würden für die einzelnen Nummern des $ 3 stimmen, weil dieselben sachgemäß seien; sie würden aber gegen den ganzen Paragraphen stimmen, weil für die durch denselben erhöhten Lasten des Militäretats keine entsprechenden Erleichterungen in Aussicht stünden.
Bundes-Commissar Major Funk erklärt den Antrag für unannehmbar.
Der Antrag Richter's wurde abgelehnt — für denselben stimmten Fortschritt und Centrum — und Absatz 1 des 8 3 angenommen.
Die Absätze 2 bls einschließlich 8 des 8 3 werden nach unerheblichen Discussion angenommen. Im Anschluß an $ 3 liegen noch zwei Anträge vor. Richter (Hagen) beantragt die Befreiung der Geistlichen vom Militärdienst durchweg auszuschließen und dieselben auch zu Reserveübungen heranzuziehen. Heeremann beantragt die Freiheit der Geistlichen vom Militärdienst überhaupt auszusprechen. Heeremann begründet seinen Antrag, gegen den sich im Namen der Reichsregierung Major Funk erklärt. Richter (Hagen) empfiehlt die Annahme seines Antrages. Windthorst fragt, wie es in Zusammenhang zu bringen sei, daß während man so oft aus dem Munde des obersten Kriegsherrn die Mahnung höre, daß die Religion in das Volk zurückgeführt werden müsse, die Militärverwaltung hier eine der Religion feindliche Erklärung abgebe. — Präsident Graf Arnim bemerkt dem Redner, daß er ein Hereinziehen der Person des obersten Kriegsherrn in die Debatte nicht billigen könne. Windthorst beruft sich darauf, daß Abg. Rickert gestern dasselbe gethan, ohne gerügt zu werden; übrigens werde er sich dieses Recht nicht verkümmern lassen, da es doch unerhört sei, daß man in einem monarchischen Staate nicht den König nennen solle. Kein Paragraph der Verfassung verbiete dies; er werde diese Frage zu gelegener Zeit zum Austrage bringen. Der Präsident Graf Arnim erwiderte: Ick war gestern nicht an dieser Stelle, als der Abgeordnete Rickert sprach; ich weiß nicht, was er gesagt, behauptet habe ich nur, daß es gegen die Praxis des Hauses ist, die Person des Kaisers in die Debatte zu ziehen. Ich werde darauf halten, so lange ich an dieser Stelle stehe. — Windthorst tritt nochmals für den Antrag v. Heeremann ein. — Abg. Wittich empfiehlt den Antrag Richter. — Der Antrag Richter wird gegen die Stimmen des Centrums und des größten Theiles der Deutsch-Conservativen angenommen; für denselben, also für Streichung der Exemption der Geistlichen von der Uebungspflicht der Ersatzreserve, stimmt auch Adg. Gral Moltke. Die von v. Heeremann vorgeschlagene Aenderung des Militär- gesetzes wird gegen die Stimmen des Centrums abgelehnt. Der Rest der Militärnovelle wird unbeanstandet in zweiter Lesung angenommen. An dieselbe schließt fick der de- kannte Bühler'sche Abrüstungsantrag, dahingehend, einen - Staaten.-Congreß behufs gemeinsamer Heeresreduction einzuberufen. Der Antrag wird nahezu einstimmig abgelehnt.
Die Vorlage, betr. die Besteuerung von Dienstwohnungen der Reichsbeamten, wird von Bundescommissär Möller befürwortet. Dagegen sprechen v. Benda und Löwe. — Delbrück erklärt, er würde für die Vorlage stimmen, wenn der Gesetzentwurf sich aus alle Wohnungen der Reichsbeamten, nicht blos auf Dienstwohnungen erstreckte. Nachdem noch der Präsident der Reickskanzleramtes, Hoffmann, die Vorlage befürwortet und Sonnemann dieselbe bekämpft, wird die zweite Lesung im Plenum beschlossen.
