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Verwischte-.

Ueber die Harte der Srecutionen

halten. Fremden, welche im Lande immobile, industrielle ober commercielle E-ablifiements besitzen, oder fett 5 Jahren im Lande ein Gewerbe ausüb-n, wird die Ausenthaltskarte unentgeltlich gegen Vorzeigung ihres Paffes aus gefolgt.

bleiben.

Ein kaiserlicher Hat an den Premierminister und den Minister des Auswärtigen bestehlt die Ausführung der Reformen in kurzer Frist und Auf­rechterhaltung guter Beziehungen mit den Großmächten unter Wahrung der Eouveränetätsrechte.

ernannt unter Beibehaltung des Portefeuilles des Handelsministeriums. Abed- din Pascha ist zum Minister des Auswärtigen ernannt. Die übrigen Minister

Härte empfunden.

Hinzufügen möchten wir noch, daß auch der Umstand zu Beschwerden Veran- liffung bietet, daß die Gerichtsvollzieher gezwungen sind, ihre Amtshandlungen in Uniform vorzunehmen, was dann zur Folge hat, daß jeder einleitende Schritt zu einer Execution sich coram publico abspielt. Dadurck wird natürlich neben dem eigentlichen Zweck der Execution eine doch wohl unbeabsichtigte Nebenwirkung erreicht; eine Schädigung, vielleicht eine Vernichtung des Credites Desjenigen, der von der Execution betroffen wird.

DieNat.-Ztg." sucht nun diese größeren Härten zu rechtfertigen. Sie weist darauf hin, daß diese Zustände, wie sie jetzt herbeigefuhrt sind, durchaus vorausgesehen und beabsichtigt seien. Eine straffere Handhabung der Realexecution fet als Cornpen- sntion für die Aufhebung der Schuldhaft und die Beschränkung der Lohnarreste uner­läßlich gewesen, wenn nicht unser ganzes Creditwesen schwer leiden sollte. Wir seien gewohnt, diejenigen Länder als wenig civilis,rt zu betrachten, m denen der Verfolgung rechtlich begründeter Ansprüche verzögerliche Hindernisse m den Weg gelegt werden. Der Kritiker solle sich nicht auf den Standpunkt des schleckten Schuldners stellen.

Hier wird wieder das Kind nut dem Bade ausgeschüttet Die Fälle, in denen dem Gläubiger ein schlechter Sckuldner gegenübersteht, insbesondere ein solcher Schuldner, d- r sich seinen Verpflichtungen entziehen will, sind doch die an Zahl weitaus geringeren, diejenigen, wo die Execution auf Noth und Armuth trifft, wo ihre Härte nicht einen renitenten Schuldner zur Zahlung zwingt, sondern den Armen das Letzte nimmt, was ihm das Leben in den bescheidensten Grenzen verschönte, sind die Regel.

Die ganz vo zur Verwendu Stadt noch sehr w, Main-Weser-Hm jederzeit zu haben s fon weit schlechtere immer vorzuziehen Mauerwerk und B jeglichen Zusatz vo Mrt, cementarl demselben Hüttenv Aus den Werken t reits seit Jahren z nur Gement und1 und zwar pflegt,

Türkei.

Konstantinopel, 8. Juni. Die Botschafter sind heute zusammenge< treten, um die Coüectwnvte an die Pforte zu berathen.

gemäß verlies.

Athen, 9. Ium. Die Congreßmächte werden der Pforte zwei iden­tische Noten (nicht Collectivnoten) übergeben. Die erste zeigt den Zusammen­tritt der Conserenz am 16. Juni in Berlin zur Erledigung der griechischen Grenzregulirungsfrage an. Die zweite fordert von der Pforte die Ausführung der Congreßbeschlüfle, bett. Montenegro und Armenien. Der Berliner Con- ferenz werden sechs Vorschläge betreffs der griechischen Grenzfeststeüung vor­liegen, nämlich: die von dem Congreffe protokollarisch ausgestellte allgemeine Grenzberichtigung, zwei im Laufe der Verhandlungen tülkischerseits und zwei griechischerseits gemachte Vorschläge und endlich ein feiner Zeit von Wad­dington gemachter Vorschlag. Die locale Grenzfixirung wird der die Con- ferenzbeschlüffe aussührenden Commission übertragen, welche sich an Ort und Stelle begibt.

