! Erbach) und m Benshenn. Ein ebenfalls zweifelhafter Krankheitsfall wurde in Wörr- ! stadt in Rheinhessen beobachtet. ($>. 2.)
— Gestern Abend gegen 10 Uhr stieg ein Mann, aus Mainzlar gebürtig, von außen l eine Scheune einer Hofraithe der Neuenbäuen, um daselbst zu nächtigen. Heute früh wurde derselbe nun in einer großen Blutlache liegend und am Kopfe schwer verletzt auf der Tenne der Sckeune gefunden. Er war durck eine Lücke bcrunterqestürzt und fiel unten auf das Rad einer Chaise, wodurch er sich so fürchterlich zerschellte. Er wurde in die Klinik verbrach'.
— Unnütze Buben transferirten heute Nacht zum wiederholten Male eine Statue au« dem Hoch'ichen Garten an der Wieseckbrücke des Seltersthors auf die Brückenmauer. Hoffentlich werden dieselben doch einmal eiwischt und für ihre Ungezogenheit entsprechend belohnt.
- Em Dienstmädchen, welches von diversen Herrschaften den Miethzins abschwindelte, I wurde gestern dingfest gemacht.
— Die „Volksküche" vertheilte beute 937 halbe Portionen. Verkauft wurden lüeivon 33, 904 Portionen erhielten Arme, Kinder und Handwerksb'chen.
Eingesandt.
— Zur Feier des Allerhöchsten Geburtsfestes Sr. Majestät des deutschen Kaisers findet nächsten Samstag Mittags 1 Uhr in Wenzels Gatten ein Festessen statt. Von einer öffentlichen Einladung zur BctHeiligung an demselben hat man, entgegen dem Vorgehen anderer Städte, hierorts Abstand genommen. Warum? wissen wir nicht. Man hat vorgezogen, eine Liste circularen zu lassen. Es scheint das neuerdings hier Mode werden zu wollen. —t.
Handel und Verkehr.
Limburg, 17. März. (Frucktmarkt.) Rother Weizen 19.30, Weißer Weizen ./l 19.00, Korn 14.65, Gerste JL 11.50, Hafer, 7.35, Erbsen JL —. (Durchschnittspreis pro Malter.) Kartoffeln (50 Kilo) X 0.00.
Frankfurt, 17. März. ! Marktbericht.) Der heutige Heu- und Strohmarkt war gut befahren. Heu kostete je nach Qualität der Ccntner X 2.00—3.50, Stroh 2.00—3.00. Butter das Pfund im Großen 1. Qual. X 1.10—20, 2. QuaL X 0.00, im Detail das Pfund X 1.30—40, 2. Qual X 0 0—0. Eier das Hundert italL X 9.00, deutsche Eier 6 50 X, Ganze Erbsen das Pfd. 28-32 H, geschälte Erbsen 32-37 H, Bohnen 27—29 A Linsen 40—50 H Weißkraut das Stück 20-25 H, Rothkraut, 1 St. 20-30 H, Kohlrubi — Koblkraut 12 15^, Blumenkohl 1 St. 4n—60 Wirsing — ^, Kartoffeln 100 Ko. 8 - 6, Zwiebeln 1 Bund — Merrettig 25 St. — 1 Stück 20 Ochsenftetfck per Pfund
60-70 ^^Rindfleisch 45-60 Kuhfleisch 45-60 H, Kalbfleisch 45-55 Hammel steisck 44—65 2^, Schweinefleisch 00-00 ein Hahn X 2.00—2.50, ein Huhn X 2.00 -2 80. eine Ente X 3.00-0.00, eine Taube 60—70 H.