Berlin, 10. April. Nachtrag zum Reichstagsbcricht- Im Laufe der heutigen Debatte über die Militärvorlage fragte Richter an, ob die 14jährige Dienstzeit in den alten preußischen Provinzen nicht bald, bis spätestens 1882, aufhören werde. Kriegs- Minister v. Kameke antwortet, daß die 14jährige Dienstzeit 1882, wo die neue Heeres- Organisation in den süddeutschen Staaten 12 Jahre gewirkt habe, in Preußen aufhören würde. Die Landwehrleute würden bis dahin in den letzten Jahren nicht zu Hebungen herangezogen und stünden also nicht schlechter als der Landsturm, dessen ersten beiden Jahrgänge im Kriegsfälle auch zur Fahne einberufen würden.
— Der BuudeSrath wird in der „Post" in folgender Weife abgekanzelt: „Gewiffe Vorgänge in der Sonnabend-Sitzung des Bundesraths geben in den betheiligten Kreisen zu vielfachen Erörterungen Anlaß. Es soll, zum ersten Male seit dem Bestehen des Bundesraths, in jener Sitzung vorgekommen sein, daß Vertreter eines und desselben Staates in Widerspruch mit Art. 6 der Reichsverfassung divergirende Ansichten vorgebracht haben. Ebenso soll das Resultat einer Abstimmung sehr überraschend gewesen sein. Der Besuch des Bundesraths durch die wirklichen Vertreter der verschiedenen Regierungen scheint in dieser Session ein spärlicherer zu sein, wie je zuvor. Man erzählt, daß in der Sonnabend-Sitzung 13 Regierungen durch Substitution vertreten gewesen sind, so daß sich beispielsweise zwei der anwesenden Mitglieder im Besitze von zusammen 16 Stimmen befunden haben. Hierdurch ist wahrscheinlich das eigenthümliche Ergebniß zu Stande gekommen, daß die Minorität bet einer Abstimmung aus den Regierungen von mehr als 33 Millionen, die Majorität aus den Regierungen von 7% Millionen Deutsche, nach Abzug der Bevölkerung von Elsaß-Lothringen, gebildet worden ist. Uns scheinen dergleichen Stimm-Experimente nicht im Jntereffe der Autorität des Bundesraths zu liegen. Formell sind sie zweifellos berechtigt, aber wenn jede formale Berechtigung bis zu ihrer äußersten Grenze getrieben und ausgebeutet wird, so sehen wir nicht ohne Bedenken der verfassungsmäßigen Entwickelung der Zukunft entgegen."
Belgien.
Brüssel, 10. April. Der Krtegsmintster Liagre befürwortete gestern in der Kammer die neuen Befestigungen der Brückenköpfe im Maasthal, indem er bemerkte, bei der Eventualität eines französisch-deutschen Krieges hätte der Angreifer ein großes strategisches Jntereffe, die Maas zu überschreiten, um entweder den Niederrhein oder Nordsrankretch anzugreifen. Die projectirten Arbeiten werden auf 14 Millionen geschätzt. — Ein päpstliches Schreiben an den Cardinal Erzbischof von Mecheln, das das rebellische Auftreten des Eptsco- pais gegen das Schulgesetz gutzuheißen scheint, erregt allgemeine Entrüstung. Das osficiöse „Echo du Parlament" fordert die Regierung auf, vom Papst eine bündige Erklärung zu verlangen.
ZitaNerr.
Row, 10. April. Die „Gazzeta usfiziale" veröffentlicht das Dekret, durch welches der von der betr. Commission vorgelegte Liqutdirungs-Entwurf in Betreff der Schulden der Gemeinde Florenz genehmigt wird. Gläubiger, welche bis zum 31. December 1880 ihre Schuldtitel nichr vorgelegt oder der Liquidirung nicht zugestimmt haben, verlieren den ihnen zukommenden Antheil.
Kußland.
Petersburg, 10. April. Das Befinden des Reichskanzlers Fürsten Gortschakoff hat sich bis jetzt nicht gebessert. Die Athmungsbeschwerden haben nachgelaffen, jedoch ist große Schwäche eingetreten.