Wien, 9. Juni. Meldung derPolit. Correspondenz" aus Athen: Die griechische Regierung wurde von den Vertretern einiger Großmächte darauf vorbereitet, daß sie eventuell nach den Ergebniffen der Berliner Conferenz die Aufforderung gewärtigen könnte, die etwa von der Türkei abzutretenden Grenz- districte milttärisch zu besetzen. Ministerpräsident Trikupis antwortete daraus, die jetzt 12,000 Mann starke griechische Armee könne innerhalb 20 Tagen auf

filier toi

«inbarung bei u Fahrpreis-Lrinä

1) An 6t' den Züge werbt welche für Hin-

Lokales.

Gießen 10. Juni Im Kreise Gießen haben Masern eine größere Verbreitung ge­wonnen; neuerdings sind dieselben in Alt-Buseck aufgetreten und höchstwahrschemUch aus dem benachbarten Rödgen eingeschleppt worden. Die von der Krankheit befallenen Kinder werden auf 3U0 geschätzt und ist der Verlauf ein sehr leichter. Die Maserneptvemte zu Romrod ist erloschen. )

- Die M tglieder des Oberbessischen Vereins für Localgeschichte werden künftigen Sonntag, den 13. d. Mts., einen Ausflug nach Melbach machen, um den dortigenHaag" zu besichtigen. Der Vorsitzende des Vereins, Prosesior Dr. Gar eis, wird Nachmittags gegen 3 Ubr an Orr und Stelle eine Rede über den Ursprung und Zweck dieies merkwürdigen Hügels kalten Es wird also den Bewohnern der Wetterau Gelegenheit geboten, «inen lehr- uno genußreichen Tag zu verleben. Möge die Versammlung recht zahlreich werden. (O. A.)

Ein junger Mann (Student), welcher heute Nacht die verschiedensten Allotria trieb und sehr oft von Schutzleuten verwarnt wurde, mußte, um Ruhe zu stiften, nach der Bachgaste verbracht werden. .

- Gestern Abend lieferten sich die Jnsasien der Herberge in der Wolkengasie in und vor derselben eine kleine Schlacht. Zahlreiche blaue Auge uno dicke Nasen waren bas End­resultat, bei welchem ein Schutzmann das Finale einleitete. _________________

sollen in eine

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2) Aus A minbeRtnS ?on 21/3 Psg.

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Dienstag

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schreibt dieB. V.": Unter ben mancherlei Klagen, zu welchen die neuen Justizgesetze Anlaß bieten, gehört auch die größere Strenge bei Exemtionen, welcher dieNat.-Ztg." eine Betrachtung an leitender Stelle widmet. Die Fristen so resumirt das national­liberale Organ diese Klagen binnen deren die Mobiliarexemtionen zur Durchführung gebracht werden sollen, seien verkürzt- es sei ferner die Vollstreckung der Execution aus den Händen der Bezirksexecutoren, welche mit den Verhältnissen ihrer Bezirkseingesessenen vertraut gewesen und Neigung gehabt hätten schonende Rücksicht zu nehmen, in die Hände der Gerichtsvollzieher übergegangen. Ein überschuldeter Mann steht nicht mehr wie früher einem einzigen Exccutor gegenüber, mit welchem er sick über die Erfüllung seiner sämmtlichen Verbindlichkeiten zu einigen hat, sondern er kann auf den Antrag verschiedener Gläubiger gleichzeitig von verschiedenen Gerichtsvollziehern heimgesucht werden. Da nun der Gerichtsvollzieher nicht wie der Exemtor ein festes Gehalt be­zieht und von Amtswegen verpflichtet ist, Exemtionen vorzunehmen, vielmehr auf Sporteln angewiesen ist, deren Höhe davon abhängig ist, in welchem Umfange er von seinen Kunden mit Aufträgen bedacht wird, so muß der Gerichtsvollzieher darauf be­dacht sein, sich eine Kundschaft zu verschaffen und zu erhalten. Selbstverständlich wird derjenige Gerichtsvollzieher am sichersten auf die Zufriedenheit seiner Kunden rechnen können, der ihnen in der umfassendsten Weise Befriedigung verschafft- Es ist daher selbstverständlich, daß im Durchschnitt die Gerichtsvollzieher, um dem Kläger zur Be­friedigung zu verhelfen, größeren Eifer, mehr Schneidigkeit und Findigkeit aufwenden, als es vordem die Executoren gethan- Dasjenige, was auf Seiten der Gläubiger als prompterer Rechtsgang gerühmt wird, wird auf Seiten der Schuldner als größere

