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Freitag den 19. Marz
Str. 67.
Redaetto«Sb«reaur 1 Schulstraße B. 18.
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Mise- mi> AmisdM str den Kreis Gieße«.
-------—------------Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn.
Erscheint täglich mit Ausnahme des Montags. ^uxd) bie $oft ^zogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf.
Bekanntmachung.
SSI, bringen |M zur °«-n.ii»-n K-.n.niß, p.ß °.r E.-«i» S°im-. L-.d-ch-», Reuim.ift.r t>... 1»
ium Polireikommiffär für die Gemarkung Arnsburg bestellt worden ist.
' ’ ® ™" nn. 16. R-,z 1SS0. G,-ß»-.,°gU».. K,„«m, S.-ß-n.
p ' Dr. 33 o et mann. _________________—
en erwartet. Nun geht der Kanzler mit > Ablehnung der zweijährigen Etatsperiode >
Zwischen Birne und Käse.
Der Reichskanzler liebt es, an feinem gastlichen Tische freimüthigc Aus. «ärungen über wichtige politische Fragen an die zu ihm geladenen Abgeord- neien xu geben. Jedenfalls sind diese Aeußerungen, welche in den parlamen. tarischen Soireen oder jetzt nach einem Souper gemacht werden , von hoher politischer Bedeutung, und ein Geschichtsschreiber, sei es nun , daß er vaterländische oder speciell parlamentarische Geschichte schreibt, wird die Aussprüche des Kanzlers beim Glase Münchener Salvatorbier genau so tn Rechnung riehen wüsten, wie die Historiker anderer Länder sich auf das osficielle Material jener Aktenbücher der Politik stützen, die man nach allen Regenbogenfarben (Selb» Grün- oder Blaubücher nennt. „ .
Fürst Bismarck ist kein sonderlicher Liebhaber der Presse,von der er einst im Reichstage nur zugab, daß doch auch Manches, was die Zeitungen brächten, wahr sei, aber er sühlt doch einigermaßen die Nothwendigkeit heraus, das Publikum und damit die großen und kleinen Tag-sblätter nicht gänzlich tnt Dunkeln iapp.n zu lasten. D-r Reicbstag hat sich leider daran gewohnt in ber auswärtigen Politik das „Noli me tangere“ des Kanzlers zu respectiren, er stört die Kreise des Leiters der Reuhspolttik nicht. So muffen wir: denn dankbar fein für die politischen Brosamen, die von deS Fürsten Bismarck Tafel ^^"üxuesten Brocken, Welche die Korrespondenten der National- und 4 _ Oßiniidien Reltung servirt haben, sind kleine publicistische Delikatesten. FEüm^erstei^Maleb w"u"r^de dw Thatsache des engen öfterre.ch.sch-deutschen BmW- nilles zugegeben, mit der interestanten Bemerkung, daß Erzherzog Albrecht, einst untt/Benedek Führer der Avantgarde bei Nachod, nicht zu den Gegnern, sondern zu den eifrigen Freunden der Allianz gehört. Wo wir die^eigentlichen er»..ÄoÄ«,u ». l»
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°^wi^ das Eenirum diese neue Bestätigung der Thatsache aufnehmen Ld"^a7übe?sLm L hinweg be^belt Snb Frieden geschlossen wer. den wirr. balbvertrauliche Bemerkungen des Kanzlers, ein R^^ehels
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ben Reichstag noch in diesem Jahre, und $war vor dem preußischen Landtage in den Monaten October, November und December einzuberusen. Ist bis dahin der Entwurf des Tabaksmonopols vom Bundesrathe genehmigt, so soll derselbe dem Reichstage in dieser Herbstjesfion zur Genehmigung vorgelegt werden. Für den Fall einer Ablehnung des Monopols durch den Reichstag würde desten Auflösung durchaus nicht zu erfolgen brauchen, da diese Herbst- sesston die letzte in der lausenden Legislaturperiode ist. jedenfalls steht fest, daß der Reichskanzler mit bekannter Energie die Angelegenheit des Tabaks Monopol, 1* IM.MAH M
.Händler um Vermehrung der steuerfreien Niederlagen für Tabak ift ani ben Vorstand folgendes Schreiben gelangt: „Das von Ew. :c. an den Bundes rath gerichtete Gesuch vom 8. December v. Js. um Vermehrung der steuer freien9f»iebeilagen ist dem Bunbesrath vorgelegt worben. Derselbe hat m einer Sitzung vom 9. b. M. beschlosten, die Eingabe ablehnend zu bescheiden. Der Reichskanzler- I- V-: Eck."