Charkow, 9. April. Der bei dem hiesigen Militärkreisgericht schwe- bendende politische Prozeß endete mit der Verurtheilung sämmtlicher 6 Angeklagten zur Verbannung nach Sibirien auf 6 bis 10 Jahre.
— Die „Agence Ruffe" erklärt, die chinesische Regierung sei von keiner Macht zu einem feindlichen Verhalten gegen Rußland aufgereizt worden. Die Schwierigkeiten bezüglich des russisch-chinesischen Vertrags und die Gefahren, welchen der chinesische Gesandte Tehoungkao ausgesetzt war, seien nur durch bie zur Macht gelangte altchineflsche Partei verursacht, welche gegen alle Europäer gleichmäßig feindselig auftrete. Es wäre indeß verfrüht, ernste Verwickelungen zu befürchten, da ja die chinesischen Propositionen noch gar nicht bekannt seien. Rußland sei übrigens gar nicht gewohnt, einen abgeschloffenen
Vertrag als nicht vorhanden zu betrachten und wenn neue Verhandlungen nothwendig werden sollten, so würden solche unter Bedingungen stattstnden, die geeigneter seien, die Ausführung des Vertrages zu sichern.
Puris, 11. April. Die katholischen Journale veröffentlichen neue Bischofsbriefe gegen bie Decrete vom 29. März. Die „France" will wissen, bie Regierung beabsichtige Maßregeln, um diesen blschöstichen Kundgebungen Einhalt zu thun. Die „France" hält für w chrscheinlich, daß ein Ministectal- schreiben den Bischöfen bie Vorschriften oes Concordats tn Erinnerung bringen unb den festen Entschluß der Regierung betonen werden, den Gesetzen Achtung zu verschaffen.
Petersburg, 11. April. Der Reichskanzler Fürst Gortschakoff hatte eine sehr unruhige Nacht. Das fieberhafte Phantaflren hörte erst Morgens auf. Die um 10 Uhr Vormittags stattgehabte ärztliche Untersuchung consta- tirte eine große Schwäche des Patienten.
New - Bork, 11. April. Der Dampfer „Scandinavia" collidicte beim Verlaffen des Hafens mit einem anderen Schiffe, mußte zurückkehren und seine Ladung löschen.
Madrid, H. April. Der Mmtsterrath hat sich gegen die Umwandlung der Todesstrafe Otcro's ausgesprochen.
Petersburg, 11. April. Der Kaiser stattete dem kranken Fürsten Gortschakoff heute Nachmittag 3 Uhr einen Besuch ab und ließ den beiden Söhnen des Reichskanzlers teiegraphlren, sich zu ihrem Vater zu begeben. Gegen 5 Uhr war der Zustand des Kranken etwas ruhiger; derselbe hatte auch etwas Nahrung eingenommen.
Lokales.
Giesien, 12. April. Der unjeren Lesern wohl noch erinnerliche Prozeß der Stadt Hamburg g-gen Den Ortsarmenverband Gießen wegen Zahlung von Reisekosten für eine Familie nach Brasilien, wurde in legtet Instanz, vom Bundesamte für Heimathwesen, endgiltig zu Gunsten Der Stadt Gießen entschieden Hamburg wird neben seinen voreiligen Auslagen für die überseeische Fahrt nun auch noch die nicht unbebeutenoen Prozeßkosten zu tragen Haven.
— Die Stavlkirche war gestern Vormittag übervoll besucht. Galt es doch Der Einführung und Vorstellung des neuen 1. Stadtpfarrers Herrn vr. Naumann in sein Amt. Mit von Herzen kommenden und zu Herzen gehenden Worten sprach der Herr Pfarrer tn seiner Antrittspredigt zu seiner Gemeinde. Mögen die Wünsche, welche Die Gemeinde für ihren Seelsorger hegt unD welche auch in bei Brust des Letzteren jedenfalls Entgegenkommen finden, tn reichstem und schönstem Maße sich erfüllen.