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Seltyraphische Krpeschen.

tekflX. N>»rresp,u»r»l Bettelt.

Berlin, 9. Juni. Zwischen den Conservaiiven und Freiconservativen finden Verhandlungen statt behufs Veiständtgung über die lirchenpolitische Vor­lage welche dahin neigen, im Allgemeinen auf Grund der sretconservativen Abänderungsvorschläge zu einer Verständigung bet der zweiten Lesung zu gelan­gen. Das Centrum hielt heute Nachmittag Fractionssitzung bezüglich der ktrchenpolitischen Vorlage.

Paris, 9. Juni. DieAgence Havas" meldet aus Athen vom 9. ds.: Die bisher im PiräuS stattonirte französtsche Flotten-Abtheilung hat gestern diesen Hafen verlafien, um nach der B-stka-Bat zu segeln, wo sich auch «in­englische und eine italienische Flotten-Abthetlung concentriren werden.

Athen, 9. Juni. Gerüchtweise verlautet, die griechische Regierung habe von der französischen die Ueberweisung höherer Osficiere erbeten zum Zwecke der Reorgantfirung des griechischen Heeres.

Petersburg, 9. Juni. Um 12 Uhr 45 Min. Mittags verkündete Kanonendonner von der Peter-Pauls.Festung den Einwohnern der Residenz die erfolgte feierliche Beisetzung der verewigten Kaiserin, welche programm-

Wenn man auch zugcben mag, daß Erschwerung oder recht enge Beschränkung der 1 Execution auch unserem Creditwesen engere Schranken ziehen wurde so ist dies doch sicher ein besserer Weg, der Ausbeutung der Noth und Unerfahrenheit zu st.uein, als derjenige, den der Reichstag mit seiner Wuchergesetzgebung emgeschlagen hat. Der Handelsstand scheidet hierbei ja vollständig aus; seine Crebttverhallnisse sind dmch das Handelsgesetzbuch angemessen geregelt. Ganz anders hegen d e Verhältnisse bei dem ! kleinen Mann. Dieselben sittlichen Gründe, welche jur Aufhebung der iLchutdhasc und

Beschränkung der Lohnarreste sprachen, sprechen auch für eine mildere Handhabung der | Realexecution; und mit derselben Logik, mit welcher dieNat.-Ztg. k"^^"oghchste

Härte des Executionsverfahrens eintritt, läßt sich die Wiederemsuhrung der Schuldhaft rechtfertigen. Nicht durch härtere Zwangsmittel, die ihn befähigen, einem m §övth ge­ratenen Schuldner zu völligem Ruin zu verhelfen, sondern bureb größere Vorsicht beim Borgen wird sich der Darleiher vor Verlusten und schlechten Schuldnern schätzen, und diese größere Vorsicht beim Borgen wird wiederum bei den Ereditbedürftigen natur­gemäß zu der Selbsthilfe durch Association, durch Betheiligung an Hilfskassen und anderen Versicherungen gegen unverschuldete Noth führen, die am Ende doch m der größten Rabl von Fällen die Vorläuferin der Execution ist. . .