Kostanda ernannt. <nni1,leoenbelt ist für ein etwaiges späteres Ein-
" ® «“'’fiinJh «nb Frankreich zu einem schweren Stein bes Anvernehmen zwischen Rußland «nd Fr tafd) au« ber Hast
stoßes geworden. Daß die franz^ im Beweisstücke abzuwarten,
ent“‘6 ' °dne „das versproch @8 l(t eine tiefgehende Erbitterung,
w^d ihr in aQen flte fe f* au4Sjprl^t, und offenbar ist sie nur bie rieh- d ° fW»,1» allen 8««“"««°« Xmmgen b,ä gelammten Volkes, welches nicht
Keutschland.
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berDorbringen jum ©efl^ftanb emer c nßQO o J Nierstein, Trebur, Glnshenn,
macht. Dieselbe yeht aus vo G memd @unter§b[um, G'mbsheim, ©rfelben, gret»
«Bubenheim,na Lampertheim, Gernsheim, Hamm,
weinbcim;- ° Dwnbdm, Dienheim, Lubwigshohe, Nackenheim,
Groß-Rohrheim, Nem-DürkheiM; ÜPP W Bauschheim unb Kosthelm, sowie von Bobenheim, HeibesheiM,^Laubenheim,den verschiebenen Rheinauen. Dle- einer Reihe von Grundbesitzern und Pächtern ^^lichenZunahme der Hochwasser selben führen aus, wie die U fach d s^ welche in dem Flußbett des R hei ne s grötztentheils in den ^er°n°erungen oegrui burc^ Verengungen die Fähig-
vorgenommen worden sen. Es werdend Abhülfe des Noihstandes am
feit geraubt, die ^»0«« 3 T n Ursachen des Nebels, in dem Aufgeben der seit «Hein liegen m der Bes iNgungder u bitten die zweite Kammer bet
60 Jahren bef°*6‘‘" ,™a''u „„Uen 1 bie Strombauten im Rheine emzustellen und so- ber Regierung bewirken z (Stelle des jetzigen schädlichen Systemes bei
fort in Erwägung i" AA?' feKm „öre welches den Schifffahrisverhalinisseu ent- Rheinregulirung em solches,» sttz-No ware.^w g ist; 2. statt der nutzlosen
spricht und zugleich l r ° l Einengungen und Stauungen zu beseitigen und zum und schädlichen Wasserbauten ° » sämme zu verstärken und zu erhohem
Schutz geg-n H°ch«°ll-"un° ^ °F?st Bismarck plant wieder große Dinge,
Berl.N, 1b M»rz. wird uns versichert, daß
schreibt man der ^ B g-^ Minister nicht allein mit der Frage zusammen, bie ^ukunft der sudd t|« $neii^t(ge Etatsperiode zurückzuziehen oder zu hänge, ob das Ges tz gntwurse über die Stempelabgaben, sondern
modifictren sei, oder mit -e Ehrung des Tabaksmonopols. Der
der Absicht um, für den Fall der f . _
ItaNeu.
g»om 16. März. Deputirtenkamnrer. Fortsetzung der Berathung Si b1 i®nÄtitrt m‘bi’t«Tnbe8 sich^i? den Normalen Verhäliniffen einer
w lche^die Erhaltung de« Friedens anstatt cornprorntttirender Allianzen
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ben Träumen ihörichler Unternehmungen die Fruchte hundertjähr ger Opser neftcTrel* habe selbst mit sreimüthigen und freundschaftlichen Er-
ttärungen den Eindruck des Mißtrauens beseitigt, welches durch die Annahme imaäinärer Gefahren erweckt worden fei. In Beantwortung der Jnterpellatio-
Koiroli die Minister würden einmüthig ür die verfprochenen ad-
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arf^m^ett ^efeT'^^fei’baJe^ni^Tu wa.Set flfrvJfen, wVnn bte ^rerrv
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üi' l'!' ME,Mm^von 1S70 jein. F„undichas< «Inn fnmbtn
Lsta's, Selles und CAsPi's über die Politik des Ministeriums von 1870.
Iiußland.
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der Gard, truppen und des tollTbe Generaladjutant
dieses Postens enthoben worden, zu feinem jcaa?i »


