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Die Deutsche IVähniaschineu-Fabrik
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Stande wäre.
269)
Sonntag den 11. Januar 1880:
«BOSSES EONEERT
vorm. Jos. Wertheim in Frankfurt a. M.
Niederlag und Verkauf zu Fabrikpreisen für Gießen und Umgegend bei Th. Haubach in Gießen.
Um das Publikum zu täuschen, die deu>sche Concurrenz zu schädigen und sich Vortheile zuzuwenden, verbreitet die Singer'sche Nähmaschinenfabrik in New-Jork neuerdings die gröbsten Unwah heiten. Sie sagt in ihren Prospecten: „Die Original Singer Maschinen wurden auf allen Ausstellungen, wo dieselben concurrirten, mit den höchsten Preisen ausgezeichnet, die nachgemachlen haben derartige Auszeichnungen nie empfangen." Soweit sich diese Behauptung auf die unterzeichnete Deutsche Nävmaschtnen-Fabrik vorm. Jos. Wertheim in Frankfurt a. M. bezieht, ist sie vollständig aus der Luft gegriffen. Gerade das Gegenthell ist vielmehr wahr. So oft die Deutsche Nähmaschinen- Fabrik vorm. Jos. Wertheim mit der Singer-Comp. auf Ausstellungen concurritte, ist letztere jedesmal unterlegen. Nämlich: Auf einer Ausstellung in Australien im Jahre 1876 wurde der Deutschen Nähmaschinen Fabrik vorm. Jos. Wertheim der erste Preis, dagegen der Singer- Comp. nur der zweite zuerkannt. Ferner bek m die Deutsche Nähmaschften-Fabrik vorm. Jos. Wertheim auf einer vor einigen Monaten in Linz a. d. Donau stattgehabten Ausstellung für ,verbesserte Singer Maschinen" einen höheren Preis, als die Singer-Comp. Weiter errang die Deutsche Nähmaschinen Fabrik vorm. Jos. Wertheim bei einer durch den Gewerbeverein in Dresden veranstalteten Prüfung von Nähmaschinen des Singer'schen Systems einen entschiedenen Sieg über die Singer Comp. Der amtliche Bericht hebt ausdrücklich hervor, daß das amerikanische Fabrikat „ganz beträchtlich" hinter dem deutschen zurücksteht, „in Bezug auf Solidität der Ausführung und sauberen Ausstattung" „geringere Dauer" verspricht, ganz abgesehen von seinem „fehr geräuschvollen Gange".
Die Singer-Comp. hat also mit großer Unverfrorenheit der Wahrheit ein Bein gestellt. —
Wäre diese Firma nicht von so hestigem Brodueide geblendet, so befände sie sich jetzt nicht in der mißlichen Lage, der Verbreitung von wiffentlichen Unwahrheiten im eigenen Nutzen, aber zur iDchadiaung des Publikums sowohl, wie der einheimischen Concurrenz geziehen zu werden. Dies zur Aufklärung von Derläumdungen einer ausländischen Firma, die, wenn sie unaufgedeckt blieben, allerdings geeignet wären, in den Augen des deutschen Volkes selbst einen Schatten auf eine in höchster Blüthe stehende heimische Industrie zu werfen, welche an 400 000 Stück Nähmaschinen pro Jahr producirt und ca. 15,000 Arbeiter be chäftigt und nach allen doiliftrten Länden exportirt, mit einziger Ausnahme von Nord-Amerika, wo ein Werthzoll von 45 % die Einfuhr vollständig au-schließt. Möchten doch die Herren Amerikaner den Muth haben, einen ebenso geringen Zoll, wie das Deutsche Reich, auf Nähmaschinen einzuführen, damit auch die deutsche Industrie in Amerika zu concurriren im
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8 Rothgedrungene Abwehr!
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Dies
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Leopold Rothenberger nach langem und schwerem Leiden heute früh ^8 Uhr sanft entschlafen ist. Um stille Theilnahme bitten
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Gießen, 10. Januar 1880.
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