Dürfen wir auch auf Fortschritte nach dieser Richtung für btc nächste Zeit kaum hoffen so können wir doch verlangen, daß aller unnötiger Krimskrams, welcher nur dazu geeignet ist, die Mißstimmung im Volke gegen die neuen Justizgesetze zu ver­mehren beseitigt werde; dazu rechnen wir auch bie Uniformtrung der Gerichtsvollzieher, denen das ehrliche bürgerliche Kleid wahrhaftig nicht zum Schaden gereicht. Bei einer etwaigen Novelle zu den Justizgesetzen sollte zum mindesten dieser Trödel Über Bord geworfen werden. ________

Frankfurt. Im vorigen Jahre mißhandelte ein junger Techniker seine hochbetagce Mutter in einer Weise, daß sie ein schweres Gehörleiben bekam und auch sonst bte körperlichen Folgen nur langsam überwand. Sie stellte jeooch keinen Strafantrag gegen den unnatur ichen Sohn. Als dann dieser, sie sich selbst überlassend, von hier verzog nahm sich der berlapenen Dame eine im selben Hause wobnenve Handwerkcrfamilie nut der herzlichsten Theilnahme an. Als sie kürzlich starb, setzte sie ihre Krankenpfleger zu Erben ihres Nachlasses im Betrage von ca. 37,000 ein, während bim Sohne nur das gesetzliche Pflichtthetl zufaüt.

Frankfurt, 9. Juni. Voriges Jahr wurde bekanntlich zur Weihnachtszeit zwischen Frankfurt und Darmstadt ein bedeutender Postdiebstahl verübt. Wie man uns heute mtttheilr, soll der Dieb in Mannheim in einem Postunterbeamten entdeckt sein.

__ Mit Einführung des Sommerfahrplanes ist auch die Thellstreckc der Berlm-Wetzlarer Bahn von Lemefelde bis Eschwege, 36,7 km, eröffnet worden, j.dock wird vor der H"»d die

35 000 gebracht werden. I schnelle Personenbeförderung nickt über diese Wnte, sorckern über Kassel erfolgen. Zwischen

' Paris, 9. Ium Abends. An der b.lgüchen Grenze fand henke ein

Duell statt zwischen dem Redacteur des Mot d'Ordre , Lepelletier, und dem rwüch-n.Dmgellted «zögert hat. Die Entfernung von Berl.n bis Wehlar

früheren Redacteur desGaulois", Lajeunevillars ; letzterer wurde zweimal, ° -,tuf direkten Strecke 490 km, der Umweg über Kassel 512 km, also 22 km mehr, am Vorderarm und in der Nähe der Schulter, verwundet. Früher benutzte man zur Reise von Berlin nach Wetzlar die thüringische Lime übe,- Halle und

Konstantinopel, 9. Juni. Kadri Pascha ist zum Premierminister W 550 km, ob« * »urte H« Ä 1 bte

-....... SH..hnthmo des Nartekeuillks de« Sandelsministerium«. Abed- I »W mX.« @unt«8baufen g-jchmttm wirb, am 15. Mat 1879, von Matbf-lb bi« Tr-yia am

1 Auaust 1879 eröffnet. Da bie Anfangs geplant' Abkürzung v°n Kirchhain nach Lnllar auf ..den ist tone v°n Trepfa über Marburg bis L-llar, 65 km, bie MainMeser-Babn benu6t. son Lollar bis Wetzlar ist, um bie Berührung großherzoglich hessischen Gebiets zu «eimeicen, eine eigene Strecke, 1» km lang, am 15. Oetober 1878 eröffnet worben.

Gräv-neck, 7. Juni. fFuchsjagb., Einige Jager gingen mit ihre» Hunden auf die Fuchsjagd. Nach langem Hin- und H-rwandern und suchen fand man einen Fuchsbau, welchen abzugraben man sich anschickte. Das Resultat war ein günstiges;

man erlegte zwei Füchse, während ein Dritter, o, denkt Euch dieses Jagermalheur, - "avonlief und in einen - 30 Fuß tiefen Schacht sprang. Das war von dem Lang- sckwanz zu viel gewagt und die Geduld unserer Jager zu viel auf die Probe Sesiellt. Man ließ mit langen Stricken die Hunde in den Schacht gletten, denen es gelang sich des Fuchses zu bemächtigen und denselben zu zerflnschen. Dte Jager hatten habet aber vera?ssen die Hunde an den ©triefen festzuhalten, sondern hatten m ihrer Aufregung die lelltercn mit hinabgleiten lassen, wodurch die Verbindung zwischen ihnen uni> ben Hunden aufgehoben war. Man hielt lange Rath, was da wohl zu thun wäre, wah­rend von unten herauf das Geheul und Gewimmer der armen Thtere fein Ende nehmen wollte. Da nahm einer der Jäger, der für seinen Hund wohl etwas mehr fühlen mochte als seine Kameraden, ein ©eil, band es sich um den ßejb und liefe sich tn ben tiefen Schach mit den Worten hinabgleiten:Ein schlechter Jager, der seinen Hund im Stich läßt." Nach langer Mühe gelang es denn endlich, .die Hunde und zuletzt auch den Jäger wieder empor zu ziehen. So endete eine Ftichsiagd bei Graoeneck von her man sich noch lange erzählen wird. v -