— In einfacher Weise geschah heute Vormittag die Ueberführung der höheren Töchterschule tn ihr neues prächtiges Schulhaus am Asterweg und die Einweihung deö Letzteren. Wir bedauern, unfern Leiern nicht ausführlicher hierüber berichten zu können. Die einfache Feier gestattete es wohl nicht, daß man Die Presse mit einer kurzen Einladung beehrte.
— Ein Kutscher, welcher seinem Collezen einen kleinen Geldbetrag gestohlen, wurde gestern verhaftet.
Vermischtes.
Grünberg, 8. April. Gestern Abend verunglückten im Bergwerk bei Stangenrod zwei Arbeiter durch die Explosion einer Dynamitpatrone. Dem Einen wurden drei Finger abgerissen und Dem Anderen sprang, durch die Erschütterung veranlaßt, das Trommelfell. Der Unfall ist dadurch hervorgerufen worden, daß die Patrone versagte und Der eine Arbeiter dieselbe dadurch zum Explodiren brachte, daß er sie mit einem Bohrer bearbeitete. (Gr. A.)
Rödelheim, 9. April. Der Wirth im hiesigen Frankfurter Hof bot in vergangener Nacht seinen überlauten Gästen Feierabend. Es kam darüber zu Streit und zu Thätlichkeiten, tn deren Verlauf Der Wirth todtgeschlagen wurde.
— sAus Kindermunds Karl: „Sag' einmal, Tante, warum wäschst Du Deinen Mund nicht?" — Tante: „Wie kommst Du zu dieser seltsamen Frage, Kind?" — Karl: „Nun, die Mutter sagte gestern, Du hättest ein ungewaschenes Maul."
Theater.
M. L'Arronge ist zweifellos einer der beliebtesten Theaterschriftsteller der Jetztzeit, überall werden seine Stücke mit gleichem Erfolge gegeben. In allen weht cm kräftiger Hauch gegen krankhafte Ucberspannung, Allen dient Erfahrung zur Folie, daß von Dem Erhabenen bis zum Lächerlichen nur ein Schritt ist. So ist es in „Mein Leopold" Die übertriebene Siebe, Die Affenliebe eines Vaters zu seinem Sohne und in „Wohlthätige Frauen" eine krankhafte Wohl« lbätigkeit, bie Bazarwohlthätigkeit, welche L'Arronge in einer geistreichen satyrischen Weise bekämpft. — Die Aufführung ist eine gelungene zu nennen. Clementine, bie stolze Geheimräthin von Praß und Ottilie Möpscl, bie romantische LeDerhänblersfrau von Der Firma „Möpsel, Mayer & Co." sinD zwei Typen, wie wir sie im Leben so oft treffen, bie eine stolz unb unnahbar , bie anbere gesprächig unb sich leicht anschließend, beide von einer Herzensgüte, welche aber auf dem von L'Arronge angegebenen Wege zur Carrieatur wurde. Die Darstellerinnen beider Rollen, Frau Debauer und Frau Schubert Schneeberger, leisteten Anerkennungswerthes. Diesen beiden Typen angekränkelter Wohlthätigkett stellie L Arronge geschickt m der Gestalt deö Major von Rodeck einen Repräsentanten bet ächten Wohlthätigkeit gegenüber. Rauh ist bie Schale, aber edel ber Kern des Herrn Majors unb bet Herr Major bes Herrn Müller war ganz vortrefflich. Frau Müller war als Anna eine allerliebste Erscheinung, sie hatte eine „spitze Zunge" unb ben Mund auf Dem rechten Fleck Ihr gewandtes und sicheres Spiel zeigt uns, mit welchem anerkennenswerthen Eifer uno Verständniß sie bi? ihr zufallenben Rollen studirt. Fräulein König spielte bie Erzieherin Martha in gewohnter Weise, sie hat auch in bietet Rolle burch ihr anmuthiges Benehmen unb ihre einschmeichelnbe Sprache bie Herzen Aller gewonnen. Sebr erheiternb wirkte bas Spiel Des Herrn Gärtner unb des Fräulein Werner, welch' letztere in höchst drolliger Weise den Gymnasiasten Julius barstellte. Hoffentlich wird beim Lesen dieser Zeilen Der Schmerz über ben mißlungenen Aufsatz einer Freude Platz machen, welche Jeden ergreift, wenn er seine Leistungen aneifannt sieht. Herr Gärtner war urkomisch in seiner Doppelrolle als Diener des Henn Möpsel und Factotum ber wohlthätigen Frau Möpsel; für sein Spiel eitire ich nur seinen eigenen Lieblingsausspruch: „Bumm, bas gefällt mit sehr gut!" Erheiternb wirkten auch die Leistungen bes Herrn Schubert als Friedrich Möpsel, wie überhaupt Alle wiebetholter Beifall unb oft stürmische Heiterkeit lohnte.