fEin Viklngerschiff in Norwegen.^ In einem Grabhügel in Sandeherred in Nor­wegen bat man, wie schon neulich gemeldet worden, jüngst ein Vikingerschiff gefunden, welches offmbur iu b-n Hüget hine.nqesetzt worb.u ist. Schon s.lt längen, Zeit flnb 16 «'bet,er bischäftigt, das Schiff auszugraben, um es sodann nach Chnstiama zu schaffen, wo es ver Alterthumssammlung der Universität etnverleibt werden soll. Ueber den Fund geht dem , ß C " aus Bergen (Norwegen) der folgende intcreffante Bericht zu: Es wird immer klarer, daß man es hier mit "einem antiquarischen Funde merkwürdigster Art zu thun hat Schon iekt ist es Thatsache, daß man einen Griff in eine wahre archaologi'che Goldgrube gethan hat, und daß man aus dem Schoße der Erve ein Monument der Vorzeit ohne Gleichen in Skandi­navien, ja absolut ohne Gleichen in ganz Europa hervorgezogen hat. Was diesen^Fund so außerordentlich intereffant macht, ist die einzig dastehende trotze und die ebenso einzig dastehende vollständige Ausrüstung. Eine am 1 >. Mai vorgenommene Messung ergab eine an dem Tage ausaegrabene Länge von 71«/, Fuß, und es wird angenommen. die Totallange circa 75 Fuß ist- Was die Ausrüstung des Schiffes betrifft, so kann man deutlich sehen, daß es ebenso vollständig ausgerüstet und ausgestattet in den Grabhügel geietzt worden st. als ob es segelfertiq für die Fahrt auf einem V.k'ngerzuge läge. Namentlich scheint -s, soweit man in dem gegenwärtigen Stadium der Ausgrabung sehen kann daß alle Gerathe welche damals zum Manoveriren auf See verwendet wurden, ganz besonders vollständig vertreten sind. So finden sich Riemen in verschiedenen Dimensionen, aber meistens von gleicher Form vor Der größte Theil ewes Mastes ist in gutem Zustande erhalten; die ganze Lange des Mastes scheint circa

I 22 Fuß aewesen zu sein. Reste von Segel- und Tauwerk gibt es ebenfalls hausig, und außer­

dem Bruchstücke oder ganze Exemplare von Gerätbschaften und Schiffstheilen, deren ursprüng­

liche Verwendung und deren Platz den Alterthumssorschern sicher harte Nuffe zu knacken geben

I wird Man hat u. A. einige Holzstücke von auffälliger Form gefunden, vorzüglich conservirt

und besonders bübsch gearbeitet. Daß diese ca. N/r Fuß langen Theile dazu verwendet worden

I sind ziemlich dicke Taue durchlaufen zu lasten, lehrt der Augenschein, denn die ^eiförmigen

Ausschnitte, durch welche die Taue liefen, sind durch diesen Gebrauch vollstand g abgenutzt,

was zugleich deutlich Kunde davon gibt, daß dieses e-chlff hausig dir See gepflügt hatbevo

es seine Ruhestätte in dem Hügel erhielt. Wie aber die genannten Stucke, welche aus aus

gezeichnetem Eichenholz gearbeitet sind, an den Masten oder dem Schiffstrumpf selbst befestig,

aeweien sind dieses Rätbsel zu lösen, wird außerordentlich intereffant sein, und gelingt es. das-

felbe zu lösen dann wird man einen bisher ungeahnten Einblick in die Methode bekommen.