Wir hörten gestern zu unserer Fteube, baß bie Dtrection beabsichtigt, in nächster Zeit bie auf ben größeren Bübnen mit so sensationellem Erfolge gegebene Novität „Gräfin Lea" von Paul Linbau aufzufühten. Ich glaube ber Name bleses geistreichen Autors und bie Be- reltwilllgkctt ber Directlon erlangen burch ein volles Haus Die beste Anerkennung.
Handel und Verkehr.
Frankfurt, 10. April. (Marktbericht.) Der heutige Heu- unb Strohmattt war gut befahren. Heu kostete je nach Qualität ber Centner 2.50—3.20, Stroh 2.50—3.20. Butter bas Pfunb im Großen 1. Qual. JL 1.00 — 00, 2. Qual. JL 0.90, im Detail das Pfund -X 1.30—00, 2. Qual. .X 1.20—00. Eier bas Hunbert itaL JL 7.00, beutsche Eiet 6.00 Jt. Ganze Erbsen bas Pfd 20—26 geschälte Erbsen 32—37 H, Bohnen 27—29 H Linsen 40—oO Weißkraut bas Stück 20—25 Rothkraut, 1 St. 25—30 H, Kohlrabi —
Kohlkraut 12 -15 Blumenkohl 1 St. 40—6" Wirsing 10-2o H, Kartoffeln 10O Ko. 7,
Zwiebeln 1 Bunb 6^. Merrettig 25 St. — 1 Stück 12—15 Ochsenflet)ch per Pfund
65—70 Rindfleisch 45-60 H, .Kuhfletsch 45-60 Kalbfleisch 45—55 Hammelfleisch 40—65 Schweinefleisch 65 — 70 ein Hahn JL 2.00—2.10, ein Huhn JL 2.00 - 2.80.
eine Ente 2.70—3.50, eine Taube 60 Wälscher Hahn „M 5—11, Kapaun JL 3.
— sRetourbillc ts.j Der prcuß. Minister Der öffentlichen Arbeiten ist geneigt, für den Verkehr ber beoeutenben Plätze bes Landes von kommerzieller ober politischer Bebeutung unter einander und mit Berlin bezüglich ber Retourbillets Die Erleichterungen, welche gegenwärtig schon auf ber Strecke Berlin-Trier bestehen, für ben Fall eintreten zu lassen, daß solche in ben, einem wirklichen unb hervorragenden Bebürfnisse entsprechenden Grenzen gehalten werden, ohne weitere Berufungen unb erheblichere finanzielle Einbußen besorgen zu laffen. Es ist tn Aussicht genommen, bie Gültigkeitsbauer der Retourbillets bei Entfernungen von mehr als 200 Km. auf 3 Tage, von mehr als 300 Km. auf 4 Tage, von mehr als 450 Km. auf 6 Tage, von mehr als 600 Km. auf 8 Tage auszubehnen, ben Tag ber Lösung eingerechnet. Zunächst sind die i Königlichen Direetionen angewiesen worben, die Ansichten ber wirthschaftlichen Korporationen \ über ben Gegenstanb zu hören, mit Denen sie zu Konferenzen zusammentreten.
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